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ChatGPT-Erfinder: KI-Technologie könnte Menschheit vernichten

epa10645794 A handout photo made available by the Office of Spain's Prime Minister shows Spanish Prime Minister, Pedro Sanchez (R), meeting with the CEO of OpenAI, Sam Altman (L), at Moncloa Pala ...
Sam Altman, Chef von OpenAI, traf auf seiner Europa-Tour auch den spanischen Regierungschef Pedro Sanchez (r.).Bild: keystone

ChatGPT-Erfinder: KI-Technologie könnte Menschheit vernichten

Horrorszenario reloaded: Eine Gruppe von KI-Fachleuten warnt, dass die Technologie das «Risiko einer Vernichtung» der Menschheit berge.
31.05.2023, 15:5431.05.2023, 15:54
Ein Artikel von
t-online

Eine Reihe führender Expertinnen und Experten für Künstliche Intelligenz sieht in der Technologie eine potenzielle Gefahr für die Menschheit. In einer Stellungnahme rufen die Unterzeichnenden dazu auf, die Risiken ernst zu nehmen.

Die Botschaft, die auf der Website einer Nonprofit-Organisation veröffentlicht wurde, besteht nur aus einem Satz:

«Das Risiko einer Vernichtung durch KI zu verringern, sollte eine globale Priorität neben anderen Risiken gesellschaftlichen Ausmasses sein, wie etwa Pandemien und Atomkrieg.»

Die Organisation nennt als mögliche Gefahren von Künstlicher Intelligenz ihren Einsatz in der Kriegsführung, etwa in der Luft oder durch die Entwicklung neuer Chemiewaffen.

Auch warnt das in San Francisco ansässige Center for AI Safety (Zentrum für KI-Sicherheit) etwa vor der Verbreitung von Falschinformationen mithilfe der Technologie sowie einer Zukunft, in der die Menschheit komplett von Maschinen abhängig werden könnte.

Wer hat das unterzeichnet?

Zu den Unterzeichnern der kurzen Stellungnahme auf der Website gehört auch der Chef des ChatGPT-Erfinders OpenAI, Sam Altman. Der Chatbot ChatGPT, der Sätze auf dem Niveau eines Menschen formulieren kann, löste in den vergangenen Monaten einen neuen Hype rund um KI aus.

Vor einigen Wochen hatte bereits eine andere Organisation einen unter anderem von Tech-Milliardär Elon Musk unterzeichneten offenen Brief veröffentlicht, in dem eine sechsmonatige Pause bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz vorgeschlagen wurde.

Ziel der Auszeit soll sein, Regulierungsansätze für die Technologie zu finden. Später wurde bekannt, dass Musk kurz davor eine eigene KI-Firma gegründet hatte.

Unterdessen will die EU den ChatGPT-Entwickler OpenAI für eine freiwillige Selbstkontrolle der KI-Industrie gewinnen. Daher werde sich Industriekommissar Thierry Breton in den kommenden Wochen mit Firmenchef Sam Altman in San Francisco treffen, teilte die Kommission mit.

Breton hatte vergangene Woche eine entsprechende Initiative vorgestellt. Wegen der rasanten Entwicklung dieser Technologie solle damit die Zeit bis zur Verabschiedung des «AI Act» durch die Staatengemeinschaft überbrückt werden.

Auf der Tagesordnung des Gesprächs zwischen Breton und Altman steht weiteren Angaben zufolge auch die Umsetzung der geplanten gesetzlichen EU-Regeln.

Altman hatte unlängst für den Fall einer Überregulierung der Branche mit einem Rückzug seines Unternehmens aus Europa gedroht. Er hatte seine Aussage aber kurz darauf wieder zurückgenommen.

Quellen

Weitere interessante Artikel:

(t-online/dsc)

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