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Buckelwal Timmy machte ihn berühmt: Nun wurde Partheil-Böhnke abgesetzt

epa12848766 The Mayor of Timmendorfer Strand Sven Partheil-Boehnke speaks to the media near a beached whale lying in the water of the Baltic Sea near Niendorf harbor in Timmendorfer Strand, Germany, 2 ...
Der FDP-Politiker darf sein Amt nicht mehr ausführen. Bild: keystone

Der Fall Timmy holt diesen Bürgermeister wieder ein – jetzt darf er nicht mehr ins Amt

Buckelwal Timmy wurde nach seiner Gemeinde benannt. Seither hat Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke konstant Ärger. Jetzt zog der kommunale Hauptausschuss die Reissleine.
25.09.2026, 14:4525.09.2026, 14:45
Matti Hartmann / t-online
Ein Artikel von
t-online

Der Bürgermeister der Gemeinde Timmendorfer Strand darf seine Amtsgeschäfte nicht mehr ausführen. Der Hauptausschuss der Gemeinde erteilte Sven Partheil-Böhnke (FDP) ein Amtsverbot.

Wie die «Lübecker Nachrichten» berichteten, ist das Beamtenstatusgesetz die Grundlage für den Beschluss. Darin ist unter anderem geregelt, dass Beamte ihre Aufgaben unparteiisch und zum Wohl der Allgemeinheit zu führen haben.

Detaillierte Hintergründe wollte die Gemeinde zunächst zum Schutz des Bürgermeisters nicht bekannt geben. Mittlerweile sind die Details jedoch öffentlich. Unter anderem geht es um ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der versuchten Erpressung, der Nötigung und der Amtsanmassung.

Timmy-Bürgermeister soll Radfahrer mit Wein übergossen haben

Im Juni soll Partheil-Böhnke mit einem Radfahrer aneinandergeraten sein. Auf einer Fussgängerpromenade in Niendorf, einem Ortsteil von Timmendorfer Strand, habe er den Radler angehalten und ohne Befugnis die Zahlung eines Verwarngeldes gefordert, heisst es. Dann eskalierte die Situation offenbar: Am Ende soll Partheil-Böhnke dem Radfahrer ein gefülltes Weinglas über die Kleidung geschüttet haben.

Dieses Ermittlungsverfahren hat offenbar das Fass zum Überlaufen gebracht. Denn bereits zuvor hatte sich der Bürgermeister Vorermittlungen in anderer Sache stellen müssen. Dabei geht es um Beleidigung und das Vortäuschen einer Straftat im Nachgang der Strandung von Buckelwal Timmy vor Niendorf.

Streit mit Robert Marc-Lehmann: Hacker-Attacke vorgetäuscht?

In einer E-Mail vom offiziellen Account des Bürgermeisters war der YouTuber Robert Marc Lehmann als «absolut inkompetenter, selbstdarstellerischer Spinner» beschimpft worden. Lehmann habe keine Ahnung von Walen. Ähnlich hatte sich Partheil-Böhnke im April auch im Gespräch mit t-online geäussert. «Egal, was er gemacht hat, es ging in die Hose», sagte der Bürgermeister über Robert Marc Lehmann.

Die Aussagen in der Mail will er aber nicht getätigt haben. Partheil-Böhnke behauptete, sein Account sei gehackt worden. Doch daran gibt es Zweifel.

Das am Donnerstag vor einer Woche ausgesprochene Amtsverbot soll nun laut Verwaltung bis zur abschliessenden Klärung der disziplinarrechtlichen und gegebenenfalls strafrechtlichen Verfahren gegen den Bürgermeister gelten. «Das Verbot dient ausschliesslich dem Schutz der Gemeinde Timmendorfer Strand», teilte die Gemeinde mit. «Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.»

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Buckelwal Timmy wochenlang in der Ostsee gestrandet
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Buckelwal Timmy wochenlang in der Ostsee gestrandet

Buckelwal Timmy hat mehrere Wochen Deutschland und die Welt bewegt.

quelle: dpa / philip dulian
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«… das machen Sie ja mit Ihrem Wurstbrot auch!» Timmy-Pressekonferenz wird zur Comedyshow
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