International
Blaulicht

Tragödie nach Ferienende: Bus mit Schülern geht in Flammen auf – 16 Tote in Italien

Tragödie nach Ferienende: Bus mit Schülern geht in Flammen auf – 16 Tote in Italien

21.01.2017, 08:0921.01.2017, 14:44

Bei einem schweren Busunglück auf der A4 nahe Verona in Italien sind 16 Menschen ums Leben gekommen. 39 Reisende seien verletzt worden, teilte die Feuerwehr am Morgen auf Twitter mit. Unter den Toten seien vermutlich mehrheitlich Jugendliche, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

epa05737407 A handout photo made available by Vigili del Fuoco (Italian Firewatchers) shows a burned Hungarian bus after an accident at 'Verona Est' highway's exit in Verona, Italy, 21  ...
Der Bus prallte gegen einen Pfeiler und ging anschliessend in Flammen auf.Bild: EPA/ANSA/VIGILI DEL FUOCO

Der Bus sei gegen einen Pfeiler geprallt und ausgebrannt. Weitere Fahrzeuge seien nicht in den Unfall verwickelt, sagte ein Polizeikommandant. An Bord befanden sich zwei französische Busfahrer und rund 50 Ungarn im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Letztere hatten Ferien in einer französischen Skiortschaft verbracht. Es seien Schüler eines Budapester Gymnasiums gewesen, sagte ein Sprecher des ungarischen Aussenministeriums am Samstagmorgen im staatlichen ungarischen Fernsehsender M1.

epa05737406 A handout photo made available by Vigili del Fuoco (Italian Firewatchers) shows a burned Hungarian bus after an accident at 'Verona Est' highway's exit in Verona, Italy, 21  ...
Der völlig ausgebrannte Reiscar auf der Autobahn bei Verona.Bild: EPA/ANSA/VIGILI DEL FUOCO

Rettungsmannschaften sprachen von einer Riesentragödie. Wie es zu dem tragischen Unglück kam, war zunächst unklar. (meg/sda/dpa/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Zugunglück in Spanien: Fahrdatenschreiber geborgen
Nach dem schweren Bahnunglück in Spanien mit mindestens 69 Todesopfern haben Ermittler die Fahrdatenschreiber der Züge aus dem Wrack geborgen. Die Aufzeichnungsgeräte, die wichtige Informationen über die Fahrten registrieren, befinden sich nun in den Händen der Polizeieinheit Guardia Civil, wie die unabhängige Behörde für die Untersuchung von Unfällen (AITAT) Medienberichten zufolge mitteilte. Die Daten sollen demnächst ausgewertet werden.
Zur Story