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Gesundheit

Mehr als 300 Ebola-Tote im Kongo – 1155 bestätigte Fälle

Health workers tend to an Ebola patient at the Rwampara Treatment Center in Ituri, Congo, Thursday, June 18, 2026. (AP Photo/Moses Sawasawa)
APTOPIX Congo Ebola
Ärzte versuchen einem Ebolo-Infizierten zu helfen.Bild: keystone

Mehr als 300 Ebola-Tote im Kongo – 1155 bestätigte Fälle

26.06.2026, 08:0426.06.2026, 08:04

Die Zahl der Ebola-Toten in der Demokratischen Republik Kongo ist auf 304 angestiegen. Aktuell seien in dem zentralafrikanischen Land 1155 Fälle bestätigt, teilte das Kommunikationsministerium in Kinshasa am späten Abend mit. Die Epidemie in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu sei noch nicht gestoppt. Besonders betroffen ist demnach Ituri im Nordosten des Kongo.

Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. In der kommenden Woche sollen allerdings klinische Studien für Medikamente beginnen.

Das antivirale Medikament Remdesivir von Herstellern aus den USA und Ägypten, das in der kommenden Woche erprobt werden soll, ist nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC bereits im Kongo eingetroffen. Es handele sich um ein Prophylaxemittel, das nach Kontakt mit dem Ebola-Erreger helfen soll. Das aus den USA stammende Mittel MBP134 solle in den kommenden Tagen eintreffen. Zudem arbeiteten mehrere Unternehmen an weiteren Impfstoffkandidaten. (pre/sda/dpa)

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Die Gesichter der Ebola-Überlebenden
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Die Gesichter der Ebola-Überlebenden
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quelle: getty images europe / john moore
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Zahl der Ebola-Fälle im Kongo weiter gestiegen
Video: srf
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