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Car-Unfall in Bayern: 2. Todesopfer identifiziert

Busunglück in Bayern: Zweites Todesopfer ist identifiziert

28.09.2026, 12:1928.09.2026, 12:45

Nach dem schweren Busunglück mit zwei Toten und 30 Verletzten auf einer Autobahn in Süddeutschland ist das zweite Todesopfer identifiziert worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um eine 27 Jahre alte philippinische Staatsangehörige, die in Italien lebte. Das andere Todesopfer, ein 58 Jahre alter Mann, war bereits zuvor identifiziert worden.

27.09.2026, Bayern, Buchloe: Feuerwehr steht neben einem umgekippten Reisebus an der A96. Zwei Menschen seien dabei ums Leben gekommen, mehrere Menschen verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher der  ...
Der Unfall passierte am frühen Sonntagmorgen.Bild: keystone

Bei dem Unfall auf der Autobahn 96 war am Sonntagmorgen um kurz vor 6.00 Uhr ein Reisebus ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge von der Fahrbahn abgekommen und bei Igling (Bayern) umgekippt. Die 33-köpfige Reisegruppe war auf dem Weg von Mailand nach München zum Oktoberfest.

Es handelte sich um in Italien ansässige philippinische Staatsangehörige. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord berichtete, befindet sich eine philippinische Regierungsdelegation auf dem Weg zum Unfallort, um sich ein Bild vor Ort zu machen und gegebenenfalls die Verletzten zu betreuen.

Ferner waren zwei italienische Busfahrer an Bord. Gegen den 40-jährigen Fahrer, der zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer gesessen hatte, wird nun – wie in solchen Fällen üblich – wegen fahrlässiger Tötung im Strassenverkehr ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die Unfallursache und den Unfallhergang zu klären.

Schwerverletzte sind ausser Lebensgefahr

Insgesamt wurden 17 Insassen des Busses schwer verletzt. Mittlerweile seien alle ausser Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. 13 weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden bis in die späten Abendstunden des Sonntags in Landsberg am Lech vom Roten Kreuz versorgt.

Der Unfall rief ein Grossaufgebot von rund 130 Rettungskräften der Feuerwehr, 130 Sanitätern und etwa 20 Polizisten auf den Plan, mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Die Autobahn wurde zunächst in beide Richtungen voll gesperrt und dann peu à peu wieder freigegeben. Nach rund 8,5 Stunden konnte der Verkehr wieder frei fliessen. (sda/dpa)

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