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Iran

Frachtschiff vor Jemen im Roten Meer angegriffen

Vor Jemens Küste: Frachtschiff im Roten Meer meldet bewaffneten Angriff

05.07.2026, 13:5305.07.2026, 13:53

Ein Frachtschiff hat im Roten Meer vor der jemenitischen Küste einen bewaffneten Angriff gemeldet. Das Schiff habe eine Notmeldung abgesetzt, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO heute mit. Der Vorfall habe sich in Nähe der Hafenstadt Hudaida im Jemen ereignet. «Bewaffnete Angreifer» hätten das Schiff attackiert. Details über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Zunächst bekannte sich auch niemand zu dem Angriff.

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz kontrolliert den Norden und Westen des verarmten Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa und die wichtige Hafenstadt Hudaida am Roten Meer. Die Miliz hatte im Zuge des Iran-Kriegs Israel angegriffen und auch eine «Blockade» der Seewege für Israel im Roten Meer verkündet.

Seit 2023 hatte die Miliz Dutzende Schiffe mit angeblichem Bezug zu Israel in der Region angegriffen und teils versenkt oder stark beschädigt. Die Miliz ist neben der Hisbollah im Libanon der wichtigste nicht-staatliche Verbündete Teherans. (sda/dpa)

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Die vergessene humanitäre Katastrophe: Der Krieg im Jemen
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Die vergessene humanitäre Katastrophe: Der Krieg im Jemen
Es ist fünf vor Zwölf: Der Jemen steht vor einer (weiteren) Hungerkatastrophe. In einigen Gebieten des Landes ist jedes vierte Kleinkind akut mangelernährt. Insgesamt sind rund eine halbe Million Kleinkinder betroffen.
quelle: keystone / yahya arhab
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«Der Krieg im Jemen droht eine ganze Generation zu töten»
Video: srf
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