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EU ermittelt gegen Booking.com wegen Betrugsfällen

ILLUSTRATION - World Cup Travel And Booking Platforms The Booking.com website is displayed on a computer screen in Krakow, Poland, on June 10, 2026. Booking.com is an online travel platform that allow ...
Booking.com soll nicht genug gegen Betrüger auf der Plattform getan haben.Bild: www.imago-images.de

EU ermittelt gegen Booking.com wegen Betrugsfällen

21.10.2026, 13:0721.10.2026, 13:07

Die Europäische Kommission ermittelt gegen das Reiseportal Booking.com wegen möglicher Verstösse gegen Konsumentenschutzvorschriften. Die Plattform steht unter anderem im Verdacht, nicht genug gegen Betrüger auf der Plattform getan zu haben, wie aus einer Mitteilung der Brüsseler Behörde hervorgeht.

Dabei geht es demnach etwa um gefälschte Unterkunftsangebote, Identitätsbetrug und andere Maschen zum Nachteil von Konsumenten. Konkret will die EU-Kommission prüfen, ob sich das Online-Portal mit niederländischem Firmensitz ausreichend bemüht, diese regelwidrigen Angebote zu entfernen.

Zahl der Betrugsversuche um 500 Prozent gestiegen

Die Ermittlungen kommen zu einer Zeit, in der Konsumentenschützer vor einer wachsenden Zahl von Online-Betrugsfällen warnen. Booking.com selbst berichte von einem Anstieg der Betrugsfälle auf seiner Plattform um 500 Prozent weltweit, hiess es von Kommissionsbeamten.

Im ersten Halbjahr 2026 sind demnach 1072 Betrugsmeldungen eingegangen, die zu einem Schaden in Höhe von 82'000 Euro führten. Dies entspreche einer Verzehnfachung im Vergleich zum Vorjahr, so die EU-Kommission.

Im Fokus der Ermittelungen stehen auch Phishing-Versuche auf der Buchungsplattform. Phishing ist eine der häufigsten Betrugsmaschen im Internet. Dabei versuchen Cyber-Kriminelle, durch Antworten auf gefälschte Nachrichten an sensible Daten wie Passwörter oder Bankinformationen zu gelangen. (sda/awp/dpa)

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