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Kongo frei von Ebola: Ausbruch im Westen für beendet erklärt



FILE - In this Saturday, July 13, 2019 file photo, health workers wearing protective suits tend to an Ebola victim kept in an isolation tent in Beni, Democratic Republic of Congo. On Wednesday, Oct. 14, 2020, the U.S. Food and Drug Administration said it has approved Inmazeb, a drug made by Regeneron, for treating Ebola in both adults and children. (AP Photo/Jerome Delay)

Die Ebola-Massnahmen im Kongo haben sich ausbezahlt Bild: keystone

Der Kongo ist offiziell frei von der gefährlichen Krankheit Ebola. Das Gesundheitsministerium erklärte am Mittwoch den inzwischen elften Ebola-Ausbruch in der jüngeren Geschichte des zentralafrikanischen Landes für beendet.

Der erste Fall des Ausbruchs in der westlichen Provinz Équateur wurde am 1. Juni dieses Jahres bekannt gegeben. Insgesamt sind dem Ministerium zufolge 130 Menschen an Ebola erkrankt, darunter 119 bestätigte Fälle, und 55 gestorben.

«Ebola und gleichzeitig Covid-19 zu bekämpfen war nicht einfach», sagte die Afrika-Chefin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Matshidiso Moeti. Doch die Expertise, die im Kampf gegen Ebola aufgebaut worden sei, könne gegen andere Krankheiten eingesetzt werden. So werde etwa die Technologie, mit der die Ebola-Impfung sehr kalt aufbewahrt worden sei, helfen, wenn die Corona-Impfung nach Afrika gebracht werde.

Im Kongo kommt es immer wieder zu Ausbrüche von Ebola, einem gefährlichen hämorrhagischen - mit Blutungen einhergehendem - Fieber. Das Land erlebte gerade drei Epidemien direkt hintereinander.

Der zehnte Ausbruch, der von August 2018 bis Juni dieses Jahres im Osten des Landes herrschte, kostete mehr als 2200 Menschen das Leben und mehr als 3400 hatten sich infiziert. Diese Epidemie war wegen der Instabilität und Milizen-Kämpfe besonders schwer in den Griff zu bekommen. Der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch war 2014 und 2015 in Westafrika, damals starben mehr als 11 000 Menschen. (aeg/sda/dpa)

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