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Die neue Backup-Funktion soll Smartphone-Besitzern den Messenger-Umzug erleichtern. Bild: Shutterstock

WhatsApp-Konkurrent Signal bekommt lang ersehnte Funktion

Signal gilt als beliebte Alternative zum Messenger WhatsApp. Viele Nutzer störte es jedoch, dass sie ihre Chats von einem Smartphone aufs nächste nicht so leicht mitnehmen konnten. Das soll sich nun ändern.



Ein Artikel von

T-Online

Messenger Signal hat für seine Beta-Nutzer eine neue Funktion veröffentlicht, die den Umzug auf ein neues Smartphone deutlich erleichtern soll: Mit der Version 5.5.1 finden Nutzer das Feature «Konto übertragen» in den Einstellungen.

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So sieht die neue Funktion «Konto übertragen» in der neusten Beta-Version der Android-App aus. bild: TestingCatalog

Das soll es Nutzern erlauben, mit wenigen Klicks das Konto mit allen Dateien wie Chats auf ein neues Gerät zu übertragen. Die Übertragung soll dabei über das lokale WLAN-Netz erfolgen und Ende-zu-Ende verschlüsselt sein.

Wer bisher seine Chats auf ein neues Smartphone retten wollte, musste die Daten lokal auf dem Gerät sichern und dann das verschlüsselte Backup manuell auf das neue Gerät schieben. Dabei muss eine 30-stelligen Passphrase notiert werden. Diese umständliche Backup-Funktion findet sich in den Einstellungen im Menü «Unterhaltungen» und «Unterhaltung sichern».

Die neue Funktion soll den Prozess deutlich vereinfachen, so dass auch technisch weniger versierte Nutzer ihre Chats mitnehmen können.

Die Option «Konto übertragen» findet sich in der Beta-Version 5.5.1 in den Einstellungen. Um Sie zu nutzen, gehst du wie folgt vor:

  1. Öffne die Einstellungen.
  2. Wähle das Menü «Unterhaltungen».
  3. Klicke auf «Konto übertragen» und folge den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Wie du Beta-Nutzer wirst

Um Beta-Nutzer bei Signal zu werden und vor allen anderen Nutzern neue Funktionen testen zu können, kannst du dich für das Beta-Programm der App anmelden. Das gibt es für Android- und iOS-Nutzer. Android-Nutzer können sich hier anmelden. iPhone-Besitzer können sich hier über die Testflight-Seite anmelden.

Beta-Nutzer können neue Funktionen vor anderen Usern ausprobieren. Sie müssen aber auch damit rechnen, dass die neuen Features instabil sein können oder Probleme bereiten können. Wer eine Beta-Version nutzt, tut das also auf eigene Gefahr.

(avr/t-online)

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