Digital
Google

Obacht, Spotify! Jetzt kommt YouTube Music

Bild
Bild: AP/AP

Obacht, Spotify! Jetzt kommt YouTube Music

Google macht einen neuen Anlauf im Musik-Streaming, diesmal unter der Marke der Videoplattform YouTube. Der neue Dienst YouTube Music wird Zugang zu Songs und Musikvideos bieten.
17.05.2018, 10:3317.05.2018, 11:02

Neben einer werbefinanzierten Gratis-Variante gibt es ein Abo-Modell ohne Anzeigen, das auch Downloads erlaubt. Den bisherigen Streaming-Dienst Google Play Music gibt es weiter, seine Abo-Kunden bekommen auch automatisch die Premium-Version von YouTube Music.

YouTube Music soll am 22. Mai zunächst in den USA, Australien, Neuseeland, Mexiko und Südkorea starten. Europäische Länder folgen «bald», hiess es in einem Blogeintrag am Donnerstag.

Die Abo-Variante YouTube Music Premium kostet ähnlich wie bei anderen Diensten 9,99 Dollar. Für zwei Dollar mehr bekommt man unter dem Namen YouTube Premium zusätzlich werbefreien Zugriff auf alle Videos der Plattform sowie zu den Exklusiv-Produktionen.

YouTube hat mehr als eine Milliarde Nutzer, von denen viele auch Musikvideos abrufen. Die Musikindustrie will deshalb schon seit Jahren mehr Geld von der Google-Plattform, YouTube verweist auf die Beteiligung an den Werbeeinnahmen.

Der aktuelle Streaming-Marktführer Spotify hat 75 Millionen Abo-Kunden und insgesamt 170 Millionen monatlich aktive Nutzer. Die Nummer zwei ist Apple Music mit über 40 Millionen zahlenden Abonnenten – der iPhone-Konzern verzichtet auf eine Gratis-Version. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Die Weko ermittelt gegen Google
Die Schweizer Wettbewerbshüter ermitteln gegen den Techgiganten Google. Das Sekretariat der Wettbewerbskommission (Weko) habe eine Vorabklärung eröffnet, teilte die Behörde am Dienstag mit. Als nächstes könnte auch Apple ins Visier geraten.
Stein des Anstosses der aktuellen Untersuchung gegen Google ist, dass auf gewissen Handys die Google-Suchmaschine bei der Ersteinrichtung standardmässig festgelegt wird und keine Auswahlmöglichkeit besteht. Konkret habe Google in der Schweiz vor kurzem die Funktion «Choice Screen» abgeschafft, die bei der Ersteinrichtung eines neuen Geräts mit dem Betriebssystem Android die Auswahl einer Standard-Suchmaschine ermögliche, heisst es in der Medienmitteilung der Weko.
Zur Story