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«Vollgepflastert»: Wadephul beklagt zu viele feste Termine

Germany's Foreign Minister Johann Wadephul attends a meeting in Brasilia, Brazil, Friday, July 3, 2026. (AP Photo/Eraldo Peres)
Johann Wadephul
Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul.Bild: keystone

«Vollgepflastert»: Deutscher Aussenminister Wadephul beklagt zu viele feste Termine

06.07.2026, 04:0706.07.2026, 04:07

Aussenminister Johann Wadephul klagt über zu viele regelmässige politische Spitzentreffen. Die hohe Frequenz mache Politiker und Diplomaten unbeweglich.

Gefragt, ob die jährlichen Nato-Gipfel besser nur noch alle zwei oder drei Jahre stattfinden sollten, sagte der CDU-Politiker dem «Handelsblatt»: «Ich bin immer offen für die Idee, Treffen danach anzusetzen, ob es ernsthaft etwas zu besprechen gibt. Zumal wir uns im Fall der Nato regelmässig in kleineren Runden treffen und mit Mark Rutte einen sehr guten und aktiven Generalsekretär haben.»

Wadephul fügte an, sein Terminkalender sei weit im Voraus «vollgepflastert» mit feststehenden Formaten. Das gelte genauso für andere Kabinettskollegen mit internationaler Verantwortung und erst recht für den Bundeskanzler.

«Im Vergleich zu früheren Politiker-Generationen macht uns das derart unbeweglich, dass man darüber nachdenken muss, ob man alle Gipfel in dieser Frequenz braucht.» Der Nato-Gipfel findet am Dienstag und Mittwoch in Ankara statt. (sda/dpa)

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