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Iran-Krieg live im Ticker: US-Militär beginnt neue Angriffswelle im Iran

Tankers and cargo vessels are seen in the Gulf of Oman, along shipping routes linking the Strait of Hormuz and the Arabian Sea, Tuesday, June 16, 2026. (AP Photo)
Oman Strait of Hormuz
Steht wieder im Fokus: die Strasse von Hormus.Bild: keystone
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US-Militär beginnt neue Angriffswelle im Iran + Bericht: 7 iranische Soldaten getötet

Der Konflikt um die Strasse von Hormus lässt die Kämpfe in Nahost wieder aufflammen. Alle News live im Ticker.
12.07.2026, 23:3515.07.2026, 13:41
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13:40
US-Militär beginnt neue Angriffswelle im Iran
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge eine weitere Angriffswelle im Iran begonnen. «Die Angriffe zielen darauf ab, die militärischen Fähigkeiten der iranischen Streitkräfte, mit denen diese die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus angegriffen haben, weiter zu schwächen», hiess es in einer Mitteilung des Regionalkommandos Centcom.

Details zu den Zielen und Berichte über die neue Angriffswelle aus dem Iran lagen zunächst nicht vor. Die Nachrichtenagentur Mehr wies unterdessen Berichte zurück, wonach sich Explosionen nahe der zentralen Metropole Schiras im Landesinneren ereignet hätten. Die Geräusche seien auf Bergbauarbeiten zurückzuführen, hiess es. (sda/dpa)
12:37
Weitere Hinrichtung nach Protesten im Iran
Im Iran ist abermals ein Mann im Zusammenhang mit den Protesten vom Januar hingerichtet worden. Das Urteil sei am frühen Mittwochmorgen vollstreckt worden, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan.

Dem Mann wurde den Angaben nach zur Last gelegt, bei den Aufständen in der Provinz Isfahan ein Gebäude einer Kreisverwaltung mit einem Molotowcocktail in Brand gesetzt zu haben.

Der Direktor der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights, Mahmood Amiry-Moghaddam, sprach von einem weiteren hingerichteten Demonstranten. Über seinen Fall sei aus unabhängigen Quellen nur wenig bekannt, schrieb der Direktor auf X. Er gehe jedoch wie in anderen Fällen von einem unfairen Verfahren ohne Zugang zu einem Rechtsbeistand aus. Laut Amiry-Moghaddam war es die 21. Hinrichtung im Zusammenhang mit der Protestwelle vom Januar. (sda/dpa)
11:20
Bericht: Sieben iranische Soldaten bei US-Angriff getötet
Bei einem US-Luftangriff sind iranischen Angaben zufolge sieben Soldaten ums Leben gekommen. Die Attacke erfolgte auf eine Kaserne in Iranschahr in der südöstlichen Provinz Sistan und Belutschistan, wie die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf die Armee berichtete.

Insgesamt sei der Stützpunkt mit 13 Raketen angegriffen worden. Mehrere weitere Soldaten seien verletzt worden. Eine genaue Zahl wurde nicht genannt. (sda/dpa)
9:15
Teheran: 30 Tote Zivilisten bei US-Angriffen im Süden Irans
Bei den jüngsten US-Angriffen auf den Süden des Irans in den vergangenen Tagen sind iranischen Regierungsangaben zufolge mindestens 30 Zivilisten getötet worden.

«Wir sprechen den trauernden Familien unser Mitgefühl und Beileid aus und ehren das Andenken der Verstorbenen», schrieb Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani auf X.

Mehr als 260 Menschen wurden bei den jüngsten Angriffen, die vor rund einer Woche begannen, verletzt, schrieb der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur auf X. 222 der Verletzten seien inzwischen nach ihrer Behandlung aus Kliniken entlassen worden, fügte er hinzu. (sda/dpa)
7:59
Iran: US-Angriff trifft Weizensilo
Bei den nächtlichen US-Angriffen ist nach Darstellung iranischer Staatsmedien ein Weizensilo getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich in der südwestlichen Provinz Chusestan nahe der Grenze zum Irak, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Bei dem Angriff in der Stadt Howeyseh habe es keine Todesopfer gegeben, hiess es weiter.

Auch die Revolutionsgarden, Irans mächtige Militärorganisation, warfen den USA die Bombardierung ziviler Einrichtungen vor. Der Feind habe das Weizenlager «aus Schwäche und Grausamkeit» bombardiert, hiess es in einer Mitteilung. Zudem sei eine Mineralwasserfabrik in der westlichen Provinz Ilam Ziel eines Angriffs geworden. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. (sda/dpa)
6:43
Trump droht dem Iran erneut
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, «es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln», sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. (sda/dpa)
Ab hier folgen ältere Meldungen
7:22
Revolutionsgarden: US-Militäreinrichtungen attackiert
Irans Revolutionsgarden zielten als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe nach eigenen Angaben unter anderem auf ein mobiles Raketenartilleriesystem der US-Armee in Kuwait, auf Treibstofftanks und Munitionslager des Luftwaffenstützpunkts Prince Hassan in Jordanien sowie auf ein Kontrollzentrum des US-Stützpunkts Scheich Isa in Bahrain. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
7:22
Golfstaaten melden Beschuss aus dem Iran
Nach der wiederholten Eskalation im Iran-Krieg haben Staaten am Persischen Golf erneut Raketenbeschuss gemeldet. Bahrain und Kuwait, die zuletzt im Zentrum iranischer Vergeltungsangriffe standen, lösten in der Nacht Alarm aus und bekämpften nach eigenen Angaben feindliche Projektile. Der Generalstab der Armee in Kuwait berichtete, dass feindliche Luftziele bekämpft werden. In Bahrain wurde seit Einbruch der Nacht mehrfach Alarm ausgelöst, wie das Innenministerium des Inselstaats berichtete. Das Ministerium rief die Einwohner auf, Ruhe zu bewahren und Schutz zu suchen. Auch Jordaniens Nachrichtenagentur Petra berichtete am Montagmorgen, dass vier Raketen aus dem Iran abgefangen worden seien. Es habe keine Opfer oder Schäden gegeben, hiess es in dem Bericht unter Berufung auf eine Militärquelle.
5:55
US-Militär erklärt Angriffe auf Iran vorerst für beendet
Das US-Militär hat seine nächtlichen Attacken auf Ziele im Iran nach mehreren Stunden für beendet erklärt. Die Angriffswelle sei vorbei und habe Dutzende Zielobjekte mit Präzisionsmunition getroffen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit auf der Online-Plattform X mit. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus zu erschweren.
23:33
Guterres besorgt
UN-Generalsekretär António Guterres teilte auf der Plattform X mit, er sei zutiefst besorgt über die «erhebliche Eskalation». Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft. «Ich rufe den Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen.»
23:32
US-Militär greift weitere Ziele im Iran an
Das US-Militär greift nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran an. Die Streitkräfte hätten um 23 Uhr damit begonnen, weitere Angriffe auf den Iran durchzuführen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Der Iran solle so in seiner Fähigkeit eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Strasse von Hormus zu attackieren. Es ist bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten.
17:20
Trump widerspricht Iran: Strasse von Hormus ist offen
US-Präsident Donald Trump hat die Strasse von Hormus entgegen iranischer Aussagen als offen für den Schiffsverkehr erklärt. «Sie ist offen», sagte Trump am Sonntag in der NBC-Sendung «Meet the Press». Auch das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom schrieb in einem Post auf der Plattform X, die für den Handel wichtige Meerenge bleibe eine internationale Wasserstrasse, die der Iran nicht kontrolliere.

Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hatten in der Nacht bekanntgegeben, dass die Meerenge bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleibe. Die Durchfahrt sei verboten. Zuvor hatte die Marine der Iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben Warnschüsse auf ein Schiff abgegeben, das eine nicht genehmigte Route befahren haben soll.

Die USA bombardierten daraufhin rund 140 iranische Militärziele entlang der Südküste, das war die dritte Angriffswelle binnen einer Woche. Der Iran schlug mit Raketen und Drohnen auf Ziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten zurück. (sda/dpa)
13:51
Katar rät zu vorübergehendem Stopp der Schifffahrt
Der Golfstaat Katar hat nach erneuten iranischen Angriffen zur vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten. Für alle Fahrten und andere «meeresbasierte Tätigkeiten» werde empfohlen, diese bis auf Weiteres auszusetzen, teilte das katarische Transportministerium heute mit. Das betreffe auch Fischer- und Freizeitboote, Jetskis und «alle anderen Seefahrzeuge». Auch der katarische Nachrichtensender Al Jazeera berichtete von so einer Empfehlung. Teils berichteten Medien, es handle sich um eine Anordnung.

Von den Perlentauchern und traditionellen Daus bis zu heutigen touristischen Fahrten und Luxusbooten ist die Identität Katars eng mit der Schifffahrt am Persischen Golf verbunden. Das auf einer Halbinsel liegende Land verfügt über Dutzende Fischerei- und Jachthäfen für kommerziellen und privaten Betrieb.

Katar meldete heute erneute Angriffe aus dem Iran. Dabei wurden nach offiziellen Angaben durch herabfallende Trümmerteile drei Menschen verletzt, darunter ein Kind. Katar wurde im Iran-Krieg in vergangenen Monaten immer wieder angegriffen, meldete aber weniger Angriffe als etwa Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Katar tritt zusammen mit Pakistan im Krieg zwischen den USA und dem Iran als ein Vermittler auf. (sda/dpa)
11:47
Oman meldet Drohnenangriffe nahe Strasse von Hormus
Der Oman hat Drohnenangriffe nahe der Strasse von Hormus gemeldet. In der nördlichen Provinz Musandam seien mehrere Ziele mit Drohnen angegriffen worden, berichtete die Staatsagentur ONA unter Berufung auf Militärkreise. Der Oman verurteilte die Attacken und erklärte, man werde alle notwendigen Schritte zum Schutz des Landes und der Bevölkerung ergreifen. Die zum Oman gehörende Enklave Musandam ragt in die Strasse von Hormus hinein und grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate.

Irans Revolutionsgarden (IRGC) teilten zuvor mit, sie hätten im Oman in der südlichen Provinz al-Wusta unter anderem Logistikzentren angegriffen, die vom US-Militär genutzt werden. Der dort liegende Hafen von Dukm wurde im Iran-Krieg bereits mehrfach angegriffen. Die Gegend liegt aber weit entfernt von dem Gebiet, in dem der Oman selbst Drohnenangriffe meldete. (sda/dpa)
10:07
Crew verlässt Schiff in Strasse von Hormus – Brand an Bord
Bei einem erneuten Vorfall in der Strasse von Hormus ist die Crew eines Containerschiffs nach einem Brand von Bord gegangen. Die Besatzungsmitglieder hätten sich auf ein Rettungsschiff begeben, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO am frühen Morgen mit. Die Crew sei dann gerettet worden. Die UKMTO berichtete zuvor, dass das Schiff östlich des Omans beschädigt wurde.

Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, Irans Revolutionsgarden (IRGC) hätten das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff «GFS Galaxy» in der Strasse von Hormus angegriffen. Ein ziviles Besatzungsmitglied wird demnach vermisst. Das 300 Meter lange Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen.

Irans Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben zu haben. Das Schiff habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet, teilten die Revolutionsgarden über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Demnach hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, ihre Route zu korrigieren. Infolge dieses Vorfalls werde die Strasse von Hormus bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben. (sda/dpa)
8:13
Gespräche über Strasse von Hormus enden ohne Durchbruch
Der Iran und der Oman haben ihre Gespräche über die Strasse von Hormus ohne Durchbruch beendet. Beide Länder hätten beschlossen, die Gespräche auf politischer sowie technischer Ebene fortzusetzen, «um zu einer gemeinsamen Verständigung über die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt» in der Meerenge zu gelangen, hiess es in einer Erklärung des iranischen Aussenministeriums. Nach Angaben aus Teheran nahm auch eine Delegation des Golfstaats Katar an dem Format in der omanischen Hauptstadt Maskat teil. Katar trat den Angaben nach als Vermittler zwischen dem Iran und den USA auf.
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34 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Das Klavier singt Schlagzeug
12.07.2026 02:18registriert Juni 2024
Die Strasse von Hormus wird ja häufiger gesperrt als die Axenstrasse!
351
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Rumpelstilz aka Motzbrocken
12.07.2026 08:58registriert November 2023
War abzusehen. Auch der Iran wird im Westen seine Schläfer haben….

Donald verteilt wenigstens den Terrorismus fair auf den ganzen Planeten.

Was für eine beschissene politische Welt!!
Religiös Durchgeknallte und Donald…..
281
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Violett
12.07.2026 06:56registriert Juni 2020
Krieg ist einfach provitabler als Frieden, offensichtlich.
204
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New Mexico zu Epstein-Ermittlungen: Justizministerium blockt
Die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaats New Mexico hat dem US-Justizministerium vorgeworfen, ihre strafrechtlichen Ermittlungen zu möglichen kriminellen Aktivitäten auf einer Ranch des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zu behindern. Das Justizministerium verweigere die Zusammenarbeit und wolle dringend benötigte ungeschwärzte Akten nicht herausgeben, sagte der oberste Staatsanwalt des Bundesstaates, Raúl Torrez. Ein Sprecher des Justizministeriums bezeichnete den Vorwurf gegenüber dem Nachrichtenportal «Axios» als «falsch». Diese Akten ungeschwärzt weiterzugeben würde gegen Gesetze verstossen.
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