US-Militär greift Boot in Pazifik an – 5 Tote
Zum wiederholten Male hat das US-Militär nach eigenen Angaben ein Drogenschmuggler-Boot im östlichen Pazifik angegriffen und dabei fünf Menschen getötet. Geheimdienstinformationen hätten bestätigt, dass das Schiff «aktiv» am Drogenhandel beteiligt gewesen sei, teilte das für die Region zuständige Militärkommando Southcom auf X mit. In dem Beitrag war ein Video zu sehen, dass den Angriff auf das Schnellboot zeigen soll. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.
On October 27, under the direction of #SOUTHCOM, Joint Task Force Western Hemisphere executed a lethal, kinetic strike on a go-fast vessel operating along established narco-trafficking routes in the Eastern Pacific. Confirmed intelligence revealed the vessel's active involvement in narco-trafficking. The operation killed five narco-terrorists. @DeptofWar @SecWar
— U.S. Southern Command (@Southcom) October 27, 2026
Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden. Wie auch diesmal ist danach meistens von mehreren getöteten «Drogenterroristen» die Rede. (sda/dpa)
