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US-Regierung lässt Zugang zu neuer KI von OpenAI beschränken

US-Regierung lässt Zugang zu neuer KI von OpenAI beschränken

27.06.2026, 09:1727.06.2026, 09:17

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI schränkt den Zugang zu seinem neuesten KI-Modell ein. Zugriff auf die Vorschau-Version von Modellen der GPT-5.6-Reihe bekomme nur eine abgestimmte kleine Gruppe von Partnern, denen man vertraue, teilte OpenAI mit.

Die eingeschränkte Veröffentlichung sei von der Regierung verlangt worden. Die Freigaben seien zunächst nur in den USA erteilt worden, hiess es von OpenAI. Man arbeite daran, auch Partnern aus anderen Ländern Zugang zu geben, dies könne bereits kommende Woche passieren.

FILE - The OpenAI logo is displayed on a mobile phone in front of a computer screen with output from ChatGPT, March 21, 2023, in Boston. (AP Photo/Michael Dwyer, File)
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OpenAI schränkt den Zugang zu seinem neuesten KI-Modell ein.Bild: keystone

OpenAI sagte zugleich, man glaube nicht, dass solche Zugangskontrollen der Behörden langfristig zur Norm werden sollen. Derzeit sehe man das Einverständnis damit als besten Weg, um in den kommenden Wochen den Zugang zu erweitern.

Diese Feststellung kann man als Hinweis auf Probleme des Rivalen Anthropic verstehen. Die Firma hatte ihr neues leistungsstärkstes Modell zunächst veröffentlicht – und musste es dann wenige Tage später auf Forderung der US-Regierung wieder zurückziehen.

Angst vor Cyberattacken mit KI-Hilfe

Auslöser waren Warnungen, dass Vorkehrungen gegen einen Missbrauch der Software möglicherweise ausgehebelt werden könnten. Das neue KI-Modell von Anthropic ist besonders gut darin, Schwachstellen zu Software zu finden. Das macht Programme sicherer – in den falschen Händen könnte eine solche KI aber als Cyberwaffe eingesetzt werden. Anthropic blockiert die entsprechenden Fähigkeiten in der öffentlich verfügbaren Version. Die US-Regierung forderte aber, dass nur amerikanische Firmen und Personen Zugang zu dem KI-Modell haben dürften.

Beim neuen OpenAI-Modell GPT-5.6 kann die leistungsstärkste Variante mit dem Namen Sol der Firma zufolge eigenständig Aufgaben beim Programmieren sowie in Biologie und Cybersicherheit ausführen. Man habe Schutzvorkehrungen gegen einen Missbrauch getroffen, betonte OpenAI. Zugleich könne man bei Bewertungen nicht jede mehrstufige Attacke berücksichtigen, warnte das Unternehmen. (hkl/sda/dpa)

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