Hitzewarnung ausgerufen: In dieser Region gilt sogar Gefahrenstufe 4
Die Schweiz schwitzt: Die Temperaturen erreichen heute vielerorts die 30-Grad-Marke oder überschreiten sie sogar. Es ist der erste Hitzetag einer erneuten Hitzewelle. In weiten Teilen der Schweiz gilt eine erhebliche Hitzegefahr – die Warnkarte ist grossflächig orange (Stufe 3 von 5) eingefärbt. Besonders betroffen sind Regionen unterhalb von 800 Metern über Meer.
In der Region Basel gilt sogar «grosse Gefahr» (Stufe 4 von 5). Der Bund prognostiziert Höchsttemperaturen von 33 bis 37 tagsüber sowie 18 bis 23 Grad in der Nacht. Am heissesten wird es voraussichtlich im Zeitraum vom Sonntagmittag bis Dienstagabend.
Das bedeuten die Gefahrenstufen
Die orange eingefärbte Warnstufe steht für «erhebliche Gefahr». Sie gilt, wenn die mittlere Tagestemperatur während mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen bei 25 Grad oder höher liegt. Nachts kühlt es kaum ab, der Körper kann sich daher schlechter erholen.
Die rote Warnstufe bedeutet «grosse Gefahr». Sie wird ausgerufen, wenn die mittlere Tagestemperatur während mindestens drei aufeinanderfolgender Tage 27 Grad oder mehr erreicht. Die anhaltende Hitze stellt eine deutlich höhere Belastung für den menschlichen Körper dar.
Die Behörden warnen vor gesundheitlichen Folgen. Die hohen Temperaturen können Kreislaufbeschwerden auslösen. Der Bund rät dazu, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken, Schatten und kühle Räume aufzusuchen und sich mit geeigneter Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutz zu schützen.
Neben der grossen Hitze besteht in einigen Teilen des Kantons Wallis Waldbrandgefahr. In den Regionen Simplon Nord, Sitten–Siders, Südrampe sowie im Vispertal gilt die rote Gefahrenstufe.
Eine vorübergehende Abschwächung der Hitze ist am Freitag möglich. Doch MeteoNews-Meteorologe Roger Perret prognostiziert gegenüber watson: Die wirklich heissen Tage werden aktuell für den Sonntag und den Beginn der kommenden Woche erwartet. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es dabei zu Rekorden kommen könnte. Die Hitzewarnungen gelten bis Dienstag um 20 Uhr. (cst/sda)
