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Hurrikan «Polo» trifft in Mexiko zweimal auf Land

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Hurrikan «Polo» in Mexiko

Der Hurrikan «Polo» hat die mexikanische Halbinsel Niederkalifornien (Baja California) erreicht.

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Hurrikan «Polo» trifft in Mexiko zweimal auf Land

29.09.2026, 10:3829.09.2026, 17:08

Der Hurrikan «Polo» hat die mexikanische Halbinsel Niederkalifornien (Baja California) erreicht und zieht nun auf die Küste des Bundesstaates Sonora zu. Im Bundesstaat Baja California Sur werden bislang keine Todesopfer gemeldet, wie Gouverneur Víctor Castro mitteilte. Nach Angaben des Zivilschutzes verursachte der Sturm Überschwemmungen und umstürzende Bäume, doch keine grösseren Schäden. Teilweise sei es zu Stromausfällen gekommen, teilte der Stromversorger CFE mit. Rund 21.000 Kunden seien betroffen gewesen.

Nun soll «Polo» in Richtung Osten über den Golf von Kalifornien weiterziehen und im Nordwesten Mexikos zum zweiten Mal die Küste erreichen. Der Sturm werde am Dienstagmorgen (Ortszeit) in der Nähe der Stadt Guaymas als Hurrikan der Stärke 1 auf Land treffen, sagte die Leiterin der nationalen Zivilschutzbehörde, Laura Velázquez.

Die Behörden hatten die Bevölkerung in Baja California Sur wegen «lebensbedrohlichen Winden», Sturzfluten und heftigen Regenfällen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen und die Anweisungen des Zivilschutzes zu befolgen. «Die Bevölkerung reagierte bemerkenswert», sagte Präsidentin Claudia Sheinbaum auf einer Pressekonferenz.

Workers pull a boat to shore as Hurricane Polo approaches Puerto San Carlos, Baja California Sur state, Mexico, Monday, Sept. 28, 2026. (AP Photo/Eduardo Verdugo)
Mexico Extreme Weather Polo
Arbeiter ziehen ein Boot an Land.Bild: keystone

Tote und Vermisste vor Landgang

Schon bevor «Polo» auf Land traf, hatte der Hurrikan im westmexikanischen Bundesstaat Jalisco schwere Schäden verursacht. Nach Angaben des örtlichen Zivilschutzes kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, drei weitere wurden nach starken Regenfällen und Erdrutschen vermisst.

Der Sturm hatte sich vor der mexikanischen Pazifikküste zeitweise bis zur höchsten Kategorie 5 verstärkt. Für Teile der Bundesstaaten Baja California Sur und Sonora waren wegen der erwarteten Regenmengen weitere Überschwemmungen und Sturzfluten vorhergesagt worden.

Überschwemmungen in Hawaii und weiterer Sturm

Unterdessen sorgte der vorbeiziehende Hurrikan «Nolo» am Wochenende teilweise für Überschwemmungen auf Hawaii. Der Sturm wurde am Montag als Hurrikan der Kategorie 4 von 5 eingestuft und sollte sich heute dem Papahānaumokuākea Marine National Monument, einem weitläufigen Meeresschutzgebiet nordwestlich der Hauptinseln Hawaiis, nähern. Ein Landgang auf den Hauptinseln wird nach der Prognose nicht erwartet.

Zudem bildete sich vor der südmexikanischen Pazifikküste der Tropensturm «Rachel». Nach Angaben des NHC soll «Rachel» weiter an Stärke gewinnen, am Mittwoch Hurrikanstärke erreichen und über das Meer entlang der Küste ziehen.

Das besonders starke Klimaphänomen El Niño sorgt in diesem Jahr für eine ungewöhnliche Hurrikansaison. Während sich im Pazifik bereits neun Hurrikane gebildet haben, drei davon in der höchsten Kategorie 5, hat sich im Atlantik bisher kein einziger Hurrikan entwickelt. Die Hurrikansaison endet am 1. November. (hkl/sda/dpa)

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