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Polizei sucht nach tödlichen Schüssen in Berlin nach Zeugen

Polizei sucht nach tödlichen Schüssen in Berlin nach Zeugen

10.08.2026, 08:5510.08.2026, 15:44

Ein Streit am Bahnhof Zoo in Berlin ist in der Nacht zu Montag tödlich geendet. Auf dem Hardenbergplatz im Stadtteil Charlottenburg wurde ein 30-Jähriger angeschossen und trotz eingeleiteter Reanimationsmassnahmen noch am Tatort für tot erklärt.

Die Ermittler suchen nach einer tatverdächtigen Person, die mit einem Fahrzeug vom Tatort flüchtete. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zunächst mehrere Personen in einen Streit geraten, bevor aus der Gruppe heraus Schüsse auf den 30-Jährigen fielen, wie die Staatsanwaltschaft in der deutschen Hauptstadt mitteilte.

Die Mordkommission des Landeskriminalamts des Bundeslandes Berlin ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Die Ermittlungen zur Identität der beteiligten Personen und den Hintergründen der Tat dauern an.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben einen Zeugenaufruf gestartet. Wer am Sonntag gegen 23.50 Uhr auf dem Hardenbergplatz etwas beobachtet habe, das mit der Tat in Verbindung stehen könnte, solle sich bei der Mordkommission melden. Es sei auch möglich, sich an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Die Leiche des Opfers soll noch am Montag obduziert werden. Die Tatortarbeit am Hardenbergplatz war am Morgen weitgehend abgeschlossen.

Der Fall reiht sich in eine beunruhigende Serie ein. Erst am Freitagabend war in Berlin-Kreuzberg ein 22-Jähriger vor einem Café angeschossen worden. «In Berlin vergeht kaum eine Nacht, in der nicht irgendjemand zur Schusswaffe greift», hatte Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), im März gesagt.

Nach dem jüngsten Vorfall warnt die GdP erneut vor einer besorgniserregenden Entwicklung. GdP-Landesvorsitzender Stephan Weh verwies auf neue digitale Instrumente für die innere Sicherheit und nannte London als Beispiel, wo Überwachungskameras und automatische Gesichtserkennung eingesetzt würden. «Polizei allein kann dieses Problem nicht lösen», so Weh. Es brauche konsequente Strafverfolgung und spürbare Konsequenzen. (dab/hkl/sda/dpa)

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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Gahteuchnütah
10.08.2026 09:52registriert August 2025
War das früher auch schon so in Berlin?
Über 1000 Fälle? Und die haben ja nicht so ein lockeres Waffengesetz wie in der Schweiz. Kann es sein das es andere Faktoren gibt als lasche Gesetze?🤔
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Loinker
10.08.2026 10:46registriert Juli 2026
"Im Jahr 2025 registrierte die Berliner Polizei 1119 Fälle von Schusswaffengebrauch – ein Anstieg um 68 Prozent gegenüber 2024"

Es würde der Vergleich gegenüber 2014 interessieren.
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