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Die Minskerin Nataliya schildert, wie sie plötzlich inhaftiert wurde. Bild: privat

Folter, Verhaftungen und Vergewaltigungen – Aktivistin berichtet von der Hölle in Minsk

«Europas letzter Diktator» Alexander Lukaschenko klammert sich an seine Macht über Belarus, lässt auf Menschen schiessen und Gefangene foltern. watson hat mit Nataliya gesprochen, einer Aktivistin aus der Hauptstadt Minsk. Sie berichtet von der Hölle der Inhaftierung – und darüber, dass im Land die Jagd auf politische Gegner begonnen hat.

Philipp Luther / watson.de



«Die wissen bestimmt schon, was ich hier so treibe», schreibt sie und fügt ein neutral-dreinblickendes Smiley hinzu. Es wirkt ein wenig, als habe sich Nataliya damit abgefunden, dass sie gerade gefährlich lebt.

«Telegram ist mir lieber», tippt Nataliya in den Instagram-Chat. In dem Messenger-Netzwerk, das hierzulande eher für die Verschwörungsmythen eines veganen TV-Kochs bekannt ist, fühle sie sich sicherer vor der Beobachtung durch die belarussische Polizei.

Nataliya, die ihre Haare blau gefärbt hat, ist eine junge Künstlerin, UX-Designerin – und in der Protestbewegung in Belarus aktiv. Sie hat sich bereit erklärt, mit watson über die Proteste in ihrem Heimatland zu sprechen. Nataliya ist Bloggerin und betreibt mehrere Insta-Accounts mit zusammen mehr als 2000 Followern. Sie kommt aus Minsk, der Hauptstadt von Belarus.

Seit nunmehr 26 Jahren herrscht Alexander Lukaschenko über das Land. Erst knapp drei Jahre vor seinem Amtsantritt war Belarus wieder als souveräner Staat auf der Landkarte aufgetaucht – nach Jahrzehnten als Teilrepublik der Sowjetunion.

Drei EU-Mitgliedsstaaten teilen sich eine Grenze mit Belarus, das in der Schweiz lange gemeinhin auch als Weissrussland bezeichnet worden war. Und das, obwohl das Land mit Russland wenig gemein hat und erst recht kein Teil des grossen Nachbarlandes ist. Wegen seiner repressiven, an Sowjetzeiten erinnernden Politik wird Lukaschenko oft als «Europas letzter Diktator» bezeichnet.

Und gegen diesen Diktator lehnten sich während des letzten Monats Hunderttausende auf.

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Nataliya im Telegram-Chat mit watson. bild: watson/screenshot telegram/philipp luther

Eigentlich war sie gar keine politische Aktivistin, erklärt Nataliya. Bis zum Sommer. «Als diese schrecklichen Dinge passiert sind, da konnte ich nicht mehr fernbleiben.» Seit Mai 2020 engagiere sie sich politisch, seither sei es nur schlimmer geworden mit der Unterdrückung und Verfolgung.

Welche «schrecklichen Dinge» Nataliya meint, beschreibt sie so: «Am Anfang haben sie nur Aktivisten verhaftet, dann aber haben sie begonnen, Menschen in Autos zu zerren, die keine Nummernschilder hatten. Sie haben Blogger verhaftet und Kandidaten der Opposition.» All das sei noch ohne Folter abgelaufen, erzählt sie im Telegram-Chat und man meint, aus ihren Worten Resignation herauszulesen. Gewalt gegen politische Gegner, nichts Neues im Reiche Lukaschenkos.

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Die Minskerin Nataliya wartet am 9. August auf das Wahlergebnis in Belarus – und sieht dabei aus wie eine belarussische Version der Freiheitsstatue. bild: privat

«Am 9. August aber, da wurde alles anders», tippt Nataliya weiter.

An jenem Sonntag hatte sich Lukaschenko zum Wahlsieger einer Abstimmung erklärt, von der unabhängige Beobachter überzeugt sind, dass sie massiv manipuliert worden ist. 80 Prozent der Stimmen will Lukaschenko bekommen haben. Wirklich bekommen hat er die grössten Proteste in der Geschichte seiner Amtszeit. Zu Zehntausenden gehen die Menschen jeden Tag auf die Strassen, rufen, an Lukaschenko gerichtet, «Hau ab!», «Freiheit!» und «Es lebe Belarus!». Viele von ihnen sind Frauen. Die prominenteste davon ist Lukaschenkos Gegenkandidatin Swetlana Tichanowskaja.

Viele Frauen seien auf der Strasse, «und das ist grossartig», tippt Nataliya. Zuerst seien es aber die Männer gewesen, «die sich unter den Kugeln weggeduckt haben». Die Frauen mit den Blumen seien erst danach gekommen, als es schon wieder einigermassen sicher gewesen sei.

Die Frage danach, ob Frauen bei den Protesten eine ausserordentliche Rolle spielen, sei aber nicht entscheidend, findet sie.

«Ihr müsst wissen, unsere Sicherheitskräfte unterscheiden nicht zwischen Männern und Frauen. Für die sind wir alle nur Ziele.»

Geschichten aus der Hölle

Und auf diese Ziele liess Lukaschenko schiessen, mit Gummigeschossen und vereinzelt wohl auch mit scharfer Munition. Zwei Menschen starben, um die 7000 wurden verhaftet. «Darauf war ich nicht vorbereitet», erzählt Nataliya.

Wasserwerfer, die habe sie erwartet, auch Verhaftungen. Sie habe ihren Freunden gesagt, dass sie demonstrieren gehe, eine Tasche mit Unterwäsche und Medikamenten gepackt, «für eine Haft von 10 bis 15 Tagen». «Ich habe einem Freund Anweisungen für den Fall einer Verhaftung hinterlassen», dann sei sie los. Als sie dann gesehen habe, wie Gefängnisbusse in die Menge fuhren, habe sie sich «hilflos und einfach nur zornig» gefühlt.

Es scheint fast, als sehe Lukaschenko, dass er es übertrieben hat, mit dieser letzten mutmasslichen Wahlmanipulation. Als sei dem Diktator bewusst, dass er den Belarussen Unrecht angetan hat. Und dass er deshalb umso härter auf diejenigen eindreschen lässt, die seinen Abtritt fordern.

«Sie haben gesagt: ‹Du kommst jetzt mit uns.›»

Aus den Minsker Gefängnissen, aus Okrestino und dem KGB-Knast Amerikanka verbreiteten sich am Sonntag danach und den Tagen darauf schnell Erzählungen von brutalen Misshandlungen, von Tritten und Schlägen gegen Gefangene, von Folter mit Elektroschocks. «Eine menschenrechtliche Katastrophe», nannte Amnesty International das. «Tagelang sah die Welt fassungslos zu, wie die Polizei in Belarus mit Gummigeschossen und Tränengas gegen friedliche Protestierende vorging. Es wird nun immer deutlicher, dass die brutalen Szenen in den Strassen von Belarus lediglich die Spitze des Eisbergs sind», klagte Marie Struthers, Direktorin für Europa und Zentralasien bei Amnesty International. Sie könnte Recht behalten.

«Wir sind brutale Verhaftungen gewohnt», sagt Nataliya. «Aber Folter, zumindest in dieser Brutalität, das ist noch nie vorgekommen.» Sie selbst sei glimpflich davon gekommen, auch ihrem Ehemann Pavel sei nichts passiert. Aber einen Freund hätten die Sicherheitstruppen festgenommen.

«Sie haben Evgeny an einer Kreuzung verhaftet, auf dem Motorrad. Ein Van hielt neben ihm, zwei gepanzerte Männer sind ausgestiegen, haben ihm eine Waffe vorgehalten und gesagt: ‹Du kommst jetzt mit uns.›» Schon im Van sei er verprügelt worden, die Hände auf dem Rücken zusammengebunden. Seine Motorradausrüstung habe das Schlimmste abgefangen.

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Nataliya bei nächtlichen Protesten am 9. August. bild: privat

«Vielleicht hat ihn auch ein Foto seiner Nichte gerettet, dass sie auf seinem Telefon gefunden haben», sagt Nataliya und erklärt, dass Lukaschenkos Schergen das Mädchen wohl für Evgenys Tochter hielten. Ihr Freund habe «Glück gehabt», tippt Nataliya. Besonders abgesehen hätten es Lukaschenkos Schergen auf die Demonstranten, die Verbandszeug dabei hatten oder Medikamente. «Die haben sie richtig grausam behandelt.»

Zwei Tage lang habe sie mit ihrem Mann zusammen versucht, Evgeny zu finden – ohne Erfolg. «Er stand auf keiner Liste, niemand wusste, wo er ist.» Dann ein Zufall: «Eines Nachts war ich mit meinem Mann vor dem Gericht, in dem die Anhörungen stattfinden. Wir haben die Freigelassenen nach Hause gefahren, und da stand er.» Nun arbeite ein Psychologe mit Evgeny daran, das Erlittene zu verarbeiten.

Nataliya erzählt noch weiter, von Misshandlungen, von zu engen Zellen, in die zu viele Verhaftete gesperrt wurden, von überfüllten Gefängnishöfen, von Menschen, deren Verletzungen nicht behandelt worden seien. Dann tippt sie schliesslich:

«Ich weiss nicht, warum sie uns das antun.»

Man könnte annehmen, dass sie besonders aktive Mitglieder der Protestbewegung rausnehmen wollen, versucht Nataliya sich an einer Erklärung. «Aber sie machen dasselbe auch mit Leuten, die einfach nur auf der Strasse stehen, mit Kindern oder Senioren.»

Inzwischen hat die Gewalt auf den Strassen Belarus' etwas nachgelassen, von den 7000 Verhafteten sind viele wieder auf freiem Fuss. Sie sei dabei gewesen, als die ersten Menschen aus der Hölle – so nennt Nataliya die Haft – zurückgekommen sind. «Das war das Schrecklichste, was ich in meinem Leben je erlebt habe.»

Und längst nicht jeder Festgenommene ist wieder auf freiem Fuss. «Von 81 Menschen fehlt noch immer jede Spur», sagt Nataliya. Niemand wisse, wo diese Leute sind, ob sie noch leben.

People with old Belarusian National flags lay flowers as they gather at the place where Alexander Taraikovsky died amid the clashes protesting the election results, during his civil funeral in Minsk, Belarus, Saturday, Aug. 15, 2020. Taraikovsky died Monday as demonstrators roiled the streets of the capital Minsk, denouncing official figures showing that authoritarian President Alexander Lukashenko, in power since 1994, had won a sixth term in office. (AP Photo/Dmitri Lovetsky)

Menschen legen Blumen an einem Ort nieder, an dem ein Demonstrant getötet wurde. Bild: keystone

In Krankenhäusern werden unterdessen die Verletzten weiter versorgt. Unter diesen seien Menschen, die Anzeichen brutalster Vergewaltigung aufwiesen, erzählt Nataliya. «Die meisten von ihnen sind Männer, aber auch Frauen sind dabei. Ihre Genitalien sind zerstört, manche haben eine gerissene Harnblase.» Sie braucht lange, um diesen Text zu tippen, fast eine Viertelstunde.

Dann sagt sie: «Wollen sie uns in Angst halten, wollen sie, dass wir sie fürchten? Ich weiss es nicht.» Sie schiebt noch hinterher, dass nicht alle Verhafteten so behandelt wurden, wie sie es eben erzählt hat. Aber von den Gefängnisbussen der Sicherheitstruppen wird sie sich in Zukunft fernhalten, meint sie.

Für Nataliya kann diese Geschichte nur ein Ende haben

Eines sei klar geworden, nach Tagen des Protests und der Gewalt: «Die Spielregeln haben sich verändert.» Am Anfang sei es nur um Lukaschenkos Rücktritt gegangen. «Jetzt geht es bei den Protesten auch darum, dass die Gefangenen freikommen. Und dass die Verantwortlichen für diese Abscheulichkeiten zur Rechenschaft gezogen werden.» Der Protest gegen die Regierung ist längst zu einem Protest für Menschenrechte geworden.

«Aber unser Hauptziel ist Lukaschenkos Rücktritt.»

Lukaschenko klammert sich jedoch weiter fest an seine Macht. Das zeigt schon das brutale Vorgehen seiner Sicherheitstruppen. Zwar hat der Präsident am Montag beim Besuch einer Fabrik für Militärlaster in Minsk angedeutet, es könne eine Neuauflage der Verfassung geben und damit vielleicht auch Neuwahlen – dass der 65-jährige Staatschef seine Macht aber so schnell abgibt, daran mag derzeit niemand so recht glauben. Lukaschenko spielt auf Zeit, sagen Experten, er will die Krise aussitzen und redet deshalb von Verfassungsänderungen, Volksabstimmungen und Neuwahlen.

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«Blumen, die in diese Zeit passen», steht auf Nataliyas Schild. Darüber ist die chemische Strukturformel von Tränengas abgebildet. bild: privat

Die Opposition will diese Taktik Lukaschenkos nicht hinnehmen. Sie baut darauf, den mächtigsten Mann im Land mit Streiks zur Aufgabe zu zwingen. Der wirtschaftliche Schaden, der durch die Arbeitsniederlegungen entstehe, treffe vor allem den Machtapparat, sagte eine Aktivistin in einer Videobotschaft. «Sie verstehen nur diese Sprache.»

Die Machtelite benötige das Geld für ihr eigenes Wohlbefinden oder auch für die Einsatzkräfte bei den Protesten. Arbeitern, die Angst um ihre Existenz haben, sicherte die Opposition über einen Solidaritätsfonds finanzielle Hilfen zu. Immerhin: Experten gehen davon aus, dass der Staatschef über die Arbeitsniederlegungen nach 26 Jahren an der Macht am schnellsten zum Aufgeben gedrängt werden kann.

«Derzeit sind Streiks unser Hauptdruckmittel», bestätigt Nataliya watson. Sie selbst arbeite zwar weiter, «aber einen Teil meines Gehalts spende ich an die Soli-Fonds für die Streikenden und die Opfer der Repressalien». Im Moment müsse sie Kraft tanken, die letzten Tage seien sehr kräftezehrend gewesen. Die Pause soll nur kurz dauern. «Wenn wir wieder aktiv werden, dann will ich dabei sein.»

«Ich denke in letzter Zeit oft darüber nach, eine Fluchttasche zu packen.»

Die Hoffnung darauf, dass das Land einen friedlichen Wandel durchläuft, scheint sie aber, angesichts der Erfahrungen der letzten Tage, aufgegeben zu haben. «Ich wünsche mir das wirklich sehr, aber Lukaschenko wird nicht einfach gehen», tippt Natalyia. Die Jagd auf Aktivisten habe bereits begonnen.

«Ich hoffe, dass ich nicht Aktivistin genug bin, um auf ihrem Radar aufzutauchen», sagt Nataliya, «aber ich denke in letzter Zeit oft darüber nach, eine Fluchttasche zu packen.» Am besten sei es, in die Ukraine zu fliehen. «Das geht für uns derzeit am einfachsten.» Auch in Litauen hat die Regierung die Not der Menschen erkannt und – trotz Corona – die Grenzen für Menschen, die aus humanitären Gründen Belarus verlassen wollen, geöffnet.

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bild: watson/screenshot telegram/philipp luther

Für Nataliya aber ist klar, dass diese Geschichte für sie nur einen Ausgang haben kann: Lukaschenko muss gehen. «Ich bin bereit, so lange zu protestieren, wie es nötig ist», tippt sie. Sie habe sehr darauf gehofft, dass die Wahlen etwas ändern würden, dass es diesmal «nicht so wie sonst läuft». Nataliya ergänzt: «Vielleicht war ich naiv.»

Sie wolle, dass Lukaschenko «uns in Ruhe lässt», dass die Kinder ihrer Schwester, die ihrer Freunde, «und alle kommenden Generationen» in einem «freien und normalen Land» leben können. Und noch eines will Nataliya: Rache.

Kaum hat sie den Wunsch in ihr Smartphone getippt, schreibt sie, dass sie ihn bedauert, aber:

«Was sie uns angetan haben, das kann ich ihnen nicht vergeben.»

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Proteste in Belarus gehen weiter

Gewalt gegen Protester in Belarus

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Hill 10.09.2020 08:26
    Highlight Highlight Das ganze erinnert mich an die Berichte aus der Ukraine, Syrien, Hong Kong und dem arabischen Frühling: Sehr emotional und aufwühlend aber leider eben auch einseitig und ohne jegliche Überprüfbarkeit. Dieser herzzerreissende Bericht kann genau so gut und wie schon so oft clevere Propaganda der Opposition sein...
  • MartinZH 09.09.2020 21:11
    Highlight Highlight Das belarussische Regime ist einfach "das Letzte" (zumindest in Europa)!

    Keine Ahnung... Ich glaub', ich nehme Ferien und reise mit einer Schweizer-Fahne nach Minsk..!

    Klar, die Behörden können dann schon behaupten, dass "ausländische Kräfte" beim Umsturz mitmischen...

    Immerhin hätte ich die Befriedigung, dass ich mich als Schweizer Eidgenosse direkt für die Bevölkerung starkmachen könnte. Ob es etwas bringt, steht natürlich auf einem anderen Blatt...

    Immerhin: Es würde mich sicher befriedigen, wenn ich in den Spiegel sehen könnte, und weiss, dass ich mich für die Freiheit engagiert habe.
    • MartinZH 09.09.2020 23:08
      Highlight Highlight Meine Idee ist wirklich ernsthaft gemeint...

      Ich hoffe, dass mir als "Schweizer Aktivist", nota bene mit sichtbarer Schweizer-Fahne (Dunant, etc.), nicht gleich die Zähne eingeschlagen werden... Das einzige, was passieren könnte, wäre eine Festnahme mit Ausweisung und Einreisesperre.

      Ich denke, dass sich ein friedlicher Regime-Wechsel mit permanenten Demonstrationen und Manifestationen realisieren lässt. Ich bin da in Europa (z.B. Polen, Ungarn, DDR vs. China) ganz zuversichtlich.

      Vielleicht gibt es noch andere CH-Banner-Träger, damit ich mich nicht so alleine fühle?

      Kommt jemand mit? 🙄🤔
    • Nurmalso 10.09.2020 00:01
      Highlight Highlight Worauf wartest du ? Ich werd dein Kampf über Watson beobachten. Ich muss leider arbeiten.
    • Miss Gingerbread 10.09.2020 08:29
      Highlight Highlight Sag mir Bescheid wenn du gehst... Ich komme mit. Diese Ungerechtikeiten und Brutalität... Da fehlen einem die Worte. Insbesondere, wenn du realisierst, dass du gar nicht viel dagegen unternehmen kannst, weil die einen einfach zu mächtig sind.
  • Mirdad 09.09.2020 20:25
    Highlight Highlight Wieviele Schönwetter-Demokraten würden bei uns für ein freies Land ihre Unversehrtheit riskieren? Wieviele ihr Einkommen aufs Spiel setzen? Wer wäre dafür, dass endlich Ordnung einkehrt und dass jemand mal so richtig durchgreift?
  • Meinung 09.09.2020 19:16
    Highlight Highlight Einmal mehr wird Sexuelle Gewalt als mittel zum Zweck, geguldet!
    Unglaublich.
  • DiniMuetter 09.09.2020 18:53
    Highlight Highlight «aber einen Teil meines Gehalts spende ich an die Soli-Fonds für die Streikenden und die Opfer der Repressalien»

    Gibts irgendeine Möglichkeit den Fond zu unterstützen/einen Kontakt dazu? Streikende sind mir seit jeher sympatisch 📢
  • D(r)ummer 09.09.2020 18:42
    Highlight Highlight Ganz Krass.
    Ich wünsche den Belaruss*innen alles Gute!

    Solche Bilder machen Hoffnung!
    (Instagram/Belarus.tv vor 2h)
    Benutzer Bild
    • D(r)ummer 09.09.2020 23:11
      Highlight Highlight Gut, je öfter ich das Bild anschaue, umso mehr habe ich das Gefühl, dass es eine Montage ist...

      Egal, es gibt unzählige Bilder & Videos.
      Schön wenn Despoten die Quittung kriegen!
  • Andre Buchheim 09.09.2020 18:37
    Highlight Highlight Es ist einfach unfassbar traurig und entsetzlich, was Lukaschenko da anrichtet. Und Putin bietet ihm Schützenhilfe an. Und hier schreien die Corona-Leugner nach Putin als ihrem Retter. Und Trump. Eine invertierte Welt, in der wir leben.
  • Quacksalber 09.09.2020 17:55
    Highlight Highlight Das Traurige ist, dass die ganzen Schläger nach dem hoffentlich baldigen Wechsel wieder zu unauffälligen Bürgern zurückmutieren werden (habe nur meine Pflicht getan).
  • Cosmopolitikus 09.09.2020 16:06
    Highlight Highlight Nach dem Lesen dieses Berichtes sitze ich da und spüre Wut, Aggression und ganz viel Ohnmacht. Möge der Kampf für Gerechtigkeit und Demokratie siegen!
  • John Henry Eden 09.09.2020 15:34
    Highlight Highlight Ja, der Mann muss gehen. Und die Vergewaltiger und Folterer gehören ohne Rückfahrkarte nach Sibirien ins Lager.

    Da könnte Putin mal das Richtige tun.
  • Der Buchstabe I 09.09.2020 14:59
    Highlight Highlight Und hier gehen die Leute auf die "Diktatur" Strasse, weil siesich beim einkaufen 30 min lang eine Maske über ihre Hackfresse ziehen müssen.

    Uns geht's noch immer zu gut.
  • du_bist_du 09.09.2020 14:29
    Highlight Highlight Ich werde Lukaschenko nie verstehen.
    Wenn ich ihn gewesen wäre, hätte ich mein Vermögen genommen, wäre ins Ausland.
    Das Land hat Probleme, aber sozial und wirtschaftlich hätten die letzten 30 Jahre wohl schlimmer laufen können.
    Würde die Opposition den Spagat zwischen Freiheit, Öffnung, dem Westen, Privatisierungen und Kapitalismus (wurde von Oppositionelen genannt) und Russland nicht schaffen, könnte er genüsslich am Weinglas nippen und diebisch grinsen.

    Absolut sinnlos was der Mann jetzt veranstaltet...
    • Ian Cognito 09.09.2020 16:01
      Highlight Highlight Meine Rede. Insbesondere weil ja die Privatisierung bei allen anderen Ex-Sovjetstaaten so wunderbar geklappt hat.
      Oder als Plan B hätte er einfach schnell symbolische Reformen ankündigen können. Alter Despotentrick ;)
    • Hoci 09.09.2020 16:03
      Highlight Highlight Es geht um Macht, sie macht süchtig. Oder wieso denkst du hat sich Trump beworben. Er hat genug Geld um zu essen, bloss im Vermögenvergkeich ist er ein "Versager". Die kriegen den Hals nicht voll.
      Geht er, hat er versagt, ist ein Verlierer +überhaupt ist das sein Land + Königreich!
      Vielleicht ist auch Furcht dabei, was sie mit ihm danach machen, wenn er keine Kontrolle mehr hat.
      Gerade Trampel ist in seiner naiven Dummheit bestes Anschaungsmaterial; bloss kein Verlierer sein, Macht ! Kontrolle auf Teufel komm raus + sie ausnutzen. Das hat nichts mit Volksvertettung o. Demokratie zu tun.


    • smartash 09.09.2020 17:39
      Highlight Highlight Dann verkennst du was Macht mit einem Menschen anrichten kann. Vorallem absolute Macht wie bei einem Diktator

      Wenn du Lukaschenko wärst, wärst du eben nicht mehr du selber (also ein gewöhnlicher Bürger ohne jede Macht). Du würdest anders denken, hättest eine andere Logik und ganz andere Prioritäten

      Was aus unserer Sicht sinnlos erscheint, kann für einen Diktator nicht nur sinvoll, sondern sogar überlebenswichtig sein
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