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Adolf Hitler

Elon Musk besucht ehemaliges KZ Auschwitz und wirbt für Meinungsfreiheit

Elon Musk besucht ehemaliges KZ Auschwitz – und lobt Social Media

23.01.2024, 06:5823.01.2024, 07:06

Der US-Unternehmer Elon Musk hat die Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz besucht.

«Es war sehr bewegend. Und es ist tieftraurig und tragisch, dass Menschen so etwas anderen Menschen antun können», sagte Musk nach der Visite am Montag in Krakau bei einer vom Verband europäischer Juden (Jewish Association/EJA) organisierten Konferenz über Online-Antisemitismus.

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Elon Musk (Mitte) beim Eingang des ehemaligen deutschen Nazi-Konzentrationslagers Auschwitz II-Birkenau in Birkenau, Polen, am 22. Januar 2024.Bild: keystone

Er werde ein paar Tage brauchen, um die Eindrücke zu verarbeiten, so Musk weiter. Sein Besuch in Auschwitz war ursprünglich erst für Dienstag geplant gewesen.

Mit Antisemitismus aufgefallen

Als Besitzer des Twitter-Nachfolgers X war Musk im vergangenen November in die Kritik geraten, weil er in einem Post auf der Plattform einen Beitrag mit einer antisemitischen Verschwörungstheorie als «tatsächliche Wahrheit» bezeichnet hatte. Später sprach er von einem Missverständnis und entschuldigte sich.

Hassrede-Forscher warfen X auch vor, nicht ausreichend gegen antisemitische Posts vorzugehen. Wichtige Werbekunden wie Apple und Disney stoppten daraufhin ihre Anzeigen bei dem Dienst.

Musk lobt Social Media

In Krakau betonte Musk erneut, das Prinzip der Meinungsfreiheit zähle für X. Wenn jemand eine falsche Behauptung poste, könnten andere dies sofort korrigieren. «Die unermüdliche Suche nach der Wahrheit ist das Ziel von X.» Hätte es zur Zeit von Auschwitz soziale Medien und Meinungsfreiheit gegeben, wäre es unmöglich gewesen, dieses Verbrechen zu verbergen, meinte Musk.

Der Name Auschwitz hat sich als Synonym für den Holocaust und Inbegriff des Bösen weltweit ins Bewusstsein eingebrannt. Allein dort brachten die Nationalsozialisten mehr als eine Million Menschen um, zumeist Juden. In ganz Europa ermordeten sie während der Schoah etwa sechs Millionen Juden.

(dsc/sda/dpa)

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