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ESC in Österreich mit Eröffnungszeremonie gestartet

KEYPIX - Veronica Fusaro (Schweiz) am Sonntag, 10. Mai 2026, im Rahmen des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: "Turquoise Carpet Event" am Rathausplatz in Wien. (KEYSTONE/APA/MAX SLOVENCIK)
Veronica Fusaro, die für die Schweiz in Wien am Start ist, am Sonntag.Bild: keystone
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ESC in Österreich mit Eröffnungszeremonie gestartet

Mit einer Eröffnungszeremonie ist am Sonntagabend in Wien der 70. Eurovision Song Contest gestartet.
11.05.2026, 04:0011.05.2026, 04:00

Die Künstlerinnen und Künstler aus 35 Ländern schritten über einen 200 Meter langen türkisfarbenen Teppich vom Burgtheater zum Rathaus und präsentierten sich den Fans.

Die Schweizer Teilnehmerin Veronica Fusaro präsentierte sich am Sonntagabend in einem teilweise transparenten, schwarzen Kleid, wie Bilder der österrechischen Nachrichtenagentur APA zeigten. Die Thunerin wird die Schweiz in Wien mit dem Song «Alice» vertreten. Fusaro wird am 14. Mai im zweiten Halbfinale ins Rennen steigen.

In roter Flammenrobe stürzte sich Sarah Engels für Deutschland ins ESC-Abenteuer. Zur Eröffnung des 70. Eurovision Song Contests schritt sie in dem auffälligen Kleid, in dem das Gehen nicht einfach war, über den Teppich vom Burgtheater. Es sei «nicht ganz so gemütlich, wie es aussieht», bekannte die 33-Jährige im ORF-Interview über ihr Kleid – das die modische Ergänzung ihres Songs «Fire» sein sollte.

Israels Sänger gab sich ganz entspannt

Gefeiert von mehreren Tausend Fans präsentierten sich die Sänger und Sängerinnen aus 35 Nationen in einer etwa zweistündigen Zeremonie. Mit Spannung war die Reaktion des Publikums auf den israelischen Sänger Noam Bettan erwartet worden. Die Teilnahme Israels war im Vorfeld kontrovers diskutiert worden. Aus Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen boykottieren fünf Nationen den ESC.

Der 28 Jahre alte Sänger, der mit dem mehrsprachigen Song «Michelle» in den Wettbewerb geht, wurde freundlich empfangen. Gut gelaunt schüttelte er die Hände der Fans. Er habe die Zeit seines Lebens und forderte alle auf: «Lasst uns Spass haben.»

Polizei schwer bewaffnet

Aufgrund der brisanten internationalen Lage gelten für den ESC strenge Sicherheitsmassnahmen. Zu den Shows in der Stadthalle dürfen keine Taschen mitgebracht werden. Zahlreiche Überwachungskameras wurden montiert. Das Gelände der Eröffnungsshow wurde von schwer bewaffneten Beamten bewacht. Die Polizei ist in der ESC-Woche täglich mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz. Am Finaltag wird die wohl grösste propalästinensische Demonstration stattfinden.

Engels arbeitet an einer Überraschung

Die ESC-Wettbewerbe beginnen am Dienstag mit dem ersten Halbfinale. In dieser Runde tritt auch Israel an. Engels will das Halbfinale zu einer «Überraschung» nutzen, wie der SWR als betreuender Sender erklärte. «Daran arbeitet sie gerade», hiess es. In der Fangemeinde wird darüber spekuliert, ob der Song «Fire» mit einem Piano-Intro aufgewertet wird.

Nach dem Sieg des Countertenors JJ in Basel ist Wien zum dritten Mal Ort des Musik-Spektakels. Diesmal schickt Österreich den 19 Jahre alten Sänger Cosmó mit dem Song «Tanzschein» ins Rennen. (sda/dpa)

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