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bilder: watson

Review

10 Dinge zu Apples neuen AirPods, die nicht nur iPhone-User wissen sollten

Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten zu Apples 2019er Bluetooth-Ohrstöpseln. Und ja, wir müssen über «kabelloses» Aufladen und Umweltschutz reden ...



Ihr Name erinnert an Turnschuhe und US-Basketballer. Und das Design lässt niemanden kalt.

Als die AirPods 2017 auf den Markt kamen, fielen die Reaktionen heftig aus. Kaum jemand wollte sich etwas ins Ohr stecken, das wie eine elektrische Zahnbürste aussah.

Die Vorgänger, EarPods genannt, wurden 2012 mit dem iPhone 5 lanciert. Die weissen Ohrstöpsel mit dem weissen Kabel lagen auch jedem neuen iPod Touch und iPod Nano bei und sind längst Kult. Aber was ist mit den kabellosen Nachfolgern, die extra kosten?

Wir beobachten das gleiche Phänomen wie bei der Apple Watch: Aus einem zunächst belächelten neuen Produkt wird ein Kassenschlager, der dem Hersteller Quartal für Quartal Milliarden in die Kasse spült.

Laut Schätzung des renommierten Finanzanalysten und Branchen-Beobachters Ming-Chi Kuo wird Apple allein in diesem Jahr über 50 Millionen AirPods verkaufen.

Apples Bluetooth-Ohrstöpsel gibt's nun in der zweiten Generation. Und der Hersteller versichert, er habe «die beliebtesten kabellosen Kopfhörer der Welt» weiter verbessert.

Aber lohnt sich das Upgrade? Höchste Zeit, den PR-Sprüchen auf den Zahn zu fühlen ...

Was ist neu?

Die AirPods 2 verbinden sich noch schneller mit dem iPhone oder anderen Apple-Geräten. Und die in den weissen Stielen verborgenen Mini-Akkus halten etwas länger durch, man kann damit bis zu drei Stunden (am Stück) telefonieren. Beim wichtigsten «Use Case», dem Musikhören, hat sich nichts geändert: Eine Akkuladung liefert gut 5 Stunden Sound.

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Die AirPods wiegen 4 Gramm, die Lade- und Transportbox 40 Gramm.

Neuerdings lassen sich die kabellosen Ohrstöpsel über die eigene Stimme («Hey Siri») bedienen. Und gegen einen Aufpreis gibt es eine Transport- und Ladebox, die man auch ohne Lightning-Kabel mit Strom versorgen kann.

Die AirPods 2 laden kabellos mit einer (Qi-kompatiblen) Ladematte oder über ein Apple-Ladekabel mit Lightning-Connector. Passende Qi-Ladegeräte gibt es von Apple und (günstiger) von verschiedenen Zubehöranbietern.

Am Design hat sich nichts geändert, die Stöpsel sehen genau so aus wie die Vorgänger. Die neue Transportbox, die man auch kabellos aufladen kann, erkennt man am Lämpchen, das neu auf der Aussenseite positioniert ist. Beim Öffnen der Kunststoffbox leuchtet es grün oder orange und zeigt damit an, dass ... ähm, was wird eigentlich angezeigt?

«Wenn sich die AirPods im Ladecase befinden und der Deckel geöffnet ist, zeigt die Anzeige den Ladestatus der AirPods an. Wenn sich die AirPods nicht im Ladecase befinden, zeigt die Anzeige den Status Ihres Ladecase an. Grün steht für einen vollständig aufgeladenen Zustand, und Gelb bedeutet, dass weniger als eine komplette Ladung verbleibt.»

quelle: support.apple.com

Was hebt die AirPods von der Konkurrenz ab?

In negativer Hinsicht sind es die mangelnden Optionen (nur 1 Farbe, nur 1 Form, bzw. 1 Grösse) und die Fixierung aufs Apple-Universum. In positiver Hinsicht sind es die Zuverlässigkeit und Akkuleistung (Ladebox). Dazu gleich mehr.

«It just works.» Steve Jobs hatte den Werbe-Slogan einst berühmt gemacht, und er trifft perfekt auf die AirPods zu. Sofern man sich als User innerhalb des Apple-Universums bewegt. Zwar gibt es günstigere, zum Teil auch leistungsfähigere Konkurrenz-Produkte, doch kein anderes Zubehör verträgt sich so gut mit iPhone, Apple Watch, Mac und Apple TV wie die AirPods.

Das Geniale an den AirPods ist die nahtlose Integration über die eigene Apple-ID. Man klaubt die Dinger aus der Ladebox, steckt sie sich in die Gehörgänge und kann Sekundenbruchteile später über das automatisch verbundene Gerät Musik hören, telefonieren, oder was auch immer.

Und die Dinger funktionieren sehr zuverlässig. Verbindungsabbrüche gibt es praktisch keine (siehe Punkt 13 zu Bluetooth 5.0).

Wie benutzerfreundlich sind sie?

So richtig benutzerfreundlich sind die Stöpsel nur in Kombination mit einer Apple Watch. Dann kann man die Lautstärke bequem über das Display am Handgelenk anpassen.

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bild: watson

Oder man wird selber laut – und startet die Sprachassistentin mit dem bekannten «Hey Siri»-Befehl. Das funktionierte im Test meistens gut, aber nicht immer. Und wer will schon im Zug oder Büro vor sich hin brabbeln?

Wer keine Apple Watch trägt, muss zum iPhone, respektive dem über Bluetooth verbundenen Abspielgerät greifen, um bei den Ohrstöpseln die Lautstärke anzupassen. Durch zweimaliges Antippen des runden Gehäuses kann man nur zum nächsten Song springen (Skip-Funktion).

Oder man legt in den Bluetooth-Einstellungen fest, dass die Musikwiedergabe durch zweimaliges Antippen erneut gestartet werden kann. Dies ist praktisch, wenn man mit nur einem Stöpsel im Ohr weiter Musik hören möchte. Denn sobald man einen Stöpsel entfernt, wird die Wiedergabe pausiert.

Womit wir bei einem heiklen Punkt sind, den praktisch alle Tech-Journalisten-Kollegen in ihren Reviews komplett ausgeblendet haben ...

Wie umweltfreundlich sind die AirPods?

Zunächst gilt festzuhalten: Apple ist der führende Hersteller in Sachen nachhaltiger Produktion und Umweltschutzbemühungen. Kein anderer Tech-Konzern kann den Kaliforniern das Wasser reichen. Abgesehen von Tesla, das in der eigenen Fabrik und bislang nicht in China produzieren lässt.

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Ausgerechnet in Umweltbelangen, bzw. der Nachhaltigkeit, gibt es für die AirPods Minuspunkte. Ich erachte es als grundsätzlichen strategischen Fehler, wenn Apple als Marktführer und Trendsetter vermehrt auf das kabellose Laden mittels Induktion setzt. Der praktische Nutzen – sprich: ein kleines Plus an Bequemlichkeit – steht im Widerspruch zur schlechten Energieeffizienz. Das Aufladen über Kabel ist der einzig richtige Weg, wenn der iPhone-Hersteller ernst genommen werden will mit seinen Umweltschutzbemühungen.

Natürlich geht es beim Aufladen von Akkus für kabellose Ohrstöpsel um vergleichsweise geringe Energieverluste. Doch sollen die AirPods inzwischen zu Apples meistverkauften Produkten gehören, also millionenfach in Betrieb sein. Und – was noch wichtiger ist – es geht ums Grundsätzliche.

Unterschätzte Stromfresser

Das Bundesamt für Energie warnte in einem Bericht zum sogenannt kabellosen Aufladen («Wireless Charging», 2017): «Im Stand-by Betrieb konsumieren drahtlose Ladestationen mehr Energie als steckengelassene Netzadapter. Besonders hoch ist der Verbrauch, wenn das Endgerät nach erfolgter Aufladung auf der Konsole liegen gelassen wird. Im worst-case wird mehr für den Stand-by Betrieb als für das Aufladen der Batterie benötigt.»
Würden alle Smartphones in der Schweiz auf Induktion umgestellt, würde das 30 Gigawattstunden mehr Energie benötigen, als wenn die Geräte per Kabel aufgeladen werden, fasst Digitec-Autor Aurel Stevens (ehemals watson) in einem aktuellen Firmenblog-Beitrag zusammen.

Im Gegensatz zu vielen Gadget-Liebhabern habe ich Apples Entscheidung, die bereits angekündigte kabellose Ladematte Airpower nicht auf den Markt zu bringen, erfreut zur Kenntnis genommen. Es muss in Zukunft darum gehen, möglichst energieeffiziente Geräte und stromsparendes Zubehör zu entwickeln – und es wird sich langfristig in betriebswirtschaftlicher Hinsicht lohnen, davon bin ich überzeugt.

Leider steht dies in Widerspruch zum «Schlankheitswahn» von Apples Design-Guru Jony Ive. Wie ich bei früheren Produkte-Reviews kritisierte, sollten Macbooks und iPhones nicht zwingend immer dünner werden, wenn darunter die Benutzerfreundlichkeit leidet – und auch die Umwelt.

Damit sind wir beim nächsten kritischen Punkt, der auch zur Kategorie «verbesserungswürdig» gehört ...

«Die eingeschlossenen Akkus schränken die Lebensdauer der AirPods ein und machen sie so zu einem Einwegartikel.»

Urteil von Reparatur-Experten quelle: ifixit.com

Hier ist kritisch anzumerken, dass das Ersetzen alter Akkus vermutlich auf Kosten der Umwelt geht. Apple sei nicht in der Lage, die Batterien zu ersetzen, sagte der Geschäftsführer von iFixit, ein unabhängiger Fachmann, zur «New York Times». Was bleibe, sei die Frage, ob man etwas kaufen soll, im Wissen, dass man es wahrscheinlich alle paar Jahre neu kaufen muss.

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Wie robust sind sie?

Im Hinblick auf spätere Reparaturen habe sich nichts verbessert, urteilten die unabhängigen Teardown-Experten von iFixit. Sie bezeichneten die AirPods 2 als «Wegwerfartikel» und erteilten die schlechteste Bewertung (0 von 10 Punkten).

Im Gegensatz zum iPhone sind die Stöpsel offiziell nicht wasserdicht. Sie überstehen aber problemlos einen Regenguss und den einen oder anderen Schweisstropfen.

Im Unglücksfall kommt es auf die Menge an Flüssigkeit und die Zeit an. Ob die AirPods 2 den versehentlichen Aufenthalt in der Waschmaschine überleben, ist fraglich.

Die neue Transportbox sei ein wenig besser gegen Wasser geschützt, fand iFixit beim Teardown heraus. Das Logic Board sei von einer halbwegs wasserfesten Schicht umgeben, wie Techblogs berichteten: «Dieses Case übersteht vielleicht eine Extrarunde in der Waschmaschine.»

Apropos Waschen ...

Wie reinigt man die AirPods?

Apple weist auf der AirPods-Support-Seite darauf hin, dass Stöpsel und Ladebox «weder wasserdicht noch wassergeschützt» seien. Man solle zur Reinigung ein Mikrofasertuch verwenden. Nur, was tut man gegen Ohrenschmalz und andere Fremdkörper, die sich unweigerlich ansammeln und früher oder später die Klangqualität beeinträchtigen?

Das Internet weiss auch hier Rat und es gibt diverse Geheimtipps, um verdreckte Ohrstöpsel zu reinigen.

«Auf Druckluft sollte man – anders als bei der MacBook-Tastatur – hier sowie auch beim iPhone oder iPad verzichten. Dafür kann man aber Typenreiniger verwenden, der eigentlich bei Schreibmaschinenlettern zum Einsatz kommt; ersatzweise Klebeknete, die meist zum Anbringen von Postern genutzt wird.»

quelle: sir-apfelot.de

Die im Schreibwarenhandel erhältliche klebrige Knetmasse ziehe Verunreinigungen sogar aus den winzigen Lautsprecher-Gittern der AirPods.

Und für die Box hilft das:

abspielen

Video: YouTube/iHelpTech

Und jetzt wird's persönlich ...

Sieht man mit AirPods gut aus?

🙈

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Ganz ehrlich, ich habe mich auch nach zwei Jahren nicht daran gewöhnt. Manchmal meine ich, belustigte Blicke in meinem Rücken zu spüren, wenn die weissen Stöpsel bei Zug- und Tramfahrten unübersehbar aus den Ohren ragen.

Andere AirPod-User scheint dies nicht zu kümmern. Gefühlt sieht man mittlerweile sehr viele weisse Stöpsel, und viel weniger weisse Kabel. Sind Apples kabellose Dinger tatsächlich zum neuen Statussymbol geworden?

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Wie ist der Sound?

Als Otto-Normal-Musik-Konsument kann ich sagen, dass die neuen AirPods kristallklaren Sound direkt ins Ohr bringen, und die Bässe sind auch nicht von schlechten Eltern.

«Computerbild» hat noch genauer hingehört und die Klangqualität auch mit der ersten Generation verglichen:

«Schon die ersten AirPods konnten klanglich überzeugen. Sie gaben Klangfarben natürlicher wieder als die kabelgebundenen Standard-Hörer von Apple, Bässe hatten ordentlich Druck ohne zu dröhnen. Doch im Zweifel schienen sie lieber ein paar Feinheiten und Details zu verschlucken, als womöglich mit scharfen Höhen oder zischelnden S-Lauten zu stören. Die neuen klingen im direkten Vergleich transparenter und klarer, aber selbst mit weniger guten Musikaufnahmen immer noch nicht lästig. Vor allem Stimmen wirken mit den neuen direkter und weniger gedämpft.»

quelle: computerbild.de

Erfreulich klar, ja hervorragend ist die Soundqualität beim Telefonieren. Die AirPods 2 erkennen automatisch, wenn man Anrufe tätigt und filtern Umweltlärm heraus. Meine Gesprächspartner zeigten sich jedenfalls positiv überrascht, als ich ihnen eröffnete, dass ich gerade Ohrstöpsel teste.

Passen sie in die Ohren?

Die Chancen stehen ziemlich gut.

Apple hat schon vor Jahren einiges an Forschung betrieben und viele unterschiedliche Gehörgänge mit 3D-Scans ausgemessen und analysiert. So wurde schliesslich ein für viele Menschen passender Stöpsel gefunden.

Wer allerdings schon in der Vergangenheit Probleme hatte, etwa weil die Dinger nach kurzer Zeit nicht mehr bequem waren oder ohne Berührung herausfielen, muss es gar nicht erst mit der zweiten Generation versuchen.

Wie ich schon beim Review der ersten AirPods geschrieben habe, halten die Dinger verblüffend gut in den Gehörgängen. Man kann problemlos damit joggen oder einen anderen Sport treiben. Das Problem: Sobald man sie unabsichtlich streift, zum Beispiel beim Ausziehen einer Mütze, können sie trotzdem relativ schnell rausfallen.

Wie leicht verliert man sie?

Wenn sie erst einmal in den Ohren stecken, sinkt das Risiko beträchtlich. Beim Herausnehmen aus der Box, vor allem mit feuchten Fingern, können sie schnell mal runterfallen, und dann wird es unter Umständen, wie zum Beispiel auf dem Skilift, ziemlich teuer. 😱 Siehe nächster Punkt ...

Was kostet es?

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist knapp ok, wenn man die AirPods 2 mit normaler Ladebox nimmt. So bezahlt man gleich viel wie bei der ersten Generation, knapp 180 Franken.

Die neue Ladebox, die sich kabellos aufladen lässt, kostet allein schon 89 Franken. In Kombination mit den neuen Ohrstöpseln verlangt Apple 229 Franken.

Zum Vergleich: Samsung bietet mit den Galaxy Buds Ohrstöpsel an, die Vergleichbares leisten sollen, aber einiges dezenter aussehen und etwas weniger kosten.

Bei Apples AirPods gehen auch «Reparaturen» und der Verlust einzelner Komponenten ziemlich ins Geld:

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screenshot: support.apple.com

Mit welchen Geräten funktionieren sie?

Grundsätzlich lassen sich AirPods 2 mit jedem Gerät verbinden, das eine Bluetooth-Schnittstelle hat. Bei Apple-Geräten gilt zu beachten, dass nur die neusten Software-Versionen den vollen Funktionsumfang bieten:

Bei Geräten mit älterer Software sei der schnelle Wechsel nicht verfügbar, schreibt heise.de, es fehle auch Siri und eine Konfigurationsmöglichkeit für die Antipp-Funktionen.

Was bringt Bluetooth 5?

Eine höhere Verbindungsqualität. Dank Bluetooth 5.0 gibt es praktisch keine Verbindungsabbrüche. Und man kann sich viel weiter vom iPhone oder anderen mit den Stöpseln verbundenen Abspielgerät entfernen. Wobei dann allerdings auch der Stromverbrauch zunimmt und die Akkulaufzeit sinkt.

«Obwohl die Verbindungen mit Bluetooth 5 immer noch wenig Energie benötigen (Low Energie = LE), wird mit dem neuen Standard die Reichweite vervierfacht. Ohne Hindernisse zwischen Sender und Empfänger sind so Verbindungen von bis zu 200 Metern möglich. In Wohnungen mit vielen Wänden sind wahrscheinlich eher 40 bis 60 Meter realistisch.»

quelle: n-tv.de

Für die Musikwiedergabe spielt Bluetooth 5.0 gemäss dem Berliner Audiogeräte-Hersteller Teufel kaum eine Rolle. Das Abspielen von Musik benötige einen kontinuierlichen Datenfluss. Ausserdem seien die Datenmengen für hochwertigen Klang zu gross für Bluetooth LE.

Wie stark strahlen die AirPods?

Oder noch viel wichtiger: Sind Bluetooth-Ohrstöpsel krebserregend? Eine entsprechende Warnung besorgter Mediziner hatte zuletzt im März für Schlagzeilen gesorgt.

Die AirPods 2 haben eine Sendeleistung bis zu 20,94 mW (Milliwatt) und den SAR-Wert 0,58 W/kg (Watt pro Kilogramm), laut Hersteller. Im Vergleich dazu lag der SAR-Wert der ersten AirPods-Generation tiefer, bei 0,466 W/kg.

Fakt ist: Im Vergleich zu Smartphones haben die AirPods 2 einen viel tieferen SAR-Wert. Allerdings hält man sich das Handy ja höchstens von aussen an die Ohrmuschel, die Bluetooth-Ohrstöpsel hingegen steckt man in die Gehörgänge. Die Dinger sind also deutlich näher am Gehirn, was bei der Wärmeentwicklung natürlich zu berücksichtigen ist.

«Ein Bluetooth-Headset ist an sich ebenfalls in Ordnung, solange es nur während kurzen Telefonaten getragen wird – steckt es dauernd im Ohr, zum Beispiel beim Musikhören, summiert sich die Belastung schnell zu ungemütlichen Werten.»

quelle: handystrahlung.ch

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt, Kopfhörer oder eine drahtlose Freisprecheinrichtung (Head-Set) mit einem schwachen Bluetoothsender (Leistungsklasse 2 oder 3) zu nutzen, um die Strahlung am Kopf zu reduzieren.

«Bezüglich gesundheitlicher Auswirkungen bei langfristiger Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder bestehen noch Unsicherheiten. Kurzfristige Auswirkungen von hochfrequenter Strahlung von Bluetooth-Geräten sind aber keine zu erwarten.»

Bundesamt für Gesundheit

Was fehlt? (Fazit)

Nach meiner Meinung hat es Apple versäumt, ein sehr gutes, ziemlich benutzerfreundliches Produkt in entscheidenden Punkten weiter zu verbessern.

Die Steigerung der Akkuleistung ist zu begrüssen. Mit vergleichsweise kleinen Änderungen hätte der Hersteller aber den praktischen Nutzen, bzw. die Alltagstauglichkeit, massiv erhöhen können. Zum Beispiel durch eine griffigere Oberfläche der Ohrstöpsel: Um das Risiko zu senken, die rutschigen Dinger (mit nass-kalten Fingern) fallen zu lassen.

Das Gehäuse ist nach wie vor aus glänzendem Kunststoff. Gerüchte über andere Farben haben sich leider nicht bewahrheitet. Dabei hätte ich mir eine dezentere Variante gewünscht. Motto: Understatement statt Statussymbol-Gehabe.

Was bezüglich Software fehlt, ist ein automatischer Warnhinweis, sobald der Akkustand bedrohlich tief ist.

Bleibt die Frage nach dem Umweltschutz: Wenn Reparatur-Experten die AirPods als «Wegwerfartikel» bezeichnen, müsste das Apple als grünem Hersteller sehr zu denken geben. Zumindest die Akkus sollten sich ersetzen lassen. Und auf das kabellose Aufladen könnte man getrost verzichten.

Was meinen andere?

Diverse Tech-Journalisten und Gadget-Tester haben ihre Urteile bereits gefällt, hier eine kleine Auswahl ...

«Wired»

«Seit Apple die erste Generation der AirPods eingeführt hat, hat der Rest des Ohrstöpsel-Marktes aufgeholt, und die zweite Generation der AirPods sollte die Kategorie noch weiter voranbringen. Meiner Meinung nach tun sie das nicht wirklich. Und im Allgemeinen ist es unklug, eine pauschale Empfehlung für ein Produkt abzugeben, das sich direkt ins Ohr klemmt. Ohrhörer sind eine subjektive Sache; was gut für mich passt (und die AirPods auch), passt vielleicht nicht gut für dich.»

quelle: wired.com

Kopfhoerer.de

«Apple hat sich etwas Zeit gelassen und einen echten Verkaufsschlager noch besser gemacht: Die zweite Generation klingt besser, verbindet sich noch schneller mit dem eigenen (Apple-)Fuhrpark, und wer gerne und lange telefoniert, kann nun statt zwei Stunden um die drei Stunden quatschen.»

quelle: kopfhoerer.de

The Verge

«Sie gehören immer noch zu den besten wirklich kabellosen Kopfhörern auf dem Markt, mit grossartiger Akkulaufzeit, solider Konnektivität, grosser Benutzerfreundlichkeit und ziemlich guter Klangqualität. Sie funktionieren auch für Android-Nutzer hervorragend, genau wie das erste Modell. Der neue drahtlose Ladekomfort wird zu einem höheren Preis angeboten, aber für die meisten Menschen sind die AirPods immer noch schwer zu übertreffen.»

quelle: theverge.com

Mashable

«Tatsächlich ist AirPods 2 für AirPods 1 das, was Apple Watch Series 2 für die ursprüngliche Apple Watch war: Besser als zuvor und immer noch das Beste in seiner Produktkategorie, aber kein Quantensprung nach vorne. Es wird wahrscheinlich noch ein oder zwei Generationen dauern, bis wir weitere bahnbrechende Funktionen wie integrierte Sensoren zur Überwachung der Gesundheit erhalten.»

quelle: mashable.com

Alternativen?

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Die Powerbeats Pro 2. bild: apple

Oder noch etwas warten: Wie 9to5Mac unter Berufung auf den Apple-Kenner Ming-Chi Kuo berichtet, wird Apple bis Anfang 2020 zwei neue AirPods-Modelle lancieren.

Quellen

* Die Illustrationen zum Artikel wurden mit der Prisma-App auf einem iPhone erstellt. Der Filter heisst «Heisenberg». Alle Produkte-Fotos wurden mit einem iPhone XS Max gemacht.

Du kennst die Prisma-App, die es auch für Android gibt, noch nicht?

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • aligator2 30.04.2019 12:10
    Highlight Highlight * Die Illustrationen zum Artikel wurden mit der Prisma-App auf einem iPhone erstellt. Der Filter heisst «Heisenberg». Alle Produkte-Fotos wurden mit einem iPhone XS Max gemacht.

    -> Sehr wichtig und wirklich professionell, vor allem der Filter.
    • @schurt3r 30.04.2019 12:37
      Highlight Highlight Danke fürs Feedback.
      Ja, Transparenz ist wichtig!
  • Satox 29.04.2019 08:57
    Highlight Highlight Bei den Artikeln über das defekte Samsung Fold dachte ich schon „wo sind die Apple-Gegner?“ 🧐

    Aber habe sie nun gefunden: da sind sie! 😂
  • Ihre Dudeigkeit 28.04.2019 18:59
    Highlight Highlight Was ist eigentlich mit all euren 'Beats' Kopfhörerm passiert?? Von denen müsste es ja jetzt massig rumliegen haben... 🤔 🤔 Unglaublich wie viele irgendwelchen Trends nachrennen. Aber jammern, über ein leeres Portemonnaie. Muss ja nicht mehr alles verstehen 🙄😉
    • Satox 29.04.2019 08:55
      Highlight Highlight Aber alles kommentieren
    • Ihre Dudeigkeit 29.04.2019 10:42
      Highlight Highlight Hi Satox, ich denke nicht, dass ich ein Apple-Hater bin, im Gegenteil ich ticke eher pro US, aber die Frage war ja: was mit euren Beats los ist, welche ihr alle wie die Wahnsinnigen in den zwei Jahren bevor die Stöpsel rausgekommen sind, gekauft habt?

      Von denen sieht man keinen einzigen mehr. ;)

      Nix da Apple bashing...
  • Limpleg 28.04.2019 18:56
    Highlight Highlight Soundcore Liberty Lite von Anker, klingen genial - wie alles von Anker - und kosten 88.-
    • farbarch1 28.04.2019 19:57
      Highlight Highlight Und dann sich beklagen, dass China wieder einmal die Vorherrschaft übernimmt.
    • farbarch1 29.04.2019 21:11
      Highlight Highlight Ok, chinesische Pods sind besser und China will nicht die Weltherrschaft. Die Blitzer sind sehr überzeugend.
  • sheimers 28.04.2019 18:54
    Highlight Highlight Sorry aber 5 Stunden Musik hören ist mager, das reicht noch nicht mal für eine Zugfahrt von Basel nach Berlin.
    • Donald 28.04.2019 20:19
      Highlight Highlight Wenn du fliegst, würde es reichen.
    • Froggr 28.04.2019 21:24
      Highlight Highlight Donald hat recht. Und es wäre erst noch angenehmer und billiger.
    • DerRaucher 28.04.2019 22:59
      Highlight Highlight Selbiger Gedanken. Habe in der Vergangenheit viele lange Zugfahrten über 5h gemacht. Da taugt sowas absolut null. Ist wohl eher was für den 0815 Pendler der auf seinem 30 minütigen Arbeitsweg Musik hört. Auch 3h Telefonieren finde ich arg wenig. Jetzt bei Zeiten von whatsapp anrufen und co hab ich das so schnell mal zusammen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • petrolleis 28.04.2019 17:33
    Highlight Highlight Warum sollten nicht-apple-user davon wissen? Versteh ich nicht ganz... 😅
  • franzfifty 28.04.2019 17:19
    Highlight Highlight ... übrigens, dass apple als führender Hersteller genannt wird in Sachen Umweltfreundlichkeit ohne irgendwelche Quellen zu zitieren und dann im gleichen Satz von schlechten Beispiel dieser Airpods zu sprechen fällt ins Lächerliche....
  • DocShi 28.04.2019 16:55
    Highlight Highlight wenn der iPhone-Hersteller ernst genommen werden will mit seinen Umweltschutzbemühungen


    Bwhuahaahaa. Sämtliche Apple-User die ich kenne klagen darüber das die Zubehörkabel nicht lange halten.
    Wie jeder weiss sind Handys, Tablets und Co. alles andere als ökologisch in der Herstellung (von der Ausnutzung von Menschen ganz zu Schweigen) aber keiner lügt dermassen gedruckt von den grossen Playern wie Apple (z. B. Datensicherheit - 9Milliardendeal mit Google)!
    Mit egal ob ich hier jede Menge Blitzer bekomme aber ich halte viele Menschen für leichtgläubig aber Appljünget sind die schlimmsten.
  • sunshineZH 28.04.2019 16:39
    Highlight Highlight Völliger Quatsch. Verstehe einfach nicht wie man für solche Teile, welche in meinem Ohr zumindest nicht halten und auch noch schlecht klingen so viel Geld ausgeben kann...
    • Sharkdiver 28.04.2019 17:59
      Highlight Highlight Du hast wohl noch nie solche Dinger von Qualität in den Ohren gehabt. Ich habe die Freebuds Pro. Halten perfekt und der Sound ist einfach mega krass
    • sunshineZH 28.04.2019 18:17
      Highlight Highlight @Sharkdiver Ich rede auch von den Apple Teilen, die Huawai kann ich nicht beurteilen, sehen aber aus wie eine 1:1 Kopie 🤷🏼‍♂️
    • Sharkdiver 28.04.2019 21:11
      Highlight Highlight Ja eben und sie halten im Ohr und die Quali soundquali ist unglaublich. Vor allem auch der Bass. Halten sogar beim Joggen. Wird bei Apple gleich sein. Sie sind das Geld wert
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flo1914 28.04.2019 16:31
    Highlight Highlight Kollegen im Büro laufen mit diesen AirPods rum. Sieht idiotisch und dümmlich aus.
    Ich habe immer noch ein iPhone 6. Ohrhörer nach wie vor original verpackt, ich brauch sie nicht.
    AppleWatch habe ich keine, dafür eine schöne Girrard Perregaux Uhr, automatisch, zieht sich selber auf und muss nicht an den Tropf.
    • sambeat 28.04.2019 23:39
      Highlight Highlight Ich finde, es sieht nicht idiotisch und dümmlich aus… Auf jeden Fall besser, als 2 Kabel aus den Ohren ragen, die sich immer wieder irgendwo verfangen!
  • katerli 28.04.2019 16:26
    Highlight Highlight Ich hatte die seit Herbst letzten Jahres zum musikhören, telefonieren, beim training am Abend eigentlich den ganzen Tag mal länger mal kürzer in Betrieb. Ende Jahr fingen mich an komische Schwindelgefühle zu plagen. Nach ein paar Monaten ging ich mal zum Arzt, checkup gemacht und alles i.o. ich sei topfitt. Aber das Schwindelgefühl blieb. Irgendwann vor ein paar Wochen kam mir die Idee die mal weg zu legen und wieder meine Kabelhörer zu nutzen. Nach ein paar Tagen hörte es auf alles wieder io. Ist jetzt keine empirische Studie, aber ich kann die Dinger auf keinen Fall empfehlen.
    • Cpt_so_mal_so 28.04.2019 20:03
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Butschina 28.04.2019 16:20
    Highlight Highlight Für mich wären die Airpods gar nichts. Ich habe wohl zu unförmige Ohren für die Dinger.
  • Jong & Hässig 28.04.2019 16:01
    Highlight Highlight „Was bezüglich Software fehlt, ist ein automatischer Warnhinweis, sobald der Akkustand bedrohlich tief ist“

    Dem muss ich widersprechen, meine Airpods (1. Generation) machen einige Minuten bevor ihnen der Saft ausgeht ein spezielles Geräusch, welches den tiefen Akkustand signalisiert, danach laufen sie in der Regel noch 15 Minuten.

    Ich gehe davon aus, diese Funktion hat mein Modell nicht exklusiv?
    • DerDani 28.04.2019 16:35
      Highlight Highlight Deine Annahme stimmt. Meine 1. Generation machen dieses Geräusch auch. Tröpfelnd nach unten. Es erzeugt eine gewisse Panik weil: Message verstanden, aber wie lange habe ich noch?
  • aglio e olio 28.04.2019 15:47
    Highlight Highlight Wie ist der Klang,bezogen auf Musik, der Airpods im vergleich zu kabelgebundenen InEars gleicher Preisklasse?
    "Kristallklare Höhen" und "satte Bässe" sind doch nur, sorry, Marketinggeblubber.
    Was ist mit räumlicher Ortung & Impulstreue?
    Färben sie stark oder sind sie eher neutral abgestimmt?
    Klar, die Geschmäcker sind unterschiedlich und auch die gehörte Musik verlangt durchaus unterschiedliche Eigenschaften. Aber mal ehrlich, können sie mehr als 0815-Alltagsbesäuselung?
  • Zimbo666 28.04.2019 15:43
    Highlight Highlight Sie sind super und funktionieren einwandfrei, was bei Apple üblich ist. Meine funktionieren seit dem Release der 1. Generation heute noch einwandfrei. Preislich zugegebenermassen etwas (zu) hoch. Wer nicht auf Apple und deren Produkte fixiert ist, dem empfehle ich persönlich (günstigere) Alternativen.
  • COLD AS ICE 28.04.2019 15:43
    Highlight Highlight es gibt einen akustischen hinweis wenn der akku zur neige geht. das ist zumindest bei der ersten generation der fall.
  • macomber 28.04.2019 15:18
    Highlight Highlight Danke für diesen ausführlichen und informativen Artikel!
  • Herr Ole 28.04.2019 14:32
    Highlight Highlight Nicht nur die Ladematte ist schlecht für die Umwelt, sondern kabellose Kopfhörer im Allgemeinen. Im Vergleich zu gewöhnlichen Kopfhörern gibt es ein zweites Gerät, das Strom verbraucht, und auch das Handy verbraucht mehr Strom, weil die Bluetooth-Verbindung eingeschaltet ist.
    • COLD AS ICE 28.04.2019 15:41
      Highlight Highlight @herr ole: stromverbrauch ist doch kein thema......es ist die schlechte effizienz beim laden per qi.
  • Me:ish 28.04.2019 14:26
    Highlight Highlight "Nachhaltige Produktion" und "Wegwerfartikel", da muss man schon Äpfel auf den Augen haben, wenn man hier keinen Widerspruch liest. Egal, bei audiophilen Zeitgenossen (wie mir selbst) käme solcher Schrott eh nie ins Haus.
    • COLD AS ICE 28.04.2019 16:34
      Highlight Highlight als audiophiler zeitgenosse hörst du grundsätzlich keine musik mit kopfhörer.....oder doch? darf ich fragen was für lautsprecher du hast?
    • Me:ish 28.04.2019 18:31
      Highlight Highlight Informiere dich doch über Kopfhörer und Abspielgeräte, bevor du so eine These in die Kommentarspalte stellst. Den Teufel werd ich und werfe hier Perlen vor die....
  • Nick Name 28.04.2019 13:54
    Highlight Highlight «Zunächst gilt festzuhalten: Apple ist der führende Hersteller in Sachen nachhaltiger Produktion und Umweltschutzbemühungen.»

    Der Satz mutet etwas kurlig an, schon allgemein, besonders aber bei dem, was danach in diesem Abschnitt folgt.
    Nur ein Detail dazu: Wenn schon das Ende der Ladematte wegen geringerer Energieeffizienz zu begrüssen ist – dann müsste genau gleich gegen das Ende des Kopfhörerkabels protestiert werden. Denn (ich gehe jetzt mal davon aus, habs aber nicht nach- bzw. überprüft) die drahtlose Bluetooth-Technik dürfte ebenfalls ineffizienter sein als das gute alte Kabeli.
    • Hochen 28.04.2019 14:34
      Highlight Highlight Aber da ist der Nutzen grösser als bei der Ladematte man muss ja nicht gleich jeden Fortschritt verhindern!
  • Barracuda 28.04.2019 13:48
    Highlight Highlight Und wieso soll ich das als Android User jetzt genau wissen. Die Dinger kann man sonst nirgends einsetzen. Und warum zur Hölle macht man keine Stöpsel mit Gummiaufsätzen? So ist ja vorprogrammiert, dass die Dinger sehr vien Leuten nicht passen, und von den Umgebungsgeräuschen will ich erst gar nicht reden.
    • Chaose 28.04.2019 20:18
      Highlight Highlight Und wie schon immer bei Apple Ohrstöpseln bekommt der ganze Zug die Musik auch ab, weil sie einfach nicht abdichten.
  • Goon 28.04.2019 13:45
    Highlight Highlight Das Thema Nachhaltigkeit kann man bei den Airpods sowieso vergessen. Wenn ich sehe wie viel von denen in Reparatur gehen, also ausgetauscht werden müssen. Und dies fast immer mit dem gleichen Fehler.

    Aber ein Verkaufsschlager sind sie. Hinstellen und die verkaufen sich von alleine 😉
  • TheManoure 28.04.2019 13:43
    Highlight Highlight Anders gesagt, ich erhalte für den Preis der Ladebox bereits die Sennheiser CX 6.00 BT Kopfhörer mit 6h Laufzeit, Schnellladefunktion und vernünftiger Musikqualität. Zudem sind selbst die Sennheiser Momentum Free sind noch günstiger als Apples Gesamtpaket🤔
    • #StandWithRojava #StandwithHK 28.04.2019 14:39
      Highlight Highlight die momentum free sind der absolute hammer :)
  • Connor McSavior 28.04.2019 13:42
    Highlight Highlight "Man klaubt die Dinger aus der Ladebox, steckt sie sich in die Gehörgänge und kann Sekundenbruchteile später über das automatisch verbundene Gerät Musik hören, telefonieren, oder was auch immer."

    Ist das bei anderen Bluetooth Earbuds nicht so?
    Spoiler alert:
    Doch, ist es.
    • COLD AS ICE 28.04.2019 15:37
      Highlight Highlight nicht ganz. ich kenne viele mit earpods anderer hersteller die ständig verbindungsprobleme haben. aber wenn man halt nur 50 franken ausgeben will, muss man sich auch nicht fragen wenn es nicht ganz so gut läuft.
    • Jong & Hässig 28.04.2019 16:03
      Highlight Highlight Findest du? Ich hatte mehrere Modelle und es war nie so reibungslos wie mit den AirPods. Man nimmt sie raus und sie sind sofort verbunden. Bei anderen Modellen musste ich jeweils immer wieder die „pairing“ Taste betätigen und das aufladen war auch immer umständlich, die Airpods laden dank dem Case immer auf wenn man sie nicht braucht, so haben sie (fast) immer Akku wenn man sie braucht.
    • sunshineZH 28.04.2019 16:44
      Highlight Highlight @COLD AS ICE Vielfach, aber nicht überall, bestes Beispiel Xiaomi. Sehr günstig und funktioniert einwandfrei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 28.04.2019 13:17
    Highlight Highlight "Apple ist der führende Hersteller in Sachen nachhaltiger Produktion und Umweltschutzbemühungen."

    Umweltschutzbemühungen ja, womöglich.
    Nachhaltigkeit? Nein, keinesfalls!
    Wart nicht ihr die, die erst vor kurzem einen Bericht darüber geschrieben haben, dass pro Jahr einige zehntauend noch funktionstüchtige iPhones weggeworfen werden?
    Alleine das widerspricht dem Begriff Nachhaltigkeit in allen Punkten, und zuammen mit anderen Aspekten, die Apple genau so wie andere Hersteller, hat, ist auch Apple nicht nachhaltig.
    • Der Tom 28.04.2019 13:37
      Highlight Highlight Ja Nachhaltig stimmt. Oder einfach deutlich NachhaltigER als die anderen. Reicht wohl kaum aber die Richtung stimmt. Wenn man Apple dafür loben und speziell wegen Umweltschutz und Nachhaltigkeit empfehlen würde ginge es keine 2 Smartphone Generationen und die anderen Hersteller würden aufgeholt haben. Aber es geht leider meistens nur um Meins hat imfall 3 Kameras und kostet halb so viel.
    • Out of Order 28.04.2019 13:52
      Highlight Highlight Was hat es mit der Nachhaltigkeit des Herstellers zu tun, wenn Benutzer Ihre Geräte vor der Spende nicht für eine Weiterverwendung vorbereiten? Das ist eher ein Problem des Initiators der Spendenaktion und deren Prozesse.

      Wie wäre es, wenn vor der Spende erst online ein Formular ausgefüllt würde? Dabei kann man die API von Apple nutzen und vorerst prüfen, ob FMI noch aktiv ist - wenn nicht, dem Spender eine Anleitung präsentieren wie man diese abschaltet.

      Machen andere Anbieter bereits längst.
    • Matrixx 28.04.2019 14:05
      Highlight Highlight @Out of Order
      Al Hersteller kann man sehr gut bestimmen, wie nachhaltig die eigenen Produkte sind.
      Wenn maneine Sicherung einbaut, die as Gerat unbrauchbar macht, ist man als Hersteller massgeblich daran beteiligt.
      Als Hersteller kann man nicht steuern, ob und wie die Geräte beispielsweise entsorgt werden, aber ich kann dafür sorgen, dass sie, fall sie vom Benutzer entorgt werden, wiederverwendet werden können.
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