Sport

Wehe, wenn sie losgelassen … Die Krawalle in Basel werden Folgen haben

Welch verrücktes Spiel! Der FC Basel macht gegen den FC Sion aus einem 0:1 ein 5:1 – und dazwischen kommt es zur Eskalation. Ein Fahnenklau ist neben diversen Geschossen und einem Platzsturm, noch das kleinste Übel.

20.11.17, 06:38 20.11.17, 15:20

Sébastian Lavoyer / bz Basel

Drinnen im Joggeli hüpfen die FCB-Fans und johlen: «Wär nid gumpet, isch kei Basler, hei, hei, hei!» So eben hat ihr Klub einen 0:1-Rückstand innert einer Minute in ein 2:1 verwandelt. Dann plötzlich ein Knall. Und noch einer. Draussen vor dem Stadion wüten die Sion-Fans, bewerfen Polizisten mit Steinen und Flaschen. Die Beamten beruhigen die Gemüter mit Gummischrot.

Die Spieler sitzen in den Untiefen des Joggeli, als die Eskalation ihren Anfang nimmt. Drei FCB-Fans rennen aus dem an den Gästesektor angrenzenden Stadionbereich zu den Sion-Anhängern, klauen der Ultra-Gruppierung «Freaks» die Fahne, spurten ungestört über den Platz Richtung Muttenzerkurve und werden dort Sekunden später von der Masse geschluckt.

Von Fahnenklauern zu entsprechenden Massnahmen

«Weshalb es den «Fahnenklauern» gelang, unbehelligt in den Sektor D zu gelangen, wird zurzeit intern geprüft, um anschliessend entsprechende Massnahmen zu treffen», schreibt der FCB auf seiner Homepage.

Die Polizei im Stadion: Sion-Fans stürmten nach einem Fahnenklau den Platz und mussten durch die Behörden unter Kontrolle gebracht werden Bild: KEYSTONE

Es liegt auch daran, dass die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte zu diesem Zeitpunkt längst von den tobenden Walliser Fans in Bann gezogen ist. Um die 50 Fans stehen Sekundenbruchteile nach dem Fahnenklau in der Ecke vor den Gäste-Gittern auf dem Platz. Maskiert. Nur der Hass funkelt aus den Augen.

Zu gefährlich zum Spielen

Die Mannschaften bereiten sich derweil auf die zweite Halbzeit vor. Sion führt zu diesem Zeitpunkt mit 1:0. Der FCB ist zwar spielbestimmend, die Walliser aber haben die gefährlicheren Aktionen. Von Verunsicherung ist bis dahin bei Sion nicht viel zu sehen.

Man fragt sich eher, warum Basel seine Aktionen nicht konsequent zu Ende spielt. Beide Teams kommen also aus der Besprechung und möchten auf den Platz, als es heisst: «Ihr müsst warten, zu gefährlich!» Renato Steffen sagt: «Wir wussten anfänglich gar nicht, was genau los ist.»

Renato Steffen versenkt den Elfmeter zum 3:1 Bild: KEYSTONE

Pause für Planänderung

Die Basler nutzen die Zeit, um mit einander ein paar Szenen zu besprechen. Einige der Spieler gehen aufs Laufband, andere sitzen auf die Velos, die dort zwecks Auslaufen aufgestellt sitzen. Es geht darum, warm zu bleiben, aber trotzdem nicht zu ermüden. Die Walliser warten derweil in der Kabine, dass der Schiedsrichter das Zeichen gibt, auf den Platz zu gehen.

«Wir haben einzelne Szenen besprochen, kleine taktische Veränderungen vorgenommen. Wir hätten zwar auch einen kleinen Raum gehabt, wo das möglich gewesen wäre. Aber der Schiedsrichter gab uns ja vor Wiederbeginn fünf Minuten, um uns wieder aufzuwärmen», sagt Sions spanischer Trainer Gabri.

Fast eine halbe Stunde verzögert sich der Anpfiff der zweiten Halbzeit. Denn die enervierten Sion-Fans lassen sich erst durch Jean-Paul Brigger, Sion-Legende und heute FCB-CEO, dazu bewegen, das Spielfeld zu verlassen. Oder waren es doch die herandrückenden Polizisten. Denn in Absprache mit der Stadion-Sicherheit kommen nur Sekunden nach Briggers Intervention die Uniformierten ins Stadion.

Droht auch dem FCB eine Strafe?

Die Walliser aber gehen nicht zurück in den Sektor, sie verlassen das Stadion fast geschlossen. Und so sehen sie nicht, wie ihr Team innert 59 Sekunden in Verunsicherung versinkt. Sie verpassen einen herrlichen Lupfer von Mohamed Elyounoussi, den Platzverweis für ihren Verteidiger Jan Bamert, zwei Penaltys und ein paar ziemlich heftige Zweikämpfe.

Heute nimmt sich die Liga der Sache an. Wie gestern zu vernehmen war, rechnet man bei der SFL damit, dass gegen beide Klubs ein Verfahren eröffnet wird. Wegen unerlaubtem Betreten des Spielfeldes ihrer Anhänger. Da greift die Liga üblicherweise hart durch. Der friedliche Platzsturm der Muttenzerkurve zur Würdigung von Bernhard Heusler und seiner Arbeit kostete den FCB 15 000 Franken. (aargauerzeitung.ch)

Übrigens …

3m 2s

Betrinken und Beklagen mit Quentin

Video: watson/Quentin Aeberli, Emily Engkent

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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73
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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 21.11.2017 06:28
    Highlight Profisport soll Infrastruktur, Betrieb und Sicherheitskosten selber finanzieren!

    Ich sehe nicht ein, warum wir braven Steuerzahlerinnen und Steuerzahler den überbezahlten Profisport via Unterstützung von Stadionbau und –betrieb und Übernahme von Sicherheitskosten subventionieren sollen, vor allem wenn wir sehen, dass sich die Hooligans immer wieder aufs Dach geben. Was soll daran von öffentlichem Interesse sein?
    5 0 Melden
  • Switch_On 20.11.2017 23:00
    Highlight Das einzige was hier passieren sollte ist, dass die Täter bestraft werden! Dies ist Aufgabe der Vollzugsbehörden und nicht der Clubs oder des Verbandes.
    Die entsprechenden Personen gehören bestraft und haben für den Schaden aufzukommen.

    Punkteabzug darf nicht sein, da diese Aktion rein gar nichts mit dem Sportlichen zu tun hat.

    Geisterspiel darf nicht sein, da nur wenige (vielleicht 200: Basler, Walliser, inkl. Mitwisser) von den 24‘000 an dem Unterbruch Schuld waren.
    4 1 Melden
  • dave1771 20.11.2017 20:45
    Highlight je 10 Punkte Abzug!
    11 12 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 23:31
      Highlight Nein, Hundert! Und 20 Jahre Gefängnis für Alle, die im Stadion waren. Und ihre Familien auch!!
      8 2 Melden
  • Blitzableiter 20.11.2017 18:37
    Highlight Eigentlich schaue ich ja gerne Fussball. Aber zu oft ist es einfach nur noch ein beschämender Zirkus. Fans, Spieler, Funktionäre und Verbände sind Peinlich. Ob Länderturniere oder Club-Fussbal, es hat immer irgendwo Kacke am Dampfen.
    11 5 Melden
  • ManuelSeiz 20.11.2017 16:44
    Highlight Achtung liebe MK, jetzt kommt CC inkl. Junior - und haut euch allen eins!

    "Glaubet nid ah Gaister, Glaubet nid ah Gaiste, de FCB wird Schwiizermeister!"

    Gruess us de Ostschwiiz nach ZH und BE
    7 74 Melden
  • länzu 20.11.2017 14:49
    Highlight Jetzt muss Abe eine Stadionsperre für den FCB her. Die Zwischenfälle können nicht mehr als Bagatelle abgetan werden.
    68 31 Melden
    • Switch_On 20.11.2017 22:47
      Highlight Klar doch! Wegen drei Idioten, welche eine Fahne klauen. Selbst wenn du davon ausgehst, dass noch ca. 100 Andere von dieser Aktion wussten, ist deine Forderung völlig unverhältnismässig. Es waren doch noch 24‘000 friedliche FCB Fans im Stadion. Und die werden damit bestraft.
      5 0 Melden
    • Switch_On 20.11.2017 23:04
      Highlight Mit welcher Begründung?

      Weil sich drei Basler und 50 Walliser von 24‘000 Zuschauern nicht benehmen konnten? Das steht in keinem Verhältnis.

      Es gehören genau die Täter bestraft. Sonst niemand.
      5 0 Melden
  • What? 20.11.2017 12:46
    Highlight Grundsätzlich sollten Journalisten aufhören, hier von 'Fans' zu reden.
    Das sind keine 'Fans'.
    53 37 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 16:37
      Highlight Erstelle bitte einen Katalog, nach welchen Straftaten man noch "Fan" sein darf und nach welchen nicht. Ist zB ein Steuerbetrüger noch Fan, wenn er doch seinen Beitrag an die öffentliche Hand hinterzieht, mit dem wiederum Sicherheitskosten/Transportkosten oÄ finanziert werden könnten? Darf Jmd "Fan" sein, der daheim seine Frau schlägt? Oder ein Mörder?
      Die Definition "Fan" mit Delinquenz verknüpfen ist - Sorry - dämlich. Natürlich waren das Fans. Diese Frage geht komplett am Thema vorbei.
      46 16 Melden
  • Alterssturheit 20.11.2017 11:16
    Highlight Und da fragt man sich allenthalben, wieso immer weniger "normale" Fans ins Stadion gehen.
    22 58 Melden
    • phreko 20.11.2017 18:25
      Highlight Weil sie überhaupt nicht betroffen waren... ausser dass sie ein bisschen länger am Match waren.
      21 5 Melden
    • schoso 20.11.2017 23:28
      Highlight Es gehen übrigens nicht weniger Fans in die Stadien, auch wenn dies immer wieder behauptet wird. In den letzten 10 Jahren bewegten sich die Zahlen immer zwischen 1.8-2.1 Mio pro Saison.
      3 0 Melden
    • Nymeria 21.11.2017 06:26
      Highlight Ich sehe eigentlich meist nur 'normale' Fans an den Spielen und ab und zu leider einige Idioten, welche sich nicht zu benehmen wissen und sich im Schutz ihresgleichen im rechtsfreien Raum glauben.
      Das Verhältnis zwischen 'normal' und 'nicht normal' entspricht m.E. den üblichen Werten. Seien es ausfällig werdende Personen bei Zugverspätungen, Schlägereien an Konzerten, Turn-/ Schwingfesten etc.
      Der Fussball ist einfach mehr im Fokus der Öffentlichkeit und liefert gute Schlagzeilen, welche Empörung und Emotionen schüren.
      Btw. finde ich den Artikel wirklich gut und sachlich geschrieben. 👍
      4 0 Melden
  • Baccara 20.11.2017 10:46
    Highlight Es ist ja schon lange so, dass solche Sachen keine Konsequenzen haben. Weil sonst wäre das Zünden von Pyros in der Menschenmenge schon lange verschwunden.

    Und eine Busse von Fr. 15' ist ja ein Klacks, bei einem Jahresumsatz von 132 Millionen (2016 gemäss NZZ).
    80 26 Melden
  • Rookie 20.11.2017 10:22
    Highlight Da Basel United als Stadionbetreiber fungiert, wird die Busse weitergeleitet werden.
    Was m.E. nicht geht, ist die Tatsache, dass wiederholt FCB-Fans tun und lassen können, was sie wollen. Steckt Basel-United mit der Fankurve unter einer Decke? Hony soit qui mal y pense...
    Ein Mehrpunkteabzug für die Basler wäre die korrekte Quittung!
    55 22 Melden
    • Switch_On 20.11.2017 23:07
      Highlight Dieser Unterbruch hat nichts mit dem Sportlichen zu tun, deswegen wäre der Punkteabzug nicht gerechtfertigt.

      Zu deinen Spekulationen äussere ich mich nicht.
      3 0 Melden
  • Klirrfactor 20.11.2017 10:21
    Highlight Wollt ihr was wissen? Nein? Trotzdem!

    Ich hab kein Bock mehr auf Fussball!

    Mittlerweile bekommen Randsportarten mehr Interesse.

    Dass sich Fangruppierungen sich sticheln und ab und zu verprügeln ist okay, haben wir auch gemacht in der Vergangenheit. Aber Mittlerweile herrscht ein Konkurrenzkampf, bei dem es eher darum geht, wer beim nächstem Spiel das grössere Polizeiaufgebot generiert.
    67 80 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 11:47
      Highlight Und weil dich Fussball nicht intressiert, kommentierst du Fussballthemen... Fail.
      61 28 Melden
  • es isch wies isch 20.11.2017 09:52
    Highlight Die Sicherheit von Zuschauern und Spielern und Referees hätte (bei gesundem Menschenverstand) erste Priorität.
    Da im Sport aber viel zu viel Geld im Mittelpunkt steht, setzt bei vielen Verantwortlichen (in Clubs, in Politik und Wirtschaft) das Denken aus.
    Erst wenn beiden beteiligten Mannschaften Punkte abgezogen würden, könnte allenfalls ein Umdenken stattfinden. Die läppischen Geldbussen werden mit einem Schulterzucken bezahlt.
    77 27 Melden
  • Jaspar Stupan 20.11.2017 09:50
    Highlight Einfach mal so "Menschen" wegsperren und schauen was der Rest von den Hirrnlosen dann macht.
    Es gibt Leute die denken das sei "Fan-Kultur", nein ist es nicht, es ist nur dumm!
    68 63 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 12:02
      Highlight Ich wäre wirklich froh gewesen, man hätte die 200 Sionesen auf dem Platz eingefangen und weggesperrt...
      14 48 Melden
    • Troxi 20.11.2017 12:04
      Highlight Mit einem Schild vor der Brust wo drauf steht ich bin ein Hooligan, wäre die viel bessere Strafe. Wegsperren bringt genau nichts. Ist vll nur meine Meinung.
      4 17 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 16:39
      Highlight Aha. Viele Blitzer, die also NICHT der Meinung sind, dass Auswärtsfans, welche den Platz stürmen und Sicherheitspersonal attackieren, einfangen und wegsperren soll. Schizophrene Welt...
      8 31 Melden
    • phreko 20.11.2017 18:27
      Highlight gevatter: Warum die Provokateure, die über den ganzen Platz hinüber gerannt sind um genau diese Situation auszulösen, laufen lassen?
      15 4 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 19:38
      Highlight Hätte nix dagegen gehabt, hätte man sie erwischt. Nur, bis man im Stadion überhaupt bemerkte was los ist waren die Drei schon 10 Meter vor dem Zaun der Muttenzerkurve, und 5 Sekunden später waren sie weg. Überraschungseffekt. Ging allen im Stadion etwas zu schnell. Im Gegensatz zu den Russen, die über eine halbe Stunde folgenlos rummaxen durften...
      6 13 Melden
  • Sheldon 20.11.2017 09:40
    Highlight Was für eine reisserische Headline. "KRAWALLE". Es waren etwa 20 Bubis, die rumeierten und pfadi-kindische Spiele betrieben, beäugt von 24'000 Zuschauern. Mehr war da nicht. Einzig wirklich ärgerlich, man fror 15 Minuten länger. Dafür war die zweite Halbzeit dann doch erwärmend. Klar ist, die Basler Kindsköpfe hätten das Banner nicht stehlen dürfen, resp. die Security hätte es zurückholen müssen. Klar ist aber auch, dass die Sion-Fans mit dem langen rumbubelen die Sympathien dann verscherzt haben.
    87 110 Melden
    • satyros 20.11.2017 11:22
      Highlight Wäre ja noch schöner, wenn sich die Freaks ihre Fahne von der Security zurückholen liessen. Sie haben es nicht geschafft, ihre Fahne zu verteidigen und sollen sich nun gefälligst auflösen. Niemand wird sie vermissen.
      34 47 Melden
    • Linus Luchs 20.11.2017 11:32
      Highlight Du nennst sie verharmlosend Bubis. Wegen dieser hirnlosen Typen gibt es bei jedem Super-League-Spiel ein Sicherheitsaufgebot, das 150'000 bis 160'000 Franken kostet. In Basel sind es im Schnitt wohl über 200'000 Franken. Pro Spiel. 18 Heimspiele in der Meisterschaft, einige Matches in UEFA-Wettbewerben – man rechne. Es geht – allein in Basel – um rund 4 Millionen Franken pro Jahr. Wer bezahlt das? Wir Steuerzahler! Bezahlst du auch Steuern, Sheldon? Findest du es okay, dass so viel Geld für Sicherheitsvorkehrungen gegen Bubis ausgegeben werden muss? Mir geht das gewaltig auf die Nerven.
      41 22 Melden
    • Switch_On 20.11.2017 23:10
      Highlight @Linus: Und was hat dieses Polizeiaufgebot bis jetzt gebracht?
      3 0 Melden
    • Linus Luchs 21.11.2017 09:31
      Highlight Switch_On, es hat gebracht, dass Fussballfans, die sich zu benehmen wissen, inklusive Familien, Spiele besuchen können, ohne befürchten zu müssen, sich in einer Strassenschlacht wiederzufinden.

      Weisst du was? Ich hasse den Anblick dieser martialischen Polizeipräsenz. Nicht nur wegen der Kosten, auch weil sie den Eindruck vermittelt, es liege Gewalt in der Luft.

      Aber was würde passieren, wenn man darauf verzichtet? Ich denke, wir müssten davon ausgehen, dass bei Spielen des FCB gegen den FCZ, GC oder YB immer wieder einmal um das Stadion herum die pure Gewalt ausbricht. Leider!
      3 0 Melden
    • Switch_On 21.11.2017 20:24
      Highlight @Linus: Ich gehe erst seit den 90ern ins Stadion, abr da waren auch Familien im Stadion und es gab weniger Polizei.

      Bei deinem letzten Punkt denke ich anders: Ohne Polizei und Aufmerksamkeit würde der Reiz verloren gehen.
      1 0 Melden
  • espe 20.11.2017 09:20
    Highlight Bereits beim Platzsturm kam der FCB sehr gut weg. Und auch hier wird die Liga vor dem Krösus wieder kuschen, obwohl beide Male der Gegner beeinträchtigt wurde und völlig aus dem Tritt kam. Die Liga verliert so weiter an Glaubwürdigkeit.
    270 64 Melden
    • Drigger 20.11.2017 12:48
      Highlight Genau, beim dem friedlichen Platzsturm bekam der FCB die gleiche Strafe wie der FCZ. Deren Fans sind den Spieler bis in die Kabinen nachgerannt beim Abstieg.
      48 7 Melden
  • Zaungast 20.11.2017 09:15
    Highlight Wunderbarer Fussballabend in Basel. Bei uns in der Schweiz lebt der Fussball noch!
    61 111 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 20.11.2017 11:02
      Highlight Man wird sehen, was sich die Sion Fans für die Basler in Sion hübsches ausdenken. Klar ist, in Sion dürft Ihr von der Security keinen Bonus erwarten.
      93 17 Melden
    • Snowy 20.11.2017 11:41
      Highlight Sehe ich aus so.
      13 4 Melden
    • Max Dick 20.11.2017 12:01
      Highlight Da sind ihnen die Kräfteverhältnisse nicht ganz klar, Herr The Writer...in Basel wird wohl kaum einer Angst haben vor seinem nächsten Sion-Besuch.
      25 6 Melden
    • leu84 20.11.2017 12:44
      Highlight Fussball? Nö. Manche jumge Erwachsene sind mit der Entwicklung irgendwo im Kindergarten stecken geblieben
      16 14 Melden
    • Snowy 20.11.2017 13:56
      Highlight @TheWriterfkaP:

      Ganz Basel zittert jetzt schon vor dem nächsten Auswärtsspiel in Sion.

      17 6 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 20.11.2017 14:17
      Highlight Ganz Basel? Oder doch eher eine kleine Gruppe von ein paar Idioten?
      13 16 Melden
    • Snowy 20.11.2017 14:59
      Highlight Die Aktion fand in der ganzen MK (6000 Personen) und in weiten Teilen des Stadions Anklang.

      Bereits in den 80/90-ern haben aktive Fangruppieren einander die Banner im Stadion gestohlen. So weit so normal. Einzige Ausnahme: Du hast damals nichts davon in der Zeitung gelesen obwohl es viel häufiger vorkam als heute.

      Wenn man sich selber der aktiven Fanszene zurechnet - und das waren die Freaks - dann weiss man wie der Hase läuft. Es war ja nicht so, dass man irgendeiner Kutten-Gruppe die Fahne geklaut hat als diese nicht vor Ort waren.
      Das Rumgeflenne ist absolut unnötig.
      36 9 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 16:41
      Highlight Stand jetzt heissen 63 Herzchen die Drohung von Peterli gut, dass die Walliser sich rächen werden. Gleichzeitig hats hier viele Meldungen, die solche "Räuber und Poli"-Spiele verurteilen. Ja was denn nun? Schizo?
      12 15 Melden
    • RoJo 20.11.2017 22:11
      Highlight Und ich. Ich lehne mich gemütlich in meinen Stuhl, amüsiere mich köstlich und sinniere: Ihr Fussballer habt es schon gut! Bekommt vom SRF jedes Grümpelturnier live übertragen. Idendifiziert euch mit einer Sportart, die soo langweilig ist, dass man vor Ort minutenlang mit dem Stadionnachbar diskutieren kann, ohne etwas nennenswertes zu verpassen. Und zu guter Letzt: Euch von ein paar Idioten den Samstag oder Sonntag verderben lassen müsst
      2 9 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 22:28
      Highlight Soso langweilig Rojo. Aber lockt dich doch vor den TV? Sorry wenn ich dich auslache ;-)
      2 1 Melden
    • RoJo 20.11.2017 23:07
      Highlight Sorry, bin noch nicht ganz fertig😅😅..... mit Erlaub auf viele Blitze⚡️: Ihr habt es schon gut..... Krumme Gestalten auf und neben dem Feld (nicht nur....!) und trotzdem so viel (Medien-) Präsenz!Wir sind froh, wenn unsere Sportart zwei Minuten Randzeit erhält.... und ja, wir kennen solche "Probleme" nicht...... Sportart?! MX!✊🏻🏁✌🏻😁
      1 3 Melden
    • Snowy 21.11.2017 08:34
      Highlight Schon mal überlegt warum Deine Sportart eine solche ist?
      0 1 Melden
    • RoJo 21.11.2017 16:34
      Highlight Gevatter. Nein, nein, mach dir keine Sorgen! Verfolge Fussball nicht mal im TV..... nehme es als Randnotiz war....
      1 0 Melden
    • RoJo 21.11.2017 18:59
      Highlight Snowy. Ja schon. Aber weisst du, genau genommen ist MX gar kein Sport. Nicht dass ihm der sportliche Aspekt fehlt, ganz im Gegenteil. MX ist eine der härtesten Sportarten, die es gibt.... Es ist viel mehr ein Virus. Ein Lebensgefühl. Weisst du, da geht man nicht einfach 2 oder 3 x die Woche in's Training. Diesen Sport lebst du. Jeden Tag. Aber das versteht ihr Fussballer natürlich nicht.....😜😜
      1 0 Melden
  • upton1971 20.11.2017 09:14
    Highlight Der FC Basel sollte sehr hart bestraft werden. Der "friedliche" Platzsturm bei der Heusler-Verabschiedung war abgesprochen mit der Vereinsführung - jeder beim FCB wusste, dass das passieren würde. 15'000 Franken Busse erscheinen mir da als Belohnung... Und dass Halbwüchsige unbehelligt über den ganzen Platz rennen können, da stimmt doch etwas nicht mit der Security. Meiner Meinung nach können solche Aktionen nur mit Punkteabzügen bestraft werden - vor allem, weil die Vereine ja immer sagen, sie hätten das im Stadion im Griff...
    115 47 Melden
    • Sheldon 20.11.2017 10:50
      Highlight Also lieber upton1971 nach geltendem Recht und v.a. nach gesundem Menschenverstand muss man dann jemand bestrafen, wenn er jemandem einen Schaden zufügt. Der inszenierte "Platzsturm" war eine Art Theateraufführung, niemand wurde geschädigt, es war gute Unterhaltung und Emotionen pur. Die Bestrafung war unsinnig.
      42 91 Melden
    • dan2016 20.11.2017 13:18
      Highlight @Sheldon. Den Eindruck habe ich vielleicht für Basel. Ansonsten habe ich eher den Eindruck, dass Regelverstösse bestraft werden. Und da gehören in der Restschweiz Zuschauer auf dem Spielfeld, Pyros ebenso dazu wie Fouls, Hands etc... Mag sein, dass die Schiedsrichter in Basel dies oft anders sehen. Aber das heisst nicht, dass dies eine generelle Regel ist.
      20 14 Melden
    • Sheldon 20.11.2017 13:52
      Highlight @dan2016: Regelverstösse gehören natürlich bestraft, aber eine originelle Inszenierung eines Abschiedes für einen tollen Präsidenten nicht. Das wäre ja, wie wenn die Polizei das Gehupe bei einer Hochzeit sanktionieren würde.
      22 12 Melden
    • upton1971 20.11.2017 15:52
      Highlight @Sheldon: Es ist einfach so, dass Zuschauer während eines Fussballspiels nichts auf dem Feld verloren haben. Das gilt sowohl für Fahnenklauer wie auch für Präsidentenverabschieder. Dass diese Aktion bei Heusler vom FCB genehmigt wurde, ist für mich ein Skandal. Man macht sich zu oft seine eigenen Regeln...
      13 16 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 16:42
      Highlight Hey Upton, wieviele Punkte sollen dem FcB abgezogen werden für die 3 Nasen? Pro Person einen Punkt? Wenn das so ist, bei Sion waren etwa 150-200 Leute auf dem Rasen, sprich Sion wäre dann bis ungefähr 2021 punktelos....
      15 10 Melden
    • Sheldon 20.11.2017 16:58
      Highlight @upton: Fussball ist Show, Emotionen und Freude. Nichts für Erbsenzähler halt. Freue mich schon auf Ibrahimovic am Mittwoch. Messi, Bale, Ronaldo waren schon im Joggeli, aber Ibra fehlte noch in unserer Sammlung.
      8 8 Melden
    • Switch_On 20.11.2017 23:15
      Highlight @Upton: Der FCZ hat für den Südkurve Platzsturm beim Abstieg die selbe Busse erhalten!
      0 0 Melden
  • Scaros_2 20.11.2017 07:59
    Highlight Wetten Basel wird milder bestraft als Sion?
    339 67 Melden
    • Snowy 20.11.2017 11:40
      Highlight Ja, natürlich.

      Alles andere würde nicht den Tatsachen entsprechen.
      28 27 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 11:46
      Highlight Wo war denn die Gewalteskalation?
      15 6 Melden
    • Pokefan 20.11.2017 12:41
      Highlight SCHIRIBONUS!!!


      ..ah nein.

      LIGABONUS!!!


      Und irgendwann heissts denn derr Herrgott ist so unfair, der hilft immer dem FC Basel.
      21 13 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 13:51
      Highlight Taschentuch?
      17 9 Melden
    • Snowy 20.11.2017 15:10
      Highlight Basel wegen den Vorfällen gegen Sion härter bestrafen...?

      Nit ganz bache??!


      Die 3 Basler haben einzig unbefugt das Feld betreten während ca. 1 Minute.

      Sion Fans haben das Spielfeld zu Dutzenden betreten, Ordner tätlich angegriffen und für eine massive Spielverzögerung gesorgt.
      28 35 Melden
    • Basubonus 20.11.2017 16:35
      Highlight Einige Blitzer bei Snowy. Die Wahrheit scheint weh zu tun...
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    • Spaceman 20.11.2017 19:33
      Highlight @Snowy Für die Sicherheit in Basel ist ja mal ganz klar Basel verantwortlich und nicht Sion. Warum sollte also Sion bestraft werden, wenn es Basel nicht schafft, für Sicherheit zu sorgen? Da spielt es auch gar keine Rolle, wer nun genau auf dem Feld war...
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    • Basubonus 20.11.2017 20:02
      Highlight Super Spaceman. Dann gehe ich jetz mal in die Stadt und überfalle eine Bank. Für die Sicherheit ist die Bank oder von mir aus auch die Polizei verantwortlich, nicht ich. Sprich wenn ich erwischt werde gehe ich straffrei aus weil die Bank sich nicht schützen konnte? Merksches?
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    • Spaceman 21.11.2017 08:03
      Highlight Gevatter: auf dein Beispiel übertragen, würde bei einem Banküberfall auf die UBS die CS bestraft. Merksches?
      Ich habe nie gesagt, die "Fans" des FC Sion sollen ungestraft bleiben jedoch der Club.
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  • Selbstdenker97 20.11.2017 07:59
    Highlight "Die Beamten beruhigen die Gemüter mit Gummischrot"

    Ist Gummischrot als Beruhigungsmittel schon patentiert?
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    • Charlie7 20.11.2017 09:35
      Highlight Bitte nicht jedes Wort auf die Waagschale legen :)
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    • WalterWhiteDies 20.11.2017 10:52
      Highlight Nächst mal, wenn ich Prüfungsstress habe, knall ich mir ne Gummipatrone an den Kopf.. Wird den Dtress schon liendern..
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    • Johnny M 20.11.2017 12:08
      Highlight Dachte ich mir auch
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    • Nikite 20.11.2017 13:06
      Highlight Im Massenberuhigungssortiment gibts dann ab 2018 sicher auch Pfefferspray mit Lavendelduft.
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Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

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Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die an Dramatik einem Theaterstück in nichts nachstehen. Eine solche Geschichte spielt sich derzeit in der Gemeinde Herrliberg an der Zürcher Goldküste ab. Zunächst einmal sollen hier die Figuren der Handlung eingeführt werden.

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