Schaffhausen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06108398 A handout photo made available on 25 July 2017 by the Schaffhausen Police Switerland showing shows the suspect, which was made immediately before the the chainsaw attack in Schaffhausen on 24 July 2017. Reports state that the suspect was wearing a green windjacket and black trousers, carrying a big black bag. According to the police at least five people were injured two of them badly.  EPA/SCHAFFHAUSEN POLIZEI / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen wirft dem Mann mit der Kettnsäge mehrfache strafbare Handlungen gegen Leib und Leben vor.  Bild: EPA/KEYSTONE / SCHAFFHAUSEN POLIZEI

Für Kettensägen-Angreifer ist Untersuchungshaft beantragt worden



Der 51-Jährige, der am Montagvormittag in Schaffhausen mit einer Kettensäge zwei CSS-Mitarbeiter verletzt hat, soll in Untersuchungshaft. Die Schaffhauser Staatsanwaltschaft hat einen entsprechenden Antrag ans Zwangsmassnahmengericht gestellt.

Zudem wurde das Strafverfahren gegen den Mann eröffnet, wie die Schaffhauser Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm mehrfache strafbare Handlungen gegen Leib und Leben vor und weist darauf hin, dass die Unschuldsvermutung gelte.

Der Ball liegt nun bei der Schaffhauser Staatsanwaltschaft und es gelte das Untersuchungsgeheimnis, wie es weiter heisst. Weitere Auskünfte gibt es deshalb vorerst nicht.

In Thalwil verhaftet

Der 51-Jährige wurde nach intensiver und aufwändiger Suche am Dienstagabend in Thalwil ZH - rund 60 Kilometer vom Tatort entfernt - verhaftet. Wie und warum er dahin gelangte, ist nach wie vor unklar. Auch über das Motiv ist noch nichts bekannt.

Der Mann hatte die CSS-Mitarbeiter am Montag gezielt angegriffen. Einer von ihnen wurde dabei schwer verletzt und musste operiert werden. Sein Kollege konnte das Spital kurz nach dem Angriff bereits wieder verlassen. Zwei weitere Personen erlitten einen Schock. Eine fünfte Person wurde zudem beim Polizeieinsatz leicht verletzt.

Trotz sofortigem Grossalarm und der Absperrung der Altstadt gelang dem Mann, der von der Polizei als gefährlich und psychisch auffällig beschrieben wurde, die Flucht. Bei seiner Verhaftung hatte er zwei geladene Pistolenarmbrüste und zwei angespitzte Holzstücke dabei.

Gegenwehr leistete er aber nicht: Er liess sich widerstandslos festnehmen und verhielt sich «anständig und kooperativ». Die entscheidenden Hinweise, die zur Festnahme führten, kamen aus der Bevölkerung. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Premier Conte erzielt Etappensieg

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Jetzt entscheidet wohl das Volk über das Anti-Terror-Gesetz – ein Überblick in 5 Punkten

Mit dem Anti-Terror-Gesetz kann gegen gefährliche Personen auch ohne richterlichen Beschluss vorgegangen werden. Kritiker befürchten eine Verletzung der Grundrechte. Heute wurden die Unterschriften für das Referendum eingereicht.

«Willkürparagraph» nennen die Gegner das neue Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus. Eine unheilige Allianz brachte die 50'000 nötigen Unterschriften für ein Referendum gegen das Gesetz zusammen und reichte diese heute bei der Bundeskanzlei ein. Nach deren Prüfung hat damit wohl das Volk das letzte Wort. Was du über die Vorlage wissen musst.

Ab 2015 entfachten die Anschläge des Islamischen Staats in europäischen Städten auch in der Schweiz eine Diskussion …

Artikel lesen
Link zum Artikel