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Britische Polizei verschrottet 270'000-Franken-Ferrari .

Britische Polizei verschrottet 270'000-Franken-Ferrari – wegen Bürokratie und so...

Der Anblick tut wohl nicht nur Autoliebhabern weh: Ein weisser Ferrari 458 Spider – vollkommen intakt – wird von der Bagger-Kralle auf dem Schrottplatz zerstört. Die Polizei hatten den Sportboliden von einem Millionär konfisziert – weil er offenbar nicht beweisen konnte, dass er nicht gestohlen ist.
24.03.2018, 09:5824.03.2018, 11:02
Der arme Ferrari.Video: YouTube/Alert news

Ferrari-Fans müssen nun stark sein – oder wegschauen. Denn im Video wird ein völlig inakter Ferrari 458 Spider auf einem Schrottplatz zu Altmetall verarbeitet. Warum nur? Nun, letzten Endes ist es Bürokratie – mit der der Besitzer und Millionär Zahid Khan überhaupt nicht zufrieden ist. Er kommentierte das Video auf Facebook: «Hier zerstört die Polizei gesetzeswidrig meinen Ferrari.»

Doch von vorne: Der 31-jährige Khan war im April 2017 mit seinem knapp 270'000 Franken teuren Sportboliden in eine Polizeikontrolle gekommen. Weil er die nötigen Versicherungspapiere nicht vorweisen konnte beschlagnahmten die Polizisten das Auto, da sie davon ausgingen, dass der Wagen gestohlen sei. 

Autosalon Genf 2018: Und do no as paar nöi Chläpf

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Autosalon Genf 2018: Und do no as paar nöi Chläpf
Der 88. Autosalon in Genf öffnet am Donnerstag 8. März 2018 seine Tore. Bild:Eadon Green Zeclat.
quelle: epa/keystone / martial trezzini
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Der Millionär insistierte derweil, er habe den nun konfiszierten Ferrari legal auf einer Auktion erworben. Allerdings versäumte es Zahid Khan danach sehr lange die Papier, die seine Version beweisen, vor Gericht nachzureichen. Und so beschlossen die Behörden in der Zwischenzeit, das Auto zu verschrotten.

Wie bitte? Einfach so? Natürlich nicht, es gibt einen bürokratischen Hintergrund. Wegen der fehlenden Papiere stufte die Polizei das Auto als nicht mehr versichertes Fahrzeugwrack ein (Kategorie B) ein. Solche sind in der Regel ausgeschlachtet und werden – da nicht mehr strassentauglich – verschrottet.

Von der Verschrottung erfuhr der junge Millionär allerdings auch erst bei der Nachreichung der Papiere vor Gericht. Der entsetzte Khan hat eine Beschwerde gegen den Entscheid eingereicht 

Das Video gaben die Behörden nun erst knapp ein Jahr später zur Veröffentlichung frei. Es soll Teil eines Prozesses sein, der um einen Betrugsfall mit teuren Autonummern geht. (edi) (aargauerzeitung.ch)

Beifang: In Montreal fahren die Autos nicht, sie rutschen ...

Video: watson
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