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Kleiner und mehr Protein: Darum stellt McDonald's sein Angebot um

epa12671631 A view of a McDonald’s fast-food sign near Leipzig, Germany, 22 January 2026. EPA/FILIP SINGER
Weil die Ernährungstrends ändern: McDonald's stellt sein Angebot um.Bild: keystone

Wegen Ozempic und Co.: McDonald's stellt sein Angebot um

Der Fast-Food-Gigant aus den USA reagiert mit einem neuen Menü-Angebot auf den Boom der Abnehmspritzen. Für die neue Strategie werden 8.5 Milliarden US-Dollar ausgegeben.
30.09.2026, 09:0930.09.2026, 09:09

McDonald’s reagiert auf den Boom von Abnehmspritzen wie Ozempic mit neuen Menü-Angeboten. Der Fastfood-Konzern stellte vergangene Woche eine neue Unternehmensstrategie vor, mit der bis 2030 wieder mehr Gäste in die Restaurants gelockt werden sollen.

Dafür nimmt McDonald’s viel Geld in die Hand: Bis 2036 will das Unternehmen insgesamt rund 8,5 Milliarden Dollar investieren, rund 5 Milliarden davon bereits bis 2030. Hintergrund ist ein deutlicher Ernährungstrend in den USA – hin zu kleineren Portionen und proteinreicher Nahrung.

Nach Angaben des US-Senders CNBC nutzen Millionen Menschen weltweit GLP-1-Präparate. Dabei handelt es sich um verschreibungspflichtige Medikamente, die das körpereigene Darmhormon GLP-1 nachahmen, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren, das Sättigungsgefühl zu steigern. Die Präparate – wie etwa Ozempic – helfen den Menschen beim Abnehmen.

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Ozempic und Wegovy sind zwei der Abnehmpräparate, die auch in der Schweiz verkauft werden.Bild: keystone

Neue Portionsgrössen, mehr Protein

Allein in den USA nutzen etwa 30 Millionen Menschen diese Medikamente. Die Mittel dämpfen den Hunger, die Menschen essen weniger. Viele der Anwender achten daher auf eine möglichst eiweissreiche Ernährung, um möglichem Muskelabbau bei gleichzeitigem Gewichtsverlust entgegenzuwirken.

McDonald’s kündigte deshalb nun neue Optionen mit mehr Proteinen und weniger Kalorien an. Geplant sind unter anderem Bowls, Grillhähnchen-Sandwiches, Wraps und Ei-Häppchen. Auch die Portionsgrössen sollen angepasst werden, um den veränderten Wünschen der Kunden entgegenzukommen.

Der CEO der Fast-Food-Kette, Chris Kempczinski, sagte CNBC: Auch wer GLP-1-Medikamente nehme, habe weiter Lust auf McDonald's. Man müsse keine neue Kundengruppe suchen, sondern sich lediglich an die sich wandelnden Essgewohnheiten anpassen. Zusätzlich fliessen aber auch Investitionen in neue KI-Lösungen und die Renovierung von Restaurants.

Verwendete Quellen:

  • apotheken-umschau.de: Medikamente gegen Typ-2-Diabetes: GLP-1-Analoga
  • nau.ch: Wegen Ozempic & Co: McDonald’s krempelt weltweit Restaurants um
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