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Libyen

US-Zerstörer kollidiert bei Singapur mit Tankschiff – Zehn Seeleute vermisst

epa06154048 A handout photo dated 14 June 2017, made available by the US Navy on 10 August 2017 showing the Arleigh Burke-class guided-missile destroyer USS John S. McCain (DDG 56) maneuvering alongsi ...
Die «USS John S. McCain» am 14. August 2017 bei einem Manöver.Bild: EPA/US NAVY

US-Zerstörer kollidiert bei Singapur mit Tankschiff – zehn Seeleute vermisst

21.08.2017, 06:1521.08.2017, 11:56

Der US-Zerstörer «USS John S. McCain» ist östlich von Singapur mit einem grossen Tanker kollidiert. Der Zusammenstoss ereignete sich am Montagmorgen (Ortszeit), wie die US-Marine mitteilte.

Ersten Erkenntnissen zufolge sei die mit Lenkraketen bestückte «USS John S. McCain» dabei im hinteren Backbordbereich beschädigt worden. Der Grund der Kollision mit dem unter liberianischer Flagge fahrenden, 183 Meter langen Handelsschiff «Alnic MC» und das Ausmass der Schäden waren unklar.

Nach der Kollision östlich von Singapur werden zehn amerikanische Seeleute vermisst. Mindestens fünf Seeleute wurden zudem verletzt, wie die Pazifik-Flotte am Montag mitteilte.

Laut der US-Marine wurde ein Rettungseinsatz eingeleitet. Der US-Zerstörer befand sich den Angaben zufolge östlich der Strasse von Malakka auf einer Routinefahrt zum Hafen von Singapur.

Video: srf

Wiederholung der Geschichte

Erst vor zwei Monaten war das Kriegsschiff «USS Fitzgerald» vor Japan mit einem Containerschiff zusammengestossen. Damals kamen sieben US-Seeleute ums Leben. Der Zerstörer wurde an der Steuerbordseite so schwer beschädigt, dass er nach amerikanischen Angaben beinahe gesunken wäre. Das fast vier Mal grössere und vollbeladene Containerschiff, das unter philippinischer Flagge fuhr, wurde hingegen nur leicht beschädigt.

epa06034591 The damaged US Navy destroyer USS Fitzgerald is seen berthing at Yokosuka Naval Base in Yokosuka, south of Tokyo, Japan, 18 June 2017. Media reports state that seven US Navy sailors were f ...
Die stark beschädigte «USS Fitzgerald» nach dem Zusammenstoss.Bild: EPA/EPA

Als Konsequenz aus dem Unfall am 21. Juni wurden vor wenigen Tagen drei befehlshabende Crew-Mitglieder von ihren Aufgaben entbunden. (sda/dpa/afp)

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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Bijouxly
21.08.2017 07:13registriert Dezember 2014
Sieht aus als wären Containerschiffe die besseren Zerstörer...
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Gurgelhals
21.08.2017 09:33registriert Mai 2015
Ist das jetzt der Handelskrieg, von dem immer wieder geredet wird?
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Butschina
21.08.2017 08:59registriert August 2015
Haben solche Schiffe keine technischen Hilfsmittel um Zusammenstösse zu verhindern? Zumindest auf dem Zerstörer würde ich dies erwarten. Kann mir jemand näheres dazu sagen?
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«Trump befindet sich in einer Zwickmühle: Welchen Zug er auch macht, er verliert»
Auf dem Bürgenstock verhandeln die USA und Iran über ein neues Abkommen. Dabei habe das Mullah-Regime die besseren Karten, sagt der deutsche Politologe Herfried Münkler. Der amerikanische Präsident könne nur noch auf sinkende Benzinpreise hoffen.
Herr Münkler, Donald Trumps Rahmenabkommen mit Iran wird praktisch von allen Kommentatoren als grosses Desaster betrachtet. Ist der amerikanische Präsident der grosse Verlierer, als der er nun überall beschrieben wird?
Herfried Münkler: Als klar war, dass die USA nicht in der Lage sind, die Strasse von Hormus mit militärischen Mitteln wiederzueröffnen, war auch klar, dass die Methode Trump in diesem Fall gescheitert ist. Die Methode Trump, das heisst drohen, gegebenenfalls auch das Militär einsetzen, aber darauf hoffen, dass die Gegenseite angesichts der Übermacht der USA relativ schnell nachgibt. In Venezuela hat das funktioniert, und das hat Trump wohl übermütig gemacht. Was Iran betrifft, hat er sich in zwei Punkten geirrt: Erstens hatte er offenbar nicht auf der Rechnung, dass die Iraner mit der Strasse von Hormus die Weltwirtschaft als Geisel nehmen können, zweitens hat er die Stabilität des Regimes unterschätzt.
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