Schweiz

Plakat von Operation Libero mit Vania und Vanja: Die eine ist Terza, die andere hat das Schweizer Bürgerrecht.

100'000 Franken gesammelt: Operation Libero startet Einbürgerungs-Kampagne

20.01.17, 16:41 20.01.17, 17:05

Seit zwei Wochen hängen die Burka-Plakate unübersehbar in den Schweizer Bahnhöfen. Ein SVP-nahes Komitee um den Aargauer Nationalrat Andreas Glarner macht mit dem provokativen Sujet Stimmung gegen die erleichterte Einbürgerung junger Ausländerinnen und Ausländer der dritten Generation, über die am 12. Februar abgestimmt wird.

Die Plakate mobilisierten die Befürworter der Vorlage, insbesondere die Operation Libero. Sie lancierte auf ihrer Website eine Spendenaktion für eine eigene Plakatkampagne. Die ursprünglich angepeilten 7000 Franken, die für einen Tag gereicht hätten, wurden weit übertroffen. Bis Freitag kamen über 100’000 Franken zusammen, überwiegend aus Kleinspenden.

Eine Burka für alle Fälle

Co-Kampagnenleiter Stefan Egli von Operation Libero spricht in einer Mitteilung von einer der erfolgreichsten politischen Sammelaktionen der Schweiz in jüngster Zeit: «Viele Schweizer haben keine Lust mehr auf faktenfreie Angstmacherei. Sie wollen für die politischen Rechte unserer Mitmenschen einstehen, sie wollen ein liberales Bürgerrecht.»

Die Plakatsujets bilden einen bewussten Kontrapunkt zur finsteren Burka-Kampagne. Diese stelle dar, dass man bei einem Ja am 12. Februar nicht mehr wüsste, wen man einbürgere, sagte Andreas Glarner diese Woche an der SVP-Medienkonferenz. In der Libero-Kampagne hingegen zeigen Terzas und Terzos sowie andere Schweizerinnen und Schweizer ihre Gesichter. Sie wollen damit gemäss der Mitteilung zum Ausdruck bringen: Wir sind alle Schweizerinnen und Schweizer. Punkt.

Die Plakate hängen ab nächster Woche in allen grösseren Bahnhöfen der Schweiz, mit einem Fokus auf jene Orte, die für das Ständemehr von Bedeutung sind. Also eher in Luzern und St.Gallen als in Lausanne und Neuenburg. Die Kampagne soll mindestens zwei Wochen dauern, im Idealfall und je nach Spendeneingang bis zur Abstimmung in drei Wochen. (pbl)

Umfrage

Soll die Einbürgerung für Ausländer dritter Generation erleichtert werden?

2,493 Votes zu: Soll die Einbürgerung für Ausländer dritter Generation erleichtert werden?

  • 81%Ja.
  • 15%Nein.
  • 4%Weiss nicht.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NoBrainer 22.01.2017 11:37
    Highlight Ein NEIN wäre ein Schlag ins Gesicht für die Mitmenschen unserer Gesellschaft die jahrzehnte in der Schweiz gelebt, gearbeitet und gezahlt haben.

    Ein NEIN würde aufzeigen, dass die Schweiz auf einer Gesellschaft basiert, die Angst hat. Keine Grosszügigkeit besitzt. Kein Vertrauen erbringt. Kein Respekt vor den Mitmenschen zeigt. Kleinlich denkt. Besitzergreifend handelt.

    Ein NEIN wird dann ausgezählt, wenn nicht jeder und jede am 12.2. sein/ihr Stimmrecht nutzt und einsetzt - für eine gesunde, vielfältige und respektvolle Gesellschaft, für ein Miteinander. Für eine Zukunft.

    Abstimmen.Gehen.
    4 8 Melden
  • Habicht 20.01.2017 21:54
    Highlight Erleichtertes Einbürgern für Terzos ja und, dass man 8 Jahr in der gleichen Gemeinde wohnen muss halte ich für einen schlechte Witz. Der Sprachtest entfällt, der Antragsteller muss jedoch eine Landessprache können? Wie soll man dass verstehen?
    Für mich soll jemand mit dem Schweizerpass in der Deutschschweiz ganz klar Schweizerdeutsch verstehen und auch sprechen.
    12 13 Melden
    • Nick Name 21.01.2017 12:43
      Highlight Können Sie bitte "ganz klar" definieren, wann jemand "Schweizerdeutsch" spricht? Welches sind die objektiv prüfbaren Kriterien dafür?
      6 6 Melden
    • phreko 21.01.2017 13:25
      Highlight Und wehe ein 3. Generatiönler zieht aus der Deutschschweiz in die Romandie...
      8 4 Melden
    • Fabio74 21.01.2017 17:21
      Highlight Die Sprache ist deutsch. Nicht Dialekt
      5 3 Melden
    • NoBrainer 22.01.2017 11:41
      Highlight 4 Landessprachen. Englisch und Spanisch die weitverbreitesten Sprachen in der Welt. Wieviele (Landes)-Sprachen beherrschen Sie, Habicht?

      Die Zeiten von 1 zu beherrschenden Sprache sind schon lange vorbei. Der farbenfrohe, vielfältige Kulturmix, das gemeinsame Zusammenleben und der gegenseitige Respekt machen eine Gesellschaft aus. Nichts anderes.

      2 5 Melden
  • amore 20.01.2017 21:13
    Highlight Das aktuell gültige Einbürgerungsverfahren ist allen Kandidatinnen und Kandidaten zumutbar. Auch für die 3.-Generatiönler. Deshalb braucht es keinen neuen Bundesbeschluss. Also stimme ich NEIN.
    21 21 Melden
  • demokrit 20.01.2017 21:03
    Highlight Nun ja: Die Zwangsheiraten haben massiv zugenommen. Es macht schon Sinn, wenn jemand doch noch mal genauer hinschaut.
    13 11 Melden
  • Deathinteresse 20.01.2017 20:34
    Highlight Dieses Burkaplakat dient doch nur dazu eine bestimmte Art von Wähler zu mobilisieren die dann im gleichen Zug auch noch die USR III annehmen...

    Schöne Plakataktion von Operation Libero! Hoffentlich sieht man sie zahlreich!
    14 15 Melden
  • stamm 20.01.2017 20:14
    Highlight Warum braucht es das? Wenn jemand über Jahrzehnte hinweg bei uns wohnt, bekommt er/sie den roten Pass doch problemlos? Für was soll jetzt die Verfassung geändert werden?
    21 12 Melden
    • phreko 21.01.2017 13:23
      Highlight Das mit dem "problemlos" ist bei dem Bürokratieaufwand und den Kosten relativ.
      Oder findest du Bürokrstie seit neustem etwas tolles?
      6 8 Melden
    • stamm 22.01.2017 08:40
      Highlight Haha! Dass ich wohl an einem anderen Ort den Bürokratie-Apparat stoppen würde, hättest du dir wohl denken können.... Die Schweiz ist mit Einbürgerungen pro Kopf wohl so ziemlich Spitzenreiter in Europa! Reicht das nicht?
      5 1 Melden
  • jjjj 20.01.2017 19:37
    Highlight Von Tagi.ch

    «Das Argument von Gruppen wie Operation Libero, dass beinahe ausschliesslich Italiener von der erleichterten Einbürgerung profitieren würden, ist mindestens so rassistisch wie Röstis Afrikaner. Oder wo ist der Unterschied zum SVP-Präsidenten, wenn man die Abstimmung mit der Suggestion gewinnen will, dass nicht die gefährlichen Araber, sondern nur die guten Italiener eingebürgert werden?»
    21 8 Melden
    • Nick Name 21.01.2017 13:07
      Highlight Das ist ein ziemlich kurz gedachter Kommentar. In der Konsequenz würde es heissen: Niemand mehr soll wahrheitswidrige Behauptungen in Abstimmungskämpfen richtigstellen.

      Sorry, aber zu zeigen, welche Nationalitäten die Terzos mehrheitlich tatsächlich haben, ist nicht rassistisch.
      Anders wäre es, wenn explizit von "guten Italienern" und "gefährlichen Arabern" geredet/geschrieben würde. Hat das Operation Libero?...
      6 6 Melden
    • phreko 21.01.2017 13:32
      Highlight Der Kommentstor hat ja auch nicht zu Ende gedacht. Wie die Italiener mal verhasst waren sind es nun andere, die dann in der 3. GENERATION genau gleich integriert und akzeptiert sind.
      Die SVP spielt auf die 1.GENERATION an und die Liberos auf die tatsächliche 3. GENERATION.

      Rösti tut so als würde es überhaupt keinen Integrationsvorgang geben. Und da weiss jeder, dass er lügt.
      7 5 Melden
  • Aristoteles 20.01.2017 18:31
    Highlight Hab bei den beiden Vanias doch einige wenige Unterschiede gefunden, aber die Schweizerinnen und der Punkt sind mir nicht aufgefallen. Echt nicht einfach. Freue mich jetzt schon auf eine spannende Kampagne, bin selbst auch Pendler und oft gelangweilt. Und ein bisschen Konkurrenz wird Ravensburger auch nicht schaden. Fehlt uns nur noch ein "Wo ist die Burka?" à la Martin Handford und auch die Volkspartei versteht endlich wie nerviges Pendeln zu bester Unterhaltung wird.
    3 5 Melden
  • Froggr 20.01.2017 18:19
    Highlight Warum sollte das Verfahren vereinfacht werden? Jemand, der sich an die Regeln hält, der bekommt schon heute den Pass. Ist also kein Problem.
    17 13 Melden
    • Nick Name 21.01.2017 13:13
      Highlight Falsch. In Gemeinden, wo an Gemeindeversammlungen über Einbürgerungen befunden wird, bekommen immer wieder auch Menschen den Pass nicht, die sie an "die Regeln" halten.
      5 7 Melden
    • phreko 21.01.2017 13:21
      Highlight Oha Froggr, voll Bürokratie-Fan?
      2 7 Melden
    • Fabio74 21.01.2017 17:22
      Highlight Falsch. Vor allem auf dem Land ist nichts mit mal einfach
      1 7 Melden
    • Froggr 21.01.2017 18:57
      Highlight Fabio74: Es soll ja auch nicht einfach sein! Es soll schwierig sein, aber machbar für jemanden, der es verdient hat.
      4 2 Melden
    • phreko 21.01.2017 19:46
      Highlight @Froggr, wieviel Willkür ist OK?
      1 3 Melden
    • Fabio74 21.01.2017 21:16
      Highlight Es soll objektiv und rechtsstaatlich gleich sein. Heute ist es Willkür vor allem auf dem Land
      1 4 Melden
    • Shabina 24.01.2017 15:06
      Highlight @Fabio
      Auf dem Land kennt man halt mehrheitlich die Familien die eingebürgert werden sollen und kann dann warscheinlich objektiver beurteilen, ob eine Familie (Person) integriert ist oder nicht, als in der Stadt wo einfach geschaut wird, ob jemand deutsch spricht und die Politik versteht. Ob die Person zB. die Scharia fordert, oder sonst eine altertümliche Gesinnung hat wird nicht erkannt. Auf dem Land wohl eher!
      2 1 Melden
    • phreko 24.01.2017 16:30
      Highlight @Shabina, und dann ist der Willkür Tür und Tor geöffnet?
      Hat man dann einfsch Pech, wenn man politisch nicht genehm ist, den "Traditionen" widerspricht, oder einfach die falsche Hautfarbe hat? Oder einem der Dorfkönig nicht mag?
      0 3 Melden
    • Shabina 24.01.2017 16:37
      Highlight @phreko
      Es geht nicht darum ob man politisch genehm ist, sondern ob man integriert ist. Man bedenke, dass es kein Recht auf den CH Pass gibt! Falls die Bevölkerung das Gefühl hat, eine Familie sei nicht integriert, ist es doch legitim, dass man dies auch verweigert. Falls nur wegen der Hautfarbe nicht eingebürgert wird heist dass widerum, dass die Bevölkerung rassistisch ist. Normalerweise ist die Mehrheit aber nicht rassistisch. Und der Dorfkönig hat nicht alleine zu bestimmen... Die Bevölkerung sieht ja, wie sich der Antragsteller in der Gemeinde verhält. Sicher Besser als eine Kommission!
      1 1 Melden
    • phreko 24.01.2017 17:33
      Highlight Sagt dir Nancy Holten etwas?
      0 1 Melden
    • Shabina 25.01.2017 08:14
      Highlight @phreko
      Ich weiss um was es geht, hab mich aber nie nahe damit befasst!
      0 0 Melden
  • phreko 20.01.2017 18:05
    Highlight Lustig ist, dass die die am meisten über den Amtsschimmel und Beamtenapparat fluchen, es grossartig finden, anderen ein möglichst kompliziertes, und im Fall der 3. Generation absurdes, Verfahren aufzwingen wollen.
    Aber jegliche Regelungen für unsere Gesundheit, Sicherheit u.s.w. ist natürlich des Teufels und bloss amtliche Gängelei!
    92 35 Melden
  • Shabina 20.01.2017 17:55
    Highlight Es kommt doch gar nicht drauf an! Jetzt werden schon Salafisten mit rückständigen Ideologien eingebürgert, ja sogar in der SP aufgenommen, obwohl diese die Einführung der Scharia verlangen, oder das Schlagen der Ehefrau zwecks Befriedigung der eigenen sexuellen Bedürfnisse gutheissen. So gut integriert, dass die Töchter nicht mal im Burkini am Schulschwimmen teilnehmen dürfen! Der Erhalt des schweizer Pass sollte strenger werden und solche Fälle dürfen nicht passieren! Doch solche Fälle werden hier wohl nie thematisiert sondern als Einzelfälle abgetan.
    69 141 Melden
    • ShabaniNonda 20.01.2017 18:18
      Highlight das ist satire, oder?
      7 11 Melden
    • Fabio74 20.01.2017 18:45
      Highlight Ich frag mich langsam echt, wie man so einen Müll zusammen schreiben und glauben kann.
      Wann wurde wer aus diesem Kreis in die SP aufgenommen?
      Die Geschichte mit dem Vater ist ein Fall, der eben ein Fall ist aber durchs dauernde nachplappern ausgeluchtscht ist. Bring was neues.
      Einfach noch für dich die keine Ahnung hat.
      Du brauchst Auszüge vom Strafregister, Steuerregister, Leumundszeugnis, Betreibunsregister
      11 11 Melden
    • Aged 20.01.2017 18:48
      Highlight @shabina. Hilf mir, welche Fälle meinst du exakt, oder hast du die Initiative gar nicht gelesen?
      8 5 Melden
    • dä dingsbums 20.01.2017 19:09
      Highlight Satire?
      3 5 Melden
    • klatsch 20.01.2017 19:18
      Highlight Ich bin mit deinem Kommentar etwas überfordert. Welche eingebürgerte SP-Salafasisten sind gemeint? Und so viel ich weiss, sind die "Schulschwimm-Verweigerer" nur Einzelfälle. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen (wenn möglich mit Quellenangaben)...
      8 4 Melden
    • mia g. 20.01.2017 19:49
      Highlight Welcher Salafist wurde wo in die SP aufgenommen?
      8 3 Melden
    • Sapere Aude 20.01.2017 20:27
      Highlight Salafisten in der SP? Selten so gelacht, deren Ideologie ist wohl näher bei der SVP als bei irgend einer anderen Partei.
      11 8 Melden
    • Jhn 20.01.2017 22:15
      Highlight Wer ist denn so ein SP salafist?
      5 4 Melden
    • Shabina 24.01.2017 14:30
      Highlight Es geht dabei um Aziz Osmanoglu. Der Islamist Aziz Osmanoglu ist seit 2003 Schweizer Bürger.
      Und die SP stellt ihn 2004 nicht als Grossratskandidaten auf. Seine Haltung sei «mit der Partei nicht kompatibel» gewesen....hat ihn aber ein Jahr zuvor (dank SP-Vertreter in der Bürgergemeinde) eingebürgert.
      In der SP Horburg-Kleinhüningen wurde Herrn Osmanoglu als SP-Mitglied identifiziert!
      1 0 Melden
    • Shabina 24.01.2017 15:59
      Highlight @Sapere
      da ist mir nicht nach lachen zu mute!
      @Fabio
      leider kein Müll, evtl ein Einzelfall, ich denke aber, dass dies mehr passiert, als man denkt! Ausgelutscht? Anscheinend nicht, wenn man Kommentare liest, war das wohl nicht bekannt, oder?
      1 1 Melden
    • Sapere Aude 24.01.2017 18:33
      Highlight "@Sapere
      da ist mir nicht nach lachen zu mute!"

      Was willst du genau?
      Bezüglich dem angeblichen Salafisten Aziz Osmanoglu wäre noch eine Quelle spannend, behaupten kann man viel. Dass Salafisten mit ihren Gedankengut bei der SP Unterschlupf finden, wage ich zu bezweifeln. Dieses ist weder links noch liberal und steht im Widerspruch zum linken Weltbild. Du behauptest einfach mal etwas ohne diese mit Fakten zu unterlegen. Und nein alternative Fakten gelten hier nicht.
      2 0 Melden
    • Shabina 25.01.2017 08:21
      Highlight Die Informationen kommen aus der Presse. Es würde evtl. einigen gut tun, die Presse des politischen Gegners zu lesen, wie ich das auch tue!
      Natürlich zweifelst du an den Fakten, sind dir ja auch nicht genehm. Zudem habe ich genau angegeben, wo Osmangolu in der SP gelistet wurde, oder?
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2017 09:58
      Highlight Shabina, wenn du schon aus dem Grossratsprotokoll eins zu eins abschreibst kannst du auch gleich den Link mitliefern. Eine Behauptung mit Fakten zu belegen bedeutet die Quelle anzugeben und nicht die anderen suchen lassen. Mir ist schon bewusst, warum du das nicht machst, müsstest dann nämlich zugeben dass die Information aus dem 2010 stammt.

      http://www.grosserrat.bs.ch/media/files/ratsprotokolle/vollprotokoll_2010-04-14.pdf
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2017 10:12
      Highlight Der besagte Aziz Osmanoglu ist heute nicht mehr auf der Homepage des Quartiervereinshomepage zu finden, d.h. nicht verifizierbar ob er überhaupt noch bei der SP ist. Diene Informationen sind 7 Jahre alt, abgeschrieben aus einem Grossratsprotokoll. In einem Punkt gebe ich dir Recht, eine solche Person gehört nicht in die SP. Was deine angeblichen Fakten anbelangt, alles Geschichte. Ausserdem nennst du genau ein einziges Fallbeispiel, 7 Jahre alt und evtl. nicht einmal mehr Parteimitglied.
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2017 10:51
      Highlight Btw. Extremisten finden sich auch in anderen Parteien http://www.watson.ch/!273775296
      0 0 Melden
    • Shabina 25.01.2017 14:29
      Highlight @Sapere
      1.) Kommt nicht aus dem Grossratprotokoll sondern aus der aktuellen Presse. habe nie etwas von 2016/neu behauptet, nein im Kommentar ging es sogar um die Jahre 2003 ff. Aktuell ist der Fall, wegen dem "Schwimmurteil". Selber suchen ist besser, schliesslich hast du mir eine 2te Quelle geliefert, danke!
      2.) Ich habe nicht geschrieben, er sei jetzt noch in der Partei!
      3.) Extremisten finden sich überall, habe nichts anderes behauptet. Das macht den Osmanoglu-Fall auch nicht besser!

      0 0 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2017 18:25
      Highlight "Selber suchen ist besser, schliesslich hast du mir eine 2te Quelle geliefert, danke!"

      Würde ich das meinem Prof oder Arbeitgeber sagen, gäbe es eins aufs Dach. Deshalb gibt es bezüglich Faktenorientierten Diskurse entsprechende wissenschaftliche Regeln, die besagt, dass Behauptungen mit entsprechenden Quellen zu belegen sind.
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 25.01.2017 18:29
      Highlight "2.) Ich habe nicht geschrieben, er sei jetzt noch in der Partei!"
      Nein es ist aber dein einziges Beispiel für deine Aussage: "Jetzt werden schon Salafisten mit rückständigen Ideologien eingebürgert, ja sogar in der SP aufgenommen, [...]" Dieser Satz ist in Präsens geschrieben, was impliziert dass dies immer noch der Fall ist. Als Beispiel zur Untermauerung hast du aber nur dieses eine Beispiel, welches sieben Jahre alt ist und wir nicht einmal wissen ob besagte Person überhaupt dabei ist. Sehr dünne Argumentation für deine Pauschalisierung am Anfang.
      0 0 Melden
    • Shabina 26.01.2017 08:58
      Highlight @Sapere
      Ich bin nicht an der Uni, und das ist keine Dissertation. Aber klar, wer studiert weis bezüglich faktenorientierten Diskurse die entsprechenden wissenschaftlichen Regeln einzuhalten.

      Bitte legen Sie zu Ihrer Behauptung die entsprechende Quelle offen:
      "Salafisten in der SP? Selten so gelacht, deren Ideologie ist wohl näher bei der SVP als bei irgend einer anderen Partei."

      Dieser Satz impliziert, dass die SVP die Ideologie eines Salafisten stärker verfolgt, als die anderen Parteien. Quelle?

      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.01.2017 17:40
    Highlight Ja vom aussehen fallen einem natürlich nur die Afrikaner und arabischstämmigen ausländischen Mitbürger ins Auge. Spricht man mit unauffälligen Ausländern, oder hört man der jungen sogenannten 3. Generation jedoch zu, fällt bei doch sehr vielen ein differenzierter Sprachgebrauch auf. Schaut man ihr Verhalten im Alltag an, setzen sich doch markante Differenzen im Alltagsumgang auf.
    45 97 Melden
    • phreko 20.01.2017 18:01
      Highlight Was denn für Differenzen im Alltagsumgang?
      80 19 Melden
    • Der Beukelark 20.01.2017 18:24
      Highlight du meinst im vergleich zur etwas in die jahre gekommenen landversion vom schweizer 1.0? oder die zürcher stadtversion? ist dir auch aufgefallen, dass das update auf den normschweizer 2.0 einige fehler enthält? plötzlich benutzt der anglizismen und bewegt sich etwas schlacksiger. ich habe dem hersteller bereits einen beschwedebrief geschickt. nicht, dass die beim nächsten update noch auf die idee kommen, das lieder-repertoire um fremdländisches kulturgut zu erweitern.
      14 4 Melden
    • Nick Name 20.01.2017 18:29
      Highlight Aron777, ich checks nicht.
      Was wollten Sie mitteilen?
      3 3 Melden
    • Fabio74 20.01.2017 18:46
      Highlight die da wären? Keine Hasspropaganda à la Aron777 erzählen? Bring mal Argumente statt dieses dämliche blabla
      8 4 Melden
    • FrancoL 20.01.2017 19:52
      Highlight Welche markanten Differenzen?
      4 5 Melden
    • phreko 21.01.2017 18:32
      Highlight Hey Aron, wo bleibt deine Antwort? Ist es die Hautfarbe oder sonst irgend ein rassistisches Problem das du hast?
      2 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.01.2017 17:26
    Highlight 3. Generation heisst doch nicht gleich besser integriert. Jemand der erst gerade eingewandert ist, kann besser integriert sein als ein Drittgeneratiönler. Und ja das sage ich insbesonders als jemand mit Wurzeln aus dem Balkan. Wer sich mit der Schweiz identifizieren kann, soll sich ganz normaln einbürgern lassen. Wenn er es bis heute nicht getan hat, gibt es wohl Gründe dafür. Die Hürden sollten für alle gleich hoch sein, des weiteren sollte Reichtum die Einbürgerung auch nicht erleichtern (an die SVP gerichtet).
    84 40 Melden
    • AmartyaSen 20.01.2017 18:47
      Highlight Deshalb bleiben die Integrationskriterien ja genau die gleichen wie bisher. Lediglich see bürokratische Prozess wird erleichtert. Aber einverstanden, Integration ist individuell.
      8 1 Melden
    • Aged 20.01.2017 18:51
      Highlight Aber du weisst schon, dass kein Blankocheck ausgestellt wird? Bitte, lies den Initiativtext durch. Die Couverts wurden diese Woche zugestellt.
      5 1 Melden
    • dä dingsbums 20.01.2017 19:12
      Highlight Die Hürden (Kriterien) sind gleich hoch. Nur das Verfahren wirde vereinfacht.
      6 2 Melden
    • Bluetooth 20.01.2017 19:22
      Highlight Die Hürden sind ja bereits heute nicht gleich. Ausländische Ehepartner profitieren auch von einer erleichterten Einbürgerung. Dies scheint aber niemanden gross zu stören.
      8 1 Melden
    • sheimers 20.01.2017 19:23
      Highlight Einer, der hier aufgewachsen ist, so wie schon seine Eltern, der ist einfach hier zu Hause und nirgends sonst, auch wenn er schlecht integriert ist. Man muss nicht im Turnverein sein und Ländler hören um Schweizer zu werden.
      10 5 Melden
  • OkeyKeny 20.01.2017 17:16
    Highlight Operation Libero macht einen super Job!
    84 66 Melden
  • Olaf! 20.01.2017 16:55
    Highlight Ich verstehe das ganze "buhu wir wissen nicht was wir da für Extremisten mit einbürgern" Argument sowieso ein wenig komisch, man wird ja mit Schweizerpass nicht extremistischer als ohne. In der Schweiz wohnen tun sie ja sowieso schon, um das geht es gar nicht mehr.
    91 35 Melden
    • Nick Name 21.01.2017 13:28
      Highlight Ah, das ist eben diese rosarote Brille aller Linken und Netten!!!
      Dann werden nämlich all die Extremisten abstimmen können und nur noch andere eingebürgerte Extremisten wählen und Shariagesetze machen und die ganze Verfassung ersetzen durch die Sharia oder sowasähnliches und dann sind wir ganz schnellimhandumdrehen - so, dass die RosabrillenträgerInnen nicht mal Gelegenheit haben zu fragen: WTF?! - einfach ein Kalifat und wir echte Schweizer tot.
      Dass das kaum einer checkt!!
      2 6 Melden
    • Nick Name 21.01.2017 18:13
      Highlight (PS: Das war bisschen ironisch. Theoretisch. :-) )
      2 1 Melden
  • Raembe 20.01.2017 16:51
    Highlight Find s ne super Idee und ein sackstarkes Plakat. Ich frage mich aber wieso solche Aktionen immer von der Operation Libero kommen und nie von der SP. Mir scheint es, das bei der SP am nötigen Mut und der Kreativität fehlt. Schade
    68 36 Melden
    • Howard271 20.01.2017 18:14
      Highlight Naja, "immer" heisst zwei oder drei Mal?
      Hier hängt es wohl damit zusammen, dass über 3 Vorlagen abgestimmt wird und die SP vor allem die USR3 bekämpft - für mehr reicht das Geld wohl nicht. Ausserdem wurde nie eine Gegenkampagne zur Einbürgerungsvorlage angekündigt und das Ganze schien als "sichere Sache" durchzukommen.
      26 8 Melden
    • sheimers 20.01.2017 19:27
      Highlight Es liegt vielleicht daran, dass nicht nur die Linken für eine offene Gesellschaft sind. Es ist gut wenn sich auch die Mitte mit dem Thema Migration beschäftigt, und man das nicht nur der SVP und den Linken überlässt.
      3 2 Melden
    • Raembe 20.01.2017 21:20
      Highlight Naja, das mit der sicheren Sache ist so ein Thema. Die MEI galt ja auch als sicheres Nein.
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  • mueggy 20.01.2017 16:50
    Highlight Definitives Ja! Endlich gibt es Plakate die zeigen,worum es bei dieser Abstimmung wirklich geht. Merci Operation Libero!
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  • Thinktank 20.01.2017 16:48
    Highlight Ich seh auf einem Bild auch nicht den Unterschied zwischen einem Ami und einem Schweizer und doch haben beide einen anderen Pass. Libero wird sich die Finger verbrennen und dann wieder in der Versenkung verschwinden.
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    • phreko 20.01.2017 17:52
      Highlight Die Liberos werden dir noch lange auf den Füssen rum trampeln!
      Wer in so kurzer Zeit 100'000.- zusammenkriegt, ohne bloss einen Milliardär anzurufen, hat schon etwas mehr Rückhalt!
      74 32 Melden
    • ZH27 20.01.2017 17:59
      Highlight Der Punkt ist aber, dass beide auf dem Plakat in der Schweiz leben und wahrscheinlich ihr ganzes bisheriges Leben hier verbracht haben. So schwierig ist das Plakat auch nicht zu verstehen - das kriegen auch sie hin. Das kann auch auf ihren "Ami" zutreffen.
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    • zettie94 20.01.2017 18:03
      Highlight Du meinst wie bereits bei der DSI?
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    • You will not be able to use your remote control. 20.01.2017 18:12
      Highlight Das große Netz wird klagen, weinen, erniedrigt zu haben: Getäuscht werden sie im Alter, möchten keinesfalls mit ihnen zusammenbleiben: niedergestreckt wird er von jenen seiner Sprache.
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    • Fabio74 20.01.2017 18:48
      Highlight Solange von rechts aussen sprich von der Herrliberger Propagandazentrale so viel Hass und Lügen kommen, braucht es Operation Libero um dagegen zu kämpfen, mit Fakten und Argumenten.
      Leider sind die anderen Parteien nicht willens hier einzugreifen.
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    • SemperFi 20.01.2017 20:00
      Highlight @You ... Sie sprechen in Rätseln. Jetzt kann ich bis morgen Abend wieder nicht schlafen.
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    • SemperFi 21.01.2017 11:45
      Highlight @you: Nach einer schlaflosen Nacht hat's Boom gemacht. Das muss von Nostradamus sein, oder?
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    • You will not be able to use your remote control. 21.01.2017 12:09
      Highlight Ha, gut gespielt :D

      Sorry, war etwas im Trollmodus, wobei Thinkthank nichts anderes verdient.
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Mit «Tabula RASA» ist der Weg frei für künftige Europa-Showdowns

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