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Dieser neue Skoda könnte E-Auto-Skeptiker überzeugen

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Der Skoda Epiq positioniert sich als elektrisches Pendant zum Kamiq in der Skoda-Modellpalette.Bild: Skoda
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Dieser neue Skoda könnte E-Auto-Skeptiker überzeugen

Was wäre, wenn das nächste Elektroauto, das Skeptiker überzeugen könnte, weder das leistungsstärkste noch das technisch fortschrittlichste wäre? Mit dem Epiq hat Skoda sein Erfolgsrezept gefunden: viel bieten, ohne dabei das Budget zu sprengen.
16.06.2026, 08:0316.06.2026, 08:03
Jerome Marchon
Jerome Marchon

Lange ging es bei Elektroautos vor allem darum, zu beeindrucken: mehr Reichweite, mehr Leistung, mehr Bildschirme, mehr Technik. Ein Wettlauf um Innovationen, der zwar zu einer schnellen Weiterentwicklung des Marktes geführt hat, aber auch einen unerwarteten Nebeneffekt hatte: Einige Autofahrer*innen wurden dadurch abgeschreckt.

Nicht, weil sie Elektroautos ablehnen, sondern weil sie einfach noch auf ein Auto warten, das ihren Bedürfnissen entspricht. In dieser Hinsicht haben der Enyaq und der Elroq erfolgreich den Weg geebnet (Platz eins und zwei bei den Verkaufszahlen von Elektroautos in der Schweiz, Platz fünf und drei in Europa). Jetzt ist es für Skoda an der Zeit, die Angebotspalette und damit auch die Zielgruppe zu erweitern.

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Mit den Modellen Enyaq und Elroq erzielt Skoda in der Schweiz die höchsten Verkaufszahlen bei Elektroautos.bild: Skoda

Die Revolution des Einfachen

Mit dem Epiq scheint Skoda diese Erwartungen genau erkannt zu haben. Der tschechische Hersteller hat seinen künftigen Kompakt-SUV nicht als technologisches Experiment oder Manifest für die Mobilität von morgen konzipiert, sondern als Auto, das für den Familienalltag gedacht ist.

Ob für den Weg zur Arbeit, für Wochenendausflüge, die Ferien, den Einkauf am Samstagvormittag oder enge Parkplätze in der Innenstadt. Das mag selbstverständlich klingen. Doch in einem Markt, in dem jeder versucht, sich durch immer mehr Raffinesse von der Masse abzuheben, hat dieser Ansatz durchaus etwas Erfrischendes.

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Der Epiq ist wie geschaffen für Familienalltag und Freizeit.Bild: Skoda

Das richtige Format zur richtigen Zeit

Mit seiner Länge von 4,17 Metern, Breite von 1,80 Metern und Höhe von 1,58 Metern ist der Epiq Teil eines der strategisch wichtigsten Segmente des europäischen Marktes.

Er ist kompakter als der Enyaq und der Elroq und richtet sich an Kundschaft auf der Suche nach einem vielseitigen Auto, das sich als Hauptfahrzeug eignet, ohne dabei in einem zu massiven SUV fahren zu müssen.

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Die Einrichtung ist schlicht und modern und zudem ergonomisch gestaltet.Bild: Skoda

Hinter diesen relativ kompakten Abmessungen verbirgt sich ein Fahrzeug, das für den Alltag konzipiert ist. Der Kofferraum bietet ein Fassungsvermögen von 475 Litern, zu denen noch 25 Liter unter dem Boden hinzukommen.

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Obwohl das Fahrzeug von aussen recht kompakt wirkt, bietet es innen reichlich Platz.Bild: Skoda
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Das Kofferraumvolumen spielt im oberen Segment mit.Bild: Skoda

Noch dazu gibt es nun auch einen speziellen Bereich für das Ladekabel. Das ist zwar nichts Revolutionäres, aber genau die Art von Detail, die dafür sorgt, dass man nicht erst den ganzen Kofferraum ausräumen muss, um an ein unterm Gepäck verschwundenes Kabel zu kommen, wenn man das Auto anschliessen will.

Es ist ein weiteres Beispiel für das schon lange verfolgte Simply-Clever-Konzept der Marke mit cleveren Ideen, die das Leben erleichtern – ein Konzept, das massgeblich zum Erfolg der Marke bei europäischen Familien beigetragen hat.

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Getreu dem Simply-Clever-Motto kommt der Epiq mit jeder Menge cleverer Details wie zum Beispiel der Kabelaufbewahrung im Kofferraum.Bild: Skoda

Ein Herzstück des Volkswagen-Konzerns

Hinter der Karosserie verbirgt sich jedoch auch ein strategisches Modell. Der Epiq ist das erste SUV-Modell auf Basis der MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns, auf der eine ganze Generation kompakter Elektroautos basieren wird. Man findet sie bereits im Cupra Raval und schon bald auch in den künftigen VW ID.Polo und ID.Cross.

Dabei geht es um weit mehr als nur die Einführung eines neuen Modells. Nachdem die Branche bewiesen hat, dass es möglich ist, leistungsstarke und technologisch fortschrittliche Elektrofahrzeuge herzustellen, tritt sie nun in eine neue Phase der Erschwinglichkeit ein. Und genau auf diesem Gelände wird der Epiq erwartet.

Die Modellpalette wird sich auf drei Leistungsstufen mit 116, 135 und 211 PS konzentrieren. Es wird zwei Batterien mit einer Nutzkapazität von 37 bzw. 52 kWh im Angebot geben. Je nach Modellvariante wird die angegebene Reichweite nach dem WLTP-Zyklus zwischen 310 und 441 Kilometern liegen.

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Der Skoda Epiq ist der erste Kompakt-SUV des Volkswagen-Konzerns auf der MEB+-Plattform.Bild: Skoda

Zahlen, die keine Rekorde brechen wollen, sondern genau widerspiegeln, was die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer heutzutage suchen: genügend Reichweite ohne technologische Übertreibungen.

Gleiches gilt für das Aufladen. Die 37-kWh-Batterie lässt sich mit bis zu 50 kW Gleichstrom aufladen, während die 52-kWh-Version eine Ladeleistung von bis zu 105 kW erreicht. Damit lassen sich bei den bestausgestatteten Modellen in etwa 24 Minuten 10 bis 80 % der Batterieladung wiederherstellen. Auch hier setzt Skoda auf Beständigkeit statt Effekthascherei.

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Im Angebot stehen drei Motorvarianten und zwei Batteriekapazitäten.Bild: Skoda

Eine neue visuelle Identität

Der Epiq markiert zudem einen wichtigen Meilenstein in der stilistischen Entwicklung der tschechischen Marke. Mit ihm wird ganz offiziell die neue Modern-Solid-Designsprache eingeführt, die schon bei mehreren aktuellen Konzeptfahrzeugen zu sehen war und bei den Facelifts bestehender Modelle übernommen wurde. Sie soll die zukünftigen Skoda-Modelle prägen.

Der traditionelle Kühlergrill weicht einer schwarzen Blende namens Tech Deck Face, in die unauffällig die Sensoren des Fahrzeugs integriert sind.

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Eine moderne, schlichte Frontblende.Bild: Skoda

Die T-förmigen Lichtsignaturen sind sowohl an der Front als auch am Heck zu sehen und werden zu einem der neuen visuellen Markenzeichen der Marke.

Das Ergebnis wirkt selbstbewusster als bei den früheren Skoda-Modellen, ohne dabei in stilistische Extravaganzen zu verfallen, die in diesem Segment gerade allgegenwärtig sind. Der Epiq besticht durch eine robuste, fast schon beruhigende Silhouette, die eher darauf ausgelegt zu sein scheint, die Jahre zu überdauern, statt darauf, Likes in den sozialen Netzwerken zu sammeln.

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Die T-förmige Lichtsignatur ist das neue Markenzeichen von Skoda.Bild: Skoda

Der Elektro-SUV für alle

Während ein Teil der Branche das Elektroauto weiterhin als technologisches Produkt präsentiert, scheint Skoda einen anderen Weg eingeschlagen zu haben: den der Normalität. Der Epiq bietet genügend Reichweite, ohne das Unmögliche zu versprechen, ermöglicht Schnellladen, ohne die Leistung in den Mittelpunkt zu stellen, und setzt auf Geräumigkeit, Zweckmässigkeit und Vernunft statt auf Modeerscheinungen.

Mit einem angekündigten Einstiegspreis ab 25'900 Franken und einer für September 2026 geplanten Markteinführung ist der Epiq zweifelsfrei eines der wichtigsten Modelle von Skoda in den kommenden Jahren – ganz einfach, weil das Unternehmen offenbar begriffen hat, dass es im Automobilbereich oftmals besser ist, das Richtige zu tun, statt viel zu tun.

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Der Epiq wird ganz klar seine Kundschaft finden – hoffentlich eine grosse!Bild: Skoda
Jérôme Marchon ist ...
... seit seiner frühesten Kindheit ein leidenschaftlicher Auto-Fan. Seine berufliche Karriere begann er in der Finanzbranche, trug aber schon früh zum Aufbau eines Auto-Blogs bei – bis er schliesslich seinen eigenen Blog gründete. Sein weiterer Weg führte ihn in die Chefredaktion der «Revue Automobile». Seit 2018 ist er freiberuflich tätig und schreibt für verschiedene Auto- und allgemeine Print- und Digital-Medien in der Schweiz und im Ausland. Jérôme Marchon arbeitet auch als Übersetzer und Berater für redaktionelle Inhalte für Automobilveranstaltungen und Autohersteller.
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Kopftuch im Schulzimmer: Die Verfassung sollte überdacht werden
Die rasch fortschreitende Säkularisierung verändert die sozialen Aspekte der westlichen Welt. Durch den wachsenden Bedeutungsverlust der Religionen und Glaubensgemeinschaften kommt es zu einem Strukturwandel.
Bei uns sorgten früher die katholischen und evangelischen Kirchen zu einem grossen Teil für den gemeinschaftlichen Kit. In den Dörfern kam der Herr Pfarrer oft vor dem Gemeindepräsident. Geistliche genossen meist mehr Anerkennung und Respekt als Politikerinnen und Politiker. Schliesslich sicherten sie den Leuten vermeintlich ein Leben nach dem Tod. Viele Eltern trachteten danach, dass ein Familienmitglied ins Kloster eintrat oder Pfarrer wurde. Der Sohn sollte die Zündschnur zum Himmel verkürzen. Sie hofften, dass damit der Bonus bei Gott oder Jesus stieg. Einfluss und Macht der Religionen waren offensichtlich. Deshalb schrieben die Staatsgründer in weiser Voraussicht den Artikel 15 in die Verfassung, der die Religionsfreiheit garantiert. Er stärkt die Rechte der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Kirchen. Seither dürfen alle die Religion frei wählen. Sie können selbst entscheiden, in welche Glaubensgemeinschaft sie eintreten wollen. Und der Austritt darf jederzeit vollzogen werden.
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