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Ceuta fürchtet neuen Ansturm – Datum soll schon feststehen

People breach barbed wires as they attempt to cross from the Moroccan northern town of Fnideq to the Spanish enclave of Ceuta, Friday, July 31, 2026. (AP Photo)
Morocco Spain Ceuta
Junge Männer die von Marroko aus versuchen nach Ceuta zu gelangen.Bild: keystone

Ceuta fürchtet neuen Ansturm – Datum soll schon feststehen

In sozialen Netzwerken kursieren Aufrufe zu einem möglichen Massenandrang an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta. Als Datum wird der 15. August genannt.
04.08.2026, 18:0004.08.2026, 18:00

Die Behörden in Ceuta beobachten mit Sorge neue Aufrufe in sozialen Netzwerken. In marokkanischen TikTok-, Facebook- und WhatsApp-Gruppen wird offenbar über einen möglichen gemeinsamen Grenzübertritt in die spanische Exklave diskutiert.

Nach Angaben der Regierung von Ceuta wurden entsprechende Hinweise bereits an die zuständigen Sicherheitsbehörden weitergeleitet. Regierungssprecher Alejandro Ramírez sagte, man nehme die Nachrichten ernst und stehe mit den Sicherheitskräften in Kontakt.

Treffpunkt an der Grenze

Wie die spanische Zeitung El País berichtet, kursieren in mehreren Gruppen mit Hunderttausenden Mitgliedern Aufrufe für den 15. August. In den Nachrichten ist unter anderem von Treffpunkten in der marokkanischen Grenzstadt Fnideq die Rede. Einzelne Nutzer kündigen an, aus anderen Landesteilen Marokkos in die Region reisen zu wollen.

In den Chats wird demnach nicht nur über einen möglichen Grenzübertritt gesprochen. Teilweise geht es auch um Routen, Grenzanlagen und Schlauchboote.

Viele warnen vor den Risiken

Gleichzeitig ist unklar, wie konkret die Aufrufe tatsächlich sind. In denselben Gruppen gibt es auch zahlreiche skeptische Stimmen. Nutzer warnen vor der Gefahr eines solchen Vorhabens und verweisen darauf, dass die Grenze inzwischen stärker gesichert sei.

Andere vermuten, die Gerüchte könnten auch von Schleusern genutzt werden, um junge Menschen in die Grenzregion zu locken und ihnen anschliessend kostenpflichtige Überfahrten anzubieten.

Ceuta liegt an der nordafrikanischen Küste und gehört zu Spanien. Die Grenze zur marokkanischen Stadt Fnideq ist immer wieder Schauplatz von Migrationsversuchen. Für die Behörden stellt sich nun die Frage, ob aus den Online-Aufrufen tatsächlich eine grössere Bewegung entsteht – oder ob es bei Gerüchten bleibt. (mke)

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Zehntausende Migranten wollen nach Ceuta
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Zehntausende Migranten wollen nach Ceuta

In Ceuta, einer spanischen Exklave in Nordafrika, herrscht Ausnahmezustand.

quelle: keystone / antonio sempere
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Marokkaner erfährt, dass er nicht in Spanien bleiben kann
Video: watson
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59 Kommentare
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Jimmy Dean
04.08.2026 18:53registriert Juli 2015
Vorschlag an BR Jans: Entwicklungshilfe Marokko streichen und statt dessen damit EU Aussengrenzen + Ukraine stärken.
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equus asinus
04.08.2026 18:43registriert November 2023
Solch orchestrierte Wellen haben nichts mit regulärer Migration oder gar Flucht zu tun. Somit kann kaum reguläres Asylrecht zum Zug kommen.
Alle beteiligten Staaten können froh sein, dass das nicht als Kriegsakt angeschaut wird.
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Idealisst, Fabulisst, Alchemisst
04.08.2026 18:33registriert Januar 2014
Unbedingt Rimoldi mit Hellebarde dahinschicken. Wenn die den sehen, ergreifen die grad wieder die Flucht zurück…
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