International
Konsum

Verkaufsverbot für Energydrinks für unter 16-Jährige in England ab 2027

Unter 16 Jahren gibt es in England bald keine Energydrinks mehr

17.07.2026, 12:2617.07.2026, 12:26

In England wird im kommenden Jahr der Verkauf von Energydrinks an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verboten. Das ab April 2027 gültige Gesetz gilt für Getränke, die mehr als 150 mg Koffein pro Liter enthalten, wie die Regierung mitteilte.

Tee und Kaffee sind ausgenommen. Das Verkaufsverbot umfasst demnach alle Einzelhandelsumgebungen, etwa Geschäfte, Automaten und den Onlineversand.

«Koffeinreiche Energydrinks gehören nicht in die Hände von Kindern», sagte die für Fragen der öffentlichen Gesundheit zuständige Abgeordnete Sharon Hodgson. «Wir wissen, dass Tausende Kinder in England sie täglich konsumieren, aber die Belege sind eindeutig, dass dies Angstzustände verursachen, ihren Schlaf und ihre Konzentration beeinträchtigen und sich nachteilig auf ihre Bildung auswirken kann.»

Koffeinärmere Erfrischungsgetränke wie Coca-Cola und Pepsi sind nicht betroffen, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Kritik kommt von einem Branchenverband, der darauf verwies, dass sich die Mitglieder bereits seit 2010 verpflichtet hätten, Energydrinks nicht an unter 16-Jährige zu vermarkten oder ihren Verkauf an sie zu fördern. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Zu hoher Koffeingehalt: Parlamentarier wollen Energydrinks für unter 16-Jährige verbieten
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
3
Entgegen Parteilinie: Jens Spahn beauftragte Leihmutter – CDU Landeschef fordert Rücktritt
Die Union ist strikt gegen Leihmutterschaften. Fraktionschef Jens Spahn und sein Mann wählten den Weg übers Ausland – und ziehen damit Kritik auf sich.
Unionsfraktionschef Jens Spahn und sein Mann Daniel Funke haben mit der Bekanntgabe ihrer Elternschaft in Deutschland einigen Wirbel ausgelöst. Unter dem Bild der beiden mit Kinderwagen gab es in den sozialen Netzwerken Glückwünsche für das Babyglück der beiden Väter. Etliche kritische Kommentare zielten allerdings darauf, dass die beiden laut «Bild»-Zeitung die Hilfe einer Leihmutter in den USA in Anspruch nahmen. Denn diese Art der Kinderwunscherfüllung ist in Deutschland verboten – eine Rechtslage, die CDU und CSU ausdrücklich stützen.
Zur Story