Schweiz

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hält nicht viel von den Forderungen des Gewerbeverbandes. Zentralsekretär Luca Cirigliano sagt dazu: «Das einzige Ziel hinter der 50-Stunden Woche ist, die Arbeit billiger zu machen. Der Arbeiter wird ausgepresst wie eine Zitrone.» bild: shutterstock

«Arbeiter werden ausgepresst wie Zitronen» – Gewerkschafter warnen vor 50-Stunden-Woche

Der Schweizerische Gewerbeverband hält das aktuelle Arbeitsgesetz für verstaubt. Er fordert flexiblere Pausen- und Ruhezeiten und eine 50-Stunden-Woche für alle. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und die Unia nehmen Stellung zu den fünf wichtigsten Forderungen. 

07.11.17, 19:08 08.11.17, 08:00

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) will die Arbeitszeiten flexibler regeln. Das heutige Arbeitsgesetz «atme den Geist der 50er Jahre und sei schlicht nicht mehr zeitgemäss», heisst es von SGV-Präsident und SVP-Nationalrat Jean-François Rime.

Um das «veraltete» Arbeitsgesetz zu modernisieren, präsentierte der SGV heute zahlreiche Forderungen. Wir haben die wichtigsten fünf herausgepickt und liessen Christine Michel, Fachsekretärin für Gesundheitsschutz der Unia und Luca Cirigliano vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) dazu Stellung nehmen.

Die 50-Stunden-Woche

Darum geht's:

Heute ist die wöchentliche Höchstarbeitszeit auf 45 Stunden begrenzt. Das gilt für Büropersonal, industrielle Betriebe und Angestellte in Grossbetrieben des Detailhandels. Der SGV will das ändern. Er will die Höchstarbeitszeit für alle Arbeitnehmer auf 50 Stunden anheben. 

Das sagt der SGB:

«Die meisten Schweizer haben eine 45-Stunden-Woche. Übrigens bereits die längste Arbeitswoche in ganz Europa. Wird länger als diese 45 Stunden gearbeitet, muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Zuschlag zahlen oder Kompensationszeit gewährleisten. Das einzige Ziel hinter der 50-Stunden-Woche ist, die Arbeit billiger zu machen und an der Freizeit des Arbeitnehmers zu schrauben. Der Arbeiter wird ausgepresst wie eine Zitrone.»

Luca Cirigliano, Zentralsekretär

Das Streichen der Mittagspause

Darum geht's:

Arbeitspausen sind im Arbeitsgesetz sehr genau geregelt. So ist beispielsweise immer in der Mitte eines Arbeitstages eine Pause anzusetzen. Diese Pausenregelungen sind dem SGV zu «starr» und «detailliert». Er fordert mehr Flexibilität und eine Streichung der betreffenden Zeilen aus dem Gesetz. 

Das sagt die Unia:

Arbeitspausen aus dem Gesetz zu streichen, ist alles andere als zeitgemäss. Gerade heute, wo oft auch von Zuhause aus gearbeitet wird, braucht es einen gesetzlichen Rahmen. Modernisierung ja, aber nicht auf dem Buckel der Arbeitnehmer.

Christine Michel, Fachsekretärin für Gesundheitsschutz

Die Auflösung der «industriellen Betriebe»

Darum geht's

Das Arbeitsgesetz unterscheidet zwischen «industriellen» und «nicht industriellen» Betrieben. In industriellen Betrieben werden materielle Güter hergestellt, verarbeitet oder umgewandelt. Eine Kaffeerösterei oder ein Textilhersteller sind industrielle Betriebe. Ein Dienstleistungsunternehmen wie beispielsweise ein Callcenter ist kein industrieller Betrieb. Der SGV hält diese Unterscheidung für überflüssig. Er will die Trennung abschaffen. Denn, so der SGV, hätten vor allem kleine industrielle Betriebe darunter zu leiden, weil sie viel schärfere Vorschriften beachten müssen.

Als Beispiel führt der SGV ein Kleinbetrieb mit sechs Personen an: «Diese Mikro-KMU müssen dann wie Grossorganisationen eine Betriebsordnung erlassen, die Plangenehmigungspflicht mit baurechtlichen Folgen erfüllen, die Arbeitszeit auf maximal 45 statt 50 Stunden pro Woche reduzieren, die jährliche Überzeit auf 170 Stunden begrenzen oder zwingend die Versicherung bei der SUVA abschliessen».

Das sagt die Unia: 

«Diese Regulierungen sind die Standards in industriellen Betrieben. Sie dienen dem Schutz des Arbeitnehmers. Diese Regelungen sollten für alle Betriebe übernommen werden, denn sie dienen auch der Prävention. Mit dieser Forderungen schneidet sich der SGV meiner Meinung nach ins eigene Fleisch.»

Christine Michel, Fachsekretärin für Gesundheitsschutz

Flexiblere Arbeitszeiten

Darum geht's

Dem SGV sind nicht nur fixe Pausen ein Dorn im Auge. Er kritisiert auch die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten. So muss jedem Arbeitnehmer eine Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen von mindestens elf aufeinander folgenden Stunden gewährleistet werden. Einmal in der Woche, so das Gesetz, darf die Ruhezeit auf acht Stunden gekürzt werden. Der SGV will diese Regelung von einmal pro Woche auf zweimal anheben. Zudem will er die zusätzliche Regelung streichen, wonach die Dauer von elf Stunden im Durchschnitt von zwei Wochen eingehalten werden muss. Seine Begründung: Betriebe, die saisonal stark gefordert sind, brauchen diese Flexibilisierung, damit die Angestellten zu stark ausgelasteten Zeiten mehr arbeiten können.  

Das sagt der SGB:

«Das ist ein Schlag ins Gesicht des Arbeitnehmers. Der Arbeitgeber muss mit einer solchen Lockerung des Gesetzes einfach niemanden zusätzlich einstellen in der Hochsaison, weil seine Mitarbeiter doppelt so viel leisten müssen. Er diktiert ihnen so, wann und sogar ob sie schlafen und Pause machen dürfen. Und die Angestellten arbeiten so möglichst lange und billig. Genau eine solche Flexibilisierung macht die Leute krank. Wir sind in der Schweiz bereits jetzt mit einer Burnout-Epidemie konfrontiert, weil sich die Leute je nach Branche fast zu Tode arbeiten. Der Mensch braucht geregelte minimale Pausen und Ruhezeiten – das ist schlicht und einfach ein wissenschaftlicher Fakt. Die Forderung des SGV ist in meinen Augen zynisch.»

Luca Cirigliano, Zentralsekretär

Mehr Nachtarbeit und Sonntagseinsätze

Darum geht's:

Zu den flexibleren Arbeitseinsätzen gehören in den Augen des SGV auch Sonntagseinsätze und Nachtarbeit. Denn die Einschränkungen für die Sonntagsarbeit seien, so Vorstandsmitglied Daniela Schneeberger und Präsidentin von Treuhandsuisse, für die Treuhandbranche «wenig praxistauglich». Zudem kritisiert der SGV, dass bereits Betriebe ab vier Personen eine Bewilligung für Nacht- und Sonntagsarbeit beantragen müssen. Er will die Zahl auf zehn erhöhen. 

Das sagt die Unia:

«Wer seine Angestellten nachts oder am Sonntag arbeiten lassen will, muss dies begründen und bewilligen lassen. Das ist essentiell und auch ein zentraler Punkt im Gesundheitsschutz. Hier muss man strikt bleiben. Die Dichte der Arbeitszeit ist zudem schon sehr hoch. Ruhe- und Freizeit muss vom Arbeitgeber eingehalten werden.»

Christine Michel, Fachsekretärin für Gesundheitsschutz

Fazit

SGB:

«Diese Forderungen in der Diskussion über Digitalisierung zu bringen ist eine Nebelpetarde. In der Essenz geht es dem SGV darum, Geld zu sparen – auf dem Buckel des Arbeitnehmers. Dieser bezahlt dann mit mit seiner Gesundheit. Ohne den heutigen gesetzlichen Rahmen kann sich der Arbeitnehmer nicht wehren.»

Luca Cirigliano, Zentralsekretär

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • skofmel79 09.11.2017 07:57
    Highlight Selber schuld an alle,die vor einiger zeit rechts und liberal wählten für das parlament. Ich bin auch nicht für nur links aber jetzt habt ihr die quittung eben...ihr habt eine neue chance ende 2018. Eine ausgeglichene zusammensetzung von links rechts ist zwar träge, historisch gesehen trägt sie jedoch am meisten zu stabilität bei
    6 1 Melden
  • alessandro 08.11.2017 21:46
    Highlight Richtig 2017 wäre eine 4-tages-Woche einzuführen und diese als 100% zu deklarieren.
    8 0 Melden
  • Liselote Meier 08.11.2017 15:07
    Highlight Ach was ist Flexibilität für ein schönes Wort.

    Mag schon stimmen, dass es Gesetze aus den 50er sind, man kann aber auch die Eigentumsverhältnisse ein wenig Flexibilisieren sind schliesslich noch vieeeeel älter.

    Einseitiger geht es wohl nicht mein lieber Gewerbeverband. Man kann eine 50 Stunden Woche vorschlagen, bei gleichzeitiger Senkung der jährlichen Gesamtarbeitszeit, so was nennt sich Kompromiss.
    19 0 Melden
  • karl_e 08.11.2017 13:00
    Highlight Vor 99 Jahren wurde am Generalstreik auch für die 48-Stunden-Woche gekämpft. Der Gewerbeverband will nun zurück in die Belle Epoque von 1900. Zu bedenken ist, dass jene époque nur für die wenigsten belle war.
    40 0 Melden
  • joevanbeeck 08.11.2017 11:06
    Highlight Wenn ich damals von einer 30 Stunden Woche geträumt hätte... wäre ich Gewerkschaftssekretär geworden und hätte kein KMU gegründet.
    3 37 Melden
    • Fabio74 08.11.2017 20:53
      Highlight und wir alle applaudieren
      4 0 Melden
  • piedone lo sbirro 08.11.2017 10:01
    Highlight bigler will wieder dahin zurück, als es noch keine gesetze gab, die die arbeitnehmer vor ausbeutung schützten und die unternehmer die arbeiter so lange schinden konnten, bis diese an hunger und elend starben oder einfach am arbeitsplatz tod umfielen.
    aus seiner sicht macht es sinn, dass 10 leute 50h/w arbeiten, damit andere mit 20h/w 150'000.- bekommen.

    die wirtschaft muss dem menschen dienen und nicht umgekehrt. weg von der profitwirtschaft, hin zu der bedarfswirtschaft.

    ferien abschaffen, rentenalter auf 70 und keine AHV - da würde noch mancher SVPler sein wahlverhalten überdenken.
    33 1 Melden
    • Flickii 08.11.2017 13:37
      Highlight Ich wäre für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
      25 6 Melden
    • FrancoL 08.11.2017 13:40
      Highlight Ich bezweifle ob da menschen SVPler das Denken einschalten würden, solange die "Sozis" als Schuldige benannt werden können, geht der SVPler sogar durch die eigene Hölle.
      Wie sonst kann man sich erklären, dass viele SVPler, darunter auch viele Gewerbler, gegen die eigenen Kleinbürgerinteressen agieren?
      31 1 Melden
  • Turbi 08.11.2017 09:15
    Highlight Man muss seine Intelligenz nicht zum Arbeiten brauchen, sondern um (vor allem unproduktive) Arbeit zu verhindern
    17 0 Melden
    • 4kant 08.11.2017 10:46
      Highlight Das heisst die Produktivität soll gesteigert werden. Das wiederum heisst, dass der Gewinn pro Arbeitsstunde gesteigert werden soll
      Was seinerseits heisst: Löhne runter, Sozalleistungen runter, Ferien runter, dafür aber Arbeitszeiten rauf, Rentenalter rauf, Leistungsdruck rauf.
      Aber ist es wirklich intelligent, seine Arbeitnehmer bis in den Hungertod hinein auszubeuten, wo doch ebendieser Arbeitnehmer der Kunde Deines Konzerns ist und Dir die Millionenboni einbringt?
      7 4 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 23:42
      Highlight Ja, aber das passiert doch erst nach dem nächsten oder übernächsten Quartalsbericht. Wen interessiert das?
      4 0 Melden
  • 4kant 08.11.2017 08:20
    Highlight im Zusammenhang mit Arbeitsbedinungen gilt die Formel

    Flexibilisierung = Versklavung
    26 3 Melden
  • Maranothar 08.11.2017 07:32
    Highlight Die Tendenz geht Richtung weniger Wochenarbeitszeit und diese verkalkten, geldgierigen Dinosaurier wollen in die andere Richtung?
    Anstatt solchen Unsinn zu verzapfen sollten die sich besser überlegen,wie sie mit der unvermeidlichen Verbreitung der A.I und den Folgen für die Menschen umgehen.
    31 0 Melden
  • rodolofo 08.11.2017 07:10
    Highlight Die "Harten Kerle", die Burnout als Schwäche sehen, sind vermutlich in ihrem Privatleben unausstehliche Kotzbrocken, die ihre Familie mit einem giftigen Humor und mit sadistischen Spielchen quälen, immer legal abgesichert natürlich, wie sich das für Geschäfts-Profis gehört...
    Wer sich zum gemeinsamen Skifahren verabredet und dann auf die Minute pünktlich abfährt, obwohl die Andern verschlafen haben, handelt erzieherisch schwer angreifbar, aber trotzdem herzlos.
    Eine Familie ist halt kein Geschäft, und umgekehrt gilt das offenbar auch nicht...
    33 1 Melden
  • dracului 08.11.2017 07:03
    Highlight Es wäre gut, wenn sich die Gewerkschaftsfunktionäre auch mal am Arbeitsprozess beteiligen würden! Viele „nicht industrielle“ Berufe werden nämlich flexibilisiert und erlauben mehr Freiräume bei der Wissensarbeit. Hier müssen Firmen und vor allem Chefs befähigt werden den Führungsstil der 50er-Jahre (Command&Control) anzupassen. Ich bin einverstanden, dass industrielle Fertigung inkl. Call Center, Verkauf nicht noch mehr ausgepresst werden, bevor die Digitalisierung diese Berufe ganz auffrisst. Die Fronten scheinen verhärtet und auch Gewerkschaftsarbeit muss sich von ihren 50er-Methoden lösen!
    2 20 Melden
  • grandvlad 08.11.2017 06:53
    Highlight Rückschritt Rückschritt zurück zur Sklaverei......oder Anarchie? Jeder macht wie er will? Die Ideen der Wirtschaft wird sich dann wie immer auch im Bildungssystem abzeichnen; cool, wenn die SchülerInnen nachts und an den Wochenenden zur Schule kommen; wichtig ist ja, dass die kids aufs Berufsleben vorbereitet werden; gleitende Schulzeiten auch für Jugendliche. Elterngespräche zB. um drei Uhr in der Früh, weil die Eltern gleich auf dem Heimweg von der Arbeit sind oder die Lehrperson gerade keine Jugendlichen im Schulzimmer hat. Liebe Grüsse vom Burnout

    23 1 Melden
  • Sensenmaa 08.11.2017 06:47
    Highlight Gutes Bild dazu.
    35 0 Melden
  • Afeusi 08.11.2017 03:38
    Highlight Ihr seid so gescheit und doch so unbeschreiblich dumm!
    Wenn die Arbeitnehmer krank werden so entsorgt Ihr Sie wie Aussätzige und drängt Sie in das Sozialsystem wo sich dann änder um Sie kümmern können! Ihr unverschämten Arbeitgeber schämt euch für Euer Verhalten Ihr kriegt den Hals nicht voll Hauptsache Ihr profitiert! Wie krank ist das denn! Da könnt ihr noch so grenzenlos gut ausgebildet sein die Dummheit ist grösser als der Verstand! Und die Politik unterstützt Euch noch dabei weil Ihr bei dekadentem Essen mit Ihnen einen Pakt gegen das Volk schmiedet! Verwerflich!
    92 3 Melden
  • Juliet Bravo 08.11.2017 00:52
    Highlight Wir haben uns freie Wochenenden und die 45 h Woche erkämpft. Seien wir bitte nicht so dumm, dies zu einem Verhandlungsthema zu machen!
    122 2 Melden
  • Turbi 08.11.2017 00:21
    Highlight Bei solch idiotischen Forderungen ist wohl bald eine mehr oder weniger grosse Revolution nötig. Ja hab es ausgerechnet. Habe als Systemprogrammierer nie mehr als 30 Stunden gearbeitet,
    44 3 Melden
  • derEchteElch 07.11.2017 23:40
    Highlight Die meisten haben 8.5 Std. Arbeit pro Tag, dies entspricht 42.5 Stunden/Woche. Der SGV will also tatsächlich, dass man „einen“ Tag mehr arbeitet??

    Bei so einem Thema kann ich die nicht ernst nehmen. Da bin ich auf der Linie der Gewerkschaften und der Linken (jaa). Die Arbeitszeit ist im Vergl. zu Europa ohnehin sehr hoch..

    6 Wochen Ferien wollte damals auch fast niemand... Ich befürchte schlimmes wenns zu einer Abstimmung kommt... 🙈
    81 2 Melden
    • Sensenmaa 08.11.2017 07:05
      Highlight Denke ich auch
      Ich bin heute noch überzeugt davon das es bei der Wahl mit den Ferien nicht Recht zu und her her gangen ist.
      26 2 Melden
  • Richu 07.11.2017 23:39
    Highlight Die "gewünschte" 50 Stunden-Woche finde ich auch nicht gut. Jedoch entsprechen die Begründungen des Schweizer Gewerkschaftsbundes (SGB) teilweise nicht der Wahrheit. So behauptet der SGB in diesem Bericht fälschlicherweise, dass die meisten Schweizer 45 Stunden pro Woche arbeiten. Gemäss dem Bundesamt für Statistik arbeiten die Schweizer wöchentlich jedoch durchschnittlich 41 Stunden 10 Minuten. Gemäss diesem Bundesamt hat die wöchentliche Arbeitszeit in der Schweiz in den letzten 5 Jahren um 13 Minuten abgenommen.
    16 12 Melden
    • iss mal ein snickers... 08.11.2017 09:34
      Highlight Naja...der Durchschnittswert bezieht auch die Teilzeitarbeitenden mit ein...darum ist dieser tendenziell immer tiefer.....
      16 0 Melden
  • Pafeld 07.11.2017 23:33
    Highlight Wenn wir alle 18% mehr arbeiten (und folglich auch weniger Zeit zum konsumieren haben) wo kommt dann die zusätzliche Arbeit her? Haben wir damit dann auch einen entsprechenden Prozentsatz höhere Arbeitslosenquote? Warum heult bei den bürgerlichen Kackdreistigkeiten eigentlich nie jemand von drohendem Arbeitsplatzverlust? Nicht alles, was mikroökonomisch (in diesem Fall sogar nur vermeintlich) sinnvoll ist, ist es auch makroökonomisch. Nur scheint der SGV wirtschaftswissenschaftlich mehr als 60 Jahre in der Vergangenheit zu leben. Hinfort mit diesem egoistischen Gesindel...
    64 1 Melden
    • 4kant 08.11.2017 10:51
      Highlight Wenn wir eine Sozialdemokratische Partei hätten, bestünde noch Hoffnung auf eine Dämpfung der entfesselten Gier der Fastschonreichen.
      10 2 Melden
  • Pointer 07.11.2017 23:29
    Highlight Ich wäre dafür, die Höchstarbeitszeit auf 40 Stunden pro Woche zu reduzieren. Zudem sollte es pro 4 Stunden Arbeitszeit 15 Minuten bezahlte Pausen geben.
    63 1 Melden
  • Tomlate 07.11.2017 23:28
    Highlight Human Resources. Kurz HR. Sagt eigentlich alles. Manchmal noch als Personalabteilung anzutreffen.
    44 1 Melden
    • karl_e 08.11.2017 11:26
      Highlight Tja, "resources" heisst: Rohstoffe, Kapital, Betriebsmittel und Aehnliches. Manager Slang ist oft sehr treffend und manchmal sogar recht zynisch. Resources sind etwas, das man ausbeutet.
      lohnend: https://dict.leo.org/englisch-deutsch/resources
      7 0 Melden
  • einmalquer 07.11.2017 23:27
    Highlight Die 50-Stunden-Woche ist eine gute Idee.

    Wir können so mehr produzieren und haben weniger Zeit um zu konsumieren. Das führt nach herrschender Le(h)ere zu tieferen Preisen. Das wiederum führt zu tieferen Löhnen.

    Weil wir nun mehr produzieren aber weniger konsumieren können die wöchentlichen Arbeitsstunden reduziert werden, sagen wir mal auf 45 Stunden pro Woche. Und diejenigen, die keine Löhne mehr bekommen, weil man sie nicht mehr braucht, erhalten wegen der tieferen Löhne weniger Arbeitslosen-Geld.

    Vom Lohn werden weniger Sozialabgaben fällig.Und die Wirtschaft ist gerettet.
    26 3 Melden
  • FrancoL 07.11.2017 23:15
    Highlight Ein volkswirtschaftlicher UNSINN diese Forderungen. Man tut so als könne eine Branche sich organisieren und optimieren OHNE dass die Zulieferebene mitziehen muss. Man scheint nicht zu begreifen dass es ganze Arbeitsketten sind die in einer Abhängigkeit stehen und versucht mit dem Wort Flexibilität das zu verschönern. Einige Wenige können flexibel sein und die anderen sind es dann aber gar nicht mehr, sie folgen den Flexibelsten und haben keine Spielraum mehr.
    Ist das wünschenswert?
    Ganz und gar nicht!
    24 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.11.2017 22:26
    Highlight Was mich unabhängig vom Inhalt des Artikels immer wieder überrascht, wie extrem die Grundstimmung im watson-Forum schwankt. Wenn es um Flüchtlinge geht, wähnt man sich teilweise wie im falschen Film und die Parolen sind vergleichbar mit denen beim SVP-Bauernzmorgen.
    Wenn es hingegen um eine liberale Wirtschaft geht, bricht die rote Revolution aus.
    52 63 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 23:22
      Highlight Weil die Leser nicht die selben sind. Die Schlagzeilen sind auch hier auf watson reisserisch formuliert, damit die Leute klicken.

      Und auf die Artikel über Flüchtlinge klicken vermehrt Leute, die ihre Meinung darüber unbedingt Kund tun wollen, also eher "Asylkritiker" und Rassisten

      Es gibt ja auch immer mehr Leute, die den Artikel gar nicht erst lesen, sondern nur einen Kommentar hinterlassen.

      Hier halt Leute, die sich über die Vorschläge empören. Zu Recht, meiner Meinung nach, aber das ist meine Meinung.
      35 4 Melden
    • Darth Unicorn 08.11.2017 01:04
      Highlight Hmm verschiedene Artikel ziehen verschiedene Typen an, viele Liberal denkende sind es einfach leid geworden die Kommentare bei Flüchtlingsthemen zu lesen da sie teilweise echt abschäulich sein können.
      28 3 Melden
    • Wir sind das Volk 08.11.2017 04:42
      Highlight Ja, nennt sich eigene Meinung und ist deutlich besser als in starren rechts links Schemen zu verharren.

      Von Flüchtlingen und den Begleiterscheinungen haben mitlerweile Alle die Nase voll und von nochmehr arbeiten auch.

      Aber keine Angst, das W. Forum ist immer noch linkslastig genug.
      18 24 Melden
    • Fabio74 08.11.2017 06:44
      Highlight Was ist denn an Bigler liberal?
      12 3 Melden
    • grandvlad 08.11.2017 07:03
      Highlight Liberal=die Freiheit betreffend; Freiheit erleben die, welche am Drücker sind. Die Mehrheit der Menschen wird durch die unsichtbare Hand des Marktes gesteuert.
      10 0 Melden
  • chicadeltren 07.11.2017 22:09
    Highlight Schon mal daran gedacht, dass diese ganzen Gesetze auch massive Einschränkungen für Arbeitnehmer sein können? Kenne z.B. einige Personen, die gerne während eines halben Jahrs sehr sehr viel arbeiten würden, um dann das andere halbe Jahr zu reisen. Mir persönlich liegt nicht viel an einer geregelten Mittagspause, lieber halte ich diese kurz und gehe früher oder ich verschiebe sie nach hinten wenn gerade etwas wichtiges über Mittag anfällt. Und die maximalen Überstunden führen zu extrem vielen illegalen Arbeitsstunden, für die man dann gar keine Entschädigug erhalten kann...
    23 62 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 23:25
      Highlight Ich arbeite selber in einem Startup und natürlich haltet man sich da manchmal nicht an das Arbeitsgesetz und macht auch mal keine Mittagspause und isst am Arbeitsplatz während man dazu arbeitet.

      Natürlich meldet das keiner, weil das Teil eines Konsenses ist, dem man zustimmt, wenn man so einen Job hat und freiwillig in einem jungen Unternehmen arbeitet.
      27 0 Melden
  • Phipsli 07.11.2017 22:04
    Highlight Wie wärs wieder mal mit einer richtigen Lohnerhöhung..! Geben und nehmen sollte einigermassen im Gleichgewicht sein obwohl das ja schon lange nicht mehr stimmt..
    128 3 Melden
    • Redly 07.11.2017 22:44
      Highlight Du darfst ja Arbeitgeber werden und höhere Löhne auszahlen!
      Fordern ist wohl einfacher als liefern...
      14 127 Melden
    • Pasch 08.11.2017 01:00
      Highlight Ja genau deshalb ist die Forderung von 50h/woche so eine S
      Sauerei. Wenns ums Fordern geht da ist einigen möchtegern Chefs nichts zu peinlich!
      41 2 Melden
    • Fabio74 08.11.2017 06:46
      Highlight @redly gilt andersrum auch. Immer nur mehr fordern, aber wenns um den Lohn geht, 1000 Ausreden finden warum es nicht geht
      22 3 Melden
    • RETO1 08.11.2017 09:59
      Highlight mach dich doch selbständig, dann kannst du deinen Mitarbeitern alle Wünsche erfüllen ,mal sehn wie weit du kommst
      2 9 Melden
    • Phipsli 08.11.2017 12:20
      Highlight @Redly, ach ja und jetzt sollen alle Arbeitnehmer, übrigens mehr als 5 Millionen in der Schweiz, eine eigene Firma gründen. Du weisst bestimmt selber, dass dein Argument zu einfach gestrickt ist und nicht aufgeht, kannst dir die Mühe sparen...
      11 2 Melden
  • Sir Konterbier 07.11.2017 21:57
    Highlight Gefällt auch mir als FDP'ler nicht.

    Einzig über Sonntags und Nachtarbeit muss man meiner Meinung nach diskutieren, denn viele Menschen schätzen es auch zu ungewöhnlichen Zeiten zu arbeiten um sich beispielsweise die Erziehung der Kinder ein wenig besser aufteilen zu können etc.

    Aber ist auch dumm solche krassen Forderungen zu stellen, die keine Chance haben, das ist nur Wasser auf die Mühlen der Klassenkämpfer.
    36 37 Melden
    • FrancoL 07.11.2017 22:51
      Highlight Wasser auf die Mühle der Klassenkämpfer? Zeigt doch nicht mehr und nicht weniger, dass es diese sogenannten "Klassenkämpfer" braucht. Es ist eben doch ein gewisser Klassenkampf wenn ich solche Forderungen des Gewerbeverbandes sehe und das sage ich als Arbeitgeber, der sich täglich auch um das Einhalten der Zeiten und Vorgaben kümmern muss. Diese Vorgaben sind ein positiver Punkt vor allem für die unteren Lohnklassen und man sollte nicht daran rütteln. Die gut verdienenden Klassen machen eh was sie wollen!
      78 6 Melden
    • Pafeld 07.11.2017 23:20
      Highlight Seien Sie doch ehrlich: der einzige Grund, weshalb die FDP die 24-Stunden-Verfügbarkeit will, ist um dem Unternehmer an 24 Stunden am Tag den Umsatz zu ermöglichen. Und ganz sicher nicht, um dem Arbeitnehmer eine Freude zu machen. Die Möglichkeit hat er heute in diversen Branchen schon.

      Ich hoffe mal, Sie bekleiden nicht schon ein politisches Amt. Denn diese dreiste Lüge würde Sie unter Umständen völlig zurecht das Amt kosten.
      17 6 Melden
    • Sir Konterbier 07.11.2017 23:54
      Highlight OK ich wurde glaub nur halb richtig verstanden.

      Ich glaube dass diese Forderungen im Parlament und vor allem vor dem Volk keine Chance haben, weshalb es lediglich Wasser auf die Mühlen jener ist, die genau diesen Klassenkampf suchen (Und ich mit Klassenkämpfern nichts anfangen). Es ist also meiner Meinung nach eine kontraproduktive Forderung.
      6 1 Melden
  • Dharma Bum 07.11.2017 21:46
    Highlight Die Gesammtarbeitszeit wird nicht verlängert, bloss flexibler gehandelt, das war der Denkanstoss.

    Watson macht daraus gleich ein Che Guevarra Revolutionspaket - das ist polemisch und unfair.

    23 161 Melden
    • D(r)ummer 07.11.2017 22:20
      Highlight Der Ausdruck "flexibel" ist (oh Wunder) ein bisschen flexibel in der Auslegung.

      Ok, es ist heute faktisch so, dass an vielen Orten schon 50+ gearbeitet wird. Wenn das Gesetz jetzt "next Level" gehen soll, dann wird es in Zukunft genau wie heute wieder heissen: "der Arbeitnehmer muss flexibel sein ansonsten..."

      Wettbewerbsfähigkeit lässt sich mit Zitronenpressen aufrechterhalten.
      67 6 Melden
    • PaLve! 07.11.2017 23:11
      Highlight D(r)ummer sollte ein Herz werden, nicht ein Blitz, sorry
      10 2 Melden
    • Pafeld 07.11.2017 23:27
      Highlight Von 42,5 (bereits ein überdurchschnittlicher Wert in OECD-Ländern) auf 50 Stunden ist in jedem Fall eine massive Erhöhung. In Anbetracht der Tatsache, dass oekonomische Studien bereits eine höhere Produktivität bei unter 36 Stunden bescheinigen, ist diese Forderung einfach nur kackdreist und nicht mit sachlicher Grundlage zu rechtfertigen. Und Ihr Relativierungsversuch ist einfach nur beschämend. Das Unternehmer ihre zusätzlichen Freiheiten nur in Sonderfällen zum Wohle der Mitarbeiter nutzt, ist längst belegt. Für die Mehrheit wird die Möglicheit für eine 50-Stunden-woche zum fixen Standard.
      26 2 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 23:27
      Highlight Spannend, dass die Flexibilität immer nur vom Arbeitnehmer gefordert wird aber nie vom Arbeitgeber.
      34 2 Melden
    • Fabio74 08.11.2017 06:48
      Highlight Wer Bigler und seine Kumpane kennt, weiss wie der Hase läuft. Scheibchenweise fordern.
      Und im Zusammenhang mit Bigler das Wort fair zu brauchen, ist eine Ohrfeige für alle mit Anstand
      13 1 Melden
  • Eksjugo 07.11.2017 21:29
    Highlight Junge Junge... was soll die 50-Stundenwoche bringen? Zurück in die Steinzeit? Das Gegenteil von Produktivität und Effizienz? Burnouts und Depressionen und den Grossteil des Lebens im muffigen Büro?

    Bringt lieber den Vorschlag zur 35-Stundenwoche!
    142 6 Melden
    • mrmikech 07.11.2017 22:25
      Highlight 25 ist mir lieber. Im ernst.
      61 1 Melden
    • Pasch 08.11.2017 01:06
      Highlight 5x5? Kannst dir sicher sein da würde ich vom Kaffiautomaten zum Platz sprinten und die Arbeit würde nur sowas von fliegen... aber nee ich muss es ja schon auf 8,5h strecken... zzzzzzzzzzzzzz und nein mehr kommt da nicht selbst wenn ich es in 5h durchbringe! (Was ich könnte) wird wohl wieder mal Zeit für einen Wechsel.... Bore-Out macht sich breit!
      17 1 Melden
    • Genital Motors 08.11.2017 05:42
      Highlight Arbeiten hier eigetnlich alle nur im büro ? Dachdecker sommer schönes wetter. Locker mal 50 bis 55 in der woche. Niemand beklgt sich. Dafür im winter 7.5
      9 4 Melden
  • Dharma Bum 07.11.2017 21:25
    Highlight In 20 Jahren erledigen Roboter die Jobs, dann dürfen die Jammeri hier auf Vollzeitjammeri schalten und Mimimis im Garten züchten.
    13 121 Melden
    • niklausb 07.11.2017 22:32
      Highlight Wird dann in 20 jahren jeder vom sozialamt leben oder wo sollen all die obsoleten arbeiter dann hin? Es werden ja nicht wehniger Menschen und die Tendenz ist ja eher in Richtung länger (bis 70)arbeiten und nicht in Richtung wehniger... Wie soll das dann mal gehen?
      52 2 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 23:29
      Highlight Spätestens wenn die Elite dem normalen Volk das Geld zum Konsum ohne Gegenleistung in Form von Arbeit auszahlen muss, damit dieses in den Laden gehen kann um Produkte zu kaufen, welche vorher vollautomatisiert hergestellt wurden, ja spätestens dann hoffe ich, erkennt jeder wie sinnlos dieses System ist.
      20 1 Melden
    • Kurnugia 07.11.2017 23:34
      Highlight Vorausgesetzt wir leben in einer Dystopie in welche die Produktion wenige Oligarchen dient.
      2 1 Melden
  • Sensenmaa 07.11.2017 21:24
    Highlight Willkommen in der modernen Sklaverei von morgen.
    102 4 Melden
  • Fabio Kunger 07.11.2017 21:16
    Highlight Wir haben eine Digitalisierung bei der einen Grossteil der Jobs wegfallen wird, und der SGV will längere Arbeitszeit. Das heisst in Zukunft arbeiten 50% der Leute, die haben keine Freizeit, die anderen 50% sitzen auf dem Sozialamt, die haben kein Geld.... ich sage nur Kollaps.
    119 4 Melden
    • grumpy_af 08.11.2017 00:03
      Highlight Digitalisierung schafft aber neue Jobs in neuen Bereichen. Diese kompensieren aber leider die Jobausfälle nicht.
      10 0 Melden
  • Tomjumper 07.11.2017 21:15
    Highlight Der ehemalige Bundesratskandidat der SVP hat aber gute Ideen. War das nicht die Partei, die von sich sagt etwas für die kleinen Leute zu tun? Wählt sie nur weiter und gebt danach den linksgrünen Gutmenschen die Schuld wenn ihr ein Burn Out habt.
    132 3 Melden
    • pun 07.11.2017 23:42
      Highlight Und nicht vergessen, die Asylanten zu beschuldigen, wenn die IV dann nicht zahlt.
      26 1 Melden
  • metall 07.11.2017 21:13
    Highlight Also Ihr Jammeris hier mein Tip. Gründet doch selber ein Unternehmen, stellt haufenweise Leute ein und lässt die für Euch arbeiten. Dann könnt Ihr abzocken so viel Ihr wollt, mit nur ca. 3 Stunden Arbeit pro Woche. :-D
    8 116 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 22:59
      Highlight Das ist ja das traurige an diesem System. Je besser es dir geht, desto mehr lebst du auf Kosten anderer. Vom Tellerwäscher zum Millionär ist auch nur ein Euphemismus für vom Sklaven zum Sklaventreiber
      23 1 Melden
  • M@ Di11on (亚光狄龙) 07.11.2017 21:12
    Highlight 50 Stundenwochen sind für jemanden, der eine eigene Firma führt und dafür sorgt, dass viele Arbeitnehmer mit ihren Familien regelmässiges Einkommen, Urlaub, Sozialbeiträge und Kindergelder bekommen, wie Ferien. Das doppelte Pensum ist Alltag.

    Macht sich die Unia für uns auch stark?
    11 119 Melden
    • derEchteElch 07.11.2017 23:44
      Highlight Nein, du hast dafür den Gewerbeverband..
      28 1 Melden
    • Lars Widmer 08.11.2017 00:16
      Highlight Sorry, aber wenn du deine eigene Firma führst bestimmsts du und nur du wann du frei hast... Kannst sie ja auch Verkaufen und arbeitnehmer werden.
      26 1 Melden
    • zipfelgrind 08.11.2017 05:47
      Highlight Logischerweise nicht, die UNIA vertritt auch nicht die Arbeitgeber... Nervst du dich auch, dass der Fleischverband sich nicht für Vegetarier engagiert?
      31 2 Melden
  • klugundweise 07.11.2017 21:04
    Highlight Das ist bürgerlich, Arbeitszeit rauf, Rentenalter rauf, Renten runter.
    Und wer hat diese Leute gewählt?!
    117 7 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 23:30
      Highlight Ist mir egal, Hauptsache dem Ausländer gehts schlechter wie mir!
      25 1 Melden
    • Juliet Bravo 08.11.2017 01:13
      Highlight Bürgerlichwähler wählen den Rückschritt. Macht euch schlau und wählt gescheit!
      13 2 Melden
    • meine senf 08.11.2017 05:03
      Highlight Die Wähler haben halt so ihre Prioritäten.

      Arbeitnehmerschutz wie vor 200 Jahren? Kapitalismus wird schleichend wieder zum Feudalismus? Wer alt werden will und sich das nicht leisten kann sei selber schuld?

      Äh, ja, das kann ja alles sein.

      Aber wirklich wichtig ist doch, dass wir es der EU und der Classe Politique mal so richtig zeigen! Dass keine Burkas rumlaufen! Dass überall Schweizerfahnen hängen und wir wieder stolz und great sind!

      Erst dann geht es den kleinen Leuten wieder richtig gut.
      24 0 Melden
    • Morbid_Tales666 08.11.2017 09:27
      Highlight Wie seventhinkingsteps sagt: Man tritt halt lieber nach unten als nach oben. Hauptsache es gibt Leute denen es schlechter geht.
      15 0 Melden
  • Humbolt 07.11.2017 21:03
    Highlight Dass das eine strunzdumme Idee ist kann euch jeder Arzt sagen! Dort ist 50h normal. Und was hat es gebracht? Richtig, viele sehnen sich nach Teilzeit und die Quote der Berufsaussteiger nimmt zu...
    Immer das gleiche Problem. Leute die keinen Plan haben vom Leben der Basis entscheiden trotzdem darüber.
    73 0 Melden
  • Paedu87 07.11.2017 20:53
    Highlight Wahnsinn. Ich darf hier kein einziges Wort schreiben was mir in den Sinn kommt. Unertragbar eine Zusammenstellung solcher durchwegs ernstgemeinter Forderungen.
    Vor allem gibt es absolut keinen wirtschaftlichen Hintergrund für diese Forderung. Produziert doch wo der Pfeffer wächst! Wissensarbeit und Innovation aber gibt es nicht in Akkordarbeit...
    54 3 Melden
  • Firefly 07.11.2017 20:51
    Highlight Ich kauf mir einen Roboter und schick ihn für mich in Büro wo er für mich 24 Strunden, 7 Tage die Wocher Geld verdient.
    33 0 Melden
    • Fly3930 08.11.2017 07:34
      Highlight Wenn du es schaffst, einen solchen Roboter zu konstruieren, dann wirst du eh nicht mehr ins Büro gehen müssen. Du verwaltest dann deine Milliarden mit einer App am Pool... :-)
      8 0 Melden
    • Firefly 08.11.2017 10:14
      Highlight Fly3930, Ich schrieb dies, weil die Wirtschaft und Gesellschaft mittlerweile offenbar schizo geworden ist. Einerseits kommt fast täglich einer mit der Rede von AI und Robotern, die uns ersetzen werden, und dass es immer weniger Arbeit geben wird, und Andererseits wollen sie nun die Arbeitszeiten erhöhen!?!? Ja was nun?
      8 0 Melden
  • FrancoL 07.11.2017 20:48
    Highlight In einer Arbeitswelt die stark vernetzt ist und viele Abläufe von x Branchen abhängig sind ist eine Lösung mit einer partiellen 50 Stunden-Woche alles andere als sinnvoll! Viele argumentieren mit einzelnen Branchen und merken nicht dass alles zusammenhängt und somit die einzelne Branche plötzlich andere Branchen mit zieht und bald einmal eine guter Teil der Arbeiter in ein Schema gezwängt wird der für BEIDE Seiten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, nicht von Vorteil ist.
    Die Begründungen des Gewerbeverbandes gehen nicht über die Nasenspitze hinaus. Arbeitsfriede geht dem Geld vor.
    59 1 Melden
  • seventhinkingsteps 07.11.2017 20:41
    Highlight In einem Jahr wird sich ja der Generalstreik für 100 Jahre jähren, let's do it again
    77 2 Melden
    • satyros 08.11.2017 01:47
      Highlight Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will!
      17 2 Melden
  • seventhinkingsteps 07.11.2017 20:40
    Highlight Leicht daneben gegriffen bzw. kein Glück gehabt mit dem Zeitpunkt dieser Ideen, im Zusammenhang mit den Paradise Papers.

    Hoffentlich machen jetzt linke Politiker endlich was aus der momentanen Grundstimmung.
    65 1 Melden
  • Lexxus0025 07.11.2017 20:38
    Highlight In den meisten Bereichen arbeiten Menschen mit 6 stunden täglich am effizientesten: Auch dazu gibts reichlich Studien. Aber ja: Machen wir das Gegenteil um den vermeindlichen Wohlstand zu halten.
    69 1 Melden
  • Herbert Anneler 07.11.2017 20:31
    Highlight Gewerbeverbands-Bigler - der Trump der Schweiz - einfach jenseits. Der Gewerbeverband wird für diesen durchgeknallten Narzissten und Super-Blocher noch büssen müssen: Ein ehemaliger Beamter, der CEO spielt - das kann nur in die Hosen gehen.
    59 1 Melden
  • Timmy :D 07.11.2017 20:31
    Highlight Back to the roots. Yeah klingt super, jetzt müssen nur noch so unnötige Dinger wie AHV und Rechte abschaffen und schon sind wir in der guten alten Industriellen Revolution! *Ironie bekommt brechreiz*
    75 1 Melden
    • niklausb 07.11.2017 22:38
      Highlight Ja und mein 5 jährger Sohn hätte nach dem Kindsgi noch zeit den einen oder amderen Hochkamin zu putzen und am Abend nähen wir dann noch ein paar Bälle oder so.
      59 1 Melden
  • bastardo 07.11.2017 20:31
    Highlight drei punkte, die mich bei diesem artikel stören. 1) die schreiberin lässt ausschliesslich die gewerkschaften zu wort kommen (was mich bei watson überhaupt nicht überrascht). 2) dementsprechend einseitig und tendenziös fällt der bericht aus. die vorschläge des sgb werden völlig verzerrt widergegeben. der bericht ist also reine stimmungsmache und hat nicht viel mit journalismus zu tun. 3) fast alle kommentatoren (ausnahme: candy queen, raues Endoplasmatisches Retikulum und Madison Pierce) überzeugen durch unwissenheit. fazit: stammtischniveau 👎🏼
    12 81 Melden
    • D(r)ummer 07.11.2017 22:27
      Highlight Es ist nicht der einzige Artikel von Watson über das Thema. Oder?
      28 2 Melden
    • Yolo 07.11.2017 22:54
      Highlight Blick, Tagi und 20min schreiben das Gleiche. 🤭
      39 1 Melden
    • FrancoL 07.11.2017 22:57
      Highlight @bastardo; Wenn Du ein wenig genauer lesen würdest könntest Du etliche Ansätze bemerken die diesem Irrsinn durchaus sachlich entgegnen, doch dazu müsstest Du Deine einseitige Brille ablegen und vielleicht auch ein wenig beide Seiten des Arbeitstisches kennen.
      Nun Du bist der Wissende und hast x Zeile geschrieben UND nicht die Bohne einer Erklärung zum Thema abgegeben. Ist das nun Deine Art den Trump zu spielen?
      Manche Kommentare mögen Stammtischniveau haben, Deiner hat gar kein Niveau.
      18 2 Melden
    • Fabio74 08.11.2017 06:52
      Highlight Sprich nur wer Biglers Füsse küsst, und dessen Märchenstunde folgt, schreibt Fakten. Wer dagegen ist, lügt....
      Diese Story kennen wir von Blocher. Der ist auch als einziger im Besitz der richtigen Wahrheit
      14 0 Melden
  • David Rüegg 07.11.2017 20:26
    Highlight Die Digitalisierung ersetzt zunehmend menschliche Arbeitskräfte, die Weltbevölkerung nimmt zu und wird tendenziell älter... und der Gewerbeverband fordert allen Ernstes eine Erhöhung der Arbeitszeit. Es fehlen mir die Wort ob solcher Weitsicht! Mögen doch bitte bei den nächsten Wahlen sämtliche Mitmenschen ihr Schicksal in die Hände solch fähiger Leitfiguren wie die des Herrn Rime legen.
    46 1 Melden
  • mia83 07.11.2017 20:24
    Highlight Ich könnte kotzen. Zum Glück gibts Gewerkschaften und die SP!
    Aber nein, es ist die SVP, die sich für den kleinen Mann einsetzt.
    47 5 Melden
    • Yamamoto 07.11.2017 23:24
      Highlight Ich stimme Dir zu, aber leider lassen sich die linken Parteien – ausser die JUSO – die Themen von den Bürgerlichen diktieren. Zurzeit reagieren sie statt zu agieren und davon profitieren die SVP und die FDP. Die SP sollte kämpferischer auftreten und nicht schon mit Kompromissen einsteigen – wie z.B. bei der Altersvorsorgereform. Sie sollte den öffentlichen Fokus weg vom Scheinproblem im Asylwesen hin zu wichtigen Themen wie Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten, Mindestlöhne, Altersvorsorge, Wirtschaftskriminalität und Steuern lenken. Kapitalanlagen müssen stärker besteuert werden als Einkommen.
      13 0 Melden
  • Buddha of Suburbia 07.11.2017 20:22
    Highlight Bei Stichworten wie „flexibel“ werde ich immer misstrauisch, wenn das Begehren von der Arbeitgeberseite her kommt...
    57 1 Melden
    • FrancoL 07.11.2017 22:59
      Highlight Richtig und wenn der Arbeitnehmer einmal seine Ferien flexibel oder kurzfristig ansetzen will dann hat das Wort flexibel plötzlich keinerlei Wert mehr und wird von Arbeitgeber als Unwort deklariert.
      13 1 Melden
    • Sensenmaa 08.11.2017 07:13
      Highlight Jop ich auch.
      5 0 Melden
  • a-minoro 07.11.2017 20:20
    Highlight Was schlucken die Typen vom Arbeitgeberverband eigentlich für Pillen? Die scheinen für die Gesundheit jedenfalls nicht besonders förderlich zu sein...
    121 4 Melden
    • Zeyben 07.11.2017 21:22
      Highlight Wessen Gesundheit?
      22 0 Melden
  • Marlon Mendieta 07.11.2017 20:20
    Highlight Ihr seid doch alles Grännis...
    Gab wohl noch nie eine Generation, die weniger gearbeitet hat.
    Und trotzdem haben wir mehr Luxus als wir brauchen.
    Geht mal 2 Wochen zu einem Bauer oder einem Beizer arbeiten, statt jeden Abend zu saufen und zu feiern
    25 228 Melden
    • Dharma Bum 07.11.2017 21:23
      Highlight Die Gränis sind Blitzer, viel mehr liegt halt nicht drinn.
      3 72 Melden
    • Wambolium 07.11.2017 21:46
      Highlight work hard- play hard. Wer hart gearbeitet hat, hat sich auch seinen wohleverdienten Feierabend und sein Wochenende verdient.
      53 4 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 21:52
      Highlight Und das heisst, wir sollen alles aufgeben, was wir erreicht haben, weil Bigler und Co auf Arbeitnehmerschutz pfeifen und es nur ums Auspressen der Menschen geht?
      Sicher nicht. Nie und nimmer
      57 3 Melden
    • Mss.Fork 07.11.2017 23:25
      Highlight Wer bauer sein in der schweiz als messlatte für hartes arbeiten nimmt, hat wohl selbst nicht den grössten horizont was das thema anbelangt
      23 0 Melden
    • Lukas Küng (1) 08.11.2017 06:40
      Highlight Die Zahl der Stunden hat sicher abgenommen aber die Intensität hat zugenommen. Und ich möchte jetzt wirklich auch den Luxus, einen Teil meiner Zeit für andere Dinge als die Arbeit zu investieren. Das ist mir mehr wert als Geld. Als ich letztes Jahr 65h Wochen hatte als ich bei einem Bauern arbeitete, ging das schon.
      Einfach nebenher hatte ich keine Zeit mehr. Und im Leben zählt nicht nur die Arbeit.
      Der Arbeitgeber ist klar in einer schwierigen Lage und wäre vieleicht froh, um mehr Flexibilität. Aber er ist am längeren Hebel und daher müssen die Arbeitnehmer gewissen Schutz geniessen
      14 1 Melden
  • zend 07.11.2017 20:15
    Highlight Ja irgendetwas läuft schief. Durch die technologische Entwicklung sollte der Wohlstand und die freie Zeit für jedermann stetig zunehmen. Nur ist sie in den letzten Jahrzenten nicht nur stagniert sondern wahrscheinlich sogar rückgänging.
    110 4 Melden
    • nick11 07.11.2017 21:30
      Highlight Ist dem wirklich so? Ich weis nicht was die Statistik darüber sagt, aber wenn ich 20-30 Jahre zurück denke wurde noch Samstags gearbeitet und es war normal, um 7 Uhr mit der Arbeit zu beginnen. Heute ist 8 Normal, und viele haben am Freitag um 15-16 Uhr Feierabend.

      Und der Wohlstand hat doch zugenommen, nicht?
      3 43 Melden
    • chicadeltren 07.11.2017 22:10
      Highlight #fakenews
      Wir haben noch nie so wenig gearbeitet wie heute. Frag mal deine Grosseltern.
      4 25 Melden
    • zzZüri 08.11.2017 06:24
      Highlight Wir wir wir. Geh mal auf den Bau und sag denen, die Leute haben noch nie so wenig gearbeitet wie sie die letzen Jahre! 60-65h sind je nach Baustelle normal. Nebenbei, reichte sein Lohn früher für eine ganze Familie, was heute auch nicht mehr der Fall ist.

      17 1 Melden
    • zend 08.11.2017 20:40
      Highlight Bei bezahlter Arbeit bin ich einverstanden. Jedoch war früher eine Arbeitsteilung in der Familie. Mein Grossvater hatte bestimmt länge Arbeitstage als ich. Dafür kam er danach nach Hause und alles war erledigt durch meine Grossmutter die nie bezahleter Arbeit nachgegagen ist.

      Aus diesem Grund denke ich, dass freie Zeit nicht zugenommen hat.

      Wenn ich den Wohlstand von meinen Eltern in meinem Alter vergleiche hinke ich hinterher. Habe kein Haus und kein Auto. Dafür gehe ich weiter in die Ferien und habe ein PC und Smartphone um effektiver Arbeit zu erledigen ;)

      1 0 Melden
  • fischolg 07.11.2017 20:13
    Highlight Wer sich die Folgen solcher Bedingungen mal genauer ansehen möchte, wirft am besten einen Blick in die Securitas (und vermutlich auch andere Sicherheits-DL). Wenns nach Securitas geht, arbeiten wir 6 Tage die Woche, idealerweise 54 Stunden, voll am Maximum, mit nur einem Tag frei, mit 13h-Schichten am Tag und 11h in der Nacht und mit permanenter Wochenendarbeit. Seit ich im Mai dort angefangen habe, hatte ich nur 2 Wochenenden frei und teilweise die obigen Bedingungen. Mit verschissenem Lohn und weiteren Ausbeutungen, wenn man sich nicht wehrt oder wehren kann.
    80 5 Melden
    • ströfzgi 07.11.2017 21:50
      Highlight Sorry die Frage, aber warum arbeitest Du dort?
      19 2 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 21:53
      Highlight wenn das alles stimmt, sind dies massive Verstösse gegen das Arbeitsgesetz
      28 0 Melden
  • Max Havelaar 07.11.2017 20:11
    Highlight Der SGV will dies, will das. Schön für ihn. Die Umsetzung der lächerlichen Forderungen ist chancenlos.
    82 5 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 20:50
      Highlight Mit dem jetzigen Parlament nicht unbedingt.
      33 0 Melden
    • R4ff4e1e 07.11.2017 21:05
      Highlight Darauf würde ich traurigerweise nicht Wetten. Ich erinnere mich an Abstimmungen bei dem 6 Wochen Ferien oder ein Bedingungsloses Grundeinkommen, mit einem für mich unverständlichen Nein abgelehnt wurden.
      37 3 Melden
    • Phrosch 07.11.2017 21:21
      Highlight Hast du den Artikel gelesen? Die Arbeitgeber wollen die und das, der SGV wehrt sich dagegen.
      0 11 Melden
    • Max Havelaar 08.11.2017 06:01
      Highlight @7TS und Raffaele: Ja, die Ängste sind nicht unbegründet. Und bis zur Abstimmung der USR3 habe ich auch immer gedacht, dass die Stimmberechtigten nur wirtschaftstreu abstimmen. ;) Der Aufschrei in den Medien bzw. den Kommentarspalten ist so gross, als wäre alles bereits beschlossene Sache. Da braucht es dann schon noch ein bisschen mehr.

      @Fröschli: SGV will dies und das, der SGB wehrt sich dagegen ;)
      9 0 Melden
  • Distace 07.11.2017 20:08
    Highlight Grundsätzlich finde ich es gut die Arbeitszeit flexibler zu gestalten. So dass man auch mal am Abend oder an Wochenenden arbeiten kann. Allerdings sollte die Arbeitszeit auf 5 bis 6 Stunden pro Tag reduziert werden, da es mittlerweile bewiesen ist, dass man bei längerer Arbeitszeit weniger produktiv arbeitet.
    106 5 Melden
    • nick11 07.11.2017 21:36
      Highlight Das mit der Arbeitszeit gilt nur bedingt. Nicht jeder arbeitet "Produzierend", es gibt viele Jobs in denen der Hauptteil "da sein" bedeutet (z.B. Sicherheitspersonal). Auch kenne ich Jobs, da ist nach 3-4h schluss mit Produktivität. Solche generellen Regelungen bringen nichts.
      Über kurz oder lang müssen es die Firmen aber verstehen und je nach Beruf die richtigen Arbeitszeiten finden.
      11 0 Melden
    • chicadeltren 07.11.2017 22:14
      Highlight Du bist wohl ein Bürogummi. Gibt eben durchaus Jobs wos auf die exakte Präsenzzeiz ankommt. Fändest du bestimmt witzig wenn es im Spital dann 9h lang keine Pflege mehr gibt weil alle nur noch 5h am Tag arbeiten.
      Und weshaln die Banker und Sachbearbeiter, die eh nur rumsitzen noch solche Arbeitszeitgeschenke bekommen sollen, weiss ich echt nicht.
      2 18 Melden
    • Wouf usem grab™ 08.11.2017 06:01
      Highlight ich würde ja gerne Flexibel arbeiten aber als Elektriker ist das nich so einfach. Die Kunden heulen ja schon rum wenn man sich anmeldet um 7.30 ihren Backofen reparieren zu kommen. Während es auf grossbaustellen wie dem Spital einfach unmöglich ist früher zu beginnen weil die Lärmbelastung der Patienten eh schon zu hoch ist. Flexibilität ist fast nur für Bürogummis möglich. ich würde gerne in der Nacht arbeiten wo weniger Menschen unterwegs sind aber tja...
      8 0 Melden
  • Fanta20 07.11.2017 20:07
    Highlight M. E. muss man den Forderungen des SGV nach einer "Flexibilierung" des Arbeitsgesetzes schon kritisch gegenüberstehen; denn eigentlich müsste sich die Entwicklung des Arbeitszeitrahmens dank Digitalisierung und Effizienzsteigerungen gerade in die andere Richtung bewegen. Auf jeden Fall würde ich die Errungenschaften des ArG nicht ohne Not zuungunsten der Arbeitnehmenden aufweichen.

    43 2 Melden
    • Phrosch 07.11.2017 21:23
      Highlight Bitte nochmals lesen. Arbeitgeber wollen mehr Flexibilisierung, der SGV wehrt sich dagegen.
      2 6 Melden
    • Zeyben 07.11.2017 21:35
      Highlight Effizienzsteigerungen sind letztlich nur Produktivitätssteigerungen. Das beinhaltet eben nicht, dass der MA weniger arbeiten soll. Man müsste das OR und ARG und das Gesellschaftsrecht langsam revidieren. Die Ausbeutung geht zu weit.
      8 0 Melden
  • RoWi 07.11.2017 20:02
    Highlight Nun denn, da ist sie nun, die Quittung des Rechtsrutsch an den letzten Wahlen... wir bewegen uns auf die 4. industrielle Revolution zu und die Bürgerlichen gebärden sich wie damals, während der Ersten. Ich halte es wie Money... und mach mich hier vom Acker! Ich brauche das nicht mehr! Ich hoffe, die Halbwertszeit des Stimmvolks reicht bis zu den nächsten Wahlen und wir erleben eine Korrektur hin zu mehr Balance und endlich zu einem ausgewogenem Steuerrecht (Paradise Papers, etc. pp) zum Wohle der Menschen!
    69 7 Melden
    • E7#9 07.11.2017 22:55
      Highlight Verrätst du uns vor deiner Abreise noch wohin du gehst? Nähme mich echt wunder, denn ich glaube fest daran, dass das Gras überall grüner zu sein scheint, als da, wo man sich immer grad befindet. Und danach: Tschüss, wünsche eine gute Reise, Spass, Glück und viel Erfolg.
      5 5 Melden
    • Flickii 08.11.2017 13:33
      Highlight Ich denke schon, dass es einige schlaue Destinationen gibt! Also ich fange an Schwedisch zu lernen ;-)
      4 0 Melden
    • E7#9 08.11.2017 15:58
      Highlight Einverstanden, Schweden tönt nicht schlecht, vorausgestzt du passt ins Schema... d.H. du bist verheiratet, hast Kinder etc. Ansonsten ist es sicher immernoch friedlich, zahlst aber recht viel drauf bei den Sozialsbgaben. ;-)
      0 1 Melden
  • Posersalami 07.11.2017 19:55
    Highlight "die Arbeitszeit auf maximal 45 statt 50 Stunden pro Woche reduzieren, die jährliche Überzeit auf 170 Stunden begrenzen oder zwingend die Versicherung bei der SUVA abschliessen"
    Diesen armen Unternehmen ist es also nicht zuzumuten, dass der Arbeitnehmer noch ein geregeltes Leben neben der Arbeit hat? Darum gehts dem Land so schlecht! Gut, dass das endlich geklärt ist!

    Diese Haltung widert mich an. Im Prinzip will man bessere Sklaven. Mit einer solchen Lockerung des Gesetzes wird der Druck auf den Arbeitnehmer weiter ansteigen und die Löhne schön tief bleiben.
    80 7 Melden
    • chicadeltren 07.11.2017 22:17
      Highlight Immer der pöse Unternehmer... Schaff doch selbst Arbeitsplätze mit Traumbedingungen. Gilt übrigens auch für jeden unzufriedenen Arbeitnehmer.
      2 32 Melden
    • Posersalami 08.11.2017 00:31
      Highlight Das was da gefordert wird hatten wir schon, wollten wir dann aber nicht mehr und der Arbeitnehmerschutz entstand. Wir haben doch aber schon relativ lasche Standards was das Verhältnis Arbeitnehmer - Arbeitgeber angeht. Wir haben doch das Problem, das tiefe Löhne kaum genug wachsen um die Erhöhungen der KK und Mieten zu finanzieren. Was macht die SGV? Schlägt vor die Löhne zu drücken! Mehr Leistung zum gleichen Lohn ist eine Lohnsenkung. Mehr Druck auf die Arbeitnehmer wird auch nicht dazu beitragen, Lohnerhöhungen zu bekommen. Diese Vorlage ist durch und durch ein neoliberaler Wunschzettel.
      8 0 Melden
  • Candy Queen 07.11.2017 19:53
    Highlight Versteht ihr es definitv nicht oder wollt ihr es nicht verstehen?
    Falls doch, lest doch Madison Pierces Kommentar von 19:25 Uhr durch. Oder die Medienmitteilung.
    Ist bezeichnend, dass einfach einmal drauf los geht wird.
    6 100 Melden
    • Posersalami 07.11.2017 21:01
      Highlight Es geht um eine Flexibilisierung im Stile eines Rundumschlags. In Wahrheit sind das viele gute Argumente um dir nicht mehr Lohn zu zahlen dafür, dass du dein Leben noch mehr der Arbeit unterordnest. Dabei sollten Einsätze ausserhalb der planbaren Regelarbeitszeit pauschal höher Vergütet werden. Express kostet immer mehr.

      Es sind auch gute Argumente dafür dich klein zuhalten, weil es da immer einen gibt der gerne deinen Job haben würde.. mehr Druck auf die Arbeitgeber wäre angesagt, nicht noch mehr Druck auf die Arbeitnehmer!
      25 0 Melden
    • FrancoL 07.11.2017 23:07
      Highlight Du Meinst den Post von 19.25, der kurzsichtige Feststellung mit den Portugiesen die lieber länger arbeiten um dann mehr Ferien zu haben? Dieser Kommentar zeigt doch gerade dass die Durchsicht fehlt. Wenn eine Gruppe länger arbeiten will, muss die Zulieferung und die Planung nachziehen, das ist ein riesen Rattenschwanz. Schon einmal einen Gedankengang fertig gedacht? Wohl kaum, aber Sprüche hast du drauf für eine 80-Stunden-Woche.
      7 0 Melden
  • Radesch 07.11.2017 19:46
    Highlight Hab ich auf 20 Min und in der NZZ schon gesehen. Mir reicht es völlig. Unser Wohlstand steigt stetig und ich sehe keinen Rappen davon. So kann und soll es nicht weitergehen. Wie wäre es mal mit einer 30h Woche? oder 6 Wochen Ferien?

    Ach stimmt dann gehen die Unternehmen wieder... Ja ich will Arbeit, aber nicht um jeden Preis. Nicht damit sich Leute an mir dumm und dämlich verdienen.

    In meiner Branche verdient man zwar ordentlich, aber ich fühle für alle Putzfrauen, Müllmänner und Pfleger in der Schweiz. DANKE EUCH!
    158 4 Melden
    • Distace 07.11.2017 20:32
      Highlight 6 Wochen Ferien wurde vom Volk abgelehnt. Verstehe allerdings nicht warum.
      27 1 Melden
    • Lichtblau 07.11.2017 22:16
      Highlight Dem Dank schliesse ich mich gerne an. Und auch wenn ich schon "linker" dachte, weder Arbeiter noch Verkäuferin bin und (heute noch!) max. 42 Std. arbeite: Diese Entwicklung finde ich unheilvoll. Und das beginnt eben schon beim gedankenlosen Fordern vom 24x7 Shopping. Ist ja klar, dass die einfache Möglichkeit zur Ausbeutung der Angestellten auch in anderen Branchen Begehrlichkeiten weckt.
      26 0 Melden
    • E7#9 07.11.2017 23:05
      Highlight Erst sagst du, dass du keinen Rappen unseres Wohlstandes siehst, und dann, dass du in deiner Brache gut verdienst. Irgendwie nicht ganz konsequent und auch nicht sehr glaubwürdig. Würdest du dafür auch einen Teil deines materiellen Wohlstandes aufgeben? Oder ihn mit allen Müllmänner, Putzfrauen und Pfleger teilen, mit denen du so selbstlos mitfühlst? Wohl kaum. Ich fühle v.a. Lippenbekenntnisse und ganz viel warme Luft.
      4 5 Melden
    • Radesch 08.11.2017 08:23
      Highlight @E7#9

      Ja würde ich. Ich weiss nämlich noch wie es war mit weniger Geld.

      Ich arbeite in der Softwareentwicklung bei einem grossen deutschen Unternehmen. Unser Schweizer Sektor hat eine Gewinnsteigerung in Milliardenhöhe gemacht im Vergleich zum Vorquartal.

      Das Problem ist, dass wir "normalen" Angestellten davon nichts sehen und das Geld wahrscheinlich nach Panama oder in die Führungsebene wandert.

      Der Output steigt, aber mein Lohn nicht, das geht für mich nicht auf. Für dich etwa?

      Und was soll ich denn tun? Dem Chef sagen, ich verdiene zu viel? Weniger Arbeit -> mehr Leben
      7 0 Melden
    • Radesch 08.11.2017 09:23
      Highlight @E7#9

      Doch ich kann und muss sowas eben loswerden (und stimme dementsprechend ab), gerade weil ich momentan so gut stehe.
      Das war natürlich nicht immer so, gerade bei meinen Eltern z. B. nicht.

      Wenn ich nur an mich denken würde, dann wäre ich blöd zu teilen. Aber sogar als Egoist sollte man sehen, dass glückliche Arbeiter produktiver sind und man nichts dadurch verliert. Deswegen gibt es ja Firmen mit 5-7 Stunden Tagen.
      6 0 Melden
  • gnp286 07.11.2017 19:37
    Highlight Das geht so lange gut bis sich die Leute daran erinnern was man mit Mistgabeln und Fackeln alles schönes anstellen kann.
    113 5 Melden
  • kleiner_Schurke 07.11.2017 19:34
    Highlight Darum geht es:

    1. Länger arbeiten zum gleichem Lohn
    2. Pausen streichen
    3. Abschaffung des Schutzes der Arbeitnehmer
    4. Abschaffung des Wochenendes
    5. Abschaffung der Nacht- und Wochenendzulagen

    Unter dem Strich wollen die Arbeitgeber Zustände etablieren wie in Indien oder Bangladesch. Die Reichen werden noch reicher und die Büezer werden zu Sklaven oder besser noch Leibeigenen. Ich sagen dazu nur NO F U C K I N W A Y! Lasst uns streiken und dsa Land lahmlegen! Sind die eigentlich völlig übergeschnappt?
    157 4 Melden
  • Money is everything 07.11.2017 19:31
    Highlight Jetzt ist die Zeit gekommen. Ich wandere definitiv aus. Welcher Idiot will fast sein ganzes Leben lang (bis 70 wahrscheinlich) nur 2 Tage die Woche und 5 wochen im Jahr wirklich das tun können, was er will? Wenn ich auf mein Leben zurückschaue möchte ich nicht sehen, wie ich meine besten Jahre im Büro verschwende. Tut mir leid, aber die Schweizerarbeitsmentalität (Leben um zu arbeiten, und nicht arbeiten um zu leben) ist scheisse.
    658 38 Melden
    • Rendel 07.11.2017 19:37
      Highlight Bleiben sie und kämpfen sie mit, dass es nicht so kommt!
      97 6 Melden
    • Money is everything 07.11.2017 20:02
      Highlight @Rendel Leider kann man nicht alleine kämpfen. So gern ich das würde, so schwer ist es. Mindestens die Hälfte der Wähler muss mitkämpfen.
      41 5 Melden
    • Rendel 07.11.2017 20:26
      Highlight Je mehr abhauen, desto weniger kriegt man die Hälfte zusammen. Das sind ja die, die nicht einverstanden sind. Sie wollen es ja nicht einmal versuchen. Wenn jeder so denkt, klar wird das nichts!
      22 1 Melden
    • who cares? 07.11.2017 20:28
      Highlight Jetzt abseits der menschenfeindlichen Forderungen des SGV, es gibt auch Leute, die sich tatsächlich einen Job gesucht haben den sie mögen und auch gerne mit ihren Arbeitskollegen zusammenarbeiten.
      5 16 Melden
    • bastardo 07.11.2017 20:33
      Highlight ich will dich auf keinen fall am auswandern hindern (übrigens: ich verwette meine mutter darauf, dass du das nicht machst), aber informier dich doch mal etwas sachlicher über das thema und melde dich dann noch einmal zu wort.
      6 35 Melden
    • Lexxus0025 07.11.2017 20:36
      Highlight Oder die SchweizerInnen nehmen einfach den Finger aus dem Arsch und tun das was in vielen anderen Ländern gemacht wird: Vernünftige Gewerkschaften gründen und ab und zu mal nen Streik organisieren: Dann brauchst du nicht auszuwandern.
      30 3 Melden
    • Brasser 07.11.2017 20:53
      Highlight @Money
      Es ist wirklich bedauerlich und auch ein bisschen traurig, dass Du offenbar einen Beruf ausüben musst, der Dir absolut keine Freude, Erfüllung, Spass, Befriedigung, ... bringt. Ich weiss ja nicht, wer Dich in dieses Schicksal getrieben hat, aber ich hoffe sehr für Dich, dass Du irgendwann alt und erfahren genug sein wirst, um zu erkennen, dass Du für Dein Schicksal ganz alleine verantwortlich bist und nicht irgend jemand anderem wie z.B. Deinem Arbeitgeber die Schuld für ein unerfülltes Leben anhängen kannst...!
      9 29 Melden
    • HB-CWA 07.11.2017 20:56
      Highlight Dann machen Sie aber selbst etwas grundfalsch. Ich arbeite in der Landwirtschaft. Jeder kennt die Arbeitszeiten eines Landwirts. Das macht man dann schon aus Überzeugung.

      So rate ich Ihnen: Suchen Sie sich eine Arbeit, für die auch Sie sich mit Überzeugung einsetzen können. Dann werden auch Sie nicht zu einem Spielball. Man ist schon selbst für sein Glück verantwortlich..
      8 16 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 20:57
      Highlight @Money

      Es rettet uns kein hö’hres Wesen,
      kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun.
      Uns aus dem Elend zu erlösen,
      können wir nur selber tun!
      22 0 Melden
    • metall 07.11.2017 21:08
      Highlight Am besten auswandern. Dann merkst Du dass Du kaum wo mehr hast als hier.
      7 5 Melden
    • drjayvargas 07.11.2017 21:25
      Highlight Username checks out?!
      3 1 Melden
    • nick11 07.11.2017 21:26
      Highlight Msch dich selbstständig, dann kannst du 100% deiner Zeit das tun was du willst ;)
      5 7 Melden
    • p4trick 07.11.2017 21:34
      Highlight Sorry aber hast du den falschen Job gewählt? Mach dich selbständig mach was dich glücklich macht, warum lässt du dich versklaven? Zwingt dich niemand dazu!!
      12 6 Melden
    • häfi der Spinat 07.11.2017 21:47
      Highlight Money vergiss es.
      Leute die so davon sprechen wandern eh nicht aus.
      Und wohin möchtest du auch gehen?
      Der Luxus hier findest du nirgend sonnst auf der Welt.
      3 38 Melden
    • häfi der Spinat 07.11.2017 21:49
      Highlight Du wirst hier ganz normal pensioniert werden.
      Fertig.
      4 34 Melden
    • RETO1 07.11.2017 21:52
      Highlight wohin wandert du?
      3 20 Melden
    • chicadeltren 07.11.2017 21:55
      Highlight Und du glaubst woanders sei es so
      viel besser? Es steht dir ja auch in der CH frei weniger zu arbeiten, man hat dann halt die entsprechende Lohneinbusse. Du kannst natürlich auch nach F gehen, dort arbeiten alle max. 80%, demenstprechend kleiner ist halt auch der Lebensstandard...
      3 14 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 22:57
      Highlight @metall

      Manchmal ist weniger mehr. Materieller Wohlstand macht nicht glücklich.

      @nick11

      Selbständig sein heisst unter dem String auch nur sich selbst auszubeuten
      8 3 Melden
    • Scaros_2 08.11.2017 00:46
      Highlight Sehe ich auch so, kann die Pfalz in DE empfehlen
      6 1 Melden
    • Money is everything 08.11.2017 06:27
      Highlight Also jetzt mal enerell meine Meinung. Ihr habt recht. Atbeit kann umd sollte Spass machen, jedoch ist das (offensichtlich) nur bei den wenigsten der Fall. Sicher hat die Schweiz einen unglaublichen Lebensstandard und das schätze ich. Aber genau dieser nützt niemandem, wenn viele psychisch kabutt gehen. Ich verdiene lieber bedeutend weniger, habe aber mehr Zeit für mich und kann diese auch geniessen. Die einzigen Wege dahin sind auswandern oder sich selbststaändig machen.
      16 2 Melden
    • Tartaruga 08.11.2017 08:27
      Highlight Scheint viele zu geben die ihren Job lieben. Krass. Dafür muss man jeden Tag dankbar sein und nicht davon ausgehen, dass man immer selbst aussuchen kann was man arbeitet. Nicht jeder hat eine Wahl!
      10 0 Melden
    • Joseph Dredd 08.11.2017 09:07
      Highlight *4 Wochen im Jahr (für viele Arbeitnehmer in der Schweiz - mich eingeschlossen)
      6 1 Melden
    • Triumvir 08.11.2017 10:44
      Highlight Dein Nickname passt jetzt aber nicht wirklich zu deinem Kommentar...Geld geht dir offenbar über alles, aber arbeiten möchtest du dafür offenbar nicht wirklich...tja, wer möchte denn nicht viel Geld - OHNE dafür einen Finger zu krümmen - "verdienen"...
      2 3 Melden
    • karl_e 08.11.2017 11:13
      Highlight Das ist der Segen oder der Fluch der Reformation - und somit nicht spezifisch schweizerisch.
      P.S.: ich bin kein Katholik
      0 2 Melden
    • häfi der Spinat 08.11.2017 11:34
      Highlight Zuerst sollte jeder der einen Job hat dankbar sein, das er überhaupt einen hat.
      Ob er dann damit glücklich ist, hängt natürlich wenig von der jeweiligen Arbeit ab, sonder davon, ob man in der Lage ist, eine positive Einstellung zum Leben zu pflegen.

      Es ist nicht das Nichtstun das glücklich macht.
      Das Glück findet sich hauptsächlich in unserer Einstellung zum Leben.

      2 11 Melden
    • Money is everything 08.11.2017 12:49
      Highlight @Triumvir Der Nickname dient mehr der Provokation und weil ich absolut Pro-Kapitalismus bin, auch wenn das möglicherweise nicht zu meiner Arbeitseinstellung passt.
      0 1 Melden
    • karl_e 08.11.2017 12:57
      Highlight häfi, ich möchte sehen, wie glücklich du beispielsweise an einer Supermarktkasse wärst, mit Deiner positiven Einstellung.
      5 0 Melden
    • Flickii 08.11.2017 13:25
      Highlight Ich finde, dass beide Seiten recht haben. Jeder ist seines Glückes Schmied! Jedoch verstehe ich auch die andere Seite. Ich liebe meinen Job, tolle Firma und tolle Tätigkeit, aber trotzdem hätte ich gerne mehr Freizeit, meine Selbstverwirklichung anzustreben (Malerei, Fotografie, Sport).

      Auswandern ist sicher eine Option, aber nicht eine Lösung. Ich lebte mit meinen Eltern eine Zeit lang in Südafrika und selber eine Zeit in Australien. In Australien wird mal mit 70 pensioniert, also nicht besser als hier. Aber die Mentalität und das Umfeld sind anders.
      4 1 Melden
    • häfi der Spinat 08.11.2017 14:05
      Highlight karl_e
      Ich kenne Frauen, die auch an der Supermarkt Kasse , wenn vielleicht nicht glücklich, aber zufrieden sind.
      Oft höre ich, das Glücklichsein eben meistens stark mit dem Privatleben zusammenhängt.
      2 5 Melden
    • karl_e 08.11.2017 15:05
      Highlight Mag sein, häfi. Aber wärst DU zufrieden, wenn du das machen müsstest? Oder sonst irgendeine stupide, gesundheitsschädigende und lausig bezahlte Arbeit? Glaub ich eher nicht. Das würde auch dein Privatleben nachhaltig schädigen.
      2 0 Melden
    • häfi der Spinat 08.11.2017 15:17
      Highlight karl_e
      Schon..aber glaubst du an eine Gesellschaft mit ausschliesslichen traum Jobs?
      Geht ja nicht.
      Wir beide wollen ja auch im Suppermarkt einkaufen.
      Und sollange WIR nicht unser Verhalten ändern, muss der Job halt jemand machen.
      0 8 Melden
    • karl_e 08.11.2017 15:52
      Highlight Ich weiss, nur kann ich mit deiner "positiven Einstellung" zu irgendwelchen Scheissjobs nichts anfangen. Die müssen wohl erledigt werden, aber dann soll man sie wenigstens anständig bezahlen und nicht Arbeitszeiten von 50 Stunden pro Woche fordern wie vor dem 1. Weltkrieg.
      5 0 Melden
    • nick11 08.11.2017 15:52
      Highlight Das wäre das Ziel der Automatisierung. Nur noch anspruchsvolle oder Soziale Jobs.
      1 0 Melden
    • Rendel 08.11.2017 15:54
      Highlight Im Supermarkt kannst du ja selber scannen und am Automaten bezahlen. Die Kassenjobs werden über kurz oder lang eh abgeschafft.
      4 0 Melden
    • häfi der Spinat 08.11.2017 16:02
      Highlight karl_e
      Wenn diese Jobs anständig bezahlt werden, würde ja auch das Supermarktsortiment im Preis steigen.
      Und bekanntlich gehen WIR ja wegen des Preises dorthin.
      Die Gute Nachricht: DU kannst persönlich zur besseren Welt beitragen, in dem DU nur noch im Bioladen bei der glücklichen Verkäuferin einkaufst.
      Dies nennt man dann "selbstverantwortliches Handeln".
      4 5 Melden
    • Rendel 08.11.2017 17:56
      Highlight Man kann nicht immer selbstverantwortlich handeln, wie man möchte, wenn viele andern es nicht tun. Beispiel: Bei mir in der Nähe gibt es keine Bäckerei mehr, die andern gingen lieber zu Coop und Migros. So auch mit der Metzgerei. Bioladen weit und breit keiner!
      2 0 Melden
    • Money is everything 08.11.2017 18:52
      Highlight Für alle, die es interessiert. Hier habt ihr noch ein video zum thema:

      1 1 Melden
  • G. 07.11.2017 19:31
    Highlight Ach ja, dass sind doch diese weisshaarigen Silberfüchse, die die Lösung in noch verknöchereten und noch dumpfbackigeren Strukturen finden. Alles zu Ungunsten des Arbeitnehmers, was ja wohl selbstverständlich ist.

    Ich schlage vor, dass zuerst im Offshore-Paradies aufgeräumt wird!
    411 15 Melden
    • The Origin Gra 07.11.2017 20:27
      Highlight @G.: Oh Nein, denken Sie doch bitte an die Armen Aktionäre und Superreiche deren Einkommen um ein paar % sinken. Und deren Kinder die ein paar Milliönchen weniger Erben, denken Sie an die Kinder 😭

      Nein, im ernst, gebe Ihnen 100% Recht.
      Zuerst mal bei der anderen, der Oberen Seite Optimieren, dann kann man sich eventuell Gedanken machen, die Alten Zustände ein Stück weit wieder einzuführen sofern es das noch braucht
      19 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.11.2017 19:28
    Highlight Zur 50 Stunden Woche. Hier wird fälschlicht behauptet, man wolle generell eine 50-Stundenwoche einführen. Dies ist schlicht falsch und das Zitat von Bigler wird so aus dem Kontext gerissen. Weiter unten ihn der Medienmitteilung wird ausgeführt, dass man weg kommen will von der Wochenarbeitszeit, hin zur Jahresarbeitszeit. Diese würde dann natürlich gewissen Schwankungen unterliegen.
    Die Dichotomie Industrieller Betrieb vs. Dienstleister erscheint mir auch sehr schwierig, die wenigsten Industriebetriebe werden heute nur noch ihr Produkt verkaufen, oft wird ein Gesamtpaket verkauft.
    22 86 Melden
    • FrancoL 07.11.2017 20:00
      Highlight Ihre Darstellung der 50 Stunden-Woche ist dann eben wieder die andere Verfälschung. Das Ziel ist es eben schon mehrere 50-Stundenwochen einführen zu können, also auch über längere Perioden die 50-Stunden-Woche einführen zu können. Das alles strukturiert das Leben der Arbeiter in hohem Masse, was nicht besonders fair ist.
      Bezüglich der Differenzierung zwischen industriellen Betrieben und Dienstleistern ist Ihre Begründung an den Haaren herbeigezogen.

      Grundsätzlich wird mit diesem Ansinnen der Gewerbeverband einen Stellenabbau betreiben, macht nun gar keinen Sinn.
      40 4 Melden
    • Nuka Cola 07.11.2017 20:39
      Highlight Jep, geht ja hin zu PaaS (Product as a Service).
      2 0 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.11.2017 21:00
      Highlight 1) Natürlich soll die 50h Woche auch über längere Zeit gelten, wie gesagt, man soll die Jahresarbeitszeit betrachten. Der Vorschlag des SGV deckt sich weitesgehend mit zwei hängigen Vorstössen im Parlament, einer von Konrad Graber (16.414 Parlamentarische Initiative
      Teilflexibilisierung des Arbeitsgesetzes und Erhalt bewährter Arbeitszeitmodelle).
      Das "das gesetzliche Korsett zu eng ist", sagt auch Daniel Jositsch (https://www.nzz.ch/wirtschaft/arbeitsgesetz-die-60-stunden-woche-soll-legal-werden-ld.1313155). Das man die Arbeit dann erledigen kann, wenn sie anfällt, scheint mir sinnvoll.
      2 12 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.11.2017 21:10
      Highlight 2) Das eine solche Regelung natütlich nicht für jedes Berufsprofil sinnvoll ist muss nicht erwähnt, werden. Dieses Konzept ist wohl auch eher für Leitende- und Führungspositionene gedacht.
      Ich muss Ihnen leider Wiedersprechen, in meinen Augen ist nicht immer klar, ob eine Firma nun ein Dienstleister oder ein Industrikonzern ist, die Grenze ist fliessend.
      Beispiel ABB. Wenn sie einen Industrieroboter kaufen, erwerben sie nicht nur den Roboter an sich (Sachleistung), sondern auch Instalation, Wartung und Upgrade (Dienstleistung).
      3 7 Melden
    • FrancoL 07.11.2017 22:16
      Highlight Zu Ihrem Punkt 2: Ist ja sonderbar: Leitende und Führungspositionen scheren sich einen Deut um die Arbeitsregelungen oder denken Sie dass auch nur einer meiner Mitarbeiter in leitender Stellung Probleme macht? Neuen sie haben eine sehr guten Lohn und sind darum auch flexibler.
      Aber es geht eben NICHT um leitende Stellen sondern vorwiegend um die Arbeiter in unteren Lohnschichten, denen man für den geringen Lohn nicht auch nich die Freizeit beeinträchtigen sollte.
      Zudem diese Ballung von Stunden in einer Branche hat folgen auf die Zulieferungen, das ist ein Riesen Rattenschwanz.
      16 0 Melden
    • niklausb 07.11.2017 22:45
      Highlight Und wer Arbeitet denn wenn me8ne JAZ erreicht ist? Ich kriege meine Überstunden jetzt schonbnicht abgebaut geschweigedenn ausbezahlt? Das ist doch alles eine Frechheit
      19 0 Melden
    • FrancoL 07.11.2017 23:11
      Highlight Ja niklaus; Du arbeitest weiter weil dann der Gewerbeverband fordert dass eine zusätzliche JAZ abgestrampelt werden muss.
      Ein Volkswirtschaftlicher Unsinn im Quadrat.
      8 0 Melden
    • Fabio74 08.11.2017 06:59
      Highlight Und selbe Kreise arbeiten dran, die Zeiterfassung abzuschaffen, weil die armen Arbeitgeber überfordert sind.
      Heisst dann halt einfach Pech gehabt
      6 0 Melden
  • Madison Pierce 07.11.2017 19:25
    Highlight Es geht nicht um eine 50-Stunden-Woche, also nicht darum, dass man immer 50 Stunden pro Woche arbeitet. Der Arbeitgeberverband will die Maximalarbeitszeit auf 50 Stunden pro Woche anheben. So viel würde man in Zeiten hoher Auslastung arbeiten, dafür hätte man zu anderen Zeiten weniger Arbeitszeit.

    Aber wenn das nur der Arbeitgeber bestimmen kann, verstehe ich die Bedenken. Das kann eine grosse Belastung sein.

    In gewissen Branchen ist eine Jahresarbeitszeit aber sinnvoll und wird von den Arbeitnehmern auch geschätzt, zum Beispiel für lange Weihnachtsferien im Heimatland in der Baubranche.
    29 71 Melden
    • kleiner_Schurke 07.11.2017 19:41
      Highlight Ja OK und nun erklär mir mal warum das mit 40 oder 42 Stunden pro Wochen nicht funktionieren soll? Dann zahlt hat der Arbeitgeber etwas Überzeit oder Überstunden und gut ist.

      Bei solchen Vorschlägen kommt mir die Galle hoch. Der Herr Eigentümer suhlt sich im Geld und will dann nicht ein paar Fränkli mehr abdrücken, wenn seine Leute länger arbeiten, und ihn notabene noch reicher machen!

      Wenn dieser Schmarren auch nur annähernd durchkommt, dann werde ich ein Sozi soviel ist sicher hasta la Victoria Siempre.
      110 8 Melden
    • Bob_das_Fahrrad 07.11.2017 19:53
      Highlight ..nur, dass es dann "plötzlich" passiert, dass die Zeiten hoher Auslastung nie aufhören.. Hallo Burnout!
      Wenn der Schutz des Arbeitnehmers aufgeweicht wird, geschieht das sicher nicht zum Vorteil des Arbeitnehmers..
      92 3 Melden
    • FrancoL 07.11.2017 20:02
      Highlight Ja wer soll es denn bestimmen? Wenn das die Nachfrage bestimmt ist es Sache des Arbeitgebers und das ist nun sicherlich zum Nachteil des Arbeitnehmers. Mit einfachen Tricks können Arbeitsanfälle geglättet oder kumuliert werden.
      Verstehe dass man da sich quer stellt.
      19 3 Melden
    • KEJK2K17 07.11.2017 20:18
      Highlight @kleiner_Schurke: du schnallst das echt nicht oder? Du arbeitest laut Vertrag immernoch bspw 42h. Der Arbeitgeber kann dir dann neu bis zu 50h gesetzlich anordnen. 50-42= 8h Überzeit, welche du kompensieren kannst. Über die Vor und Nachteile lässt sich natürlich streiten.
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    • Buddha of Suburbia 07.11.2017 20:18
      Highlight Soviel ich weiss, arbeitet man in der Baubranche schon jetzt im Sommer oft viel mehr und lässt dann die Zeit im Winter kompensieren, etwa im Garten- oder Strassenbau. Mit einer Maximal-50-Stunden-Woche geht es nach meinem Verständnis nicht darum, nur zu Spitzenzeiten mehr zu arbeiten, sondern, dass es generell möglich ist, ein höheres Arbeitspensum in einem Betrieb möglich zu machen.
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    • Madison Pierce 07.11.2017 20:18
      Highlight @kleiner_Schurke: Ein Beispiel aus dem Strassenbau: Im Sommer sehr viel Arbeit, im Winter fast nichts. Ein Kollege ist in dieser Branche tätig. Die angestellten Portugiesen arbeiten gerne im Sommer viel, damit sie dann ab Mitte Dezember bis Mitte Februar in ihre Heimat können. Mit 42 bzw. 45 Stunden pro Woche kommt man nicht auf so viel Zeit für so lange Ferien bzw. Kompensation.

      Für diese Branchen und im Voraus abgemacht sehe ich kein Problem. Wenn jedoch jeder Arbeitgeber sagen kann "ab morgen 10 Stunden pro Tag bis auf Weiteres", bin ich dagegen.
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    • FrancoL 07.11.2017 20:28
      Highlight @Madison Pierce; Das zeigt eine gewisse Kurzsicht. Ich bin auf dem Bau tätig als Planer. Wenn nun die Portugiesen gerne im Sommer mehr arbeiten so muss ich mit meinen Leuten entsprechend nachziehen und die Lieferanten müssen gleiches tun. Das ist ein Riesen Rattenschwanz, der da losgetreten wird.
      Ob im Voraus oder überraschend es ist nicht EINE Branche es ist eine Branchenkette!
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    • Roman h 07.11.2017 20:32
      Highlight @ Madison
      Ich habe so einen Beruf.
      Im Frühling/Sommer haben wir viel Arbeit und im Winter können wir vieles nicht machen da es zu kalt ist.
      Daher arbeiten wir klar im Frühling/Sommer länger und im Winter oder bei schlechtem Wetter weniger.
      Aber das machen wir schon lange so, dafür brauchen wir keine 50 Stunden Wochen.
      Wir haben diesen Beruf freiwillig gewählt und arbeiten darum auch mal am Samstag.
      Aber das hier ist was anderes, es würde die Leute im Büro treffen die dann halt 8h länger arbeiten müssen.
      Wir Handwerker haben uns organisiert, schieb es nicht auf uns.
      Es soll so bleiben
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    • kleiner_Schurke 07.11.2017 21:18
      Highlight 3 mal darfst du raten wie das herauskommen wird...
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    • Bob_das_Fahrrad 07.11.2017 22:01
      Highlight Die Baubranche als erfolgreiches Beispiel der 50h-Woche? Ist wohl Ansichtssache.. die Angestellten bezahlen u.A. mit geringerer Lebenserwartung für die freien Winter...
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  • G. 07.11.2017 19:24
    Highlight Der Gewerbeverband möchte vermutlich einfach die vielen Lücken kompensieren, die da so entstehen durch „ungeschultes“ und überfordertes Personal, welches langsam aber sicher reihenweise auf die Strasse gestellt wird und dann erst noch diese überalterten Mitarbeiter/innen, die kann der Gewerbeverband auch nicht mehr nützlich eingesetzt sehen. Ab auf die Strasse damit. Aber mindestens bis 72 Jahre alt wird gefälligst gearbeitet und 50 Stunden die Woche. - Hallo? Was für Vollbluthirsen denken sich solchen Bullsh*t aus?
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  • hardy1996 07.11.2017 19:21
    Highlight Work-life-balance? Was ist das? Noch nie davon gehört...
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    • Paedu87 07.11.2017 20:33
      Highlight Das heisst jetzt neu life-balance weil arbeit = leben ist...
      9 0 Melden
  • Pasch 07.11.2017 19:19
    Highlight Der Sitz des Gewerbeverbands liegt wohl in Bizarrowelt!
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  • chnobli1896 07.11.2017 19:18
    Highlight wir haben bei uns im büro seit kurzerczeit relativ oft 50+ stunden woche und mittagspause am arbeitsplatz. es gibt viele arbeitnehmer die das auf dauer nicht aushalten, die kosten aufgrund von burn-outs (oder ähnlichem) wären immens, aber nicht vom SGV zu tragen, und darum gehts ihnen wohl
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Russland «klaut» ganze Fabriken

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