Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Urs Schaeppi, CEO Swisscom, spricht an der Bilanzmedienkonferenz zum Jahresabschluss 2019, aufgenommen am Donnerstag, 6. Februar 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Urs Schaeppi, CEO Swissscom. Bild: KEYSTONE

Interview

Swisscom-Chef Urs Schaeppi zu 5G: «Das verstehe ich als Bürger dieses Landes nicht»

Der Swisscom-Chef Urs Schaeppi sieht die Digitalisierung als Gewinnerin der Krise. Dass dennoch der Widerstand gegen 5G wächst, kann er nicht begreifen. Er warnt: Wenn sich das nicht ändert, wird die Schweiz wirtschaftlich abgehängt werden.

stefan ehrbar, Raffael Schuppisser / ch media



Herr Schaeppi, viele Technologiefirmen gehen als Gewinner aus der Coronakrise. Die Swisscom auch?
Der langfristige Gewinner dieser Krise ist die Digitalisierung. Das wird uns helfen. Aber in der kurzen Frist leiden wir: Die Hälfte unserer Shops waren sechs Wochen lang zu, unser Pay-TV von Teleclub kann keinen Live-Sport zeigen. Wir verzeichnen zwar eine höhere Nutzung, aber weil die meisten Kunden schon Flatrates haben, profitieren wir kommerziell nicht.

Das erstaunt. Schliesslich dürften nun viele neue TV-Abos abschliessen oder höhere Internetabos kaufen.
Zum Teil ist das so. Die Intensivnutzer hatten aber schon vor der Krise schnelle Abos. Bei Geschäftskunden konnten wir nun einige Projekte wie Homeoffice-Lösungen umsetzen. Andere Projekte wurden aber auch gestrichen oder zurückgestellt.

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS DIE WEKO FUER SWISSCOM EINE HOHE BUSSE FORDERT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Un cameraman de la television, TV, Teleclub filme la rencontre de football de Super League entre le FC Neuchatel Xamax et FC Lucerne ce dimanche 17 juillet 2011 au Stade de la Maladiere a Neuchatel. La chaine privee suisse Cinetrade (Teleclub, Swisscom TV) a acquis pour environ 30 millions de francs par saison les droits de retransmission de l'Axpo Super League et de la Challenge League pour cinq ans a partir de la saiso 2012/2013.. Mais les chaines de la SSR pourront diffuser un match en direct par journee. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Live-Sport gibt es derzeit keinen. Bild: KEYSTONE

Ihre Kunden können über Teleclub Filme und Serien kaufen. Dieses Geschäft dürfte nun boomen.
Das ist so, wir stellen eine deutliche Zunahme fest. Früher sahen wir jeweils einen Höhepunkt der Nutzung am Sonntagabend, jetzt wird dieses Niveau jeden Tag erreicht. Aber unser Pay-TV-Geschäft leidet auch darunter, dass wir keinen Live-Sport mehr zeigen können.

Swisscom-Chef Urs Schaeppi

Urs Schaeppi (Jg. 1960) stiess vor über 20 Jahren zur Swisscom. Er übernahm Aufgaben in der noch jungen Mobilfunksparte. Rasch stieg er auf und wurde 2006 Mitglied der Konzernleitung. Nach dem Tod von CEO Carsten Schloter übernahm er 2013 den Chefposten in einer schwierigen Situation. Schnell brachte er Ruhe ins Unternehmen. Er trieb den Wandel weiter voran, baute die TV-Sparte aus und gestaltete die Swisscom von einem Netzanbieter zu einem Technologieunternehmen um.

Die Swisscom, zu 51 Prozent im Besitz des Bundes und an der Börse kotiert, ist hochprofitabel. Schaeppi hat Maschinenbau an der ETH Zürich sowie Betriebswirtschaft an der HSG studiert. Er lebt mit seiner Partnerin in Bolligen BE. (chm)

Die Swisscom leidet schon ohne Coronakrise, das zeigen ihre Zahlen für das erste Quartal. Der Umsatz sank. Sie verzeichneten sowohl bei den Mobilfunk- als auch den Breitbandabschlüssen weniger Kunden.
Unser Marktanteil bezogen auf den Umsatz ist stabil, aber der Markt ist gesättigt und die Preise sinken. Unsere Leistung ist gut, ich bin zufrieden. Unser Fernsehprodukt Swisscom TV begeistert die Kunden. Wir wachsen im Vergleich zum Vorjahr.

«Die Krise zeigt, wie wichtig der Ausbau der Netze ist.»

Bei den wichtigen Mobilfunkabos haben sie aber innert eines Jahres 1.4 Prozent Marktanteil verloren.
Diese Kenngrösse berücksichtigt nur die Anteile der SIM-Karten. Sie ist irreführend, denn sie berücksichtigt nicht, ob ein Kunde 10 oder 80 Franken Umsatz beisteuert. Am Umsatz gemessen ist unser Anteil stabil.

Während der Coronakrise arbeiten mehr Leute zuhause. Sie schauen häufiger fern oder streamen Filme und Serien. Wie hat sich das auf ihre Netze ausgewirkt?
Wir hatten nie Kapazitätsengpässe auf unseren Netzen. Zu Beginn gab es einen Engpass beim Netzübergang mit Sunrise. Den konnten wir aber gemeinsam rasch beseitigen. Die Krise zeigt, wie wichtig der Ausbau der Netze ist. Wir investieren jährlich rund 1.6 Milliarden Franken in unsere Infrastruktur in der Schweiz und verdoppeln die Zahl der Glasfaseranschlüsse in die Wohnungen und Geschäfte bis 2025.

Der Ausbau der neuesten Mobilfunk-Generation 5G kommt nicht richtig voran.
Das Thema macht mir grosse Sorgen. Wir brauchen Rechtssicherheit und die Rahmenbedingungen, damit wir das 5G-Netz bedarfsgerecht aufbauen können. Momentan zeigen die Behörden teils auf kantonaler und nationaler Ebene auf den anderen. Vieles ist gebremst oder blockiert, auch der Ausbau von 4G.

Der Bundesrat will 5G-Antennen wie konventionelle behandeln, was den Ausbau erschwert. Auch einer Lockerung der strengen Grenzwerte erteilt er eine Abfuhr.
Das verstehe ich als Bürger dieses Landes nicht. Ich stütze mich auf die Wissenschaft, um das Risiko einer Technologie einschätzen zu können. Erst kürzlich haben internationale Organisationen wie beispielsweise die WHO lang erwartete Studien veröffentlicht. Das Fazit ist klar: Es gibt bei Einhalten der internationalen Grenzwerte keine gesundheitlichen Auswirkungen von 5G.

Die Grenzwerte für die Strahlenbelastung sollen trotz der Erweiterung auf die 5G-Technologie nicht gelockert werden.

Die Swisscom muss tausende neue Antennen bauen. Bild: KEYSTONE

Was ist so schlimm daran, wenn die Grenzwerte nicht erhöht werden?
Wir können in gewissen Kantonen nicht einmal unter den bestehenden Grenzwerten bauen, weil es Moratorien gibt. Mit den geltenden und in der Schweiz sehr strengen Werten können wir das Potenzial von 5G nicht nutzen. Der Ausbau verzögert sich über Jahre und wir müssen tausende neue Antennen bauen.

«Wir müssen das Netz jetzt ausbauen, bevor wir Datenkolonnen und Datenstaus haben.»

Die Technologie sorgt für viel Verunsicherung. Können Sie das verstehen?
Dass bei neuen Technologien Ängste entstehen, verstehe ich gut. Die Diskussion muss aber basierend auf den Erkenntnissen der Wissenschaft erfolgen. Ich wünsche mir hier deutlich mehr Unterstützung von den Behörden, um den vielen Halbwahrheiten entschieden entgegenzutreten.

Warum brauchen wir 5G überhaupt so dringend?
Die Mobilfunknutzung wächst rasant und verdoppelt sich aktuell alle 18 Monate. Wir müssen das Netz jetzt ausbauen, bevor wir Datenkolonnen und Datenstaus haben. Sind diese erst einmal da, dauert es Jahre, bis sie gelöst werden können.

Die meisten Leute, die wir kennen, sehnen sich nicht nach einem schnelleren Internet, sondern viel eher nach mehr Zeitfenstern ohne Handy. Wie wollen Sie diese Menschen überzeugen, dass 5G wichtig ist?
Ich kenne praktisch niemanden, der auf sein Smartphone verzichten möchte. Und: Die gleiche Diskussion führten wir schon bei der Lancierung von 3G vor knapp 20 Jahren. Viele Journalisten fragten mich damals, warum es das braucht. Schliesslich gab es da ja schon das 2G-Netz. Damit könnten sie heute aber überhaupt nichts mehr anfangen.

Damals war der Nutzen aber klar: 3G und 4G ermöglichten Videotelefonie, das Anschauen von Videos oder das Musikhören von unterwegs.
Nein, man zweifelte ebenso am Nutzen solcher Dienste und die Smartphones kamen erst später auf den Markt. Und heute sind beide nicht mehr wegzudenken.

Wofür brauchen wir denn 5G?
Wir benötigen mehr Kapazität im Netz und höhere Geschwindigkeit. 5G ist aber noch viel mehr: Wir bauen die Plattform, darauf aufbauend entstehen Innovationen. Viele Anwendungen sind nur mit 5G möglich. Das betrifft etwa Steuerungen in der Industrie. Ein weiteres Beispiel ist die Landwirtschaft: 5G wird es ermöglichen, viel effizienter und nur dort zu düngen, wo es nötig ist. Das vermindert die Kosten und die Umweltbelastung. Hinzu kommt die virtuelle Realität. Ich habe eine App gesehen, mit derer sich Italiener aus verschiedenen Orten zusammenfanden, um eine Symphonie zu spielen. Das ist doch grossartig, gerade in der aktuellen Zeit!

Wenn wir Sie richtig verstehen, wird 5G vor allem für die Industrie wichtig?
Nicht nur. Welches die nächste grosse Anwendung ist, weiss ich aber auch nicht. Die gleiche Nutzung ist bei 5G mit geringerer Leistung möglich, denn das Netz ist viel effizienter und damit auch energiesparender. Das ist vergleichbar mit dem Unterschied von Glühbirnen zu heutigen Leuchtmitteln. Natürlich können wir uns 5G verweigern, aber dann wird die Schweiz den Anschluss verlieren. Wir haben heute die besten Mobilfunknetze der Welt. Das sollten wir nicht aufs Spiel setzen.

«Heute ist Video wichtig, morgen vielleicht Augmented Reality.»

Wie sieht denn ihre Strategie aus, um 5G doch noch zu ermöglichen?
Wir pflegen den Dialog mit der Bevölkerung und den Behörden auf allen Stufen. In vielen Kantonen können wir bauen, in anderen braucht es mehr Anstrengungen. Es braucht aber auch neutrale Stimmen, die Medien, die Industrie und die Wissenschaft, die sich sachlich in die Debatte einbringen. Gerade die Industrie und viele Wissenschaftler sprechen sich für 5G aus. Die Frage ist nur: Hört man auf sie? Die Debatte um 5G müssen wir führen, da führt kein Weg daran vorbei. Das Problem ist nur: Solange die Infrastruktur funktioniert, interessiert sie viele nicht.

Warum sind sie überhaupt so sicher, dass das Datenvolumen immer weiter steigt?
Wir sind keine Propheten. Aber: Alles wird multimedialer, die Vernetzung steigt. Schauen Sie sich die Medien an: Früher setzten alle auf Papier. Heute ist Video wichtig, morgen vielleicht Augmented Reality. Es ist aber auch wichtig, dass die Randregionen nicht entvölkert werden. Deshalb muss die Wertschöpfung dort erhalten werden, und das geht nicht ohne eine leistungsfähige Infrastruktur.

Smartphone-Sucht, Fake News auf sozialen Netzwerken und Datenskandale: In den letzten Jahren wurde der technologische Wandel von vielen hinterfragt. Führt die Coronakrise nun wieder zu einem Umdenken?
Ja, das glaube ich schon. Homeoffice etwa wäre ohne starke Infrastruktur gar nicht möglich, der wirtschaftliche Schaden wäre um ein Vielfaches höher. Das zeigt, dass Technologie sehr viel Nutzen stiftet.

Anfangs Jahr machte die Swisscom eine schlechte Figur. Sie verzeichnete gleich drei grössere Pannen. Wenn wir uns vorstellen, dass über dieses Netz einmal der automatisierte Verkehr geregelt wird, machen wir uns grosse Sorgen.
Ja, anfangs Jahr konnten wir unsere Ansprüche nicht erfüllen. Aber: Die Swisscom ist ein qualitativ sehr gutes Unternehmen, das sagen auch neutrale Beobachter. Die Störungen und Ausfallminuten sind in den letzten Jahren zurückgegangen. Aber wir müssen die Verfügbarkeiten und die Resilienzen weiter verbessern. Die Pannen hatten unterschiedliche Ursachen. Natürlich haben wir die Lehren daraus gezogen.

Swisscom TV 2.0

Replay-TV ist bei den Kunden beliebt, um Werbung zu überspringen. Bild: Swisscom

Dass in der Schweiz der Notruf stundenlang nicht erreichbar ist, hätten wir nicht für möglich gehalten. Garantieren Sie, dass das nicht mehr vorkommt?
Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber die Systeme werden zuverlässiger. Die Konzepte müssen noch robuster werden, das lösen wir gemeinsam mit den Notruforganisationen. Einige Notrufzentralen hatten ja keine Probleme, weil sie solche Konzepte schon umgesetzt hatten. Heute ist natürlich alles viel komplexer, viele verschiedene Systeme müssen zusammenarbeiten.

«Wir wollen Goals sehen, wenn sie fallen»

Die Fernsehsender kämpfen gegen die Replay-Funktion, mit der Sendungen aus der Vergangenheit geschaut werden und Werbung überspult werden kann. Das Parlament hat Replay zwar fürs Erste gesichert, sie mussten aber Gespräche mit den Sendern versprechen. Wie ist der Stand?
Die Verhandlungen laufen noch. Klar ist: Die Kunden wollen Replay. Lösungen gegen die Kunden durchzuboxen, wird nicht funktionieren. Ich bin überzeugt: Hätten wir keine Replay-Funktion, würde es den linearen Fernsehkanälen viel schlechter gehen. Der Kunde wandert schnell zu Netflix und Co. ab. Hinzu kommt: Wir Provider in der Schweiz bezahlen den Sendern jährlich bereits einen dreistelligen Millionenbetrag für zeitversetztes Fernsehen und Live-TV. Ein Zwangskonsum von Werbung wird kaum funktionieren. Den Sendern muss klar sein: Schalten sie zu viel Werbung, gehen die Kunden weg.

Die Swisscom mischt selbst im Fernsehgeschäft mit. Allein für die Rechte der Champions League sollen sie 20 Millionen Franken jährlich bezahlen. Können Sie das im Schweizer Markt je refinanzieren?
Die Zahl kommentiere ich nicht. Wir glauben, dass wir dies refinanzieren können, denn Sport ist jenes Angebot, das live geschaut wird. Wir wollen Goals sehen, wenn sie fallen. Wir schalten aber auch die Angebote der Konkurrenten bei uns auf. Der Markt ist schliesslich extrem fragmentiert. Wir wollen unseren Kunden über unsere TV-Plattform einen einfachen Zugang zu einem möglichst breiten Inhaltsangebot bieten.

Der Bund will nun, dass Streaminganbieter vier Prozent ihrer Umsätze in die Förderung des heimischen Films investieren müssen. Was halten sie davon?
Unser Teleclub fördert den Schweizer Film bereits mit vier Prozent der Einnahmen. Wenn man aber solche Regeln aufstellt, müssen alle Anbieter gleich behandelt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Bund diese Abgabe von Netflix oder Disney einfordern kann. Deshalb sind wir gegen eine Ausweitung. Hinzu kommt: Eine solche Abgabe würde auf die Preise durchschlagen. Und es ist noch vieles unklar, etwa ob da nur die Umsätze von Teleclub zählen würden oder alle von Swisscom TV.

Letztes Jahr dominierte die missglückte Fusion von Sunrise und UPC die Schlagzeilen. Sind Sie froh, weiter keinen grossen Wettbewerber zu haben?
Der Schweizer Markt funktioniert sehr gut und der Wettbewerbsgrad ist hoch. Das wäre auch so, wenn sich zwei andere Anbieter zusammenschliessen würden – und auch dann wären wir weiterhin Marktführer.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks

Hier wird ein Swisscom-Sendeturm gesprengt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

131
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
131Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bruder klaus 03.05.2020 22:33
    Highlight Highlight Herr Schäppi soll aufhören Unwahrheiten zu verbreiten. 5G ist nicht besser und schneller als 4G. Die Latenz (für Unkundige: die Reaktionszeit der Antwort) ist nur im Nahbereich besser!

    Das Ganze ist Marketing Pur!

    Ich habe bei mir eine ~20Mbit Leitung, sowie ein Handyabo gleichen Typs, und das reicht auch vollkommen. Die Latenz liegt bei 30ms, und das geschieht, weil der Provider es so einstellt, nicht weil es nicht schneller möglich ist!

    Wir sehen: Das alles ist nur Protektionismus und hat nichts mit der Wahrheit zu tun, weder Kabelgebunden noch Drahtlos.
  • Fabian Emmenegger (1) 03.05.2020 19:49
    Highlight Highlight Der Anteil Sim Karten geht zurück aber anteilsmässig gleichviel umsatz? 🤔 Mal überlegt das andere Anbieter immer billiger werden und die Swisscom teurer?
  • vision27 03.05.2020 18:14
    Highlight Highlight Wir brauchen kein 5G-Netz. Ich habe auf meinem Handy sogar das 4G-Netz ausgeschaltet und alles funktioniert prima inkl. Videostreaming. Die mit 5G verbunden schädlichen Frequenzen schaden Mensch und Tier mehr als sie nützen. Die aktuelle Krise sollte uns Menschen zeigen, dass andere Werte von Wichtigkeit sind, als Gewinne zu erzielen und sich mit neuesten Technologien zu übertreffen. Punkto neuen Technologien sollte man vielmehr neue Formen der Stromübertragung (Tesla!) und neue nachhaltige Energien statt fossile einsetzen. Das wäre echter Fortschritt.
    • Drunken Master 04.05.2020 14:03
      Highlight Highlight Genau, Videostreaming ohne 4G? Bist sicher via Wlan verbunden gell ;-)
  • Swen Goldpreis 03.05.2020 15:59
    Highlight Highlight Also ich weiss ja nicht, wie Herr Schaeppi sein Home Office eingerichet hat. Aber mir ist da keinerlei 5G nötig. Den Computer habe ich ganz klassisch in der Buchse mit dem LAN angeschlossen und das Handy funktioniert über mein WLAN.

    Mein Handy ist ausserdem generell im Flugmodus, um der Datensammelwut der Behörden wenigstens ein bisschen Einhalt zu gebieten.

    Kurz: Ich könnte zu hause genauso gut arbeiten, wenn man 4G und 3G gleich mit abschalten würde.
    • Papedipupi 03.05.2020 18:49
      Highlight Highlight Dafuer kriegst du den Goldpreis!
  • Beat_ 03.05.2020 12:01
    Highlight Highlight Wieso keine Planungssicherheit? Die Grenzwerte sind da, und nach denen kann geplant und gebaut werden
  • PC Principal 03.05.2020 11:17
    Highlight Highlight Swisscom ist überteuert und das liegt daran, dass in diesem Markt kein echter Wettbewerb herrscht.

    In einem Punkt hat er jedoch recht: Damals um das Jahr 2000 wurden genau dieselben Argumente gegen 3G gebracht. Damals war noch niemand auf 3G angewiesen. Damals konnte die zukünftigen Möglichkeiten noch nicht abschätzen, man konnte noch nicht ahnen, dass die Technologie einst Smartphones ermöglichen würde. Wenn wir 5G heute verbieten, wie es einige Kantone tun wollen, dann haben wir in 10 Jahren möglicherweise ein grosses Problem.
    • PeteZahad 03.05.2020 12:50
      Highlight Highlight Bei 5G wird immer die hohe Übertragungsrate, kurze Latenz und als Beispiel selbstfahrende Autos genannt. Dies wird aber nur in kurzer Distanz zur Antenne und mit Ausrichtung der Wellen auf den Nutzer erreicht. Dies funktioniert nur für eine gewisse Anzahl Nutzer pro Antenne. Sobald man sich von der Antenne wegbewegt - erst recht schnell (Auto) nimmt die Übertragungsrate massiv ab und die Latenz zu und fällt dann oft unter die Qualität vom neuesten LTE Standard (4.9). 4G erreicht zwar nicht die (theoretische!!!) Übertragungsrate von 5G hat aber eine höhere Reichweite und ist stabiler.
    • The Destiny // Team Telegram 03.05.2020 13:47
      Highlight Highlight 5G kann ja auch auf 4G Frequenzen verwendet werden...
    • PeteZahad 03.05.2020 22:29
      Highlight Highlight https://www.golem.de/news/netzwerke-warum-5g-nicht-das-bessere-wi-fi-ist-1912-145178.amp.html
  • Ich-meins-doch-nicht-so 03.05.2020 10:55
    Highlight Highlight Die CH-Bevölkerung verhält bei 5G wie Trump in der Corona-Krise: riesen Klappe bei nahezu 0 Kenntnis, gepaart mit Verschwörungstheorien, Xenophobie (China) und absolut keinem Interesse an Fakten und Experten-Meinungen.
  • Luca Regnipuzz 03.05.2020 10:42
    Highlight Highlight Herr Schäppi ist nicht bloss Bürger dieses Landes sondern auch finanziell daran interessiert, 5G zu installieren. Wer durch seine Arbeit täglich mit einem Thema konfrontiert ist und dies in einem Team, wo alle in dieselbe Richtung ziehen, ist dadurch automatisch in einer Blase und kann eine solche Frage gar nicht objektiv beurteilen.
  • yey 03.05.2020 10:19
    Highlight Highlight 5G strahlt also weniger, aber man muss die Grenzwerte erhöhen um es einzuführen.

    Das verstehe ich tatsächlich nicht. Vielleicht liegt‘s an mir, womöglich macht dieses ganze Werbegeschwätz aber auch einfach keinen Sinn.
    • ast1 03.05.2020 10:46
      Highlight Highlight Einerseits reduziert sich der Energiebedarf pro übertragenem Bit bei 5G um den Faktor 1000, es ist also viel effizienter und muss weniger stark strahlen um die gleiche Datenmenge zu übertragen. Andererseits beherrschen die neuen Antennen Beamforming, sprich die Sendeleistung kann in die Richtung gelenkt werden, wo sie benötigt wird. Da aber der Bund die Sendeleistung anders misst, wird das praktisch unmöglich, da dann Grenzwerte (trotz insgesamt wesentlich geringerer Strahlung) überschritten würden.
    • yey 03.05.2020 12:16
      Highlight Highlight @ast1
      Fazit: Der Bund misst einfach „falsch“ und man soll auf die Herstellerangaben vertrauen.

      So dachte ich auch mal, und dann ist mein VW plötzlich drastisch im Wert gesunken.
    • yey 03.05.2020 17:15
      Highlight Highlight PS:
      Das sich der Energiebedarf um den Faktor 1000 verringern würde, ist einfach nur kompletter Humbug.
      Selbst Huawei spricht von max. Faktor 10
      https://huawei.eu/press-release/green-5g-greener-smarter-europe
  • Sven O 03.05.2020 09:56
    Highlight Highlight Dieser 5G Hype geht mir langsam aufcden Senkel! Kenne in meinem Umfeld niemanden der sich nach 5G sehnt. Wie wir, sind die meisten per Wifi mit dem Netz verbunden, wenn nicht reicht 4G vollkomen aus, tut was es soll! Bin froh, gelten bei uns derartig strenge Richtlinien und unsere Regierung knickt nicht ein.
    • Petoman 03.05.2020 13:45
      Highlight Highlight Wenn die Menschheit wie Sie funktionieren würde... wir wären immer noch am Steineklopfen in unseren Höhlen. 😉
  • Töfflifahrer 03.05.2020 09:48
    Highlight Highlight Tja 5G, die Industrie kann es für Realtime Prozesse nutzen, dazu braucht man höhere Bandbreiten über die Schnelligkeit lässt sich streiten. Ob man wirklich mittels Funktelefonie Verbindungen wie in einem Glasfasernetz benötigt?
    Ich weiss nur, dass man immer nur hört wir brauchen das sonst sind wir technologisch abgehängt. Wie wäre es wenn alle Anspruchsgruppen man einige Business Cases / Use Cases vorlegen wo man sieht was damit denn genau erreicht werden soll?
    Wie bei der Bank, wenn ich einen Kredit für eine Firma brauche.
    Ich frage mich echt wozu das alles.
  • Nick nolte 03.05.2020 08:34
    Highlight Highlight Vielleicht hätte er es anders formulieren können. Zb. Wer gegen Fortschritt ist, soll konsequenterweise seinen Vertrag künden, dann haben die anderen wenigstens volle Leistung! Diese 5G Gegner...die sind auch gegen Impfungen. Aber wenn man sich gegen 5 g Impfen könnte, würden sie es tun! Wir wären längst auf dem Mars ...
    • andy y 03.05.2020 15:54
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf das 5g Gegner auch Impfgegener sind? Hast du dafür eine Quelle oder haust du einfach gerne irgend welchen unqualifizierten Mist raus?
    • re-spectre 03.05.2020 19:16
      Highlight Highlight wenn du auf dem mars wärst, wär's hier noch etwas schöner :))
    • Nick nolte 04.05.2020 14:02
      Highlight Highlight Danke für die Bestätigung, ihr prähisteriker!
  • Süffu 03.05.2020 07:05
    Highlight Highlight Handysucht mit dem Verhindern von 5G entgegenzukommen, ist wie wenn nur schlechte Autos verkauft würden, um Zugfahren zu promoten.
  • ʊnʊlɡybɔ͜ç 03.05.2020 05:53
    Highlight Highlight die, die auf die desinformationen reingefallen sind, sollten das handy weglegen und genügend alufolie auf vorrat kaufen um anschliessend mit der familie aluhüte basteln zu können oder ein startup gründen: the aluhead.....,
    • andy y 03.05.2020 15:55
      Highlight Highlight Ihr Leben gestaltet sich dich solches kategorisieren relativ simpel, oder?
  • ʊnʊlɡybɔ͜ç 03.05.2020 05:28
    Highlight Highlight bin ich froh: ich fürchte mich, jetzt schon, vor 9G
  • Beeee 03.05.2020 03:43
    Highlight Highlight Wieder ein neuer Künstlich erzeugter Schrott den uns noch abhängiger macht und ohne ihn auch ganz gut zurecht kämen.
  • PeteZahad 03.05.2020 01:10
    Highlight Highlight Walter Haas, CTO von Huawei Deutschland, hat seine Einschätzung zu 5G übrigens so zusammengefasst: "Ich will den 5G-Hype etwas entmystifizieren. Es ist etwas moderner, besser und schneller. Doch ob es das 5G-Netz wird, was sich viele erträumen, ist fraglich."
  • PeteZahad 03.05.2020 01:05
    Highlight Highlight Interessanter wäre gewesen, Herrn Schäppi aufgrund eures Beitrages Fragen zu stellen:
    https://www.watson.ch/digital/schweiz/971574348-die-5g-luege-wie-die-mobilfunk-industrie-an-unser-geld-will

  • Gubbe 03.05.2020 00:51
    Highlight Highlight Das Wichtige geht bei mir über Glasfaser eigentlich sehr schnell. Dies, obwohl ich nicht das schnellste Abo habe. Die meisten Leute benutzen ihr Mobiltelefon doch zum telefonieren und irgendwelche Filmchen weiter zu leiten. Dazu ist 4G absolut noch genug. Das Swisscom das 5G-Netz will, sie haben schon dafür bezahlt. Das heisst, sie haben ihrem Chef dem Staat CH, die Lizenzen bezahlt. Weil die Swisscom eigentlich 'uns' gehört, ist sie zu teuer. Genau wie die SBB auch. Eigentlich ist es Abzocke gegenüber den Besitzern.
  • Sherlock.H 03.05.2020 00:13
    Highlight Highlight Ein Argument, das wahrscheinlich alle gutheissen können: Durch die höhere Bandbreite von 5G wird die gleiche Datenmenge in kürzerer Zeit übertragen, weshalb die Strahlenbelastung entsprechend sinkt.
    Und nicht vergessen: Das wichtigste ist das eigene Endgerät, das, was von der Antenne kommt, ist im Vergleich damit sehr gering.
  • wkN 02.05.2020 23:12
    Highlight Highlight Na ja, Der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlament ist da anderer Meinung als Herr Schaeppi: in diesem Dokument sprechen sie von «Auswirkungen der drahtlosen 5G Kommunikation auf die menschliche Gesundheit». Aufgrund des Forschungsstandes darf 5G-Mobilfunk nicht eingeführt werden.
    https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2020/646172/EPRS_BRI(2020)646172_EN.pdf
  • EnnoConda 02.05.2020 23:02
    Highlight Highlight Die Aluhuttruppe hat hier ganze Arbeit geleistet. Je höher die Frequenz, desto weniger tief dringt die Strahlung in das Gewebe ein. Mit 5G wird insbesondere der Energieeintrag durch das Handy geringer, welcher sowieso massiv grösser ist als durch die Antennen (Energie sinkt quadratisch mit der Distanz zur Emissionsquelle). Bis jetzt wurde die user experience immer besser durch höhere Bandbreite und niedrigen Ping.

    Für mich sind 5G Gegner eine missratene Mischung aus Impfgegnern, Identitären und Homeschooling-Fanatikern. Fast so wie die Coronaskeptiker: "Es ist nur ein Grippe".
    • Allesliebe 03.05.2020 14:22
      Highlight Highlight Nun mit 2 Fronten und befüllen von Schubladen, gibt es auch keinen vernünftigen Dialog.
  • Mr. Bigglesworths Cousin 3rd Grade 02.05.2020 22:52
    Highlight Highlight Mal abgesehen davon das 5G bis dato nicht wirklich Vorteile für den Kunden bringt: warum zögert die Swisscom den FTTH Ausbau zugunsten von 5G hinaus? Ein wichtiger Punkt der in der ganzen Diskussion oft IMHO zu sehr Vergessen oder auch nicht verstanden wird, ist die Tatsache, dass Swisscom beim Mobilen Internet auf die Netzneztralität keinerlei Rücksicht nehmen muss da diese nur bei sog. Wired (Glas usw.) Internet gilt. Wundert euch also nicht, wenn ihr neben dem 5G Abo zuk. noch für den vernünftigen Zugang zu Streaming usw. bezahlt..
  • Zeit_Genosse 02.05.2020 22:48
    Highlight Highlight Ich denke der CEO ist angezählt. Jetzt ist die Pandemie dazwischen gekommen und zieht vieles in die Länge. Mit Gejammer kommt die Swisscom nicht zu 5G. Aber eigentlich braucht die Schweiz 5G. Eine Folgegeneration zu 4G und 2-3G kann man abschalten. Jetzt mag man mit 4G noch durchkommen, doch die Kapazität reicht nicht für die technologische Zukunft, die wir wegen den zukünftigen Arbeitsplätzen brauchen. Firmen mit den Zukunftjobs siedeln sich da an wo die Infrastruktur geboten wird. Die Digitalisierung braucht die Schweiz nicht, aber die Schweiz braucht sie und damit 5G in der Zukunft. Jetzt!
  • Hoci 02.05.2020 22:35
    Highlight Highlight Natürlich gibt es Auswirkungen auf Lebewesen durch die Netze, erklärt sich von selbst. Diskutiert wird Krebs und Demenz usw.
    Die Grenzwerte sind heute schon hoch, noch mehr Belastung mit Funknetzen flächendeckend ist Humbug und eh der falsche Weg.
    Es braucht Glasfaser und grosse Festnetze, nur so kriegt man die Kaoazitöt hin. Dann kann jeder für sich zuhause Entscheiden, wie sehr er ider sie verstrahlt werden will. Aber permanent im Zug, überall? Für was? Man kann entsprechende Arbeitssitze im Zug und bestimmten engen Bereichen einrichten. So wenig wie nötig.
  • The Destiny // Team Telegram 02.05.2020 22:33
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum es im Kabelanschluss Markt Wettbewerb gibt und nicht einen Staatlich Monopol Anbieter, es macht doch kein Sinn dass eine Handvoll Anbieter redundant Netzkapazität aufbauen. (Falls ich falsch liege bitte korrigiert mich)
    • BVB 02.05.2020 23:35
      Highlight Highlight Weil die Anbieter wollen dass sie möglichst viele Kunden haben, wollen sie auch die Preise oder das Netz verbessern. Warum sollte das ein staatliches Monopol tun?
    • Gurgelhals 02.05.2020 23:39
      Highlight Highlight Machen sie auch nicht. Es zieht ja nicht jeder Telekomanbieter extra ein Kabel ins Haus. Die Enduser-Infrastruktur kommt von der Swisscom (Kupfer/Glasfaser; je nach Gebiet z.T. in Kooperation mit den ansässigen städt. Werken) sowie von der UPC (Koax-Kabel).

      Die grosse Frage ist, zu welchen Bedingungen dann andere Anbieter Zugriff auf diese Leitungen bekommen. Und dort entsteht dann eben der Konflikt zwischen dem öff. Versorgungsauftrag und der privatwirtschaftlichen Rechtsform der Swisscom. Bern müsste da eigentlich viel strenger regulieren, aber das tun sie nicht weil Dividenden...
    • Francis Begbie 03.05.2020 00:34
      Highlight Highlight Ja, zumindest bei der Infrastruktur, dem Netz an sich, würd eines reichen.... bei det Bahn und dem Strom geht das ja auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Franz v.A. 02.05.2020 22:32
    Highlight Highlight Die Swisscom wird damit ein Verlustgeschäft machen. Schon bald können wir gratis Internet via Elon Musk's Setelliten haben. Ob ich das, und 5G gut finde, ist allerdings eine andere Frage.
    • ghawdex 02.05.2020 23:24
      Highlight Highlight Gut war es früher, als wir noch in Höhlen wohnten.
    • versy 02.05.2020 23:29
      Highlight Highlight Und Satelliten Internet ist besser als 5G? Nicht durchdachte Aussage, zumindest technisch - Satelliten Internet wird funktionieren, aber die Geschwindigkeit wird nur ein Bruchteil von 3G sein und die Latenzen sind mieserabel.
      Das kannst du nicht brauchen zum Surfen. Nicht mal gratis möchte ich das benutzen...
    • MasterPain 03.05.2020 04:08
      Highlight Highlight Starlink ist nicht gratis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beta Stadler 02.05.2020 22:14
    Highlight Highlight Swisscom hat's schlichtweg vergeigt! Sinkende Abogebühren hätte man mit guten Diensten kompensieren können, quasi Google mit Swiss-Brand (und ohne Datenkloake). Aber die IO-App konnte nicht mal Gruppenchat und in der Cloud löschen sie Fotos von Kunden!
    5G ist wie Blockchain einfach ein Buzzword-Häppchen für die Aktionäre, Konzept ist keines dahinter. Was wir brauchen ist FTTH, aber da kriegen sie ja kein Bein vor's andere. Und zum Thema Wissenschaft - "Asbest" war auch mal "unbedenklich" und absolut zwingend für eine erfolgreiche Wirtschaft...
    • Thomas G. 03.05.2020 05:37
      Highlight Highlight Swisscom ist sowas von grottenschlecht. Ich nutze diverse cloudanbieter beruflich. Swisscom ist bei weitem der absolut schlechteste. Weil sie alles selber machen wollen.
    • viella 03.05.2020 10:07
      Highlight Highlight Innovative top Services à la Google & Co zu entwickeln und (gewinnbringend) anzubieten ist in einem Markt von 8 Mio Menschen und 4 Sprachen ziemlich anspruchsvoll. Diesbezüglich haben es die grossen globalen Player mit einem Markt von mehreren Mia. Nutzern etwas einfacher.
  • cdrom 02.05.2020 21:54
    Highlight Highlight Mount Everest: Der höchste Berg der Welt hat jetzt 5G

    https://flip.it/ezbWh6

    Schono blöd... 😆
    • Nick nolte 03.05.2020 08:40
      Highlight Highlight Haha! Früher wurde man in England in Zügen davor gewarnt, wahnsinnig zu werden wegen dem Tempo! Sind 5G Gegner alles alte englische zugfahrer? Nein, es sind impfgegner!
  • cdrom 02.05.2020 21:50
    Highlight Highlight Swisscom hat mich auch nicht verstanden als ich ein für mich passendes Abo wollte. Es gab nur zu billig oder zu teuer im verbund mit zu schnell oder zu langsam.
    Jetzt bin ich halt weg und habs schnell und günstig und unbegrenzt.
    Danke Swisscom dass ihr so stur wart.
    • G. Laube 03.05.2020 00:07
      Highlight Highlight @cdrom: Das kommt mir bekannt vor. Falls man das unsägliche Glück hatte, nach unendlich langem Warten in der ‚sie werden gleich mit einem unserer Mitarbeiter-Verbundenschlaufe‘, über die Hotline bei der Swisscom sein Anliegen vorsprechen zu dürfen, mangelte es trotzdem an der Kompetenz des Gegenübers, um an der unbefriedigenden Situation etwas ändern zu können. Was bin ich froh, dass ich mich von der Swisscom habe scheiden lassen! Seither spare ich viel Zeit, Geld und Nerven, und bei Problemen kann ich einfach anrufen, und ein Mensch(!) auf der anderen Seite hilft mir sofort und unkompliziert.
  • Neruda 02.05.2020 21:08
    Highlight Highlight Die Strahlengrenzwerte wurden ja einmal nach einer gewissen Logik festgelegt. Warum nun plötzlich eine höhere Strahlenbelastung OK sein sollte, verwundert mich schon ein wenig. Grenzwerte sind zum Schutz der Bevölkerung festzulegen und nicht dazu da, angepasst zu werden, nur weil eine Firma etwas verkaufen will.
    • DemonCore 03.05.2020 05:58
      Highlight Highlight Nein, die Grenzwerte wurden willkürlich festgelegt. Bei Mobilfunk handelt es sich um nichtionisierende elektromagnetische Strahlung, wie sichtbares Licht oder Radiowellen. Es gibt keine Interaktion mit dem menschlichen Körper, die in irgendeiner Weise nachteilig wäre.

      Die Grenzwerte sind überhaupt willkürlich, und in der Schweiz wurden sie willkürlich noch viel strenger festgelegt. So sieht es aus.
    • Töfflifahrer 03.05.2020 09:51
      Highlight Highlight Das schöne an solchen Grenzwerten ist, dass man da immer schön rumschrauben kann und wenns in die Hosen geht, kann man es dann auf neue Erkenntnisse schieben und verantwortliches dann eh niemand.
    • Ich-meins-doch-nicht-so 03.05.2020 10:40
      Highlight Highlight Ja die Strahlengrenzwerte wurden nach eine Logik festgelegt: nämlich folgende: man ging davon aus, dass der Mensch im seinem Auto sitzt und über seine leistungsfähige Dachantenne empfängt. Darum hiess das Zeig auch NATEL (Nationales AutoTELefon) und darum haben wir einen massiv tieferen Grenzwert als unsere Nachbarländer
  • Carlo Meyer 02.05.2020 21:06
    Highlight Highlight Swisscom will nur eines: Geld verdienen.
    Und viele verhalten sich Lemminge und glauben jeden Mist, die die Telcolobby verzapft.
    • Lodestone 02.05.2020 22:49
      Highlight Highlight Anscheinend gibt es nicht genug Lemminge, sonst würde der CEO nicht so rumheulen.
    • Randen 03.05.2020 08:51
      Highlight Highlight Eine Firma muss Geld verdienen. Tut sie das nicht geht sie kaputt oder wird gekauft.
    • viella 03.05.2020 10:09
      Highlight Highlight Swisscom hat den Auftrag Geld zu verdienen. Davon profitiert der Bund als Mehrheitsaktionär ordentlich.
  • fireboltfrog 02.05.2020 21:05
    Highlight Highlight Swisscom und Sunrise sind selber Schuld das sie 5G gross beworben haben, nachdem sie die ersten Antennen aufgestellt haben und dabei auf chinesische Technik gesetzt zuhaben. Neben all den generellen Handy-Netz Gegnern sind nun auch die dagegen, welche keine chinesische Grundinfrastruktur haben möchten. Zudem legt 5G den Grundstein dazu, dass man kein LANs (i.e. WiFi) mehr braucht, was auch noch die Datenschützer auf den Plan ruft. Und nun möchte man zudem auch noch die Grenzwerte erhöhen.
    • versy 02.05.2020 23:32
      Highlight Highlight Und was für technische Infrastruktur möchten wir dann?
      Wenn wir keine Chinesen wollen müssen wir konsequenterweise auch die Amerikaner mit Cisco ausschliessen. Am Schluss bleibt ein Duopol mit Ericson und Nokia. Ob das dann den Markt regelt ist eine andere Frage, gerade weil momentan Huawai wohl die beste Technik liefern kann.
      Bessere Technik ~ bei gleicher Strahlung, bessere Leistung
    • Ueli der Knecht 04.05.2020 00:55
      Highlight Highlight "Und was für technische Infrastruktur möchten wir dann?"

      Infrastruktur sollte Open-Source sein, zumindest gegenüber einer technischen Überwachungs-/Kontrollbehörde.

      Router usw. würden dann so geprüft werden, wie zB. auch Autos. Und wie wir bei Autos bemerken, müssten auch da die Software open-source sein, um Software-Betrügereien im Stil von "if (in_test_mode) {...} else {...}" zu verunmöglichen, resp. zu bemerken. So könnten auch Hintertürchen in allen Infrastruktur Soft-/Firmware aufgedeckt und verhindert werden.
  • Evan 02.05.2020 20:43
    Highlight Highlight Es wird ja noch nicht mal das Potenzial von 4G ausgenutzt. Ich Frage mich, woran das liegt. Ich wäre nur schon mit ein bisschen weniger Latenz und ein bisschen schnellerer Übertragung zufrieden.
    • BVB 02.05.2020 23:39
      Highlight Highlight Wenn man auch nur annähernd das Potential von 4G nutzen würde, dann wäre ein Ausbau auf 5G längst überfällig, da der Datenverbrauch sehr bald die Möglichkeiten des Netzes übersteigen würde.
    • DemonCore 03.05.2020 06:04
      Highlight Highlight 4G ist genau die gleiche Problematik. Fortschrittsphobiker prozessieren bei jeder Antenne. Klar wird die Technik nicht voll ausgenutzt. Trotzdem kann man den Anstieg des übertragenen Datenvolumens sehen und entsprechend auf die zukünftig benötigte Kapazität schliessen.
  • Titho 02.05.2020 20:33
    Highlight Highlight Industrieanlagen kann man auch mit WiFi6 steuern. Die benötigten technischen Komponenten sind einiges günstiger als die 5G Komponenten.

    Als einziges Argument sehe ich derzeit die höhere Kapazität, der Rest ist reines Marketing.
    • versy 02.05.2020 23:34
      Highlight Highlight Das mag stimmen, wieso dann VW in Deutschland aber ganze Montagehallen mit 5G ausrüsten wird ist dann aber eine andere Frage. Sie bauen 5G Campusnetze - scheinbar hat Wifi 6 docu nicht die gleichen Möglichkeiten wie 5G.
    • ghawdex 02.05.2020 23:41
      Highlight Highlight Wlan ist günstig weill diese Medium lizenzfrei in Sachen Funknutzung ist und es kann von jedermann eingesetzt werden. Was ein Nachteil gegenüber 5G sein kann.
      Beispiel von zuhause. Der Nachbar hat einen neuen Router der neu auf dem selben Kanal funkt wie dein Netz. Somit leidet auch dein Netz. Einfluss nehmen kannst du nicht.
      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Vernetzte-Autoherstellung-BMW-startet-5G-Pilotprojekt-4664973.html
    • Randen 03.05.2020 08:54
      Highlight Highlight Nein das funktioniert nur lokal. Wo ist im Wald, auf dem See, auf dem Feld oder auf dem Berg Wifi6? Ok man könnte flächendeckend Antennen aufbauen... aber 🤪
    Weitere Antworten anzeigen
  • WatDaughter (aka häxxebäse) 02.05.2020 20:19
    Highlight Highlight Interessant... eines der besten mobilfunknetze? In anderen ländern kann man genauso gut mobil telefonieren und streamen - zu massiv niedrigeren preisen.

    Das festnetz ist unterirdisch schlecht geworden. So schlecht, dass whatsapp schon lange viel besser ist. Und wenns mal nicht so klappt mit der gesprächsqualität - egal - ich muss es nicht auch noch bezahlen.
    Den kundendienst hat man an billige callcenter abgeschoben.

    Bin eigentlich pro swisscom, aber einige verdienen sich dort eine goldene nase - für gar nichts.
    • ingmarbergman 02.05.2020 21:21
      Highlight Highlight Welche Länder wären das? Deutschland, wo man ein paar Kilometer ausserhalb des Stadtzentrum noch Edge Verbindung hat?
      Frankreich, England, USA?

      Die Länder, welche der Schweiz überlegen sind, sind etwa Südkorea oder Japan. Aber dort ist Mobilfunk auch nicht günstiger als hier.
    • cdrom 02.05.2020 21:41
      Highlight Highlight Ich war auch mal pro swisscom. Innovativ sind vor allem die Abo. Alles unbegrenzt. Dafür die Geschwindigkeit so dass nur die teuren Abos brauchbar sind. Nichts als abzocke.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.05.2020 21:58
      Highlight Highlight In diesen Ländern konnte ich schon sehr gut telefonieren und streamen:
      UK, Italien, Belgien, Thailand (Bankok), Süd Afrika (Kapstadt Region), Kenya (Mombasa).... manchmal sogar nur mit Prepaid. Die Swisscom will möglichst dick Kohle machen aber hat sehr wenig eigene Know-how
    Weitere Antworten anzeigen
  • MJCD 02.05.2020 19:52
    Highlight Highlight Gerade in Corinazeiten sollte 5G stark ausgebaut werden! Aus rein ökologischen Gründen. Der „natürliche“ Feind der Vögel, Flugzeuge & Luftverschmutzung ist stark dezimiert. Mehr Vögel bedeutet weniger Insekten, das Ökosystem muss wieder ins Gleichgewicht geraten. Das Dezimieren der Vogelpopullation durch 5G Antennen ist nun wichtiger denn je! *Ironie & Aluhut off*
    5G wird kommen sind wir dabei gestalten wir mit, hinken wir hinterher bleibt uns nur das adaptieren
    • cdrom 02.05.2020 21:33
      Highlight Highlight Klar. So wie mit der Crypto AG? 😉
    • MJCD 02.05.2020 22:36
      Highlight Highlight Das Problem liegt ja bei der Verantwortung! Plastik, Asbest, Amalgan, ... alles wurde bei der Erfindung bejubelt. Langzeitstudien wurden nicht gemacht (ist wirtschaftlich auch völlig unrealistisch)! Das Problem ist, dass die Firmen und deren Führung auf Kosten der Gesundheit (Sicherheit/Datenschutz) Geld scheffelt! Wenn ein Fehlverhalten tatsächlich vorliegt wird die Firma / Führung nur sehr bedingt zur Rechenschaft gezogen!
    • Lodestone 02.05.2020 22:53
      Highlight Highlight @MJCD: dann bring ich halt mein Getreide mit dem Schubkarren zum Markt. Man muss nicht immer der Vorreiter sein in jedem Bereich, zurücklehnen und andere die Fehler machen kann sich auch lohnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freddy.k 02.05.2020 19:44
    Highlight Highlight Für mich sind das doch einige schwammige Aussagen.
    Vorteile für die Industrie? Wo genau liegen die Grenzen von 4G und für was konkret wird 5G benötigt? Auch die Aussage bezüglich der Landwirtschaft finde ich ein wenig gspässig. Düngen nur bei Bedarf ist wahrscheinlich eher abhängig von einer schlauen Software als von der Datenübertragung?
    Energiesparender? Von wie viel Energie reden wir da?
  • Isa Boletini 02.05.2020 19:44
    Highlight Highlight Die Wissenschaft ist wirklich gefordert, dass sie die Gefährlichkeit der 5G überprüfen. Ich bin wirklich kein Verschwörungstheoretiker, jedoch verstehe ich nicht, weshalb z. B. Die EU- Hauptstadt Brüssel sagt, dass die Brüsseler keine Versuchskaninchen sind. Solche Nachrichten verunsichern mich zu tiefst. Falls es aber klar ist, dass die Strahlungen keinen gesundheitlichen Schaden mit sich ziehen, dann hätte ich keinerlei Probleme damit.
    • Toerpe Zwerg 02.05.2020 20:14
      Highlight Highlight Wieso gefordert? Wie soll die Wissenschaft Sie zufriedenstellen?
    • Ökonometriker 02.05.2020 20:49
      Highlight Highlight @Isa: das Problem der heutigen wissenschaftlichen Methoden: man kann zwar beweisen, dass es etwas gibt. Man kann aber nicht beweisen, dass es etwas NICHT gibt.
      Bisher konnten die besten Wissenschaftler der Welt keinen gesundheitlichen Einfluss von 5G feststellen. Auch nicht bei 3G, 4G usw.. Also kann man nach 30 Jahren Mobilfunk davon ausgehen, dass wohl kaum etwas gefunden werden wird.
    • cdrom 02.05.2020 21:31
      Highlight Highlight 5G ist nicht gefährlicher als 4G. Solang dieselben Frequenzen genutzt werden.

      Die Panikmache dürfte vom US Imperium gesteuert sein weil die Chinesen (noch) führend sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 02.05.2020 19:42
    Highlight Highlight Ich verstehe das als Bürger schon.

    Die durchschnittliche Intelligenz da draussen wird stark überschätzt, der Wohlstand in diesem Lande hat andere Gründe als der Wohlstand von z.B. Singapur.
  • ch.vogel 02.05.2020 19:31
    Highlight Highlight "5G wird es ermöglichen, viel effizienter und nur dort zu düngen, wo es nötig ist."

    Kann mir irgendwer erklären, wieso das mit 4G nicht gehen soll?

    Ich bin absolut pro-5G, aber bei einigen Beispielen sehe ich absolut nicht, warum es dafür zwingend 5G braucht.

    Geht es um Sensoren, die nur mit 5G genug stromsparend sind, dass man nicht wöchentlich die Batterien aufladen muss?
    An der Latenz und Bandbreite wirds beim Düngen ja sicher nicht liegen...

    Und wenn mit 5G soviele neue Endgeräte hinzukommen brauchts auch passende Daten-Abos. Niemand zahlt bei hundert Sensoren 20Fr monatlich für jeden.
    • Ökonometriker 02.05.2020 20:53
      Highlight Highlight Es wird sicher neue Abos geben... die Anbieter wollen ja, dass ihre Plattform genutzt wird.

      Weitere Vorteile von 5G: eine viel tiefere Latenz und viel bessere Übertragung in Bewegung. Man kann also im Zug besser arbeiten oder Drohnen besser Fernsteuern.
    • K1aerer 03.05.2020 10:20
      Highlight Highlight Mit 5G hast du mehr Kapazität bei gleicher Übertragung, sprich Daterate ist höher. Das Problem ist einfach, wenn jeder sein IoT am 4G Netz anhängt, dass es ziemlich schnell exponentiell die Datenmengen raufschellen. Danach müssten diese Staus mühsam gelöst werden.
    • The Destiny // Team Telegram 04.05.2020 12:28
      Highlight Highlight @Kaerer, man könnte meinen IoT Geräte erzeugen Unmengen an Daten...
  • Kak Attack 02.05.2020 19:27
    Highlight Highlight "Die meisten Leute, die wir kennen, sehnen sich nicht nach einem schnelleren Internet, sondern viel eher nach mehr Zeitfenstern ohne Handy."

    Ich kenne den Fragesteller zwar nicht, aber diese "meisten Leute" würde ich wirklich gerne kennenlernen.

    Beim Thema MobilesInternet wurden innerhalb weniger Jahre die Kunden zu abhängigen Konsumenten gemacht, die nun zum Motor des Netzausbaus benutzt werden.

    Noch vor 3 Jahren untersagten die "Fair Use Policy's" der Anbieter den Kunden die Nutzung von 4G anstelle eines möglichen Festnetzanschlusses...
    • Swen Goldpreis 03.05.2020 15:54
      Highlight Highlight Da habe ich mich auch etwas gewundert. Ich habe auf meinem Mobiltelefon einen Knopf, mit dem ich mir zu jeder Zeit mein eigenes Zeitfenster ohne Handy einrichten kann. Es steht "on/off" drauf.
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.05.2020 19:21
    Highlight Highlight Ich verbringe 2-3h pro Tag in VR durch meinen Job und zu sagen: für mobiles VR braucht man 5G, das ist bullshit. Für die Bildübertragung ist die Latenz zu hoch (man braucht 90 Bilder pro Sekunde), darum wird es lokal berechnet, die sunchronisationsdaten sind nicht Daten-intesiv und keine 1MB/s und auch dort ist der Lag entscheidend nicht der Durchsatz alleine.
    4G ist ja nur vom Handy bis zur Antenne, ich vermute die Swisscom hat einfach verschlafen die Antennen genügend gut anzubinden und verstecken das mit dem 5G Ausbau.
    • Ökonometriker 02.05.2020 20:54
      Highlight Highlight 5G reduziert ja eben genau die Latenz massiv...
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.05.2020 21:48
      Highlight Highlight Massiv im Vergleich zu 4G: ja. Aber auch mit 10ms Latenz, sind es 20ms pro roundtrip, also max 50fps = komplett unbrauchbar. Zudem ist die Latenz nicht garantiert. Schlussendlich zeigt einfach das Erwähnen vom VR Buzzword im Zusammenhang mit 5G, dass die echten Argumente sehr klein sind. Ich hab nichts gegen 5G, kann gerne kommen. Aber bitte nicht mit so doofer Argumentation. Es ist schneller und besser. Punkt.
    • Ökonometriker 02.05.2020 22:46
      Highlight Highlight @andre: die Latenz sinkt von 15-80ms (4G) auf 1-5ms (5G), was weniger ist als die meisten Kabelverbindungen.
      Das hat aber mit der Bildwiederholfrequenz nicht so viel zu tun. Man streamt die Bilder. D.h. die Bilder werden quasi auf die Reise zum Display geschickt, bevor das Vorgängerbild angekommen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gurgelhals 02.05.2020 19:10
    Highlight Highlight Der ganze 5G-Hype von Swisscom & Co. geht mir ehrlich gesagt auch auf den Sack, wenn auch aus ganz anderen als aus esoterischen oder verschwörungstheoretischen Gründen:

    Die Swisscom veranstaltet einerseits einen Dauerhype um 5G, weil man beim lukrativen Mobilfunk nach wie vor kräftig absahnen kann. Andererseits tritt man beim weniger lukrativen aber technisch mindestens so wichtigen FTTH-Ausbau auf die Bremse, um dort gezielt der Konkurrenz den Marktzugang zu erschweren. Und dann kommt der CEO mit der "wir verlieren sonst technisch den Anschluss"-Nummer. Macht mich hässig 😠
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.05.2020 21:51
      Highlight Highlight FTTH wird es sehr schwer haben in der Schweiz. Ich wohne abgelegen auf den Land und habe Gigabit Internet über das TV Kabel.
    • The Destiny // Team Telegram 02.05.2020 22:29
      Highlight Highlight Danke für deinen Kommentar, wollte gerade was ähnliches schreiben.
    • Gurgelhals 02.05.2020 22:47
      Highlight Highlight Über die ganze Lebensdauer von Glasfaser-Infrastruktur gerechnet kommt es eben doch günstiger, gleich FTTH zu machen, wenn man ohnehin die Strasse aufreisst. Die alten Kupferleitungen an die Kotzgrenze zu pimpen oder irgendwelchen Fiber-to-the-Street-Mist zu machen, mag im Moment günstiger sein, aber die Lebensdauer ist da einfach nicht nachhaltig.

      Das Problem ist, dass die Swisscom bei solchen Fragen rein privatwirtschaftlich (= kurzfristig in Quartalen) denkt und nicht in Jahrzehnten, wie das ein halbstaatlicher Anbieter von systemrelevanter Infrastruktur eigentlich tun sollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Florotor 02.05.2020 18:59
    Highlight Highlight "Wir brauchen 5G, damit sich fünf von uns im Internet treffen können und eine Symphonie spielen..."

    Merke: Nicht einmal der Chef der Swisscom kann auch nur einen einzigen vernünftigen Grund nennen, wozu es so ein Netz flächig brauchen sollte.

    Die Industrie wird ihre Automatisierung garantiert nicht über ein öffentliches Swisscom-Netz laufen lassen.

    Und über die düngenden Drohnen kann der Schaeppi mit dem Vollmer Jürg schwadronieren gehen.

    Ist ja kaum zu glauben, mit was für Bullshit solche Leute hausieren müssen.

    Bin nicht gegen 5G. Wenn mir jemand erklärt, wozu es das brauchen sollte...
    • Flexon 02.05.2020 20:52
      Highlight Highlight Hei! Lese ich da einen symphonischen Rassismus zwischen den Zeilen? Oder ist es Neid? Gönnst du den Musikern nicht ihr 5G-F-DUR-Quintett? Sicher ist: der Watson Server könnte eine Prise 5G verkraften.
    • ingmarbergman 02.05.2020 21:24
      Highlight Highlight "Ich bin nicht gegen die Eisenbahn, wenn mir jemand erklärt, wozu es das brauchen sollte."
    • DemonCore 03.05.2020 06:40
      Highlight Highlight • Einen Katalysator braucht niemand
      • Wärmepumpen sind eine Spielerei
      • E-Mail ist überbewertet
      • Saug- und Rasenmäherroboter sind Teufelszeug.
      • Abwaschmaschinen brauchen nur faule Säcke
    Weitere Antworten anzeigen

Am Ende von Joko und Klaas' 15 Minuten Sendezeit schnürt sich den Zuschauern die Kehle zu

Zum zweiten Mal in Folge hatten Joko und Klaas in ihrer ProSieben-Duell-Show 15 Minuten Sendezeit bei ihrem Haus-und Hofsender gewonnen. Am Mittwochabend waren die Fans gespannt: Welchen TV-Stunt hatten sich die beiden Entertainer für ihren zweiten Streich überlegt, nachdem sie vergangene Woche einfach das RTL-Live-Bild abgefilmt hatten?

Doch diese Ausgabe von «Joko und Klaas Live» sollte einen ganz anderen Ton bekommen. Die beiden Entertainer hatten sich ein sehr ernstes Thema vorgenommen.

Tatsächlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel