International
Deutschland

Europapark schliesst umstrittenes Dschungel-Dorf – die neuen Pläne

Europapark schliesst umstrittenes Dschungel-Dorf – das sind die neuen Pläne

Das Dschungel-Dorf im Europapark erinnert an die Kolonialzeit und steht seit langem in der Kritik. Nun soll die Flossfahrt umgestaltet werden und künftig durch das österreichische Alpenland fliessen.
10.01.2022, 10:2110.01.2022, 12:21

Dunkelhäutige Personen in bunten Kleidern neben weissen Kolonialherren in Safari-Kleidung. Seit Jahren steht die «Dschungel-Flossfahrt» und die damit verbundene Darstellung schwarzer Menschen im Europapark Rust in der Kritik.

Damit soll nun Schluss sein. Der Vergnügungspark kündigt die Schliessung der Wasser-Safari aus den 70er Jahren an. Die Attraktion wird komplett umgebaut und soll künftig durch «Österreich» fliessen.

Die neue Flossfahrt soll zum Saisonbeginn 2023 fertig gebaut sein, teilte eine Sprecherin des Parks mit. Die Neugestaltung der Dschungelfahrt sei vor mehreren Jahren beschlossen worden. Aufgrund der Corona-Pandemie soll es zu Verzögerungen gekommen sein.

Neue Attraktionen bereits in Planung

Zwei weitere Attraktionen in «Griechenland» wurden ebenfalls dauerhaft geschlossen, darunter die Ballonfahrt «Flug des Ikarus» sowie das mobile 360-Kino «Traumzeit-Dome». Die Schliessungen machen Platz für neue Abenteuer, teilt Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Parks mit.

Wie diese Pläne aussehen, ist noch nicht bekannt. Aktuell in Planung ist eine weitere Wildwasserbahn sowie eine neue Achterbahn, die für 2023 geplant ist. Wann die Wildwasserbahn «The Rocking Boat» zum Einsatz kommt, ist derzeit noch offen. So soll sie aussehen:

(cst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Frankreichs Regierung geht auf Forderungen nach Schulprotesten ein
Nach den wochenlangen Schulprotesten verspricht Frankreichs Regierung mehr Geld, mehr Posten und ein Ende des umstrittenen Hochschulzulassungssystems. Die Plattform Parcoursup solle im Herbst 2028 ersetzt werden. Bis es so weit ist, solle das Zulassungssystem aber bereits transparenter werden und Absagen mit einer Begründung versehen werden, sagte Hochschulminister Philippe Baptiste. Die Regierung geht damit einen deutlichen Schritt auf die seit Wochen protestierenden Gymnasiasten und Studierenden zu.
Zur Story