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Iran-Krieg live:Iran: Rahmenabkommen mit den USA ausgesetzt

Tankers and cargo vessels are seen in the Gulf of Oman, along shipping routes linking the Strait of Hormuz and the Arabian Sea, Tuesday, June 16, 2026. (AP Photo)
Oman Strait of Hormuz
Steht wieder im Fokus: die Strasse von Hormus.Bild: keystone
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Iran: Rahmenabkommen mit den USA ausgesetzt +++ Kuwait verurteilt iranische Angriffe

Der Konflikt um die Strasse von Hormus lässt die Kämpfe in Nahost wieder aufflammen. Alle News live im Ticker.
16.07.2026, 00:3218.07.2026, 17:34
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19:49
Irans Führung droht USA mit «unvergesslichen Lektionen»
Angesichts der neuen Eskalation am Persischen Golf hat die iranische Führung den USA mit «unvergesslichen Lektionen» gedroht. «Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch grössere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten», hiess es in einer Erklärung des obersten Führers Ajatollah Modschtaba Chamenei.

«Heute hat der grosse Satan erneut sein wahres, unmaskiertes Gesicht gezeigt, damit diese dunkle Erfahrung von Verbrechen und Vertragsbruch zu einem weiteren festen Beleg für die Verlogenheit, Unvernunft, Unzuverlässigkeit und Niederträchtigkeit der Vereinigten Staaten wird», hiess es in der Mitteilung weiter. Irans Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi hatte zuvor das Mitte Juni mit den USA unterzeichnete Rahmenabkommen für ausgesetzt erklärt. (sda)
19:46
Zwei US-Soldaten sterben bei iranischem Angriff
Zwei US-Soldaten sind bei einem iranischen Angriff in Jordanien getötet worden. Ein weiterer Soldat wird noch vermisst.

Zwei US-Soldaten sind bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff in Jordanien ums Leben gekommen. Das berichtet das zuständige US-Regionalkommandos Centcom auf der Plattform X. Ein weiterer US-Soldat wird demnach noch vermisst.

Vier verletzte Soldaten wurden zur medizinischen Behandlung in jordanische Krankenhäuser gebracht. Sie konnten inzwischen entlassen werden. Weitere Einsatzkräfte, die wegen leichter Verletzungen untersucht worden waren, kehrten in den Dienst zurück.

Aus Rücksicht auf die Angehörigen will Centcom zunächst keine weiteren Einzelheiten bekannt geben. Auch die Namen der getöteten Soldaten sollen erst 24 Stunden nach der Benachrichtigung ihrer Familien veröffentlicht werden.
17:29
Iran: Rahmenabkommen mit den USA ausgesetzt
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran hat nach Ansicht der Regierung in Teheran keinen Bestand mehr. Man habe das Abkommen ausgesetzt, sagte Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars. «Wir sind mit der Verteidigung des Landes beschäftigt», zitierte die Agentur den Minister aus einem TV-Interview.

«Leider haben die Amerikaner mit ihren aggressiven Massnahmen gegen ihre Verpflichtungen aus der Absichtserklärung von Islamabad verstossen», führte Gharibabadi weiter aus. Das sei der Grund gewesen, warum auch der Iran sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden fühlt. (sda/dpa)
15:42
Kuwait verurteilt iranische Angriffe - Schaden an Ölanlage
Der mit den USA verbündete Golfstaat Kuwait hat den jüngsten Beschuss aus dem Iran auf sein Staatsgebiet scharf verurteilt. «Die wiederholten Angriffe auf lebenswichtige Einrichtungen offenbaren eine systematische und aggressive Vorgehensweise, die auf zivile Infrastruktur abzielt und das Leben sowie die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet», hiess es in einer Mitteilung des Aussenministeriums.

Erheblicher Sachschaden im Ölsektor

Kuwaits Staatsagentur Kuna meldete iranische Angriffe auf einen «bedeutenden» Standort des Ölsektors. Dabei sei erheblicher Sachschaden entstanden und mehrere Menschen verletzt worden, hiess es weiter unter Berufung auf den Ölkonzern Kuwait Petroleum Corporation. Der Konzern sprach demnach von wiederholten, «abscheulichen» Angriffen aus dem Iran. Die Verletzten seien behandelt und der Standort evakuiert worden. Nähere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums erklärte auf X, der Iran habe nicht nur Militär- und Sicherheitseinrichtungen, sondern auch zivile Ziele ins Visier genommen. Betroffen seien «Anlagen zur Öl-, Strom- und Wasserversorgung». Das Militär habe am Samstag «feindliche» ballistische Raketen und Drohnen im kuwaitischen Luftraum abgefangen. (sda/dpa)

14:22
Iran: 50 Tote nach jüngsten US-Angriffen
Seit der neuen Eskalation am Persischen Golf sind im Iran Regierungsangaben zufolge mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 500 Menschen seien bei den US-Angriffen verletzt worden, wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X schrieb.

Dem Sprecher zufolge wurden 460 Personen bereits aus dem Krankenhaus entlassen, während sich 37 weiterhin in stationärer Behandlung befinden.

Die Regierung berichtet in der Regel nur über zivile Opfer. Über Verluste unter den Streitkräften gibt es keine offiziellen Daten. (sda/dpa)

11:51
US-Verbündeter Kuwait meldet Angriff auf Elektrizitätswerk
Nach iranischen Angriffen auf mit den USA verbündete Golfstaaten hat Kuwait einen Schaden an einer Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung gemeldet. Diese sei Ziel eines feindlichen Angriffs geworden, teilte das Ministerium für Elektrizität mit. In einem Teil der Einrichtung sei ein Feuer ausgebrochen, mehrere Generatoren seien daher vorsorglich abgeschaltet worden. Es handele sich bereits um das zweite Werk dieser Art, das binnen zwei Tagen in Kuwait attackiert worden sei.

Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser «aussergewöhnlichen Phase» sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait unverzichtbar sind. Zuvor hatte die kuwaitische Armee gemeldet, mehrere aus dem Iran kommende Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. (sda/dpa)
10:46
Revolutionsgarden rufen Jordanier zum Kampf gegen USA auf
Die iranischen Revolutionsgarden haben die Bewohner im mehrheitlich muslimischen Jordanien zum Kampf gegen die USA aufgefordert. «Eure religiöse und menschliche Pflicht besteht darin, sie mit allen Mitteln ausser Gefecht zu setzen und das heilige Land Jordanien von den Mördern unterdrückter Muslime zu säubern», hiess es in einer von iranischen Medien verbreiteten Erklärung der mächtigen Militärorganisation.

Die Revolutionsgarden reklamierten unterdessen Raketenangriffe auf einen von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt in Jordanien. Dabei sei unter anderem auf Schutzbunker für US-Kampfflugzeuge gezielt worden. Unverifizierte Videos in den sozialen Medien, die auch Militärexperten verbreiteten, zeigten mutmassliche Einschläge iranischer ballistischer Raketen in Jordanien.

Das Königreich Jordanien ist ein Verbündeter der USA. Amman unterhält Beziehungen zum Iran, betrachtet dessen Einfluss in der Region aber mit Sorge. Durch seine geografische Lage geriet das Land schon mehrfach in die Schusslinie, auch im Konflikt zwischen dem Iran und Israel. (sda/dpa)
8:26
Iran: 10'000 Einwohner nach US-Angriff ohne Wasser
Nach den US-Angriffen im Süden des Irans ist staatlichen Angaben zufolge die Trinkwasserversorgung für mindestens 10'000 Menschen unterbrochen. Hintergrund sei die Bombardierung einer Meerwasserentsalzungsanlage in der Küstenregion Dschask, berichtete der Pressedienst der Regierung unter Berufung auf die Wasserwerke der Provinz Hormusgan. Betroffen sind demnach 20 Dörfer an der Küste.

Das US-Militär greift nach eigenen Angaben Ziele im Süden Irans an, um dessen Fähigkeit zum Beschuss der Strasse von Hormus zu schwächen. Bewohner und iranische Journalisten berichten in den sozialen Medien jedoch auch von Angriffen auf zivile Einrichtungen, darunter Brücken, Strassen und kritische Infrastruktur. Angesichts von Temperaturen weit über 40 Grad sind Attacken auf die Wasserversorgung für die Bevölkerung besonders gravierend.

Der als Vahid bekannte Netzjournalist berichtete auf Telegram über massive Angriffe in der Hafenstadt Bandar Abbas, die seit Tagen bombardiert wird. «Gerade war eine schlimme Explosion zu hören, sodass die Fenster gewackelt haben. Die ganze Zeit ist das Geräusch von Kampfflugzeugen am Himmel zu hören», zitierte der in den USA ansässige Journalist einen Bewohner. (sda/dpa)
4:05
Huthi-Miliz warnt Saudi-Arabien vor «Belagerung»
Die mit dem Iran verbündete jemenitische Huthi-Miliz hat das benachbarte Saudi-Arabien vor einer «Belagerung» gewarnt. Man sei bereit, das Prinzip «Belagerung gegen Belagerung, Flughafen gegen Flughafen und Hafen gegen Hafen» anzuwenden, zitierte die jemenitische Nachrichtenagentur Saba den Verteidigungsminister der Miliz, Mohammed al-Atafi. Er bezog sich damit offenbar auf einen Luftangriff zu Wochenbeginn auf den Flughafen der Hauptstadt Sanaa, für den die Miliz Saudi-Arabien verantwortlich gemacht hatte.

Wenig später hatte das Verteidigungsministerium der international anerkannten Regierung im Jemen, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, die Angriffe für sich reklamiert. Damit sollte die Landung eines iranischen Flugzeugs auf jemenitischem Boden verhindert werden, hiess es. Die Huthi kündigten Vergeltung an. Saudi-Arabien fing daraufhin nach eigenen Angaben einen Raketenangriff ab. Am Donnerstag drohte der Anführer der Miliz, Abdel Malik al-Huthi, Saudi-Arabien mit Angriffen unter anderem auf Ölanlagen und Flughäfen.

Die Miliz gilt als einer der wichtigsten nicht staatlichen Verbündeten des Irans. Sollte es zu einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg zwischen Washington und Teheran kommen, könnte die Huthi-Miliz wieder mit Drohungen und Angriffen am Eingang zum Roten Meer den Schiffsverkehr durch den Suezkanal zum Erliegen bringen. Das hätte nicht nur Folgen für den internationalen Handel. (sda/dpa)

22:35
Siebte Nacht in Folge: Neue US-Angriffe gegen den Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die siebte Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 15.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen, hiess es.

Bei ihren vorherigen massiven Angriffen auf den Iran hatten die USA zuletzt nicht nur militärische Ziele attackiert, sondern nach iranischen Medienberichten auch Infrastruktur, die auch zivilen Zwecken dient, beschädigt. Bis zum frühen Freitagmorgen (MESZ) bombardierte das US-Militär eine Reihe von Zielen. Nach iranischen Angaben wurden Brücken, ein Flughafen und Infrastruktur der Seefahrt getroffen.

Irans UN-Botschafter hatte daraufhin erklärt, die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten Kriegsverbrechen dar. Das US-Militär erklärte dagegen, man habe Dutzende «militärische Ziele» getroffen, darunter Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung. (sda/dpa)
22:10
Datendienst: Durchfahrten durch Strasse von Hormus auf Dreiwochentief
Nach den wieder aufgenommenen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran ist der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler zufolge vom Freitag passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Meerenge. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hiess es in einem Post von Kpler auf der Plattform X. Am Mittwoch seien es noch 15 Durchfahrten gewesen. Vor zwei Wochen lag der Zähler noch bei 48 Passagen. Vor Kriegsbeginn Ende Februar durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Strasse von Hormus. (sda/dpa)
15:11
Iran meldet Angriffe auf US-Verbündete - Damaskus dementiert
Infolge neuer Angriffswellen der USA haben die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben eine ganze Reihe von Vergeltungsschlägen auf dem Gebiet von US-Verbündeten in der Region durchgeführt.

So sollen ein Kommandozentrum von US-Spezialkräften in Syrien sowie in Jordanien stationierte US-Flugzeuge angegriffen worden sein, teilte die iranische Eliteeinheit mit.

Aus syrischen Militärkreisen hiess es jedoch, es habe keine Angriffe auf eine frühere von den USA genutzte Militärbasis gegeben. US-Soldaten seien zudem nicht mehr dort, sondern auf der anderen Seite der nahegelegenen Grenze zu Jordanien stationiert. Jordanischen Militärkreisen zufolge wurden drei iranische Raketen in jordanischem Luftraum abgeschossen. (sda/dpa)
15:08
Iran: Werden angreifen bis Ruhe an der eigenen Küste
Der Iran will seine eigenen Angriffe in der Region fortführen, bis Attacken auf den Süden des Landes aufhören. Man werde weiter aus dem ganzen Iran angreifen, bis Ruhe an der eigenen Küste einkehre, schrieb der Kommandeur der Luftstreitkräfte der mächtigen Revolutionsgarden in einer Stellungnahme, die die Nachrichtenagentur Tasnim verbreitete. (sda/dpa)
14:43
Iran-Krieg: Elektrizitätswerk in Kuwait schwer beschädigt
Bei einem mutmasslich iranischen Angriff auf die Energieinfrastruktur in Kuwait sind Behördenangaben zufolge schwere Schäden angerichtet worden.

Demnach wurden eine Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung getroffen, wie das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energie in dem Golfstaat mitteilte. Dabei sei eine grosse Zahl von Stromerzeugungseinheiten beschädigt worden. Ein Feuer sei rasch unter Kontrolle gebracht worden

Die Menschen in Kuwait wurden aufgerufen, ihren Stromverbrauch zu reduzieren. Technische Crews arbeiteten rund um die Uhr daran, die Stabilität des Netzes zu gewährleisten, hiess es in der Mitteilung des Ministeriums weiter. Die Iranischen Revolutionsgarden hatten Angriffe auf Kuwait bestätigt. Demzufolge wurden jedoch mobile Abschussrampen und Raketen sowie Standorte der US-Streitkräfte in Kuwait ins Visier genommen.

Das kuwaitische Aussenministerium verurteilte den Vorfall als Verletzung der Souveränität des Landes. Die andauernden iranischen Angriffe auf das Land stellten eine gefährliche Eskalation dar, so die Mitteilung. (sda/dpa)
13:45
Neun Tote bei Angriff im Irak
Bei einem mutmasslich iranischen Raketenangriff im Irak sind nach kurdischen Angaben neun Menschen getötet worden.

Wie ein Mitglied der iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe Komala der Nachrichtenagentur DPA mitteilte, wurden deren Hauptquartier nahe der Stadt Sulaimanija in der autonomen irakischen Provinz Kurdistan von sechs ballistischen Raketen getroffen. Dabei seien neun Mitglieder der Gruppe getötet worden. Zudem seien mehrere Feuer ausgebrochen. Es werde befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steige. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Vorfall.

Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben. (sda/dpa)
13:40
Personen unerlaubt auf Handelsschiff vor der Küste Jemens
Ein Handelsschiff ist Berichten zufolge vor der Küste des Jemen angegriffen worden. Wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte, sollen unautorisierte Personen an Bord gegangen sein, während das Schiff den Golf von Aden in östlicher Richtung durchquerte.

Der Vorfall soll sich demnach 65 Seemeilen südlich der jemenitischen Stadt Al-Mukalla abgespielt haben. Er werde von Behörden untersucht, hiess es in der Mitteilung. Schiffe wurden zur Vorsicht aufgerufen.

Ob der Vorfall mit dem jüngsten Aufflammen der Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran zu tun hat, war zunächst unklar. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen äusserte sich vorerst nicht zu dem mutmasslichen Angriff. Sie hatte jedoch wiederholt damit gedroht, die wichtige Seeroute zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden zu stören. Neben der Strasse von Hormus, die vom Iran als Reaktion auf die israelisch-amerikanischen Angriffe blockiert wird, ist das eine weitere wichtige Lebensader des internationalen Seehandels in der Region. (sda/dpa)

12:33
Pakistan hat mit Vermittlerrolle Mühe
Nach neuerlichen Eskalationen im Iran-Krieg hadert der Vermittlerstaat Pakistan mit seiner Rolle. Aktive Vermittlungsbemühungen vonseiten Pakistans in dem Konflikt ruhten derzeit, erfuhr die Nachrichtenagentur DPA aus Diplomatenkreisen im Land.

In einer Pressekonferenz am Donnerstag hatte ein Sprecher des pakistanischen Aussenministeriums alle Konfliktbeteiligten zur Zurückhaltung aufgerufen.

Insbesondere der möglicherweise neu aufflammende Konflikt zwischen dem Königreich Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen bringen Pakistan nach Angaben der Diplomatenkreise in Bedrängnis. Die Atommacht Pakistan unterhält mit Saudi-Arabien seit dem vergangenen Jahr ein Militärbündnis.

Am Montag war es zwischen den Huthi und der international anerkannten Regierung im Jemen, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, zu einer der schwersten Konfrontationen seit Jahren gekommen. Am Donnerstag hatte der Huthi-Anführer Abdel Malik al-Huthi dem benachbarten Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen, Flughäfen und andere sensible Ziele gedroht. (sda/dpa)



9:18
Teheran: 38 Tote nach US-Angriffen im Juli
Im Zuge der jüngsten US-Angriffe auf den Iran sind Regierungsangaben zufolge in den vergangenen Tagen insgesamt mindestens 38 Menschen getötet worden. Mehr als 400 seien verletzt worden, schrieb der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X und bezog sich auf Angriffe im Juli.

Die Zahlen dürften sich auf Zivilisten beziehen, da getötete Soldaten in der Regel separat aufgeführt werden. Zudem dürften diese am Freitagmorgen (MESZ) gemeldeten Zahlen bisher nicht die Opfer der letzten US-Angriffswelle der Nacht beinhalten. Iranische Medien sprachen zunächst von insgesamt acht Toten. (sda/dpa)
8:27
Nach Angriffen: Iran meldet Tote und Schäden an Infrastruktur
Nach US-Angriffen in der Nacht meldet der Iran Opfer und Schäden an Infrastruktur in verschiedenen Regionen im Süden des Landes. Sieben Menschen seien bei Angriffen getötet worden, hiess es in der Nacht bei Press TV. Ein Mensch sei im Zuge eines Angriffs auf einen Telekommunikationsturm in der Küstenstadt Bandar Abbas getötet worden, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim.

Es seien Brücken, eine Zugverbindung, ein Flughafen und ein Überwachungsturm für die Seefahrt angegriffen worden, hiess es in separaten Berichten iranischer Medien. Der Flughafen befindet sich weiter im Landesinneren in der Stadt Iranschahr in der Provinz Sistan und Belutschistan.

Die fünf angegriffenen Brücken verbinden Orte am Persischen Golf untereinander und etwas inländisch liegenden Ortschaften. Videoaufnahmen des bekannten Netzaktivisten Vahid Online zeigen schwere Schäden an einer Brücke, die auf beiden Fahrbahnseiten unpassierbar ist. (sda/dpa)

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44 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Das Klavier singt Schlagzeug
12.07.2026 02:18registriert Juni 2024
Die Strasse von Hormus wird ja häufiger gesperrt als die Axenstrasse!
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Rumpelstilz aka Motzbrocken
12.07.2026 08:58registriert November 2023
War abzusehen. Auch der Iran wird im Westen seine Schläfer haben….

Donald verteilt wenigstens den Terrorismus fair auf den ganzen Planeten.

Was für eine beschissene politische Welt!!
Religiös Durchgeknallte und Donald…..
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Violett
12.07.2026 06:56registriert Juni 2020
Krieg ist einfach provitabler als Frieden, offensichtlich.
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