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Blick unters Computergehäuse. Gutes Design ist viel mehr als nur schöne «Verpackung». bild: unsplash

Kommentar

9 geniale Designs, die zeigen, was echte Innovation ist



Wieso spricht ein bestimmtes Produkt mit seinem Design unser Herz an, und ein anderes lässt uns kalt? Was ist ikonisches Design?

Bei Quora bin ich auf eine überzeugende Definition gestossen:

«Ein ‹ikonisches Design› ist in der Regel ein Design, das nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch bahnbrechend, innovativ, zeitlos und einprägsam und seinen Platz in der Geschichte hat und/oder dazu beiträgt, die Geschichte zu verändern und andere Designer zu inspirieren.»

quelle: quora.com

Dieser persönliche Beitrag dreht sich um Technologien und Kreationen, die mit ihrem Design die Welt verändert haben (oder dies vielleicht noch tun).

1. Game Boy

Ein klobiges Plastikgehäuse, dazu ein monochromes Display und ein paar Knöpfe – das soll geniales Design sein?

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Das Klötzchen-Puzzlespiel «Tetris» war eine erste Killer-App für den Game Boy. bild: unsplash

Mit dem Game Boy läutete Nintendo viele Jahre vor den Smartphones einen Paradigmenwechsel ein und prägte das Mobile-Game-Design. Die bescheidene Computerleistung und der winzige Bildschirm zwangen die Spiele-Entwickler, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Resultat: Einfache, minimalistische Titel wie «Tetris» oder «Super Mario» wurden zu Welthits. Sie machten die japanische Handheld-Konsole zur Legende und zum Lieblingsspielzeug von Jung und Älter.

2. Pixel Buds

Eigentlich mag ich die AirPods Pro von Apple, weil sie benutzerfreundlich und robust sind und aktive Geräuschunterdrückung (ANC) in Stöpselform bieten. Und zum Glück haben Apples kalifornische Hardware-Designer die an eine elektrische Zahnbürste erinnernden AirPods-Stiele der ersten Generation gekürzt, sodass sie weniger aus den Ohren ragen. Doch das ist beim Ohrstöpsel-Design nicht der letzte Schluss: Es geht um Welten eleganter, wie uns Google beweist:

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Verfügbar sind die neuen Google-Ohrstöpsel hierzulande noch nicht, The Verge konnte sie bereits ausprobieren. screenshot: google

3. Tesla Supercharger

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Mit diesem Model S war der watson-Redaktor 2018 auf Autopilot-Testfahrt. bild: watson

Tanken war nie sexy. Und doch hat es der Elektroauto-Pionier Tesla geschafft, aus einer drögen Tätigkeit ein Erlebnis zu machen. Selbst wenn man sich irgendwo in der Pampa befindet, zum Beispiel in einem Industrie-Aussenquartier einer grösseren Stadt: Das Auftanken des Fahrzeugs mit (sauberem) Strom an sich ist schon mit positiven Gefühlen verbundenen. Richtig stark finde ich die futuristischen «Zapfsäulen», die überhaupt nicht stinken.

PS: Die ab 2019 installierten «Supercharger V3»-Ladestationen sind so aufgebaut, dass jedes Fahrzeug die volle Leistung erhält. Fahrzeuge vom Typ Model 3 können daran mit Spitzenleistung (250 kW) «tanken» und damit in 5 Minuten ausreichend Strom für 120 Kilometer Reichweite nachladen, wie aus einem informativen Wikipedia-Beitrag hervorgeht.

4. Intellimouse

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Lange bevor Apple berührungsempfindlichen Displays mit dem iPhone und den Multi-Touch-Gesten zum Durchbruch verhalf, war die Maus die zentrale Schnittstelle zwischen Computern und den Menschen, die sie bedienten.

Die IntelliMouse ist eines der bekanntesten Zubehörteile in der Geschichte des Personal Computers geworden. Sowohl ihre Form als auch ihre Funktionalität wurden seit der Lancierung im Jahr 1996 von praktisch jedem anderen Maushersteller nachgeahmt. 2004 legte Microsoft mit dem speziell für Gamer konzipierten Modell «Explorer 3.0» nach.

Die IntelliMouse war weder die erste Maus mit einem herkömmlichen Scrollrad (diese Ehre gebührt wahrscheinlich der Genius EasyScroll, die ein Jahr zuvor debütierte), noch war sie die erste, die das ergonomische Design ernst nahm. Aber sie funktionierte zuverlässig und der Funktionsumfang wurde mit optischen Tracking- und Seitentasten stetig erweitert. Zudem blieb Microsoft dem symmetrischen Gehäuse-Layout treu, sodass Linkshänder nicht benachteiligt wurden.

5. Helvetica

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Aus Münchenstein, Basel-Land, kommt eine Design-Ikone, die das Computerzeitalter massgeblich geprägt hat. Und dies obwohl sie schon Jahrzehnte früher, in den 1950ern, kreiert worden war. Das New Yorker Museum of Modern Art (MOMA) widmete der lesefreundlichen Schrift zum Jubiläum eine Ausstellung, und es gibt einen sehenswerten 80-minütigen Dokumentarfilm über sie. Ursprünglich nannte der Basler Freelance-Designer Max Miedinger seine Kreation «Neue Haas Grotesk». Später wurde sie in Helvetica umgetauft, abgeleitet vom lateinischen Namen für die Schweiz (Helvetia).

Der Doku-Trailer:

abspielen

Video: Vimeo/gary hustwit

Die serifenlose Schriftart wurde unter anderem mit Apples Betriebssystemen macOS und iOS ausgeliefert. Und sie hat es in die nationale Gesetzgebung geschafft und ist bei Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln vorgeschrieben. Zudem hat mich Helvetica treu durch unzählige PowerPoint-Präsentationen, Aufsätze, Semesterarbeiten und Schlimmeres begleitet.

6. «Papierkorb» 🗑

Es ist nicht bekannt, wie viele Katastrophen der Erfinder der Papierkorb-Metapher verhindert (oder ausgelöst) hat. Jedes Kind weiss: Solange der virtuelle Abfalleimer nicht geleert wurde, sind die Dokumente darin noch vorhanden.

Die Designerin Susan Kare schuf in den frühen 80er-Jahren einige der legendärsten Apple-Icons, darunter die Bombe, die Systemabstürze anzeigte, sowie den Papierkorb.

7. iMac G3

Der neue Apple-Rechner iMAC von oben gesehen am 13. August 1998 in der Apple-Zentrale in Cupertino, Kalifornien. Der neue Macintosh ist in Deutschland ab Samstag, dem 5. September 1998, im Handel erhaeltlich. Der empfohlene Kaufpreis betraegt DM 2998,- . (AP Photo/Ben Margot)

«Bondi Blue» statt langweiliges PC-Beige: der «tragbare» iMac (mit Griff) von 1998. Bild: AP

Mit dem iMac G3 brachte Apple moderne Computertechnik in die Haushalte und machte sie Menschen zugänglich, die sich normalerweise nicht dafür interessierten oder noch nie benutzt hatten. Es war auch eine Design-Revolution: Niemand hatte zuvor einen transparenten Rechner gesehen oder daran gedacht, einen PC herzustellen, bei dem sämtliche Komponenten in den Bildschirm integriert waren.

Der iMac war ein «Turnaround»-Produkt für Apple, wie Grace Lees-Maffei in ihrem Buch über ikonisches Design treffend beschreibt (siehe Quellen). Das einst äusserst erfolgreiche Unternehmen hatte zuvor eine besonders turbulente Zeit durchgemacht, in der die treibende Kraft hinter dem Unternehmen, der mittlerweile verstorbene Mitbegründer Steve Jobs, abgesetzt wurde.

Die Design-Professorin hält fest: In mancher Hinsicht sei der iMac eine Reinkarnation des vielleicht wichtigsten Apple-Computers aller Zeiten – des ursprünglichen Apple Macintosh von 1984. Wie der iMac war auch der Macintosh ein All-in-One-Design, das Monitor, Prozessor und Diskettenlaufwerk in einem kleinen (beigen) Hochformatgehäuse mit einer einzigartigen, «freundlichen» Produkteidentität vereinte.

Der Macintosh war der erste kommerziell erfolgreiche Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI) und einer Maus, was grossen Einfluss auf die Vorstellung der Benutzer von der Funktionsweise von Computern hatte. Das galt auch für mich persönlich. Meine ersten Gehversuche machte ich auf einem Macintosh SE, dem Nachfolger des Ur-Macs, den mein Vater 1986 kaufte. Lang lebe MacPaint!

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Der Photoshop-Vorgänger.

8. Emoji(s)

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Das sind die 2020 neu lancierten Emojis. bild: twitter

«Ein gelbes Gesicht mit lächelnden Augen, einem geschlossenen Lächeln, rosigen Wangen und mehreren Herzen, die um seinen Kopf schweben. Drückt eine Reihe glücklicher, liebevoller Gefühle aus, besonders wenn man verliebt ist.»

Definition des «Smiling Face with Hearts»-Emoji. Oder kurz: 🥰 quelle: emojipedia.org

Man kann sie lieben oder hassen. Eines ist sicher: Ein einziges Emoji sagt mehr als viele Worte. Wobei auf Empfängerseite nicht immer klar und offensichtlich ist, was die absendende bzw. übermittelnde Person alles damit ausdrücken will. Diese Mehrdeutigkeit hat natürlich auch ihren Reiz. 😇

Damit kommen wir zum Finale ...

9. Apple Watch

Es ist kein Zufall, dass das letzte Tech-Design, das ich für diesen Beitrag ausgewählt habe, vom Computerhersteller mit dem angebissenen Apfel stammt. «Designed by Apple in California» ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem besonderen Gütesiegel geworden. Das hat Apple insbesondere auch seinem Chefdesigner Jony Ive zu verdanken. Er war 1992 zu Apple gekommen und leitete das Designteam ab 1996. Sein erster grosser Wurf war 1998 der iMac.

Jonathon Ive, vice president of industrial design at Apple Computers, with one of his inspired designs, the apple I-Mac which won him the innaugural designer of the year award, and a cheque for £25,000 at the Design Museum in central London, Monday June 2, 2003.  UK OUT EPA-PHOTO/PA/John Stillwell

Jony Ive hasst öffentliche Auftritte. Am liebsten hält er sich mit Gefährten im Designstudio auf. Bild: EPa

Es sei unmöglich, Ives Einfluss auf Design, Architektur, bildende Künste, Film, ja sogar Mode zu übertreiben, hiess es in Kommentaren zum Wirken des Apple-Designers, als bekannt wurde, dass er Apple auf Ende 2019 verlassen würde.

«Wenn du hasst, was er tut, muss die moderne Welt für dich unglaublich unattraktiv aussehen.»

Kommentar bei 9to5Mac

Mit seinem Freund und Vertrauten Steve Jobs zeichnete Ive, der britisch-amerikanischer Doppelbürger ist, auch für Apples wichtigstes Produkt verantwortlich: das iPhone. Dass ich diesen Beitrag nicht mit dem erfolgreichsten Computer- bzw. Tech-Design der Neuzeit abschliesse, hat zwei Gründe.

1. Die Apple Watch ist Jony Ives Meisterstück und sollte sein letzter grosser Wurf werden in Diensten von Apple. Es war aber vor allem das erste Produkt, das er nicht im intensiven Austausch mit Steve Jobs «ausbaldowern» konnte.

2. Dass ich heute – nach einer schweren Rückenoperation und schlimmen Nervenschmerzen – wieder gesund und fit bin, regelmässig Sport treiben kann sowie privat und bei meiner beruflichen Tätigkeit als «Schreiberling» den Rücken schone, habe ich mehreren Faktoren zu verdanken: der Unterstützung durch meine Familie, dem besten aller Physiotherapeuten (Ja, du bist gemeint, Ralf 🙏) und der Apple Watch.

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Die «Series 5» begleitet mich überall hin. Zum aus meiner Sicht idealen Design gehört das atmungsaktive Sportarmband Loop, das sich mit dem Klettverschluss schnell anpassen lässt. Bild: watson

Zuverlässig wacht «meine Uhr» über meine Gesundheit, erinnert mich, die Rückenwirbel nicht zu lang zu belasten, und kontrolliert unauffällig, ob mein Herz gesund schlägt. Das ist gerade in stressigen Zeiten beruhigend zu wissen, und in Kombination mit der Mobilfunkverbindung (eSim) genial. Auch ohne Handy könnte ich einen Notruf absetzen. Besser noch: Falls sich mein Zustand urplötzlich verschlechtern sollte und ich nach einem Sturz nicht mehr in der Lage wäre, telefonisch Hilfe zu rufen, würde automatisch Alarm geschlagen.

Hoppla, ich bin abgeschweift. 😌

Halten wir fest: Design ist immer eine höchst persönliche Angelegenheit, geprägt von individuellen Vorlieben und Abneigungen. Ob «Wearable», PC-Zubehör oder kleines virtuelles Symbol auf einem Display, das Emotionen weckt: Wir sollten gutes Tech-Design unbedingt zu schätzen wissen.

Welches ist dein liebstes Tech-Design? Lass es mich via Kommentarfunktion wissen! Gerne mit Bild.

PS: Ives neues Designbüro soll «LoveFrom» heissen und 2020 mit Apple als erstem Kunden starten. Die Wortmarke «LoveFrom Jony» hat er rechtlich schützen lassen.

Auch die Internet-Adresse lovefrom.com dürfte sich Ive gesichert haben, wie watson-Recherchen zeigen. Der langjährige Domain-Inhaber, ein Brite, erklärte auf Anfrage, er habe die Adresse vor Monaten für einen namhaften Betrag verkauft. An wen und für wie viel dürfe er wegen einer vertraglichen Geheimhaltungsklausel (NDA) nicht sagen.

Quellen

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Die Arbeiten von Apple-Designer Jony Ive

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kiril 30.05.2020 13:52
    Highlight Highlight Meine Lieblingsdesignikone ist wahrscheinlich der Nintendo DS. Schon der Gameboy läutete die Ära der Handheld Konsolen ein, der GBA SP war auch schon klappbar, aber der NDS führte zusätzlich den Touchscreen ein und bot eine riesige Sammlung von Spielen, die viele Menschen überzeugte, die vorher nichts mit Gaming zu tun hatten. Und ich finde, der DS lite ist bis heute die schönste Konsole, die es gab. Das ist ja der ausschlaggebende Punkt, wenn es ums Design geht.
  • Mundos 30.05.2020 11:31
    Highlight Highlight Die Idee, Technik mit dem Schönen zu verknüpfen, zeigt das der Mensch mehr als nur Funktionen will. Er will das Auge erfreuen, er will Museen, er will Theater, er will die Künste.
  • Sarkasmusdetektor 29.05.2020 20:20
    Highlight Highlight Intellimouse? Come on... Die Intellimouse war die erste optische Maus, das ist aber auch alles. Ansonsten war sie klapprig und fühlte sich nach dünnem Plastik an. Die Logitech Pilot Mouse war hundert Mal ikonischer und qualitativ besser.
    • dmark 30.05.2020 12:04
      Highlight Highlight @Sarkasmusdetektor:
      Absolut!
      Logitech ist DER Inbegriff für Mäuse. Schon viel probiert, aber nichts besseres gefunden. Ich nutze seit über 30 Jahren nichts anderes.
      Aktuell habe ich immer noch eine "Ball-Mouse M-BB48" (ideal präzise u.a. zum Platinen routen) am Rechner hängen, welche über 10 Jahre schon ihre treuen Dienste leistet.
      Eine Intellimouse gammelt auch noch irgendwo herum, ist aber halb "aufgelöst".
  • Gowynda 29.05.2020 16:33
    Highlight Highlight Für mich persönlich ist das erste Suface von Microsoft und die anschliessende Pro- aber auch Book-Linie eine sehr lieb gewordene Designinnovation (keine Ahnung, ob sie die ersten waren). Der Tablet Charakter mit einer effektiv nützlichen Windows-Benutzerberfläche (nicht wie beim Ipad o.ä.) hat meine Studientätigkeit stark beeinflusst und ich könnte mir das Studium und vor allem die Bearbeitung von Texten und die Arbeit mit diesen während den Sitzungen mit einem herkömmlichen Laptop nicht mehr vorstellen.
  • Tom Garret 29.05.2020 15:17
    Highlight Highlight Also ich denke das iPhone muss definitiv in die Liste. Apple hat damit damals die Art wie wir leben verändert. Es war der Startschuss in ein neues Technologisches Zeitalter. Wer kann sich noch an die Zeit vor Smartphones erinnern? Man stelle sich das heute noch vor. Kein GoogleMaps, kein Internet, keine Apps, kein Video, Keine Fotos und und und.

    Die Apple Watch sehe ich hingegen weniger als grosser Wurf. Zumal diese nur mit einem iPhone zusammen funktioniert...
    • dmark 30.05.2020 12:10
      Highlight Highlight @Tom
      Ich kann mich an die Zeit vor dem iPhone erinnern - es gab Palm und auch schon damals ein (mobiles) Internet, Photos, Musik, Videos, Push-mails, Nachrichten - und Hey, sogar Speicherkarten ;)

      Apple hat es einfach nur besser vermarktet.
  • Raffaele Merminod 29.05.2020 14:23
    Highlight Highlight Zum iMac: "...oder daran gedacht, einen PC herzustellen, bei dem sämtliche Komponenten in den Bildschirm integriert waren..."
    OK und der erste Macintosh 1984? War das kein all in one?
    OK spitzfindig kann man behaupten, der Macintosh war ein PC mit integriertem Bildschirm und der iMac ein Bildschirm mit integriertem PC. Aber eigentlich war das genau das gleiche.
  • Everyday Robot 29.05.2020 14:22
    Highlight Highlight Was soll jetzt genau die Innovation der Pixel Buds sein? Earbuds ohne die hässlichen Stängel gibt's schon länger. Ob sie schöner sind als jene von Google sei dahingestellt, aber hier geht's ja um Innovation.
    • ben_fliggo 30.05.2020 22:48
      Highlight Highlight Versteh ich auch nicht, was die auf der Liste zu suchen haben. Aber der klassische iMac G3 macht es mehr als wett :-)
  • uhl 29.05.2020 13:51
    Highlight Highlight Design ist immer Geschmackssache, ich kann dieser Liste mit einer Ausnahme zustimmen: den Pixel Buds. Ich gebe aber auch zu, dass ich sie noch nicht gekannt habe und vielleicht ist es auch schlicht das Bild hier mit der hellblauen Farbe, das mich nicht damit warm werden lässt. Manchmal braucht es aber auch Zeit. Wieviele Sprüche gab es bei den AirPods oder allgemein bei den kabellosen Kophörern, von wegen man verliert sie, es sieht doof aus etc. aber ich glaube viele möchten sie nicht mehr missen. Ich gehöre dazu.
  • Geff Joldblum 29.05.2020 13:23
    Highlight Highlight 9 Designs, 3 von Apple, bei 6 von 9 kommt Apple drin vor.
    Man weiss auch ohne Autorenhinweis sofort, vom wem der Artikel ist. 😁
    • Imfall 29.05.2020 19:54
      Highlight Highlight musste auch wieder mal lachen 😂😂😂
    • @schurt3r 30.05.2020 06:40
      Highlight Highlight Ich auch. 😂

      Das iPhone und iPad und der iPod hätten auch noch in die Auflistung der innovativen, einflussreichsten Designs gehört.
  • ma vaff... 29.05.2020 12:12
    Highlight Highlight Der REX-Sparschäler. Zwar kein Elektrogadget, aber eines der besten Werkzeuge in der Küche.
    Hat in der Nachkriegszeit geholfen sparsam mit dem Gemüse umzugehen und ist optisch absolut zeitlos. Die meisten Schäler bauen noch heute auf der Funktionsweise des REX auf.
    Wurde übrigens auch im MoMa gewürdigt.
    • Mãozinha 29.05.2020 13:39
      Highlight Highlight Gibt es den auch mit Akku, ansonsten stände der in einem Tech-Blog ziemlich schräg in der Landschaft?
      🤔
  • Mãozinha 29.05.2020 11:56
    Highlight Highlight Also lieber Mr. Schurter, ich will ja hier nicht klugscheissen, aber Apple baute seit jeher All-in-one Computer, bei denen die Komponenten MIT dem Bildschirm integriert waren.
    Z.B. 1984 den Classic und 1997 den 20 Anniversary Mac.
    Im Bildschirm integriert wäre ja ein ziemliches Kunststück, oder haben SIE eine andere Definition von All-in-one?
    Ist IHNEN dies Recht so mit der Grossschreibung?
    😉
    Benutzer Bild
    • @schurt3r 29.05.2020 13:57
      Highlight Highlight Klugscheissen ist gestattet!

      Grossschreibung sehr gut, jetzt nur noch von SIE auf DU wechseln, dann passts 😄
    • Mãozinha 29.05.2020 14:51
      Highlight Highlight Genau darauf wollte ich hinaus, denn es ging aus deinen Kommentaren nicht ganz klar hervor.
      Aber dass du den Classic vergessen hast enttäuscht mich schon ein bisschen, zumal du den schon vor gut sechs Jahren so prominent in einem deiner Artikel präsentiert hast.
      Hat der Corona-Bug das Memory gelöscht?
      😄

      http://www.watson.ch/digital/apple/460872938-mit-dieser-kiste-stellte-steve-jobs-die-welt-auf-den-kopf
    • @schurt3r 29.05.2020 15:48
      Highlight Highlight System-Error 😜
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Team Insomnia 29.05.2020 11:46
    Highlight Highlight Ich konnte den iPhones am Anfang immer erfolgreich widerstehen. Aber als das iPhone 4 (Schwarz) raus kam, hat es mich auch erwischt. Seine Grösse ist heute schon fast lächerlich klein und trotzdem finde ich es nach wie vor ein sehr schmuckes Ding. Das ist aber nur rein meine Meinung und selbstverständlich auch eine Frage des Geschmacks.
  • Hans Jürg 29.05.2020 11:14
    Highlight Highlight Die Apple-Watch ist bestimmt technisch etwas vom Besten, was man als Smartwatch bekommen kann.

    Sie hat aber einen grossen Design-Fehler (und ich meine nicht die mir nicht gefallende Optik): Man benötigt zwingend ein iPhone, um sie benutzen zu können.

    Der iPod war auch für nicht Apple-Besitzer benutzbar. Das hat zu einem grossen Teil zum Erfolg beigetragen.
    Sogar ich hatte mehrere Modelle, obwohl ich eigentlich mit Apple nichts am Hut habe.

    Ich würde mir auch eine Apple Watch kaufen, wenn ich dazu nicht auch noch zwingend ein iPhone kaufen müsste.

    • @schurt3r 29.05.2020 11:42
      Highlight Highlight Sehr guter Punkt 👍🏻

      Finde auch, das sollte Apple unbedingt ermöglichen.
    • RicoH 29.05.2020 12:45
      Highlight Highlight @schurt3r

      Ich denke nicht, dass Apple das in Erwägung zieht. Das entspricht nicht der Philosophie der Marke und würde langfristig Apple eher schaden.
    • Pitlane 29.05.2020 17:39
      Highlight Highlight Hier frage ich mich, was für Apple interessanter ist. Die Mehreinnahmen durch die Apple Watch, würde sie mit Android funktionieren oder die Mehreinahmen weil Leute aufgrund der Watch (weiterhin) ein iPhone kaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruuslii 29.05.2020 11:00
    Highlight Highlight beim gameboy ist anzumerken, dass dies nicht die erste tragbare konsole war.

    als er rausgekommen ist, hat man sich sogar gefragt, wie eine so leistungsschwache konsole mit den anderen mithalten soll.

    das inovative war: auf die nutzerbedürfnisse zugeschnittene hardware zu erstellen, die erschwinglich und einfach zu programmieren ist.
    damit hat nintendo die kunden gewonnen und eine neue ära eingeleitet.

    etwas ähnliches ist nintendo dann ja auch mit der "leistungsschwachen" wii gelungen...
    • @schurt3r 29.05.2020 11:10
      Highlight Highlight Danke für den interessanten Kommentar 👍🏻

      PS: Bitte die „Hausregeln“ beachten, dazu gehört auch Grossschreibung. 🤓

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