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So beglücken Pornhub, Microsoft, Swisscom, UPC und Co. ihre Kunden in der Corona-Zeit

Telekomanbieter, Streaming-Dienste und gar Porno-Webseiten verschenken während der Corona-Krise gewisse Premium-Inhalte. Eine Übersicht.



In schwierigen Zeiten wolle man für die Kunden da sein, sagen die Unternehmen, die wegen des Coronavirus Teile ihrer kostenpflichtigen Angebote gratis zugänglich machen. Kunden erhalten so für eine begrenzte Zeit einen schnelleren Internetzugang (fürs Homeoffice), Gratis-Filme, Zugang zu sonst kostenpflichtigen TV-Sendern oder einen Premium-Account bei Pornhub. Man wolle so einen Beitrag leisten, dass die Menschen zu Hause bleiben, heisst es.

Natürlich hoffen die Firmen auch, dass viele Kunden nach Ablauf des kostenlosen Corona-Angebots auf den Geschmack gekommen sind und beispielsweise fortan das teurere Premium-Abo bezahlen oder beim schnelleren Internet-Abo bleiben.

Swisscom

Die Swisscom reagiert mit einer Reihe von Massnahmen auf die Coronavirus-Krise:

Sunrise

UPC

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Diese Nachricht erscheint, wenn man heute den Fernseher einschaltet und einen UPC-Anschluss hat. bild: watson

Salt

Pornhub

Pornhub verschenkt seinen Premium-Zugang an alle Nutzer weltweit. Das Angebot gilt bis am 23. April 2020.

Rakuten TV

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Der Video-on-Demand-Dienst weitet ab sofort sein Angebot an Gratis-Filmen aus: Darunter Hollywood-Filme, Kinderfilme sowie Sport-Dokumentationen.

Microsoft

Microsoft stellt Teams, seine Büro-Software zur Online-Zusammenarbeit, für sechs Monate gratis bereit. Auch Bildungseinrichtungen erhalten Microsoft Teams temporär kostenlos. Microsoft Teams ist Bestandteil von Office 365 und normalerweise für die berufliche Nutzung kostenpflichtig.

Google

Google gibt G-Suite-Nutzern bis am 1. Juli gratis Zugriff auf die Premium-Features seiner Büro-Software. Über Hangouts Meet sind so Video- und Telefonkonferenzen für jeweils bis zu 250 Teilnehmer möglich. Inbegriffen ist auch das Livestreaming-Feature mit bis zu 100'000 Teilnehmern.

Facebook

Facebook stellt die kostenpflichtige Version seiner Bürosoftware Workplace, eine Alternative zu Microsoft Teams und Slack, Feuerwehren, Stadtverwaltungen oder Spitälern für ein Jahr unentgeltlich zur Verfügung.

Discord

Discord ist ein Sprach- und Textchat, der vor allem unter Gamern beliebt ist. Discord-Nutzer können über die App zusätzlich ihren Bildschirm oder einzelne Anwendungen livestreamen, sprich mit anderen teilen. Das macht das Programm auch für den Fernunterricht interessant. Als Reaktion auf die Pandemie hat die Firma das Limit für Livestreams von 10 auf bis zu 50 gleichzeitige Zuschauer erhöht.

Teamviewer

Teamviewer ist eines der bekanntesten Fernzugriff-Programme. Die Gratis-Version ist im Normalfall nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Aktuell kann man die Version für Privatanwender inoffiziell auch beruflich nutzen, sprich fürs Homeoffice. Inoffiziell heisst, dass Teamviewer «bei unter 150 gleichzeitigen Verbindungen derzeit nicht genau hinschaut, ob die Gratis-Version auch für berufliche Zwecke genutzt wird», schreibt heise.de.

GetAbstracts

Der Schweizer Online-Wissensanbieter getAbstract bietet ab sofort gratis Zugang zu 22'000 Zusammenfassungen. Nutzer können über die Website oder eine App auf Buch-, Artikel- und Video-Zusammenfassungen zugreifen, um sich für die berufliche und persönliche Weiterbildung schnell in neue Themen einzulesen. Das Angebot gilt bis einschliesslich 18. Mai 2020.

(oli/awp/sda)

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Jung und Corona-gefährdet – Mattia

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