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Geburten in China sinken erneut – Bevölkerung wächst kaum noch

17.01.2022, 08:4017.01.2022, 12:19
Chinas Bevölkerung wächst nur langsam.
Chinas Bevölkerung wächst nur langsam.Bild: keystone

Chinas Bevölkerung ist 2021 erneut nur noch sehr langsam gewachsen. Wie das Pekinger Statistikamt am Montag berichtete, nahm sie im abgelaufenen Jahr um 480'000 Menschen zu.

Die Gesamtbevölkerung wurde mit 1,4126 Milliarden angegeben. Die Zahl der Geburten ging laut der offiziellen Angaben erneut drastisch um 11,5 Prozent auf 10,62 Millionen zurück. Damit rutschte auch die Geburtenrate im bevölkerungsreichsten Land mit 7,52 Neugeborenen auf 1000 Menschen weiter ab. Sie lag so niedrig wie seit mindestens 1978 nicht mehr.

Die Aufhebung der Ein-Kind-Politik in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt hatte 2016 nur zu einem leichten Anstieg der Geburten geführt. Doch ist die Zahl seither jedes Jahr weiter gefallen. Das Statistikamt nannte am Montag unter anderem die Corona-Pandemie als Ursache für den erneuten Rückgang bei Geburten. Doch auch die Gewohnheiten von Frauen hätten sich verändert. Experten weisen schon lange auf die hohen Kosten für Wohnraum, Ausbildung und Gesundheit sowie die schwindende Bereitschaft zur Heirat hin.

Überalterung der Gesellschaft schreitet voran

Wegen der rückläufigen Geburten und relativ stabil bleibender Todesfälle bewegt sich China nach Expertenangaben auf ein Nullwachstum in der Entwicklung der Bevölkerung zu, die den Erwartungen nach in ein paar Jahren dann schrumpfen dürfte.

Auch schreitet die Überalterung der Gesellschaft schnell voran. Zunehmend weniger Werktätige müssen in der zweitgrössten Volkswirtschaft immer mehr alte Leute versorgen. (aeg/sda/dpa)

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53 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hr. Döpfel
17.01.2022 09:02registriert November 2014
Das gehört doch in die Sparte "good news".

Klar, die demografische Entwicklung zur Überalterung bringt Herausforderungen. Aber Menschen gibt es genug. Und wenn alle bestmögliche Lebensbedingungen haben, braucht es kein Bevölkerungswachstum oder es ergibt sich von selber.
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Dr no
17.01.2022 09:47registriert Mai 2018
ist doch super. 1.4 Mrd sind genug. und wir können nicht dauernd wachsen. Wäre schön, wenn es anderswo auch so wäre
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waves
17.01.2022 10:02registriert Februar 2019
Ist doch gut, oder? Die Bevölkerungszahl sollte eh nicht weiter ansteigen (global).
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Die Schweiz und China – gefangen zwischen Freihandel und Menschenrechten

Was etwas überraschend klingen mag, ist seit 2018 Tatsache. China redet nicht mehr mit der Schweiz, dies bestätigt das Staatssekretariat für Migration in einem Artikel der «NZZ am Sonntag». Grund sei die Menschenrechtslage in China, welche von der Schweiz deutlicher angesprochen werde als auch schon. Diesbezüglich hat China auch den 1991 etablierten sogenannten Menschenrechtsdialog mit der Schweiz 2019 einseitig beendet und bis heute nicht wieder aufgenommen, wie die «NZZaS» weiter schreibt.

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