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Nachfolge von Ueli Schmezer: Bettina Ramseier kehrt aus Berlin zurück

Nachfolge von Ueli Schmezer: Bettina Ramseier kehrt aus Berlin zurück

Von Berlin ins Leutschenbach: Deutschland-Korrespondentin Bettina Ramseier heisst die neue Moderatorin bei der SRF-Sendung «Kassensturz». Sie tritt in grosse Fussstapfen.
11.11.2021, 11:5311.11.2021, 11:53
Bettina Ramseier ist Deutschland-Korrespondentin von Fernsehen SRF.
Bettina Ramseier ist Deutschland-Korrespondentin von Fernsehen SRF.Bild: pd

Im August war bekannt geworden, dass SRF-Urgestein Ueli Schmezer Ende Jahr seine letzte «Kassensturz»-Sendung moderiert. Nach 25 Jahren beim Konsumentenmagazin möchte sich der 60-Jährige beruflich neu orientieren. Nun ist klar, wer seine Nachfolge antritt. Es ist Bettina Ramseier, die heute aus Berlin als Deutschland-Korrespondentin für Fernsehen SRF berichtet. Ihre erste Sendung wird sie voraussichtlich im Frühling 2022 moderieren, wie SRF am Donnerstag bekannt gab.

Die 41-Jährige ist seit fast 20 Jahren Fernsehjournalistin: zuerst bei «Tele Züri», danach als Wirtschaftsredaktorin bei SRF für «ECO» und die «Tagesschau». Ab 2015 war Ramseier als Produzentin bei «10vor10» tätig, bevor sie im Oktober 2018 den Korrespondentenposten in Berlin übernahm. Nun kehrt sie zurück nach Zürich. Ihre Nachfolge in Berlin ist noch nicht geregelt.

«Kassensturz»-Redaktionsleiter Christian Dütschler zeigt sich gemäss Mitteilung erfreut: «Als hartnäckige Journalistin wird Bettina Ramseier ihre Interview-Gäste im Studio hinterfragen und fordern.» Auch die neue Moderatorin freut sich auf die Aufgabe: «Was für ein Privileg, was für eine sinnvolle Aufgabe, Missstände aufzudecken und denen eine Stimme zu geben, die sonst nicht gehört werden», wird sie zitiert. (rwa)

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«Eigentlich sind wir überfordert» – Russland-Experte zum hybriden Krieg
In den letzten Monaten sichteten europäische Staaten immer wieder ausländische Drohnen in ihrem Luftraum. Die Vermutung: Sie kommen aus Russland. Warum der Kreml auf Drohnen setzt und ob seine Einmischung in den aktuellen Abstimmungskampf hybride Kriegsführung ist, sagt Russland-Experte Jeronim Perovic.
Seitdem man am Leipziger Flughafen eine Drohne gefunden hat, mit welcher Russland gemäss Bundeskanzler Friedrich Merz einen Angriff auf Deutschland geplant haben soll, scheinen die Mikro-Aggressionen des Kremls auf europäische Länder zuzunehmen. Manche Fachleute befürchten, dass Russland die Angst vor einem Angriff auf Nato-Staaten verliert. Sie auch?
Jeronim Perovic:
Solche Provokationen sind nichts Neues. Der Kreml verfolgt damit das Ziel, den Westen beschäftigt zu halten und auszutesten, wie weit er gehen kann. An einer direkten militärischen Konfrontation mit der Nato hat Putin jedoch kein Interesse. Das wäre ein potenziell grosser Krieg mit völlig unsicherem Ausgang, zumal Russland militärisch in der Ukraine festgefahren ist. Viele Russinnen und Russen wollen sich nicht mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigen, solange sie nicht unmittelbar davon betroffen sind. Eine Massenmobilisierung wäre dagegen unpopulär, und das will Putin möglichst verhindern.
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