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Iran widerspricht Trump: «Die Strasse von Hormus bleibt blockiert»

A man waves an Iranian flag during a pro-government gathering at a square in Tehran, Iran, Tuesday, Aug. 11, 2026. (AP Photo/Vahid Salemi)
Iran War
Ein Mann weht die iranische Flagge während einer Pro-Regierung Demonstration in Teheran.Bild: keystone

«Bleibt blockiert»: Iran widerspricht Trump im Streit um die Strasse von Hormus

13.08.2026, 07:4513.08.2026, 07:45

Der Iran hat Äusserungen von Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die Strasse von Hormus hätten. Die wiederholten Behauptungen und Posts von US-Amtsträgern zur Aufhebung der Blockade der Strasse von Hormus änderten nichts an der Realität, erklärte Irans neue Behörde für die Meerenge (PGSA) auf der Plattform X. «Die Strasse von Hormus bleibt blockiert und wird erst wieder geöffnet, wenn die Bedingungen des Irans akzeptiert werden.»

Trump hatte zuletzt wiederholt erklärt, die USA hätten die volle Kontrolle über die Meerenge. «Sie gehört uns», sagte er etwa am Dienstagabend. Die Iraner hätten keine Kontrolle. Irgendwann würden die Iraner «vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt», drohte er.

Experten: Zahl der Schiffspassagen durch Hormus weiter gering

Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuletzt berichtet, Angriffe und Bedrohungen durch Irans Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an. Sie zeigten, dass der Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko treibender oder nicht kartierter Minen. Handelsschiffe verkehrten nur auf reduziertem Niveau.

KEYPIX - A woman stands at the water's edge along the Strait of Hormuz as a plume of smoke rises in the background following an explosion, off Bandar Abbas, Iran, Monday, July 13, 2026. (KEYSTONE ...
Die Iranischen Angriffe in der Strasse von Hormus dauern an.Bild: keystone

Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Strasse von Hormus. Der Iran verlangte dafür zuletzt neben einem Ende sämtlicher US-Drohungen gegen das Land, einer Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie einem Abzug der US-Streitkräfte aus der Region unter anderem eine vollständige Entschädigung für die Kriegsschäden.

Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Strasse von Hormus transportiert, die auch für den Transport von Flüssiggas und Dünger von zentraler Bedeutung ist. Nach Kriegsbeginn brachte der Iran den Schiffsverkehr mit Drohungen und Angriffen fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an. (nil/sda/dpa)

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quelle: keystone / maya levin
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