Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Analsonden, grünes Blut und Alienliebe

Diese 11 Länder verbieten Games aus den kuriosesten Gründen. Zum Beispiel wegen Energydrinks

Games werden aus den verschiedensten Gründen zensiert oder gar verboten. Jedes Land zieht dabei ganz unterschiedliche Grenzen.



Deutschland

Dass unsere nördlichen Nachbarn empfindlich sind bei allem was Nazis angeht, ist hinlänglich bekannt. Aber auch sonst setzt die Selbstkontroll-Behörde USK gerne den Rotstift an. Gar nicht beliebt ist rot hingegen beim Blut. Früher verlangte die USK von den Herstellern regelmässig, dass der rote Saft grün eingefärbt wird oder Menschen durch Roboter ersetzt werden. So wie in der deutschen Fassung von «Command & Conquer». In «Command & Conquer: Generals» transformierte man gar Selbstmordattentäter in fahrende Bomben.

Bild

bild: gamona

Australien

Keine Rektaluntersuchungen: Das erste Game überhaupt, das in Australien auf dem Index landete, ist «Saints Row IV». Das von schwarzem Humor geprägte Actionspiel verfügt über eine Alien-Analsonde-Waffe, mit der man Gegner durch die Luft schiessen kann. Die Gegner hinterlassen dabei einen bunten Sternenschweif. Für die australische Zensurbehörde fiel dies unter sexuelle Gewalt und «Saints Row IV» erhielt keine Freigabe. 

Der Rectifier in Aktion

abspielen

video: youtube/rebendigita1

Glimpflicher kam «South Park: Der Stab der Wahrheit» davon. Darin gibt es ebenfalls eine Szene mit Aliens und Analsonden. Der Hersteller umging ein Verbot, indem die Szene durch Text und folgendes Bild ersetzt wurde.

Kennst du schon die watson-App?

Über 100'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wird von Apple als «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Der Koala ist traurig

Bild

bild: ubisoft

Dänemark

Zusammen mit Frankreich und Norwegen kämpfe Dänemark 2007 gegen die ungesunden, aber allseits beliebten Energydrinks an. Weil das Prügelspiel «EA Sports MMA» vollgepflastert war mit Werbung für die süffigen Getränke, mussten sich die Dänen weiterhin auf den Strassen prügeln, statt vor dem Fernseher.

Südkorea

Um die Spannungen mit Nordkorea nicht noch grösser werden zu lassen, verbot Südkorea bis 2006 alle Games, die den nördlichen Nachbar provozierten. Darunter befand sich auch das verrückte Actionspektakel «Mercenaries: Playground of Destruction», das in Nordkorea spielte.

Bild

bild: moddb

Nordkorea

Keinen Spass versteht auch Nordkorea und verbot daher «Homefront». Ein als Trilogie geplantes Actionspiel, in dem man die von Nordkorea besetzte USA von seinen Unterdrückern befreien musste.

Bild

bild: deep silver

China

Fussball ist Teufelszeugs. Zumindest in China, weil im «Fussball Manager 2005» die Teams Tibet und Taiwan als eigenständige Länder auszuwählen sind. Dagegen ist die kommunistische Führung in höchstem Masse allergisch. Selbst die Bemühung von Entwickler Sega eine spezielle China-Version nachzureichen, welche die beiden Länder wieder in China integriert hätte, konnte gegen das Verbot nichts ausrichten.

Bild

bild: gameswelt

Singapur

Captain Kirk wäre entsetzt gewesen. Singapur verbot das Sci-Fi-Game «Mass Effect» weil es eine Sex-Szene zwischen zwei Frauen zeigte, eine davon ist gar ein Alien. Später wurde das Verbot in ein Ab-18-Spiel abgeschwächt.

Gleichgeschlechtliche Liebe, Igittigitt

abspielen

video: youtube/fluffyninjallama

Brasilien

Bei einem der am schnellsten wachsenden Game-Märkte der Welt, schmerzt es Hersteller umso mehr, wenn ein Spiel auf dem Index landet. Was beim blutigen Prügelspiel «Mortal Kombat» niemanden in Erstaunen versetzt hat, überraschte hingegen beim «World of Warcraft»-Vorbild «Everquest». «Das Spiel fördert die Untergrabung der gesellschaftlichen Ordnung und ist ein Angriff auf den demokratischen Staat, das Gesetz sowie die öffentliche Sicherheit», wird der brasilianische Richter zitiert, der für das Verbot verantwortlich war.

everquest

billd: mmobomb

Griechenland

Touristen mussten ihren Gameboy Zuhause lassen, wenn sie in Griechenland in die Badeferien wollten. Zumindest ging 2002 diese Angst um, nachdem das Parlament elektronische Spiele radikal verbot. Ausschlag für das Gesetz waren zwei Internetcafés, die ihren Kunden erlaubten, «Counter-Strike» zu spielen. Weil sich das Gesetz aber nicht mit der Verfassung vereinbaren liess, wurde es noch im gleichen Jahr wieder aufgehoben.

AK-47 Counterstrike

bild: wikipedia

Japan

Pilzverbot: Im postapokalyptischen «Fallout 3» hat der Spieler die Möglichkeit, eine Atombombe in einer Stadt hochgehen zu lassen. Ein Thema, dem Japan naheliegenderweise vorbelastet gegenübersteht. Die Mission wurde daher radikal entfernt – ebenso wie der Fat Boy, ein Mini-Atombomben-Werfer.

Russland

In «Call of Duty: Modern Warfare 2» gibt es die viel diskutierte Mission: No Russian. Darin veranstalten russische Ultranationalisten ein Massaker in einem russischen Flughafen. Nach Rücksprache mit lokalen Behörden entfernte Entwickler Activision die Mission vorsätzlich, um einem Verkaufsverbot zu entgehen.

call of duty no russian

bild: activision

Das Selfie-Phänomen ist bei den Games angekommen

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Vorfall in Paris: Autolenker geht auf Blinden los

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Kieferbruch: E-Zigi explodiert in Mund von Jungen

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Huber 23.02.2015 09:41
    Highlight Highlight Das ist doch alles Schwachsinn diese Verbote und Zensuren. Spiele sind Kunstwerke. Die Hersteller müssen Szenen rausschneiden, damit sie evtl. freigegeben werden. Das wäre wie, wenn man ein teures Ölbild von einem berühmten Maler schwarz überstreichen würde. Ich hoffe der ganze Schwachsinn hört eines Tages mal auf. Es gibt schlimmere Probleme als Spiele zu zensieren oder zu verbieten. Schlussendlich soll dieses Medium nur spass machen mehr auch nicht.

Das neuste «Zelda»-Game tanzt aus der Reihe – und das ist gut so

«Cadence of Hyrule» ist ein neues «The Legend of Zelda»-Game, wo im Takt der Musik ein Königreich befreit werden muss. Klingt komisch, macht aber sehr viel Spass, sofern die Spielmechanik ins Blut übergeht.

Nintendo hat momentan einen «Zelda»-Lauf: Das Remake zum Klassiker «Link's Awakening» steht in den Startlöchern und will im September ganz viele Fans erfreuen. Und jüngst wurde an der E3 mit einem Video-Teaser bestätigt, dass der Nachfolger zum Meisterwerk «Breath of the Wild» in der Entwicklung ist.

Link wird also auch in Zukunft die Nintendo-Kasse ordentlich füllen. Nun ist mit «Cadence of Hyrule» ein etwas anderes «Zelda»-Spiel erschienen, das die Wartezeit auf den richtig grossen Wurf …

Artikel lesen
Link zum Artikel