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epa08408293 French soldiers wearing protective face masks  stand to attention lining the street as they await the hearses carrying French soldiers brigadier-chief Dmytro Martynyouk and brigadier Kevin Clement, who were killed in action during Operation Barkhane in Mali, form a funeral procession in Paris, France, 07 May 2020.  EPA/IAN LANGSDON

Frankreich hat bei seiner Anti-Terror-Mission «Barkhane» im riesigen Sahelgebiet rund 4500 Soldaten im Einsatz. Bild: EPA

Französische Armee tötet Chef von Al-Kaida-Terrorgruppe in Mali



Französische Streitkräfte haben in Mali den Anführer der Terrorgruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) ausser Gefecht gesetzt. Dies schrieb Verteidigungsministerin Florence Parly am Freitagabend auf Twitter.

«Am 3. Juni neutralisierten die französischen Streitkräfte mit Unterstützung ihrer Partner (...) Abdelmalek Droukdal und mehrere seiner engen Mitarbeiter während einer Operation im Norden Malis», hiess es.

Das französische Verteidigungsministerium bestätigte später zudem, dass Droukdal getötet wurde. Bei dem militärischen Ausdruck «neutralisieren» ist nämlich nicht klar, ob die Gegner getötet wurden – in der Regel ist dies aber der Fall. «Ich gratuliere und danke all jenen, die diese gewagten Operationen ermöglicht und durchgeführt haben, die diesen terroristischen Gruppen einen schweren Schlag versetzen», so Parly weiter.

Mord und Entführung

AQMI versucht, nordafrikanische Staaten wie Tunesien, Mali, Mauretanien, Algerien und Burkina Faso durch Anschläge und Entführungen zu destabilisieren. Die Gruppe wurde 1998 noch unter anderem Namen von dem Algerier Droukdal gegründet. Er leitete die Organisation bis heute. Im Jahr 2006 schwor die Gruppe der Al-Kaida die Treue. Mehrfach entführte und ermordete die Organisation Touristen.

Frankreich hat bei seiner Anti-Terror-Mission «Barkhane» im riesigen Sahelgebiet rund 4500 Soldaten im Einsatz. In Mali bemüht sich zudem eine Uno-Mission um Stabilität. «Dieser wichtige Kampf für Frieden und Stabilität in der Region ist ein grosser Erfolg», betonte Parly. (viw/sda/dpa)

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