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Islam

München: Ehepaar wegen Völkermordes verurteilt

Deutschland: irakisches Ehepaar wegen Völkermords verurteilt

13.07.2026, 10:2713.07.2026, 10:27
ARCHIV - 25.02.2019, Hessen, Darmstadt: Die G
Der Mann erhielt eine Lebenslange Freiheitsstrafe, die Ehefrau eine Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren. (Symbolbild)Bild: keystone

Ein irakisches Ehepaar ist wegen der Versklavung jesidischer Mädchen und Mitgliedschaft in der Terrorvereinigung Islamischer Staat (IS) in Deutschland verurteilt worden.

Das Oberlandesgericht (OLG) München verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe gegen den Mann und eine Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren gegen die Frau – unter anderem wegen Völkermordes, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Das deutsche Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden zwei jesidische Mädchen im Irak als Sklavinnen kauften, ausbeuteten und dass der Mann, der als Friseur in der bayerischen Hauptstadt arbeitete, bevor er sich in einer Münchner Moschee radikalisiert haben soll, die Kinder sexuell missbrauchte.

Anklägerin sprach von «monströser Gewalt»

«Die monströse Gewalt liegt so fern jeglicher Menschlichkeit, dass sie unwirklich erscheint», hatte die Vertreterin des Generalbundesanwalts erklärt. Alles habe dem Ziel des IS gedient, den jesidischen Glauben zu vernichten.

Die heute 30-jährige Ehefrau hatte sich im Prozess entschuldigt und in ihrem letzten Wort gesagt: «Es tut mir leid». Ihr Ehemann hatte sich vor Gericht nicht äussern wollen. (sda/dpa)

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Outlook
13.07.2026 11:06registriert Februar 2022
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Das Öl wird deutlich teurer
Die Ölpreise haben am Montag nach einer weiteren Angriffswelle des US-Militärs deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im September legte im frühen Handel zuletzt um 4,46 Prozent auf 79.40 Dollar zu. Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten.
Die Angriffswelle sei vorbei und habe Dutzende Zielobjekte mit Präzisionsmunition getroffen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen mitteleuropäischer Zeit auf der Online-Plattform X mit. Die Strasse von Hormus habe essenzielle Bedeutung für den weltweiten Handel und werde nicht vom Iran kontrolliert, betonte Centcom. Die US-Streitkräfte stünden bereit, um die Freiheit des zivilen Schiffsverkehrs zu verteidigen – auch gegen «die ungerechtfertigte Aggression des Irans, seine Schikane, Drohungen und willkürlichen Verlautbarungen».
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