US-Energieexperte warnt Europa: «Folgt uns nicht!»
In den US-Wahlkämpfen der vergangenen zehn Jahre war die Rede von der Umstellung der Wirtschaft, dem «Green New Deal», und Präsident Joe Biden (2021–2025) brachte eine stark abgespeckte Version durch den Kongress. Heute ist das vom Tisch. Der «Green New Deal» lebt nur als Wahlkampfgespött der Rechten weiter. Der Energie-Experte James van Nostrand (Autor, «The Coal Trap: How West Virginia was left behind in the clean energy revolution») ist Policy Director der Future of Heat Initiative, einer Nonprofitorganisation in Philadelphia, die sich mit Fragen der Erschwinglichkeit von Energie, vor allem mit der Regulierung von Gaskraftwerken, befasst.
Die Midterm-Wahlkampagnen kommen in Schwung. Es scheint, dass die Umwelt- und grüne Energiepolitik kaum eine Rolle spielen. Ist das korrekt beobachtet?
James van Nostrand: Ja. Es trifft zu, dass Klimafragen wenig Aufmerksamkeit zuteil wird. Wir sehen Rekordhitzewellen und Waldbrände, die die Dringlichkeit des Kampfs gegen den Klimawandel zeigen.
Warum wird das Thema nicht hochgezogen?
Alle Aufmerksamkeit richtet sich auf die Erschwinglichkeit von Energie. Und die fossile Brennstoffindustrie hat mit der Botschaft Erfolg, dass der Grund für den Anstieg der Energiepreise in den Clean-Energy-Initiativen liege. Dass erneuerbare Energie mehr koste und deswegen deine Energierechnung höher sei. Weil nun alles Interesse auf der Erschwinglichkeit von Energie liegt, machen sich einige Gouverneure in einigen Gliedstaaten daran, ihre Klimaziele zu überprüfen und zurückzufahren, mit der Begründung, es gehe um die Erschwinglichkeit von Energie.
Erschwinglichkeit, «affordability» ist das Thema der Demokraten. Fordern sie damit billigeres Öl und Gas?
Nein. Sie verlangen nicht, mehr auf Öl und Gas zu setzen. Ich glaube, es ist mehr ihre Hilflosigkeit bei der Antwort auf die Botschaft der Fossile-Brennstoff-Industrie. Sie setzen der Behauptung, saubere Energie und Erschwinglichkeit schlössen sich aus, nichts entgegen. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass Demokraten und Republikaner gegeneinander stehen. In vielen Fällen geht es darum, welche Region des Landes Öl und Kohle hat, und welche erneuerbare Energien.
Präsident Trump bekämpft erneuerbare Energien und die Republikaner folgen ihm. Es sind die Demokraten, die das Thema aufgegeben haben.
Ja. Ich stimme zu, dass die Demokraten furchtsam und hilflos waren, wenn es darum ging, das Anliegen der sauberen Energieressourcen zu verfechten. Die Trump-Administration drängt auf fossile Brennstoffe, Gas, Kohle, Öl. Das ist immer ihre Antwort. Ich leitete die Energieregulierungsbehörde in Massachusetts …
... ein “blauer”, von den Demokraten regierter Gliedstaat …
…und die Bundesregierung hat Wind eigentlich gestoppt. Massachusetts hatte sich entschieden, die Energieproduktion kohlenstofffrei zu machen und in Richtung Offshore-Wind zu gehen. Für die Trump-Administration lag die Lösung darin, in New England mehr Gaspipelines zu bauen. Durch willkürliche Bewilligungspraktiken hat die Bundesregierung die zukünftige Entwicklung der Windenergie in New England auf nahe Sicht gestoppt. Ähnliches widerfuhr Gouverneurin Hochul in New York. Die Trump-Administration stoppte zwei Windprojekte, und sie musste einwilligen, die Gaspipeline nochmals zu prüfen. Das war das Quid pro quo, danach ging es mit den Windprojekten auf wundersame Weise voran. Seither gab es Entscheide von Bundesgerichten, die es erlauben, bestehende Projekte weiterzuverfolgen.
Wie stark ist der Druck der Trump-Administration?
Es gibt starken Druck der Trump-Administration, fossile Energie zu fördern und erneuerbare Energie zurückzufahren. Sie haben Windprojekte offshore und zu Land gestoppt, indem sie notwendige Bewilligungen zurückhielten, und sie haben es viel schwieriger gemacht, auf die Solarstrom-Steuervergünstigungen im «Inflation Reduction Act» von Biden zuzugreifen. Ein Teil des Narrativs ist die Behauptung, fossile Energie sei billiger. Das ist meiner Meinung nach nicht wahr, wenn alle Kosten, die ökonomischen und die umweltbezogenen, berücksichtigt werden. Auf lange Sicht ist der Pfad der sauberen Energie nicht nur der nachhaltigere, sondern auch der billigere, weil er die Volatilität und häufigen Kostensprünge der fossilen Energie vermeidet. Die Zukunft liegt in der sauberen Energie. Wind, Solar, Batterien, und offen gesagt auch Nuklearenergie. Das erklärt, warum China so viel in Wind und Solar investiert. Das sind strategische Investitionen, die China im 21. Jahrhundert in eine günstige Wettbewerbsposition gegenüber den Vereinigten Staaten bringen. Wir gehen zurück in die fünfziger Jahre.
Welche Rolle spielen die Gerichte? Stützen sie die Regierung?
Nein. Die Bundesgerichte kehren die Entscheide der Trump-Administration durchwegs um. Zum Beispiel im Fall von Onshore-Wind. Mehrere Monate lang hat das Verteidigungsdepartement Routine-Bewilligungen zur Sicherheit bei der Nutzung von Luftraum schlicht verweigert. In 24 Gliedstaaten waren 155 Projekte betroffen. Im August hat ein Bundesrichter in Oregon geurteilt, die Trump-Administration handle illegal, wenn sie die Erteilung dieser Bewilligungen stoppe. Im Fall von Offshore-Wind haben Bundesgerichte ähnlich entschieden, indem sie suspendierte Projekte weiterlaufen liessen, weil die Trump-Administration ihre Entscheide nicht mit Beweisen belegen konnte. Dessen ungeachtet hat die Willkür der Trump-Administration den gewünschten Effekt, indem sie Unsicherheit und damit höhere Risiken bei erneuerbaren Energieprojekten erzeugt und sie so verteuert. Selbst wenn die Regierung vor Gericht weiterhin verlieren sollte, ist die kurzfristige Wirkung für die Entwicklung der erneuerbaren Energie lähmend.
Der deutsche Energiekonzern RWE hat soeben ein Windprojekt in den USA fallengelassen. RWE erhält 1,2 Milliarden Dollar, welche in Erdgasprojekte investiert werden müssen.
So agiert das Innenministerium. Unternehmen, die Bewilligungen für Offshore-Windprojekte erworben haben, wird gesagt: «Wir kaufen eure Bewilligungen zurück, aber ihr müsst das Geld für die Produktion fossiler Energie einsetzen.»
Kann so etwas auch vor Gericht angefochten werden?
Solche Buyouts können vor Gericht schon angefochten werden, aber es wird schwierig sein, sie rückgängig zu machen. Die Unternehmen erhalten im Grunde die Beträge zurück, die sie für die Bewilligungen erhalten haben, mit der Abmachung, dass sie für fossile Energieprojekte wieder eingesetzt werden. In der Perspektive des Gemeinwohls scheint das kritikwürdig. Aber die Vertragspartner – die Bundesregierung und der Windunternehmer – haben grundsätzlich die Freiheit, ihre Verträge neu auszuhandeln, sofern die notwendigen Verwaltungsformalien eingehalten werden. Für das Unternehmen geht es schlicht um die Erkenntnis, dass die Regierung ziemliche Handlungsfreiheit bei der Vergabe von Bewilligungen hat, die für den Fortgang eines Projekts nötig sind. Und die Trump-Administration wird diesen Spielraum so nutzen, dass neue Projekte nicht vorwärtskommen.
Was ist von den Subventionen und Steuervergünstigungen für grüne Energie in den Biden-Gesetzen geblieben?
Viele der Steuerrabatte für saubere Energie in Präsident Bidens Inflation Reduction Act von 2022 sind im «Big Beautiful Bill»-Gesetz vom Juli 2025 abgeschafft oder weniger zugänglich gemacht worden. Die Trump-Administration hat auch versucht, bereits bewilligte oder finanzierte Programme rückgängig zu machen. So die sieben Milliarden Dollar für das «Solar for all»-Programm, die an Gliedstaaten und Organisationen gehen sollen, um Einwohnern mit niedrigen Einkommen Zugang zu Sonnenenergie zu verschaffen. Diese Aktion wird vor Gericht angefochten. Und vor kurzem hat die Trump-Administration zugegeben, dass sie saubere Energieprojekte vornehmlich in roten Gliedstaaten finanzierte, zum Nachteil der blauen. Vor kurzem haben Gerichte entschieden, dass die Bundesregierung nicht die alleinige Kompetenz besitzt, vom Kongress bewilligte Gelder aufgrund der politischen Prioritäten eines Gliedstaats einzubehalten oder zu streichen.
Bleibt grüne Energie am Ende am Leben, weil die Gerichte Trump stoppen?
Die Administration hält weiterhin alles auf, weil sie Unsicherheit und Risiko schafft. Ihre Aktionen unterbrechen die Lieferkette für Onshore- und Offshore-Wind. Wenn sie während 18 Monate einen Unterbruch dieser Lieferkette erfahren und die Gerichte ihn dann rückgängig machen, sind die Unternehmen gefordert, sie wieder in Gang zu bringen. Viele Investoren werden sagen, dies sei zu riskant. Auf kurze Frist gewinnt die Regierung. Jeder Windunternehmer wird sich fragen, warum er ein Projekt in den Vereinigten Staaten entwickeln soll, wenn der Präsident Offshore-Wind stark bekämpft und die Regierungsbeamten einen nicht bauen lassen, auch wenn Bewilligungen vorliegen.
In Texas und Oklahoma sehe ich weite Felder voller Windräder. Das sind «rote», republikanisch regierte Staaten, und ich frage mich, ob die Vorstellung, Windenergie sei so schlecht, auf den unteren Staatsebenen wirklich geglaubt wird.
Die Staaten der Great Plains, von Texas bis hinauf nach Minnesota, sind die Windenergieproduzenten Nummer eins des Landes. Die Effizienz von Wind wird ständig besser, sie ersetzen alte Turbinen durch neue. Das sind vernünftige Investitionen, und die Produzenten von sauberer Energie werden sie weiterhin tätigen. Mit Wind geht es weiter voran, weil die Effizienz da ist. Wenn ein Elektrizitätsunternehmen eine Ausschreibung für zusätzliche Energie macht, wird sich wahrscheinlich zeigen, dass Wind und Strom plus Batteriespeicherung billiger ist als alles andere. Es geht um Wirtschaftlichkeit.
Die USA verbrauchen pro Kopf fast das Doppelte an Energie wie Europa. Es wäre schön, wenn sie zum Kampf gegen den Ausstoss von klimaschädlichen Gasen zurückkehrten. Sie sagen, Wind-Technologie schreite voran. Liegt darin ein Zeichen der Hoffnung?
Wenn unser nationaler Albtraum einmal vorbei ist, werden die Vereinigten Staaten wieder zum Befürworter von sauberen Energietechnologien. Ich denke, der aufregendste Durchbruch in den letzten fünf bis zehn Jahren sind die Batterien für die Grössenordnung des Netzes. Man baut nicht mehr Gaskraftwerke für die Spitzenzeiten. Ich habe das in Kalifornien gesehen. Ich war unlängst in Palm Springs. Dort gibt es ein Gaskraftwerk für die Spitzenlasten eine halbe Meile ausserhalb, und es wird durch Batterien eine halbe Meile in der anderen Richtung ersetzt. Anstatt während der Spitzenbelastung des Systems 4 oder 8 Stunden am Tag das Gaswerk anzuwerfen, werden sie die Batterien nutzen, wenn die Sonne untergeht. Die Zahlen zur Effizienz und den Kostensenkungen werden immer besser. Es gibt unheimliche Fortschritte in der Batteriespeicher-Technologie.
Laut der U.S. Energy Information Administration wird die Stromnachfrage in den Vereinigten Staaten bis 2050 jedes Jahr zwischen 0,9 und 1,6 Prozent steigen. Macht das erneuerbare Energie akzeptabler, und können Erneuerbare die Lücke schliessen?
Bei diesem prognostizierten Wachstum des Elektrizitätsbedarfs wird erneuerbare Energie eine grosse Rolle erhalten. Die Herausforderung besteht darin, das Stromangebot zu verstetigen, weil Strom und Wind variable Ressourcen sind.
Wie geschieht das?
Durch Batteriespeicherung. Zu den Tageszeiten, wo die Sonne untergeht und weiterhin viel Strom gebraucht wird, können Batterien eingesetzt werden. In Kalifornien wissen sie am Mittag nicht, was sie mit dem Solarstrom anfangen sollen, also können sie den Überschuss verwenden, um Batterien aufzuladen. Wind ist noch produktiver und benötigt weniger Landfläche als Solar. Die Effizienz von Windturbinen ist grösser als die von Solarpaneelen. In Iowa, wo ich aufgewachsen bin, haben sie Windräder in Maisfeldern, wo weiterhin Mais wächst. Dasselbe in Texas, wo das Vieh mitten unter den Windrädern grast. Wind und Solar sind komplementär. Windturbinen erzeugen nachts mehr Energie, und Solar offensichtlich tagsüber.
In den Wahlkampagnen ist viel vom grossen Energiehunger der Datencenter die Rede. Es gibt Kritik von beiden Seiten. Schlägt sich das in mehr Unterstützung für grüne Energie nieder?
Das Interesse ist gross, weil die Nachfrage für Strom wirklich hochschnellt. Die Trump-Administration sagt, dass wir diese Datencenter bauen müssen, damit die USA das Rennen um AI gewinnen. Sie tun ziemlich alles, was eine Bundesregierung tun kann, um den Bau dieser Datencenter zu beschleunigen. Aber jetzt stehen die Gliedstaaten auf. Sie sehen es nicht gerne, wenn wegen des Strombedarfs dieser Datencenter die Strompreise für Einwohner und Gewerbe steigen. Gouverneure sagen: «Wenn ihr ein Datencenter wollt, müsst Ihr es selber bauen und alle Kosten selber tragen und bestehende Kunden vor höheren Strompreisen schützen.» In Staaten, wo Gouverneure im Wahlkampf stehen, haben sie Datencenter gestoppt. Aber die Unternehmen haben Geld, wir reden von Google, Microsoft, Amazon und Facebook, und Erdgas ist mehr oder weniger die erste Wahl als Energiequelle. Also treten die grossen Öl- und Gasunternehmen auf den Plan und sagen: «Baut mir ein grosses Gaskraftwerk, und wir liefern euch das Gas, um euer Datacenter zu betreiben.» Und wenn sie das tun können, werden sie es tun. Wenn sie ein eigenes Kraftwerk neben ihrem Datencenter haben, können sie sagen, sie hätten keine negative Wirkung auf bestehende Stromkunden. Und niemand scheint sich darum zu kümmern, dass der Strom von fossilen Brennstoffen kommt.
Das ist kein Thema?
Ja, die Emissionen dieser neuen Entwicklung werden problematisch sein, aber dieser Aspekt erhält wenig Aufmerksamkeit. Datencenterunternehmer sagen, sie könnten Wind und Solar nicht gebrauchen, weil sie auf Verlässlichkeit rund um die Uhr angewiesen seien und deshalb Erdgas nutzen müssten. Dank der Schiefergaserschliessung ist Erdgas in den USA relativ billig und reichlich vorhanden.
17 Prozent der US-Stromproduktion kommt von Kohle, 24 Prozent von Erneuerbaren. Präsident Trump versprach, die Kohleindustrie zu revitalisieren und die Kohlejobs zurückzuholen. Wie viel davon ist verwirklicht?
Nichts. Es ist eine ineffiziente Art, Strom zu erzeugen, weil es zu teuer ist. Dies unabhängig vom Umweltaspekt. Sobald wir ernsthaft mit Fracking begannen, vor 15 Jahren, wurde billiges und reichliches Gas aus diesen Schieferplatten überall in den USA erhältlich. Zusammen mit den effizienteren Verbrennungsturbinen, die in den 2010er Jahren aufkamen, fielen alle Kohlekraftwerke ausser Betracht. Im kompetitiven US-Markt können sie mit Wind und Solar nicht mithalten. Niemand baut mehr ein neues Kohlekraftwerk. Die Trump-Administration hat soeben einen Haufen Geld gesprochen, angeblich für den Bau eines neuen Kohlekraftwerks in Alaska und eines in West Virginia. Ich garantiere Ihnen, dass keines dieser Projekte je einen Spatenstich erleben wird.
Sie schliessen Nuklearenergie als Teil des «Erschwinglichkeitspfads» mit ein. Ist das eine schlaue Art, den Klimagasausstoss zu reduzieren?
Ich denke, ja. Wir halten die alten Werke sicher länger am Laufen in den Vereinigten Staaten, und wir schalten einige der stillgelegten älteren wieder ein. Es ist kohlenstofffreie Grundenergie, und relativ billig, wenn sie einmal am Laufen ist. Die Herausforderung besteht darin, dass wir anscheinend nicht mehr in der Lage sind, neue Atomkraftwerke zu vernünftigen Preisen zu bauen. Die beiden neuen Werke von Southern Company, die vor drei oder vier Jahren in Georgia ans Netz kamen, kosten 40 Milliarden Dollar für 2000 Megawatt. Das ist lächerlich. Solche Zahlen ergeben keinen Sinn im Vergleich zu alternativen Energien. Deshalb konzentriert sich das Interesse auf kleine, modulare Reaktoren von der Grösse 60-80 Megawatt, die leicht in einer «Plug and Play»-Strategie zusammengeschaltet werden können. Das ist noch einige Jahre entfernt, aber es gibt viel Interesse an kleinen modularen Reaktoren.
Sehen Sie Spielraum für Zusammenarbeit bei der erneuerbaren Energie, wenn die Republikanische Partei in den kommenden Jahren die Mehrheit in beiden Häusern verliert und der Kongress gespalten ist?
Die Legislative, der Kongress, hat ein wenig Oberaufsicht, er kann einige Hearings abhalten und die Regierung ärgern und dergleichen. Aber es gibt immer noch viel Entscheidungsspielraum in der Hand der Exekutivbehörden, der so genutzt wird, dass es die fossile Energie bevorteilt. Und in der zweiten Trump-Administration ist alles viel parteiischer geworden. Kein Abgeordneter aus einem roten Staat wird sagen, dass er die erneuerbare Energie gern hat. Die tun nichts, was der Administration ins Gehege kommt. Sie halten die Köpfe unten. Aber wenn die Administration weg ist, denke ich, dass jedermann realisiert, dass es mit sauberer Energie viele gute Jobs und vernünftige Preise gibt.
Welche Botschaft haben Sie für Europäer, die an der grünen Energie festhalten und Klimagas-Emissionen reduzieren wollen?
Folgt uns bitte nicht. Es ist zurzeit beschämend, Amerikaner zu sein. Ich bin diesen Sommer zwei Wochen durch Europa gereist und war manchmal versucht zu sagen, ich käme aus Kanada. Die Trump-Administration lähmt die Entwicklung der Energiequellen der Zukunft zugunsten der Energiepolitik von vor 50 Jahren, mit höheren Kosten und unannehmbaren Umweltwirkungen. Das ist wahrhaft beschämend. Zudem kann der Planet die CO2-Emissionen aus diesem vierjährigen Umweg in der amerikanischen Energiepolitik nur schwer aushalten. Also folgt uns nicht. Eine vernünftige US-Energiepolitik ist am Horizont.
