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Migration

Bund korrigiert erwartete Zahl an Asylgesuchen für 2026 nach unten

Bund korrigiert erwartete Zahl an Asylgesuchen für 2026 nach unten

Die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz nimmt weiter ab. Im ersten Halbjahr 2026 wurden erstmals seit 2022 unter 10'000 Gesuche registriert. Per Ende Jahr rechnet der Bund noch mit 22'000 statt der ursprünglich prognostizierten 26'000 Gesuche.
25.08.2026, 15:4825.08.2026, 15:48

Das schrieb das Staatssekretariat für Migration (SEM) in einem am Dienstag veröffentlichten Faktenblatt. Gleichzeitig nahmen die Verantwortlichen des Staatssekretariats zu aktuellen Entwicklungen Stellung.

Den grössten Rückgang verzeichnete der Bund im ersten Semester 2026 bei Gesuchen auf Afghanistan, der Türkei und Eritrea. Dafür gebe es zwei Gründe: Einerseits sei die Zahl der Überfahrten auf der zentralen Mittelmeerroute zurückgegangen. Andererseits waren auch auf der Balkanroute im laufenden Jahr weniger Flüchtlinge und Migranten unterwegs als im Vorjahr.

Auch die Zahl der Gesuche um einen Status S von Personen aus der Ukraine ist laut dem SEM rückläufig. Bis Ende 2026 wird im wahrscheinlichsten Szenario mit 12'000 Gesuchen gerechnet. Dies wären rund 900 weniger als im Vorjahr. (sda)

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