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Deutschland und Frankreich starten Nuklear-Partnerschaft

French President Emmanuel Macron, left, greets German Chancellor Friedrich Merz ahead of the Coalition of the Willing summit on security guarantees for Ukraine, at the Hotel des Invalides in Paris, Mo ...
Der französische Präsident Emmanuel Macron (l.) und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (r.) treffen auf dem Gipfel der Ukraine-Unterstützer.Bild: keystone

Deutschland und Frankreich starten Nuklear-Partnerschaft

16.07.2026, 14:3716.07.2026, 14:37

Deutschland und Frankreich leiten erste praktische Schritte der Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung ein.

Auf dem Fliegerhorst Nörvenich bei Köln sollen noch heute ein französischer Kampfjet vom Typ Rafale, der mit Atomwaffen bestückt werden kann, und ein Eurofighter der Bundeswehr gemeinsam betankt werden, wie es kurz vor einem Treffen von Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron auf Schloss Bensberg bei Köln aus deutschen Regierungskreisen hiess.

Mit der Aktion in Nörvenich beginnt die Umsetzung der Nuklear-Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich, die Anfang März von Merz und Macron vereinbart worden war. Wenn am Freitag der deutsch-französische Sicherheits- und Verteidigungsrat auf dem Fliegerhorst tagt, wird es um eine weitere Vertiefung gehen. Unter anderem soll beschlossen werden, dass sich im Herbst erstmals deutsche Soldaten an einem französischen Nuklearmanöver beteiligen, wie es hiess.

Macron hatte europäischen Partnern bereits vor Jahren angeboten, unter den atomaren Schutzschirm Frankreichs zu rücken. Neben Grossbritannien ist es das einzige westeuropäische Land, das über Atomwaffen verfügt. In Deutschland sind derzeit US-Atombomben als Teil der nuklearen Abschreckung der Nato stationiert, für deren Einsatz im Ernstfall die Bundeswehr Kampfjets bereitstellt. Die Kooperation mit Frankreich soll die Nato-Abschreckung ergänzen und stärken. (nil/sda/dpa)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Voraus denken!
16.07.2026 16:34registriert März 2022
Leider wegen der latenten Gefahr durch den Drecksstaat Ruzzland unabdingbar für Europa.

Ruzzland ist ein Kostenfaktor der den europäischen Wohlstand nicht nur gefährdet sondern aktiv zerstört.

Umso unverständlicher ist es, dass wir in der Schweiz pro-russische Kriegspropaganda nicht nur zulassen sondern sogar finanziell unterstützen!

Aber die Rechtspopulisten-Truppe und ihre Steigbügelhalter werden Strafen dagegen zu verhindern wissen.
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