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Australien erhöht Verteidigungsausgaben – Welt ist «gefährlicher»



epa08111381 Australia's Prime Minister Scott Morrison (C-R) visits an army water purification station at Kingscote Jetty on Kangaroo Island, southwest of Adelaide, Australia, 08 January 2020. A convoy of Army vehicles, transporting up to 100 Army Reservists and self-sustainment supplies, is on Kangaroo Island as part of Operation Bushfire Assist at the request of the South Australian Government.  EPA/DAVID MARIUZ AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Premierminister Scott Morrison beim Shakehands mit dem Militär. Bild: EPA

Australien erhöht seine Verteidigungsausgaben angesichts einer im Zuge der Corona-Pandemie «gefährlicher» gewordenen Welt. Premierminister Scott Morrison kündigte am Mittwoch umgerechnet 176 Mrd. Schweizer Franken an zusätzlichen Militärausgaben über die kommende Dekade an.

Unter anderem sollen erstmals Waffen mit langer Reichweite angeschafft werden. Australien müsse sich für eine Welt nach der Corona-Pandemie rüsten, die «ärmer, gefährlicher und ungeordneter ist», sagte Morrison. Eine solche wirtschaftliche und strategische Unsicherheit in der Region habe sein Land seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen, sagte er.

Die Ankündigung zusätzlicher Verteidigungsausgaben erfolgt vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen mit China, dem wichtigsten Handelspartner Australiens, sowie den Spannungen zwischen den USA und China. Zwar nannte Morrison China nicht explizit als Grund für die erhöhten Militärausgaben. Doch müsse sich sein Land rüsten, da die indopazifische Region das «Epizentrum» eines zunehmenden strategischen Wettstreits sei. Die Beziehungen zwischen China und den USA nannte er «bestenfalls brüchig», da beide Mächte um politische, wirtschaftliche und technologische Vorherrschaft wetteifern würden. (aeg/sda/dpa)

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