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Transfer ist durch: Rodwin Dionicio wechselt für drei Jahre zum SC Bern

Biels Rodwin Dionicio, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel, am Samstag, 3. Januar 2026, in der Emmental Versicherung Arena in Langnau.(KEYS ...
Rodwin Dionicio als Spieler des EHC Biel.Bild: keystone
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Drei Jahre für Schillerfalter Dionicio – endlich rockt es beim SCB

Rodwin Dionicio wechselt für drei Jahre zum SC Bern. Ein hochriskantes Experiment, das sich lohnen kann – auf und neben dem Eis.
09.07.2026, 18:2209.07.2026, 18:23

Er ist erst 22 Jahre alt und hat in der vergangenen Saison in 49 Spielen bereits sagenhafte 27 Punkte gebucht: Kein anderes Verteidiger-Talent mit Schweizer Pass hat so viel Potenzial wie Biels Rodwin Dionicio. Und doch will ihn Biel nicht mehr.

Begründung: Der Schillerfalter sei einfach nicht zu zähmen. Selbst Biels Cheftrainer Christian Dubé, der doch einst bei Gottéron mit Chris DiDomenico in Frieden lebte, hat kapituliert.

Sportchef Martin Steinegger hat deshalb Biels grösstes Verteidigertalent seit Köbi Kölliker ohne Gegengeschäft aus dem noch bis Ende nächster Saison laufenden Vertrag freigegeben. Der umtriebige Agent Sven Helfenstein hat seines Amtes gewaltet und für seinen Klienten eine neuen Dreijahresvertrag beim SC Bern herausgeholt.

Lausanne und Zug hatten zwar mehr Geld pro Saison aber eine weniger lange Laufzeit geboten. Den Ausschlag gab also letztlich nicht das Salär. Sondern die Vertragssicherheit über drei Jahre. Ein weiser Entscheid: Will Rodwin Dionicio zum Nationalverteidiger reifen, dann ist erst einmal Stabilität wichtig.

Geht der SCB ein zu hohes Risiko ein? Nein. Der SCB befindet sich einerseits in einer Umbruchphase und muss andererseits das grösste Publikum im Land unterhalten.

Mit Rodwin Dionicio kommt ein Verteidiger, der die Fans faszinieren und für viel Gesprächsstoff sorgen wird. Endlich hat der SCB einen schillernden Schillerfalter, der Spiele entscheiden kann. An einem guten Abend für, an einem weniger guten gegen die eigene Mannschaft. Was so oder so Gesprächsstoff liefert. Als Unternehmen der Unterhaltungsindustrie obliegt es dem SCB, Gesprächsstoff zu liefern.

Es ist nun sogar möglich, ein Traumpaar an der blauen Linie zu bilden. Mit Anton Lindholm (32) hat der SCB den offensiv schwächsten ausländischen Verteidiger der Liga-Geschichte (seit 1938) unter Vertrag. Der Schwede hat letzte Saison kein einziges Tor erzielt und in 39 Spielen bloss sechs Assists beigesteuert. Aber er ist der defensiv verlässlichste SCB-Verteidiger.

Nun kommt mit Rodwin Dionicio der offensiv begabteste, aber defensiv unberechenbarste junge Verteidiger der Liga nach Bern. Er kann mit Anton Lindholm ein Traumpaar bilden. Lindholm sichert hinten ab und Dionicio hat freie Fahrt nach vorne. Das müsste eigentlich funktionieren. Der Transfer kann sich für den SCB also auf und neben dem Eis lohnen.

Gewährsleute aus Bern und Biel bestätigen den Dreijahres-Deal. Die offizielle Bestätigung folgt am Freitag.

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Die beliebtesten Kommentare
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Lars mit Mars
09.07.2026 19:10registriert März 2020
Und in ein paar Monaten heisst es an dieser Stelle:

„Die unsinnige Verpflichtung Dionicio war von Beginn weg zum Scheitern verurteilt. Weder Ober- noch Untersportchef waren fähig, die Gefahr für das intakte Seelenheil in der Mannschaft durch den eigensinnigen Schillerfalter einzuschätzen. Wenn selbst der einstige Schillerfalter Dubé am unkontrollierbaren Dionicio scheiterte, warum hätte es dann ausgerechnet beim SCB, dem Beamtenclub, klappen sollen? Ein Irrsinn sondergleichen.“
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Amarillo
09.07.2026 19:11registriert Mai 2020
Ein Schelm, wer hinter dem eismeisterlichen Lob auch die Freude über die Aussicht auf viele Polemiken vermutet. Schon bald wird der Klaus nämlich seine warmen Empfehlungen vergessen haben, und sowohl dem Sportchef Plüss als auch Trainer Aubin einerseits einen Fehlgriff vorwerfen, andererseits aber auch bemängeln, dass diese eben nicht mit "Nonkonformisten" umgehen könnten. Einmal pro Woche durch den Kakao ziehen? Kommt sofort!
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