Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vor 70 Jahren befreit

Links bedeutete Tod in der Gaskammer – wie die Todesfabrik von Auschwitz funktionierte

Am 27. Januar 1945 machte die Rote Armee dem Töten im grössten Vernichtungslager der Nazis ein Ende. Mindestens 1,1 Millionen Menschen waren hier fabrikmässig ermordet worden. 



Vor 70 Jahren erreichten sowjetische Soldaten den Lagerkomplex in Auschwitz, die grösste Todesfabrik der Nazis. Den Befreiern bot sich ein Bild des Grauens: Nur 7500 Häftlinge, die meisten unterernährte Elendsgestalten, waren noch am Leben

Auschwitz wurde zum Synonym für den Massenmord der Nazis, insbesondere den Holocaust, die systematische Vernichtung der Juden. Aber auch Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene, deutsche Kommunisten, polnische Priester und Homosexuelle fielen der Tötungsmaschinerie zum Opfer. 

Das grösste KZ

ARCHIVE --- ZUR BEFREIUNG DES KONZENTRATIONSLAGERS AUSCHWITZ VOR 70 JAHREN, AM 27. JAUNAR 1945, DURCH SOLDATEN DER ROTEN ARMEE DER SOWJETUNION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFÜGUNG --- Picture taken January 1945 just after the liberation of the Oswiecim (Auschwitz) Nazi concentration camp shows a general view of the so-called 'Gate of Death'. (KEYSTONE/AP/CAF PAP/Str)

Einfahrt ins Lager Birkenau 1945.  Bild: AP CAF PAP

Zwischen Mai 1940 und Ende 1942 richteten die deutschen Besatzer nahe bei der südpolnischen Stadt Oswiecim – zu deutsch Auschwitz – schrittweise einen riesigen Lagerkomplex ein, der zuletzt aus drei Lagern bestand.   

In diese Todeszone wurden mindestens 1,2 Millionen Menschen deportiert, über 90 Prozent von ihnen Juden. Mindestens 1,1 Millionen wurden getötet. 

«Arbeit macht frei»

OSWIECIM, POLAND - NOVEMBER 15:   The infamous German inscription that reads 'Work Makes Free' at the main gate of the Auschwitz I extermination camp on November 15, 2014 in Oswiecim, Poland. Ceremonies marking the 70th anniversary of the liberation of the camp by Soviet soldiers are due to take place on January 27, 2015. Auschwitz was a network of concentration camps built and operated in occupied Poland by Nazi Germany during the Second World War. Auschwitz I and nearby Auschwitz II-Birkenau was the extermination camp where an estimated 1.1 million people, mostly Jews from across Europe, were killed in gas chambers or from systematic starvation, forced labour, disease and medical experiments.  (Photo by Christopher Furlong/Getty Images)

Eingang zum Stammlager.  Bild: Getty Images Europe

Die infame Losung, die vermutlich auf einen Roman eines deutschnationalen Schriftstellers zurückgeht, stand schon am Tor des ersten deutschen KZs in Dachau. Auch in Sachsenhausen, Gross-Rosen und Theresienstadt wurden die Häftlinge mit diesem Spruch verhöhnt. In Auschwitz hatte ihn Lagerkommandant Rudolf Höss in schmiedeisernen Lettern über dem Tor des Stammlagers anbringen lassen. Nach dessen Erweiterung befand sich das Tor später im Inneren des Lagers. 

Die besondere zynische Qualität des Spruchs liegt darin, dass die Häftlinge trotz unmenschlichster Zwangsarbeit keine Aussicht auf Freiheit hatten – im Gegenteil: Die Arbeit war das Mittel, sie langsam umzubringen. 

Selektion an der Rampe

Selektion an der Rampe in Auschwitz.

Vor der Selektion: Frauen und Kinder links, Männer rechts. 

Aus verschiedensten Teilen des deutschen Machtbereichs wurden die Menschen in die Lager im Osten deportiert. Während in den reinen Vernichtungslagern wie Treblinka alle Deportierten sofort vergast wurden, fand an der Rampe in Auschwitz-Birkenau eine Selektion durch SS-Ärzte statt. Links bedeutete Tod in der Gaskammer, rechts das vorläufige Überleben als Arbeitssklave. Familien wurden hier erbarmungslos auseinander gerissen.

Auch in den Lagerbaracken oder beim Appell nahm die SS spontane Selektionen vor. Wer als nicht mehr arbeitstauglich eingestuft wurde, starb. 

Gaskammern

Ruinen von Krematorium III mit Gaskammer in Auschwitz

Eingang zum zerstörten Krematorium III mit Gaskammer. 

Die fabrikmässige Ermordung von Millionen war ein logistisches und technisches Problem. Bald experimentierten die Organisatoren der Vernichtung mit möglichst effizienten Methoden des Massenmords: Motorabgase, Kohlenmonoxid und Zyklon B, ein Mittel zur Schädlingsbekämpfung. 

In Auschwitz I und II gab es insgesamt sieben Gaskammern, die aber nie alle zeitgleich in Betrieb waren. In diese als Duschen getarnten Räume trieben die Häftlinge des «Sonderkommandos» die Todgeweihten, die sich zuvor entkleiden mussten. Dann wurde Zyklon-B-Granulat in die Gaskammern eingebracht, aus dem Blausäuregas austrat. 

Das Sonderkommando musste danach die Leichen aus den Kammern holen und in die Krematorien schaffen, in denen täglich über 4000 Menschen verbrannt werden konnten. Sie alle fanden, wie es in Celans «Todesfuge» heisst, «ein Grab in den Lüften, da liegt man nicht eng». 

Tödliche Experimente

Josef Mengele, KZ-Arzt im Konzentrationslager Auschwitz, beruechtigt als

Lagerarzt Mengele. Bild: KEYSTONE

Die SS-Lagerärzte nutzten die «optimalen Forschungsbedingungen», die sich ihnen in den KZs boten. In Auschwitz führten sie pharmazeutische Experimente und Massensterilisationen durch. Josef Mengele, der berüchtigtste unter ihnen, testete die Schmerzempfindlichkeit von Zwillingen, indem er sie ohne Narkose operierte. Er tötete manche seiner «Versuchsobjekte» – die meisten waren Kinderzu Forschungszwecken

Auch Pharmafirmen profitierten: Bayer erhielt 150 weibliche Häftlinge für «170 RM je Stück». Die Firma meldete später: «Die Experimente sind durchgeführt worden, alle Personen sind gestorben. In Kürze werden wir uns mit Ihnen zwecks weiterer Lieferungen in Verbindung setzen.»

Überleben oder sterben

Wer die Selektion an der Rampe überlebt hatte, wurde registriert – die Häftlingsnummer wurde auf den linken Unterarm tätowiert. Die so zur Nummer degradierten Häftlinge erhielten blau-grau gestreifte Drillichkleider, die kaum gegen Kälte schützten, und Holzschuhe. Überlebenschancen hatte nur, wer eine privilegierte Arbeit, zum Beispiel in einer Schreibstube oder Werkstätte, zugewiesen bekam. 

epa04120001 Discovered metal stamps, with a-few-millimetre-long needles, used for tattooing KL Auschwitz prisoners are the new part of the collection of the Auschwitz Museum in Oswiecim, Poland, 11 March 2014. The former German Nazi concentration and extermination camp KL Auschwitz, was the only one where prisoner camp numbers were tattooed. The Auschwitz stamps is the second known example of a tool for tattooing camp numbers in the world, after the one stored at the Military Medical Museum in Saint Petersburg, Russia.  EPA/JACEK BEDNARCZYK POLAND OUT

Metallstempel zur Tätowierung der Häftlingsnummer.  Bild: EPA/PAP

Für Häftlinge, die zu Schwerstarbeit gezwungen waren, sahen die Richtlinien 2150 Kalorien am Tag vor, für andere 1700 Kalorien. In Wahrheit erreichte der Nährgehalt der Essensrationen diese Vorgaben nicht. Wer sich nicht zusätzlich Essen verschaffen konnte, hatte lediglich eine Lebenserwartung von drei bis sechs Monaten. Daneben war das Leben der Häftlinge stets durch Krankheiten und willkürliche Exekutionen bedroht. 

Raub und Ausbeutung

OSWIECIM, POLAND - JANUARY 25: Children's shoes confiscated from Auschwitz prisoners lie in an exhibtion display at the former Auschwitz I concentration camp, which today is a museum, on January 25, 2015 in Oswiecim, Poland. International heads of state, dignitaries and over 300 Auschwitz survivors will commemorate the 70th anniversary of the liberation of Auschwitz by Soviet troops in 1945 on January 27. Auschwitz was among the most notorious of the concentration camps run by the Nazis to ensalve and kill millions of Jews, political opponents, prisoners of war, homosexuals and Roma.  (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Kinderschuhe. Bild: Getty Images Europe

Die persönliche Habe, die man den Neuankömmlingen abnahm, wurde in Magazinen gesammelt, von Häftlingen sortiert und dann nach Deutschland geschickt. Den Toten mussten Häftlinge des «Sonderkommandos» Schmuck abnehmen und die Goldzähne ausbrechen, den Frauen die langen Haare abschneiden, damit sie zu Filz verarbeitet werden konnten.

Vor allem aber beutete die SS die Arbeitskraft der Häftlinge aus. Das Heer der Zwangsarbeiter in Auschwitz wurde von zahlreichen Betrieben und grossen Konzernen wie Krupp oder IG-Farben genutzt. Die SS vermietete die Sklavenarbeiter zu günstigen Konditionen – zwar war deren Arbeitskraft aufgrund der schrecklichen Behandlung beschränkt, doch sie waren billig und genossen keinerlei Rechte.  

Todesmärsche

Bild

Heimliche Aufnahme eines Todesmarsches von Häftlingen aus Dachau.  

Ende 1944 war absehbar, dass die Rote Armee Auschwitz bald erreichen würde. Nun wurden Spuren beseitigt: Die Krematorien und Gaskammern wurden abgerissen, die menschliche Asche in grossen Gruben begraben. Mitte Januar begann die SS dann die letzten knapp 60'000 Häftlinge auf Todesmärschen durch den eisigen polnischen Winter nach Westen zu treiben. Zahllose kamen in diesen letzten Tagen um.  

Die 7500 Häftlinge, die in Auschwitz zurückblieben, wurden vermutlich nur deshalb nicht getötet, weil der SS dafür wegen des schnellen Vormarschs der Sowjets keine Zeit mehr blieb. 

Widerstand und Aufstand

Bild

«Sonderkommando» bei der Verbrennung von Leichen. 

Widerstand gegen die Vernichtungsmaschinerie im Lager war extrem schwierig, auch weil die SS permanenten Terror ausübte und zudem ganze Gruppen für die Taten einzelner bestrafte. Nur selten kam es bei den Deportierten, die sofort in die Gaskammern geschickt wurden, zu Fluchtversuchen oder Widerstand. Solche Aktionen hätte es wohl öfter gegeben, wenn alle gewusst hätten, dass sie auf dem Weg in die Gaskammern waren. 

Unter den Häftlingen, die spezielle Funktionen bekleideten und daher mehr Ressourcen zur Verfügung hatten, gab es zum Teil konspirative Verbindungen. Manche sammelten Beweise für die Massenvernichtung im Lager. Im Oktober 1944 kam es zur bekanntesten Widerstandsaktion, als Mitglieder des jüdischen «Sonderkommandos» mehrere SS-Männer töteten und eines der Krematorien sprengte. Keiner von ihnen überlebte. 

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

35
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

25
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

70
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

32
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

139
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

6
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

35
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

25
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

70
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

32
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

139
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

6
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lebovskitofski 27.01.2015 15:50
    Highlight Highlight einfach krass was da abgieng. nur ein paar kilometer weiter wegg und ein paar jahre zurück. schrecklich!
  • zombie1969 27.01.2015 15:22
    Highlight Highlight Die Angehörigen der Holocaust-Überlebenden sind auch Opfer!
    Und zwar wegen all der Grosseltern, Tanten, Onkel, Cousins etc. mit denen sie nicht aufwachsen durften, weil es eine selbsternannte "Herrenrasse" so beschlossen hatte.
  • mrgoku 27.01.2015 11:54
    Highlight Highlight und das vor 70 jahren.... 70 jahre und der mensch macht weiterhin die selben fehler...
    • Hugo Wottaupott 27.01.2015 12:51
      Highlight Highlight lebst du in Sichtweite eines Todeslagers?
    • rYtastiscH 27.01.2015 13:31
      Highlight Highlight @Hugo

      Soll heissen "seh ich nicht, gibt's also nicht" oder wie darf man diese eher fragwürdige Frage verstehen?
    • Hugo Wottaupott 27.01.2015 14:41
      Highlight Highlight @rYtastiscH: hugo nix verstehn Aussage von dROELFmalbumst.
    Weitere Antworten anzeigen

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

Tekkal ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in …

Artikel lesen
Link zum Artikel