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Übergangslösung in Sicht: USA und Iran wollen Strasse von Hormus öffnen

FILE - Cargo ships are seen at sea near the Strait of Hormuz, as viewed from a rocky shoreline near Khor Fakkan, United Arab Emirates, Friday, May 1, 2026. (AP Photo/Fatima Shbair, File)
Strait of Hor ...
Frachter warten vor der Strasse von Hormus noch immer auf eine Durchfahrtsmöglichkeit.Bild: keystone

Übergangslösung in Sicht: USA und Iran wollen Strasse von Hormus öffnen

05.08.2026, 06:5205.08.2026, 06:52

Im Iran-Krieg stehen die USA, der Iran und der Oman dem US-Portal «Axios» zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Strasse von Hormus. Demnach streben die USA bereits für heute eine Einigung an, berichtet «Axios» unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten sowie zwei Quellen aus der Golfregion.

US-Präsident Donald Trump sagte vor Reportern auf den Medienbericht hin angesprochen, es könnte passieren, dass die Meerenge am Mittwoch geöffnet wird – oder am darauffolgenden Tag. Er sprach von Fortschritten. Dem Sender Fox News sagte der Republikaner in einem Interview ausserdem, man führe «sehr gute» Gespräche.

«Axios» schrieb weiter, die Übergangslösung erfülle einige der Forderungen des Iran und gebe ihm mehr Kontrolle über diese strategisch wichtige Meerenge, als er vor dem Krieg hatte. Vom Weissen Haus oder anderen US-Behörden gab es zunächst keine Stellungnahme.

Bereits am gestrigen Dienstag hatten alle Zeichen darauf hingedeutet, dass in Kürze eine Einigung verkündet werden könnte. Entsprechend äusserten sich etwa US-Finanzminister Scott Bessent und ein Sprecher des katarischen Aussenministeriums, Madschid al-Ansari. Angesprochen auf eine mögliche Gebührenerhebung sagte Bessent, er gehe von einer freien Durchfahrt aus.

Schiffsverkehr weiter stark beeinträchtigt

Die anhaltenden Spannungen in der Region setzen den Schiffsverkehr im Nahen Osten weiterhin unter Druck: In der vergangenen Woche durchfuhren demnach täglich im Schnitt etwa 16 Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Vor den von Israel und den USA gestarteten Luftangriffen auf den Iran Ende Februar waren es Branchendiensten zufolge täglich zwischen 60 und 140.

Durch Drohungen und Angriffe der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz im Jemen gegenüber Saudi-Arabien ist zudem die Schifffahrt durch den Seeweg Bab al-Mandab am Ausgang des Roten Meers beeinträchtigt. (pre/sda)

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42 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Phippu87
05.08.2026 06:59registriert September 2021
Könnte 1:1 eine Meldung vor ein paar Wochen sein, von daher...glaubt irgend jemand noch an das gewäsch?
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