International
Drohnen

Ukraine greift russische Flughäfen und Wildberries-Lager mit Drohnen an

Ukraine startet neue Welle von Drohnenangriffen auf Russland

26.08.2026, 09:0326.08.2026, 09:03

Bei einer neuen Welle von ukrainischen Drohnenangriffen auf Ziele in Russland sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handele es sich um einen Mann und ein 14-jähriges Mädchen, teilte der Gouverneur der Region Lipezk, Igor Artamonow, nach Angaben der Agentur Interfax mit. Eine Drohne sei auf ihr Haus gestürzt und habe dieses in Brand gesetzt.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in der Nacht auf Mittwoch 426 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Auch die Hauptstadt Moskau war Ziel der Angriffe. Die Flughäfen in Tambow, Nischni Nowgorod und Jaroslawl meldeten wegen Luftalarms zeitweise ausgesetzte Starts und Landungen.

In der Region Tambow etwa 600 Kilometer südöstlich von Moskau wurde zudem ein weiteres Lager des grössten russischen Online-Versandhändlers Wildberries Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs. Der Brand in dem Lager in Kotowsk habe sich auf 100'000 Quadratmeter ausgedehnt, teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Perwyschow, mit. (nil/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Innovativ und tödlich: Der Drohnenkrieg der Ukraine
1 / 18
Innovativ und tödlich: Der Drohnenkrieg der Ukraine

Die Ukraine wehrt sich erfolgreich gegen den Aggressor Russland, dabei spielen Drohnen eine zentrale Rolle. In dieser Bildstrecke geht es um Meilensteine und historische Wendepunkte...

quelle: keystone / alex babenko
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Ukrainische Angriffe auf russisches «Amazon»-Pendant
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Experte über Diesel-Deal: «Schändlicher Verrat an der Ukraine»
In Grossbritannien beschäftigt eine TV-Serie, die einen russischen Angriff auf die britische Halbinsel simuliert. Derweil beschädigen dubiose Figuren lettische Infrastruktur. Experte Ulrich Schmid erklärt, welche russischen Angriffsszenarien wahrscheinlich sind, und ordnet die Folgen von Trumps Diesel-Deal für die Ukraine ein.
Herr Schmid, von Belarus aus haben schwarz gekleidete Männer die Grenze zu Lettland überschritten und Verteilerkästen beschädigt. Sehen wir hier, wie Russland und das verbündete Belarus den Ukraine-Krieg in Minischritten ausweiten?
Ähnliche Provokationen gibt es an dieser Grenze immer wieder – die Belarussen versuchen oft, Migranten in die EU zu schleusen. Der Vorfall bestätigt damit nur die belarussische und russische Taktik, Aufregung auf lettischer Seite zu erzeugen. Dort liegen die Nerven sowieso blank. Daher würde ich den Vorfall nicht überbewerten.
Zur Story